Wir haben ergänzend jetzt bei jedem Stillen noch einen Becher dabei, neben Unmengen von Mullwindeln. Denn einen ersten Erfolg gibt es tatsächlich: Wenn die Milch zu spritzen beginnt, dockt er nur noch ab, ohne zu Schreien - und wartet dann geduldig, bis das "schlimmste" rum ist, bevor er vorbildlich weiter trinkt.
Inzwischen geht auch die Unterscheidung Nuckeln-Hunger besser. Ich biete weiterhin einfach testweise die Brust an, wenn das nach 2-3 Mal andocken nichts ist, gibt es eben den Finger.
Liegt auch daran, dass wir uns inzwischen besser verstehen. Wenn er eindeutig müde ist, kann er mit Milch aus der Brust einfach nichts anfangen, da will er nuckeln - ist ja auch logisch, müde ist nicht Hunger.
Jetzt stellt sich mir aber eine andere Frage: So langsam habe ich den Eindruck, dass sich die Milchmenge einzupendeln beginnt. Müsste ich denn dann in absehbarer Zeit während der Brustmahlzeit die Brust wechseln? Und wenn ja, zu welchem Zeitpunkt? Gegenwärtig nuckelt er ganz zum Ende der Mahlzeit noch ein wenig vor sich hin, bevor er abdockt, aber wenn ich ihn nach der kleinen Pause im Stillintervall nochmal an die selbe Brust anlege, scheint ihn das nicht zu stören.
Ich nehme an, ich würde merken, wenn er noch ganz dringend die andere Brust braucht? Und was ist für die Milchbildung besser?
