Picky Eater Austausch
Moderator: britje
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Re: Picky Eater Austausch
V will auch alles geschnitten haben. Und hat gestern furchtbar gelitten, weil es Backfisch gab (und Möhrensalat, und Kartoffelgratin). Der würde so stinken. Probieren war auf gar keinen Fall möglich.
Spoiler: Fischstäbchen liebt sie.
Sie hat dann Kartoffeln mit Butter (also Alsan) gegessen, die ich in weiser Voraussicht zusätzlich gekocht hatte...
Spoiler: Fischstäbchen liebt sie.
Sie hat dann Kartoffeln mit Butter (also Alsan) gegessen, die ich in weiser Voraussicht zusätzlich gekocht hatte...
mit Sohn F (Ende September 18)
und Tochter V (Ende Juni 21)
The trick to happiness wasn't in freezing every momentary pleasure and clinging to each one, but in ensuring one's life would produce many future moments to anticipate. Shallan Davar/Brandon Sanderson
und Tochter V (Ende Juni 21)
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Tefira
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Re: Picky Eater Austausch
Hier spielen auch sowohl Gerüche als auch die Konsistenz des Essens eine große Rolle - in der Kombination bleibt leider nicht so viel übrig. Zahnwechsel ist zum Glück vorbei, dafür macht die Zahnspange aber die Situation sehr kompliziert.
Mäusebaby, wenn das Restaurant im Nachbarort ist, könnte man ja dort einmal nachfragen. Trotzdem wird es aber bestimmt irgendwie anders werden. Ich drücke die Daumen!
Mäusebaby, wenn das Restaurant im Nachbarort ist, könnte man ja dort einmal nachfragen. Trotzdem wird es aber bestimmt irgendwie anders werden. Ich drücke die Daumen!
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sutnahpele
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Re: Picky Eater Austausch
Probier es vielleicht mit Erbsen aus dem Glas. Mein Mann hat mal ein Gericht aus seiner Kindheit nachgekocht, was wir einmal mit TK-Erbsen ausprobiert haben und einmal mit welchen ausm Glas. Letztere passen deutlich besser in eine Soße, finde ich. Vor allem die Flüssigkeit in Glas ist wichtig.Mäusebaby hat geschrieben: 19.04.2026, 19:50 Okay, probiere ich mal. Ich hoffe, das schmeckt nach etwas, Mehlschwitze so ohne was mit Erbsen.
Das ist übrigens keine Fertigsoße. Das Essen der Kindergärten und Schulen kommt hier von einem Restaurant im Nachbarort.
Dezemberkind 2011, Novemberkind 2014, Oktoberkind 2018, Maikind 2023, Januarbaby 2026.
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Erinnya
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Re: Picky Eater Austausch
Hier liebt der Jüngste Erbsen-Sahne-Sauce zu Nudeln sehr und fordert sie jede Woche mindestens einmal. Ich dünste dafür einfach TK-Erbsen mit etwas Knoblauch in etwas Butter oder Olivenöl an und gieße Sahne an. Ist dann eher flüssig, aber das stört ihn nicht, er isst das eh am liebsten mit dem Löffel.
Erinnya mit drei Kindern (*2012, *2015 und *2018)
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Butterblume012
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Re: Picky Eater Austausch
Ich habe schon länger nicht mehr geschrieben, aber bei meiner „Kleinen“ (fast 15) ist es immer noch nicht besser geworden. Inzwischen isst sie dann an einem Tag lieber gar nichts, wenn sie mit nichts zufrieden ist, was zu Hause ist. So etwas wie selber Kochen oder selbst einkaufen funktioniert gar nicht, da hungert sie lieber.
So habe ich inzwischen die Sorge wie es wohl mal sein wird, wenn sie eines Tages nicht mehr bei uns wohnt. Ich glaube nicht, dass sie absichtlich nichts isst. Aber es belastet mich doch ziemlich, weil ich das Gefühl habe, mich darum kümmern zu müssen, dass sie etwas isst.
Hat irgendwer Erfahrung mit Teenagern?
So habe ich inzwischen die Sorge wie es wohl mal sein wird, wenn sie eines Tages nicht mehr bei uns wohnt. Ich glaube nicht, dass sie absichtlich nichts isst. Aber es belastet mich doch ziemlich, weil ich das Gefühl habe, mich darum kümmern zu müssen, dass sie etwas isst.
Hat irgendwer Erfahrung mit Teenagern?
Großmaus 09 und Kleinmaus 11
- LilyGreen
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Re: Picky Eater Austausch
Teenie nicht, aber mein eigenes Essverhalten ist auch nicht "normal".
Ich bin zwar nicht übermäßig picky, aber es gibt Zeiten in denen in Null Appetit habe, Hunger nicht richtig spüre und Essen vermeide. Generell ist essen für mich generell Notwendigkeit und nervt meistens nur.
Für mich ist in schwierigen Phasen das Problem dass ich kein wirkliches safe food habe, d.h. es gibt nichts von dem ich sicher bin dass ich es wirklich immer esse (das bezieht sich nicht unbedingt auf Geschmack und Konsistenz und mehr auf meinen mentalen Zustand - manches JunkFood ist z.B. von Konsistenz und Geschmack absolut safe, aber da komm ich mit dem Gedanken dass ich zu viel Geld und Kalorien investiere in den entsprechenden Situationen nicht klar, ganz zu schweigen von der Notwendigkeit an sozialer Interaktion um das zu besorgen).
Jedenfalls was für mich funktioniert: Proteinshakes.
Manchmal, wenn ich das Gefühl habe, süß geht GAR NICHT, dann kombiniere ich einen ohne Süßungsmittel und Geschmack mit (Hafer)Milch und hinterher noch Elektrolyte in Wasser. Das ist natürlich nicht optimal, aber es ist gut genug als dass ich mir nicht mehr die ganze Zeit Gedanken um Essen, Hunger, Kalorien, Nährstoffe mache...
Ich bin zwar nicht übermäßig picky, aber es gibt Zeiten in denen in Null Appetit habe, Hunger nicht richtig spüre und Essen vermeide. Generell ist essen für mich generell Notwendigkeit und nervt meistens nur.
Für mich ist in schwierigen Phasen das Problem dass ich kein wirkliches safe food habe, d.h. es gibt nichts von dem ich sicher bin dass ich es wirklich immer esse (das bezieht sich nicht unbedingt auf Geschmack und Konsistenz und mehr auf meinen mentalen Zustand - manches JunkFood ist z.B. von Konsistenz und Geschmack absolut safe, aber da komm ich mit dem Gedanken dass ich zu viel Geld und Kalorien investiere in den entsprechenden Situationen nicht klar, ganz zu schweigen von der Notwendigkeit an sozialer Interaktion um das zu besorgen).
Jedenfalls was für mich funktioniert: Proteinshakes.
Manchmal, wenn ich das Gefühl habe, süß geht GAR NICHT, dann kombiniere ich einen ohne Süßungsmittel und Geschmack mit (Hafer)Milch und hinterher noch Elektrolyte in Wasser. Das ist natürlich nicht optimal, aber es ist gut genug als dass ich mir nicht mehr die ganze Zeit Gedanken um Essen, Hunger, Kalorien, Nährstoffe mache...
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Butterblume012
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Re: Picky Eater Austausch
Danke, deine Antwort hilft mir schon mal weiter!LilyGreen hat geschrieben: 30.05.2026, 23:21 Teenie nicht, aber mein eigenes Essverhalten ist auch nicht "normal".
Ich bin zwar nicht übermäßig picky, aber es gibt Zeiten in denen in Null Appetit habe, Hunger nicht richtig spüre und Essen vermeide. Generell ist essen für mich generell Notwendigkeit und nervt meistens nur.
Für mich ist in schwierigen Phasen das Problem dass ich kein wirkliches safe food habe, d.h. es gibt nichts von dem ich sicher bin dass ich es wirklich immer esse (das bezieht sich nicht unbedingt auf Geschmack und Konsistenz und mehr auf meinen mentalen Zustand - manches JunkFood ist z.B. von Konsistenz und Geschmack absolut safe, aber da komm ich mit dem Gedanken dass ich zu viel Geld und Kalorien investiere in den entsprechenden Situationen nicht klar, ganz zu schweigen von der Notwendigkeit an sozialer Interaktion um das zu besorgen).
Jedenfalls was für mich funktioniert: Proteinshakes.
Manchmal, wenn ich das Gefühl habe, süß geht GAR NICHT, dann kombiniere ich einen ohne Süßungsmittel und Geschmack mit (Hafer)Milch und hinterher noch Elektrolyte in Wasser. Das ist natürlich nicht optimal, aber es ist gut genug als dass ich mir nicht mehr die ganze Zeit Gedanken um Essen, Hunger, Kalorien, Nährstoffe mache...
Ich rede mir meiner Tochter auch darüber, dass es überhaupt kein Problem ist, wenn sie so isst wie sie isst. Zumindest Apfel und Banane gehen wieder mal für die Vitamine (Gemüse geht nicht, außer Tomatensauce bei Pizza). JunkFood ginge auch immer, aber ja, das ist auf lange Sicht zu teuer und ungesund.
Großmaus 09 und Kleinmaus 11
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Re: Picky Eater Austausch
Ich war als Kind und Teenager Fraktion Kartoffeln mit Soße oder Steak mit Kartoffeln und Kräuterbutter. Belegtes Brot ging auch. Aber kaum ein Gemüse, Salat oder Obst (mittlerweile weiß ich, dass ich seehr viele Allergien gegen Rohkost habe).
Im Internat und im ersten Studium habe ich im
Wesentlichen von Reis mit Butter und Sojasoße, Toast mit Butter und einem bestimmten Müsli mit fettarmer Milch gelebt.
Bei mir ist es erst mit Anfang/Mitte 20 besser geworden, aber ich habe mir durch eigenes Kochen bestimmte Lebensmittel auch regelrecht antrainiert (z. B. Paprika, Zucchini, Zwiebeln, Avocado) und auch heute versuche ich das und esse mittlerweile z. B. Schafs/, Ziegen- und Hüttenkäse, was vor zehn Jahren noch gar nicht ging.
Einige Lebensmittel werde ich aber vielleicht nie runterbringen, da haben alle Umerziehungsversuche bisher nicht gefruchtet (z. B. Oliven, Kapern, Rote Beete, Selleriestangen).
Mein Schwager hat es ähnlich gemacht, aber mit geringerem Erfolg.
Vielleicht mag deine Tochter selber mal experimentieren, dann kann sie auch die Zusammensetzung, Konsistenz und Menge bestimmen.
Im Internat und im ersten Studium habe ich im
Wesentlichen von Reis mit Butter und Sojasoße, Toast mit Butter und einem bestimmten Müsli mit fettarmer Milch gelebt.
Bei mir ist es erst mit Anfang/Mitte 20 besser geworden, aber ich habe mir durch eigenes Kochen bestimmte Lebensmittel auch regelrecht antrainiert (z. B. Paprika, Zucchini, Zwiebeln, Avocado) und auch heute versuche ich das und esse mittlerweile z. B. Schafs/, Ziegen- und Hüttenkäse, was vor zehn Jahren noch gar nicht ging.
Einige Lebensmittel werde ich aber vielleicht nie runterbringen, da haben alle Umerziehungsversuche bisher nicht gefruchtet (z. B. Oliven, Kapern, Rote Beete, Selleriestangen).
Mein Schwager hat es ähnlich gemacht, aber mit geringerem Erfolg.
Vielleicht mag deine Tochter selber mal experimentieren, dann kann sie auch die Zusammensetzung, Konsistenz und Menge bestimmen.
Liebe Grüße
Mäusebaby mit ihrem Weihnachtswunderwunschkind (09/2015) und zwei **
"The only time you should look down on somebody is when you're trying to help them up."
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- LilyGreen
- Power-SuTler
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- Wohnort: mittig
Re: Picky Eater Austausch
Was mir direkt nach dem Auszug von daheim auch noch geholfen hat war vegetarisch zu essen.
Das war so ein bisschen die Entscheidung: wenn Essen eh schon keinen Spaß macht und so viel mentalen Aufwand bedeutet, dann kann ich wenigstens gleichzeitig auch noch ökologisch und ethisch Verantwortung übernehmen. Den gleichen Schritt hab ich dann Jahre später noch mal für vegan (daheim und bei engen Freunden) gemacht.
Das hilft mir persönlich Essen zumindest mit irgendwas positivem zu verknüpfen.
Das war so ein bisschen die Entscheidung: wenn Essen eh schon keinen Spaß macht und so viel mentalen Aufwand bedeutet, dann kann ich wenigstens gleichzeitig auch noch ökologisch und ethisch Verantwortung übernehmen. Den gleichen Schritt hab ich dann Jahre später noch mal für vegan (daheim und bei engen Freunden) gemacht.
Das hilft mir persönlich Essen zumindest mit irgendwas positivem zu verknüpfen.