Erfahrung mit Proteinshakes/Eiweißshakes?

für die schwangere und/oder stillende Mutter (und ihre Familie)
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Mau
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Re: Erfahrung mit Proteinshakes/Eiweißshakes?

Beitrag von Mau »

Wie soll man denn 30g Eiweiß pro Mahlzeit essen? Selbst wenn ich sehr eiweißreich mittagesse also 200g Tofu mit Gemüse und Reis sind das eher so 20g Eiweiß. Und die anderen Mahlzeiten sind dann nicht so eiweißreich.
Ich merke zum Glück abends, wenn ich am Tag ein Defizit hatte und esse dann nochmal ordentlich Protein in Form von Resten vom Mittagessen (das ist die proteinhaltigste Mahlzeit bei mir), Räuchertofu aufs Brot, reichlich Nüsse... Aber ich würde lieber gar nicht erst an den Punkt kommen, an dem ich das Gefühle habe, dass ich mich gerade selbst verdaue.
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Valeska
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Re: Erfahrung mit Proteinshakes/Eiweißshakes?

Beitrag von Valeska »

Das musst du mich nicht fragen, Mau, ich finde das ja auch schwierig :lol:
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blueberry
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Re: Erfahrung mit Proteinshakes/Eiweißshakes?

Beitrag von blueberry »

pqr hat geschrieben: 18.03.2023, 12:57 Sollte das genau so sein
(Freisetzung ist oft bei gepressten Tabletten ohne Hilfsstoffe ein Problem), dann wären es ja dennoch 17,5 Tabletten pro Tag.
Also das würde dann aber bedeuten, dass man sonst quasi eiweißfrei äße. Das tue ich ja nicht.

Also ich glaube, niemand hat vor, seinen KOMPLETTEN Eiweißbedarf über Tabletten zu decken. Genausowenig wie irgendwer anstreben würde, seinen kompletten Tagesbedarf an Eiweiß durch Proteinshakes zu decken.

In 300 ml Shake kommt man auf irgendwas zwischen 24 und 34 g Eiweiß. Das kann doch alles immer nur ein weiteres Puzzleteil sein...

Valeska hat geschrieben: 18.03.2023, 12:37
Ich bin in einer ganz ähnlichen Situation wie du, vermute ich. Nur das ich noch stille ... Ich wiege irgendwie 57-58 kg oder so (weil ich noch 5 kg von der Schwangerschaft drauf habe), und schaffe es quasi nicht, meinen Kalorienbedarf zu essen (also Tendenz fallend). Mir war schon immer klar, dass wir eher zu wenig Eiweiß essen, vor ein paar Monaten hatte mein Mann eine Ernährungsberatung und es kam genau das raus, was ich vorhergesagt habe 🙃 Er isst zu wenig Eiweiß, aber zu viele Kohlenhydrate (macht das Essen bei uns extra schwierig, mein Mann muss/will Kalorien reduzieren und abnehmen, kann aber beim Zucker kein Maß halten, ich esse wenig Süßes und müsste eigentlich alles mit extra Fett anreichern ...). Ich hatte auch schon überlegt, hier mal einen Thread zu eröffnen und nach Eiweißrezeptipps zu fragen (vielleicht mach ich das auch noch, wenn ich dich hier sehr störe 😬).

...
Nein, Du störst mich null, im Gegenteil! :D

Ja, da sind unsere Ausgangsbedingungen ähnlich. Ich hatte vor einem halben Jahr noch 58 kg auf 170 cm, habe ungewollt abgenommen auf 53 kg und habe jetzt Mühe, wieder zuzunehmen, weil ich gleichzeitig halt auch angefangen habe, nach mehreren Jahren Bewegungsmangel wieder mehr Sport zu machen.

Ich versuche schon immer, eher fettreich zu essen, mache mir jetzt im Bestreben, mehr Eiweiß zu essen, mein Müsli halt mit mehr Quark als Joghurt, aber eben auch nicht becherweise Quark:

Eher so 2 EL Joghurt, 2 EL Quark, 1-2 EL Leinöl, Handvoll Beeren, 3 EL Müsli, 1 EL Haferflocken, 1 EL Leinsamen/Chia, ...

Oder eben zwei Eier mit Vollkornbrot.

Aber dann bin ich lange satt, vergesse dadurch oft, zum Mittag was zu essen, und da fängt das Problem dann schon an, weil ich dann komplett unterzuckert Mitte Nachmittag eher zu "Müsliriegel plus Banane/Apfel(mus) greife als was mit viel Eiweiß...

Drum der Gedanke mit den Shakes und/oder so Presslingen und/oder eiweißreicheren Zutaten zum Kochen ...

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Ich war letzen Sommer bei Verwandten, die supereiweißreich und gemüselastig essen, dafür sehr KH-arm.

Aber da habe ich (neben Hülsenfrüchten) Mengen an Fleisch und Fisch verzehrt, die für mich zu Hause keine Option sind.

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Eigentlich denke ich überhaupt nicht gern so viel über Essen nach. Ich wünschte mir irgendwas Intuitives oder eben Dinge, die ich einfach zusätzlich zuir nehmen kann.

(Oder ein supernatürliches Hungergefühl/Appetit... Aber das ist mit unseren ganzen verarbeiteten und gewürzten Lebensmitteln halt illusorisch. Und jede Mahlzeit vom unverarbeiteten Lebensmittel startend selbst zu machen, liegt außerhalb unserer Familien-Ressourcen: zeitlich, logistisch, seelisch, motivational, ... )
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blueberry
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Re: Erfahrung mit Proteinshakes/Eiweißshakes?

Beitrag von blueberry »

Das ist bisschen "Wasch mich, aber mach mich nicht nass!", oder? 🤔🙈😅
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GemeineEsche
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Re: Erfahrung mit Proteinshakes/Eiweißshakes?

Beitrag von GemeineEsche »

Noch was zum unterschummeln im Alltag, gerade wenn man zb sowieso einen Bananenshake macht kann man da auch etwas Eiweißpulver zusätzlich rein mischen. Da fällt das nämlich geschmacklich und von der Konsistenz kaum auf im Gegensatz zu pur gemischt (wo macht man das normal rein, Wasser?).
Außerdem, wenn ich einen Shake als Mahlzeitersatz mache, mach ich eben auch oft noch hauchzarte Haferflocken und einen Esslöffel Mandelmus mit rein. Bei mir weniger um zuzunehmen sondern eher, um den Snack einfach etwas Vollwertiger und ausgewogener zu machen. Da könnte man ja mal rumprobieren und auch mal Quark rein mischen.

Zum knabbern gibt es zum Beispiel diese Proteinmix Nussmischungen, da sind meist Sojabohnen drin. Find ich sehr lecker. Sowas könnte man sich ja statt Müsliriegel in die Tasche packen. Oder eben direkt Proteinriegel besorgen, da gibts ja auch viele die geschmacklich gar nicht von einem normalen Müsli- oder Schokoriegel zu unterscheiden sind.
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Valeska
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Re: Erfahrung mit Proteinshakes/Eiweißshakes?

Beitrag von Valeska »

Regelmäßige Mahlzeiten sind bei uns im Moment eher kein Problem. Wir essen täglich mittags warm, unter der Woche koche dank EZ grad meistens ich, mein Mann ist im HO und wir essen gemeinsam , am Wochenende wirds oft etwas später, aber es kocht auch jemand von uns.
Ich snacke halt eher wenig und mein Mann eher viel. Brauchen würden wir es andersrum ... Also ich esse generell eigentlich nicht wenig (wenn es mir schmeckt). Wenn wir z.B. Schwiegermutter zu Besuch haben ... wo sie eine Scheibe Brot ist, esse ich vier. Und wir merken das auch, wenn wir unsere Gerichte von zwei Leuten (plus Kind) auf drei Leute skalieren ... Würde ich so essen wie sie, wäre ich nach zwei Wochen verhungert 😬 Ich verwerte anscheinend Kalorien auch einfach schlecht.
Bloß wenn ich wirklich ins Untergewicht abrutsche, dann hab ich oft Hunger, aber keinen Appetit. Und esse dann halt erst recht zu wenig. Teufelskreis.
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Re: Erfahrung mit Proteinshakes/Eiweißshakes?

Beitrag von GemeineEsche »

Dann musst du wohl echt mehr Kalorien flüssig zu dir nehmen und dein Mann zum snacken Rohkost machen :)
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Re: Erfahrung mit Proteinshakes/Eiweißshakes?

Beitrag von Valeska »

Mein Mann snackt jetzt gern Magerquark. Aber saß schmeckt pur halt nicht so toll, also Schokostreusel rein ........
Proteinpulver reinzurühren hat er auch schon mal ausprobiert, glaube ich.
Ich esse dann eher Quark mit zermatschter Banane. Oder sonst mit Obst.
Obst isst er auch. Aber dann halt gleich 3 Mandarinen oder 2 Pflaumen etc
Dann noch ne Süßigkeit hier und da (ist er schon besser drin geworden, Essen beim Rewe Lieferservice bestellen hilft auch, dann haben wir einfach nix im Haus).
Problem, ich hab dann ein schlechtes Gewissen, wenn dem Kind Süßigkeitenkonsum vorgelebt wird, und gönne mir quasi nix mehr. Dabei könnte ich es ja gebrauchen 😅
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Re: Erfahrung mit Proteinshakes/Eiweißshakes?

Beitrag von GemeineEsche »

Ich hab ne ganz coole Internetseite entdeckt (eventuell gibts sowas ähnliches ja auch als App?): naehrwertrechner . de

Da kann man mehrere Zutaten eingeben und es rechnet einem dann aus der Kombination die Nährwerte aus, auch Aminosäuren, Vitamine usw. auch in Relation zur empfohlenen Tagesdosis und mit Empfehlungen in welchen anderen Lebensmitteln viel von xy steckt.
Für den täglichen Gebrauch ist sowas natürlich nicht wirklich praktikabel (also für mich zumindest), aber ich hab jetzt zum Beispiel mal spaßeshalber mein typisches Frühstücksmüsli Rezept eingegeben um zu gucken wie das nährwerttechnisch so abschneidet. Somit kann man ja schauen, wie man ein Standardrezept mit einfachen Mitteln anpassen kann, beispielsweise ist es für mein Müsli ganz gut, wenn ich immer den Löffel Mandelmus noch hinzufüge.
Oder zum Beispiel unser Standard Bananenshake füllt schon den Tagesbedarf an allen Aminosäuren, aber es wäre besser, den mit fettarmer Milch zu machen.
Finde ich schon sehr hilfreich, einfach um mal zu wissen, wo lohnt es sich an den Stellschrauben zu drehen und teilweise sind es ja dann echt einfache Sachen wie 1 Löffel xy hinzufügen und fertig. Man kann auf der Seite auch Listen anzeigen lassen zum Beispiel alle Lebensmittel nach Eiweißgehalt sortiert und dann auch noch filtern nur vegetarisch/vegan.
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Re: Erfahrung mit Proteinshakes/Eiweißshakes?

Beitrag von blueberry »

Oh, cool. Da schau ich mal.

(
GemeineEsche hat geschrieben: 19.03.2023, 03:34 Oder zum Beispiel unser Standard Bananenshake füllt schon den Tagesbedarf an allen Aminosäuren, aber es wäre besser, den mit fettarmer Milch zu machen.
Wieviel Eiweiß wird denn da als Tagesbedarf angesetzt auf der Seite? Ist das ein Shake mit Proteinpulver, oder wodurch wird der so eiweißreich?
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