Zukünftiger Arbeitsweg: wie?

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rueckenwind
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Re: Zukünftiger Arbeitsweg: wie?

Beitrag von rueckenwind »

Wenn du bereits ein älteres Fahrrad hast, würde ich das wohl noch einmal ordentlich durchchecken und fit machen lassen und mir zusätzlich ein E-Bike kaufen. Irgendwann nach unserem Umzug in eine deutlich hügeligere Landschaft werde ich mir wohl auch ein E-Bike zulegen, mein Altes behalte ich aber für Touren mit den Kindern.

Vielleicht ist auch ein Pedelec eine Alternative für dich?

Ich glaube ja, dass sich ein Fahrrad mit Unterstützung hauptsächlich dann lohnt, wenn man damit Autofahrten oder auch den ÖPNV zumindest teilweise ersetzen kann und möchte.
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Francisam
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Re: Zukünftiger Arbeitsweg: wie?

Beitrag von Francisam »

Hier noch eine Stimme fürs E-Bike!
(Also, eigentlich bin ich Team Lastenrad, da gibt es ja mittlerweile wirklich für JEDEN Geschmack eine Version. Und vor allem sind die Dinger so multifunktional, man glaubt gar nicht, wofür man alles ein Lastenrad braucht! Eine wahre Freude. Aber unterbringen muss man es natürlich trotzdem irgendwo, das ist klar.)

Ich kann Deine Bedenken gegenüber E-Bikes total verstehen, im Grunde meines Herzens habe ich die auch. Der Trend zum Motor nimmt manchmal wirklich seltsame Züge an, finde ich. Wenn es mir um die Freude an der Bewegung geht und der Weg das Ziel ist, braucht man kein E-Bike. Mein Vater zB macht jeden Tag eine Fahrradtour aus Spaß an der Freude, Rentner halt. Ihm macht’s mit Motor mehr Spaß, ich finds blödsinnig, aber sei’s drum. Mit normalem Fahrrad würde er es überhaupt nicht machen :roll:

Aber überall da, wo das Fahrrad ein echter Auto-Ersatz ist und ein zweckmäßiges Transportmittel, haben E-Bikes ihre Berechtigung, finde ich. In Deinem Fall geht es ja darum, eine konkrete Strecke möglichst zeit- und energieeffizient zurückzulegen.
Das kann man selbstverständlich auch mit einem ordentlichen normalen Fahrrad bewältigen. Aber eine Neuanschaffung braucht es dafür ja so und so und da würde ich definitiv in ein E-Bike investieren.
Es gibt ja bestimmt noch andere Strecken und Einsatzgebiete, die Ihr mit dem Rad angehen könntet und aus eigener Erfahrung ist die Hürde deutlich niedriger, je weniger Kraft es eine(n) kostet :wink:
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MCM18
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Re: Zukünftiger Arbeitsweg: wie?

Beitrag von MCM18 »

Danke euch für die ganzen Tipps und Erfahrungen.

Also Hänger und Rad ist eigentlich relativ klar für uns. Wenn man ne Garage oder Carport hätte wäre es vielleicht was anderes.

Heute war ich Mal in dem Geschäft natürlich hat mir das unmotorisierte Gefährt am besten gefallen :roll:
Ich glaube diese Diskrepanz zwischen ich trete mit Kraft x und fahre aber viel schneller irritiert mich jedes Mal. Da kann man sich aber sicher dran gewöhnen. Es ist aber für mich kein Gefühl von Fahrradfahren mehr.

Wenn ich es als Autoersatz sehe um irgendwo schnell und bequem anzukommen, ja dann glaube ich kann ich es akzeptieren.
Man macht dann vielleicht wirklich leichter noch nach der Arbeit den Einkauf oder Umweg wohin auch immer machen oder die Kinder bei eigener Krankheit trotzdem damit zum Kindergarten fahren.

Und falls wir in der Arbeit Mal zu nem blöd gelegenen Hausbesuch müssen, geht es auch;)
Und ich kann mich ja trösten und mir sagen, dass ich es danach verkaufe und mir dann immer noch nen gutes Rad kaufen kann

Das Problem am alten Rad ist, man müsste die Nabe tauschen, eventuell das ganze Hinterrad, dann muss ja auch noch die Schaltung etc wieder eingestellt werden. Das kann ich nicht und das kostet in der Werkstatt bestimmt nicht wenig. Zudem sind es nur Felgenbremsen die mit dem Hänger bei täglicher Fahrt nicht so optimal sind. Daher ist das wirtschaftlich gesehen glaube ich nicht sinnvoll leider. Und durch die zu schwache Nabe für den Hänger ist auch das Testen damit nicht so richtig aussagekräftig.
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rueckenwind
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Re: Zukünftiger Arbeitsweg: wie?

Beitrag von rueckenwind »

Schau dir vielleicht wirklich noch ein Pedelec an. Mein Mann sagt, dass fühlt sich deutlich mehr nach "Fahrradfahren" an, er kommt aber trotzdem nicht mehr so verschwitzt zur Arbeit.
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Re: Zukünftiger Arbeitsweg: wie?

Beitrag von Serafin »

Was du noch bedenken solltest: Kinder werden schwerer und nicht leichter. Also jetzt geht's noch normal, später wird's noch anstrengender
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Re: Zukünftiger Arbeitsweg: wie?

Beitrag von Elim »

Auch wenn es sich jetzt wiederholt, aber ich bin auch pro E-Bike mit Hänger, aber auch, weil das für uns so gut funktioniert.

Und noch ein Gedanke, ich hab zwar jetzt rausgehört, dass es bei euch nicht hügelig ist, aber ich hab zb mittlerweile mit beiden Kindern im Hänger Probleme einen Hang runterzufahren mit dem normalen Rad (Einfahrt runter, Unterführung, etc), weil der Hänger so von hinten schiebt, dass es mir bei langsamer Fahrt das Hinterrad wegschiebt. Da bin ich immer froh um das Eigengewicht vom E-Bike 🙈.

Wir haben aber auch viele Berge hier und teilweise echt steil, das würde ich mit dem normalen Plus Hänger dran nicht schaffen, vor allem nicht in der Zeit dann, und ich bin nicht ganz unsportlich 😬
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Re: Zukünftiger Arbeitsweg: wie?

Beitrag von Nane85 »

MCM18 hat geschrieben: 24.06.2022, 12:58
Ich glaube diese Diskrepanz zwischen ich trete mit Kraft x und fahre aber viel schneller irritiert mich jedes Mal. Da kann man sich aber sicher dran gewöhnen. Es ist aber für mich kein Gefühl von Fahrradfahren mehr.
Das relativiert sich aber mit Kindern im Anhänger, finde ich. Man muss ja nicht mit voller Unterstützung fahren, aber der Motor gleicht das Gewicht des Hängers aus.

Mit zwei Kindern bin ich auch noch unmotorisiert gefahren, obwohl es hier sehr hügelig ist. Das ging mit der Schwangerschaft mit No. 3 schlagartig nicht mehr, und inzwischen würde ich es auch gar nicht mehr schaffen. Es stimmt aber schon, dass man sich relativ schnell an die Belastung gewöhnt, obwohl eine beliebige Steigerung der Leistungsfähigkeit wohl auch nicht möglich ist.
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Grizzly
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Re: Zukünftiger Arbeitsweg: wie?

Beitrag von Grizzly »

MCM18 hat geschrieben: 24.06.2022, 12:58
Ich glaube diese Diskrepanz zwischen ich trete mit Kraft x und fahre aber viel schneller irritiert mich jedes Mal. Da kann man sich aber sicher dran gewöhnen. Es ist aber für mich kein Gefühl von Fahrradfahren mehr.
Also ich habe mich da ganz schnell dran gewöhnt *hust* und ganz so unsportlich bin ich auch nicht. Zudem finde ich es super, komplett frisch im Büro anzukommen. Sonst würde ich eben mit dem Auto fahren, da ist doch das e Bike die bessere Wahl. Ich hatte zuvor übrigens auch gedacht, EBikes sind was für alte Leute. Aber das ist glaube ich wieder nur so ein „schönes“ Vorurteil. Jetzt gebe ich meins jedenfalls nicht wieder her.

Mein Mann, der natürlich üüüberhaupt kein e bike braucht, also wirklich gaaaar nicht (er ist wirklich sehr sportlich), leiht sich mein (!) kleines (!) aufrechtes (!) Damenrad mit falschem Sattel (!) aber irgendwarum trotzdem gerne mal öfter aus 🤔🤪 weil er damit eben entspannt ankommt, statt verschwitzt 😉 und das ist einfach angenehmer. Ich glaube er wartet darauf, dass sein Vater ein neues EBike „braucht“ bzw. Ich glaube, er kriegt das alte demnächst nachträglich zum Geburtstag.

Also ganz klar noch eine Stimme fürs EBike.
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Re: Zukünftiger Arbeitsweg: wie?

Beitrag von Serafin »

In guten Ebikes wird dieses Kraft x kommt Leistung y raus auch gut nachmoduliert
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Nora
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Re: Zukünftiger Arbeitsweg: wie?

Beitrag von Nora »

Definitiv Ebike. Ich habe seit letztem Jahr eins (und nein Arbeitsweg ist kürzer als deiner).
Klar könnte ich den Weg auch so recht problemlos mit dem normalen Rad fahren (hab ich zwischendurch auch immer mal gemacht), aber dadurch dass es gar nicht anstrengend ist und viel schneller geht, fahre ich ihn jetzt mit dem Ebike sehr viel häufiger und lieber.
(Ich hab mir eins gekauft, wo ich meine 6jährige hinten mit drauf nehmen kann, dafür nutze ich es auch nochmal öfter. Die KANN natürlich selbst Rad fahren, würde es aber nicht jedesmal, wenn sie nachmittags mit einer Freundin verabredet ist, die 4km entfernt wohnt oder mit mir zusammen irgendwo mal eben mitkommt.
Das sind so Bequemlichkeitssachen, aber dadurch und durch die Zeitersparnis im Gegensatz zu normalem Rad fahren nehmen wir es dann öfter bei Strecken, die wir sonst mit dem Auto gefahren wären).
An den Antrieb gewöhnst du dich schnell. Du musst ja nicht mit voller Unterstützung fahren. Die ersten beiden Stufen meiner Unterstützung merke ich kaum, da ja auch das Ebike an sich schwerer ist als mein anderes Rad.
Viele Grüße

Nora mit drei Mädels (08/2006), (07/2009) und (06/2015)
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