Arbeiten und Stillen
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Urzeitkrebs
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Arbeiten und Stillen
Hallo zusammen,
ich denke, es gibt bestimmt schon Beiträge, die genau in die Richtung gehen, aber bei der Forensuche konnte ich auf die schnelle nichts finden.
Nun zu meinem "Problem". Flix wird in etwa 2 Monaten ein Jahr. Ab da werde ich wieder Vollzeit arbeiten gehen. Allerdings hat sich herausgestellt, dass Flix Muttermilch immer noch bevorzugt. Er nimmt das Wort "Beikost" immer noch wörtlich und die Mengen, die er ausserhalb des Stillens zu sich nimmt, sind immer noch ziemlich überschaubar. Manchmal haut er zwar richtig rein, oft isst er aber auch gar nichts (ausser Stillen). Dabei probieren wir alles mögliche aus. Er darf so quasi entscheiden, ob er selbst essen will oder lieber gefüttert werden will. Er bekommt von unserem Essen, hat selbstgekochten Brei bekommen oder auch Gläschen. Auch die Oma und der Papa haben schon alles probiert, so dass ich gar nicht involviert war. Natürlich wird er nicht zum Essen gezwungen, es wird ihm nur immer wieder angeboten.
An sich habe ich auch kein Problem mit dem vielen Stillen. Allerdings werde ich langsam doch etwas nervös, wie es im Februar werden soll. Eigentlich mache ich mir fast weniger Sorgen um meinen Sohn, sondern fast mehr um mich. Ich denke, er wird schon essen, wenn er Hunger hat. Aber was mach ich? Im Moment stillen wir ca. 5 Mal am Tag. Wenn das so von jetzt auf gleich wegfällt, habe ich ein Problem. Das Einzige, was die ersten Monate noch als Möglichkeit bliebe, ist, dass mein Mann ihn mir zum Stillen einmal am Tag vorbeibringt. Allerdings weiss ich hier nicht, ob es für ihn gut ist, da er dann einfach eine feste Uhrzeit hinnehmen muss und ich dann halt auch nicht ewig kann, sondern das Ganze "schnell" gehen muss.
Morgens, abends und nachts würde ich gerne auch im zweiten Jahr noch weiterstillen.
Gibt es da Tipps, wie ich ihn motivieren kann, tagsüber mehr mitzuessen, damit wir das langsam ausschleichen können? Er bekommt auch immer dann zu essen, wenn ich/wir essen.
Vielen Dank und Liebe Grüße
ich denke, es gibt bestimmt schon Beiträge, die genau in die Richtung gehen, aber bei der Forensuche konnte ich auf die schnelle nichts finden.
Nun zu meinem "Problem". Flix wird in etwa 2 Monaten ein Jahr. Ab da werde ich wieder Vollzeit arbeiten gehen. Allerdings hat sich herausgestellt, dass Flix Muttermilch immer noch bevorzugt. Er nimmt das Wort "Beikost" immer noch wörtlich und die Mengen, die er ausserhalb des Stillens zu sich nimmt, sind immer noch ziemlich überschaubar. Manchmal haut er zwar richtig rein, oft isst er aber auch gar nichts (ausser Stillen). Dabei probieren wir alles mögliche aus. Er darf so quasi entscheiden, ob er selbst essen will oder lieber gefüttert werden will. Er bekommt von unserem Essen, hat selbstgekochten Brei bekommen oder auch Gläschen. Auch die Oma und der Papa haben schon alles probiert, so dass ich gar nicht involviert war. Natürlich wird er nicht zum Essen gezwungen, es wird ihm nur immer wieder angeboten.
An sich habe ich auch kein Problem mit dem vielen Stillen. Allerdings werde ich langsam doch etwas nervös, wie es im Februar werden soll. Eigentlich mache ich mir fast weniger Sorgen um meinen Sohn, sondern fast mehr um mich. Ich denke, er wird schon essen, wenn er Hunger hat. Aber was mach ich? Im Moment stillen wir ca. 5 Mal am Tag. Wenn das so von jetzt auf gleich wegfällt, habe ich ein Problem. Das Einzige, was die ersten Monate noch als Möglichkeit bliebe, ist, dass mein Mann ihn mir zum Stillen einmal am Tag vorbeibringt. Allerdings weiss ich hier nicht, ob es für ihn gut ist, da er dann einfach eine feste Uhrzeit hinnehmen muss und ich dann halt auch nicht ewig kann, sondern das Ganze "schnell" gehen muss.
Morgens, abends und nachts würde ich gerne auch im zweiten Jahr noch weiterstillen.
Gibt es da Tipps, wie ich ihn motivieren kann, tagsüber mehr mitzuessen, damit wir das langsam ausschleichen können? Er bekommt auch immer dann zu essen, wenn ich/wir essen.
Vielen Dank und Liebe Grüße
Urzeitkrebs
mit Flix 2/2013
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- Katha
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Re: Arbeiten und Stillen
Gar nichts machen 
Dein Kind und Deine Brust werden sich dann einstellen
(Und zum Essen "motivieren" stellt fast immer eine Form von Zwang dar, das Gonzales Buch ist da ganz erhellend)
Nur kurz, unterwegs
Dein Kind und Deine Brust werden sich dann einstellen
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Katha mit dem Hasen *01/2012
"Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch, Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken, Denn sie haben ihre eigenen Gedanken." Khalil Gibran[/color]
Viel vom iPhone, Buchstabendreher, Tippfehler... inkl. [/size]
"Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
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- Skoura
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Re: Arbeiten und Stillen
Genau. Du kannst (so hab ichs gemacht) mehrmals waehrend der Arbeit ausstreichen gehen auf Toilette. Wenn du Druck spuerst. Und einmal am Tag vorbeibringen finde ich anfangs super. Dann hat die Brust nicht so lang Pause. Er muss dann auch nicht viel trinken, es reicht, wenn er abtrinkt, was drin ist.
Und das mit dem Umgewoehnen geht schnell, drei Tage schaetz ich.
Bei mir war ein gewisses Problem, da ich zu Milchstaus neige, dann immer der Montag. Wenn wir am Wochenende Stillparty hatten den ganzen Tag. Dass es dann Montags volle Brueste gab. Da durfte ich das Ausstreichen nicht vergessen (hab mir nen Wecker gestellt).
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Und das mit dem Umgewoehnen geht schnell, drei Tage schaetz ich.
Bei mir war ein gewisses Problem, da ich zu Milchstaus neige, dann immer der Montag. Wenn wir am Wochenende Stillparty hatten den ganzen Tag. Dass es dann Montags volle Brueste gab. Da durfte ich das Ausstreichen nicht vergessen (hab mir nen Wecker gestellt).
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... mit großer Tochter (11/08) und kleiner Tochter (04/11)
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kaffeetasse
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Re: Arbeiten und Stillen
Du könntest doch abpumpen auf der Arbeit und die betreuende Person kann die MuMi dann verfüttern, wenn du nicht da bist.
So bekommt er das, was er mag. Nur auf den Kuschelfaktor müsstest du dann verzichten.
Das mit dem Hinbringen auf die Arbeit stell ich mir, wie du, auch schwierig vor. Da muss er ja genau dann Hunger haben, wenn er bei dir ist und richtig in Ruhe könntest du ja dann auch nicht stillen, wenn es "schnell gehen muss". Also für mich persönlich ist das keine Lösung (auch weil meine Arbeit zu weit weg ist).
Ich habe jetzt keine Erfahrung, sondern stehe vor demselben Problem, vielleicht hat ja jemand positive Erfahrung damit gemacht und kann uns ein bisschen Mut machen.
So bekommt er das, was er mag. Nur auf den Kuschelfaktor müsstest du dann verzichten.
Das mit dem Hinbringen auf die Arbeit stell ich mir, wie du, auch schwierig vor. Da muss er ja genau dann Hunger haben, wenn er bei dir ist und richtig in Ruhe könntest du ja dann auch nicht stillen, wenn es "schnell gehen muss". Also für mich persönlich ist das keine Lösung (auch weil meine Arbeit zu weit weg ist).
Ich habe jetzt keine Erfahrung, sondern stehe vor demselben Problem, vielleicht hat ja jemand positive Erfahrung damit gemacht und kann uns ein bisschen Mut machen.
Antonia und Beatrice *18.9.2013
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Urzeitkrebs
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Re: Arbeiten und Stillen
Vielen Dank für die Antworten.
Abpumpen ist leider so eine Sache. Irgendwie ist Aufwand und Ertrag bei mir nicht so ausgeglichen, deshalb habe ich das nicht lange probiert. Vielleicht mache ich aber dabei auch was falsch. Ansonsten würde ich auch das mal probieren.
Ich werde mal meine Chefin aufsuchen und mir ihr sprechen. Der Fahrtweg zu meiner Arbeit beträgt 15 Minuten, wenn es für Flix oder mich zu hart wird, brauche ich dann halt ein ruhiges Zimmer.
Liebe Grüße
Abpumpen ist leider so eine Sache. Irgendwie ist Aufwand und Ertrag bei mir nicht so ausgeglichen, deshalb habe ich das nicht lange probiert. Vielleicht mache ich aber dabei auch was falsch. Ansonsten würde ich auch das mal probieren.
Ich werde mal meine Chefin aufsuchen und mir ihr sprechen. Der Fahrtweg zu meiner Arbeit beträgt 15 Minuten, wenn es für Flix oder mich zu hart wird, brauche ich dann halt ein ruhiges Zimmer.
Liebe Grüße
Urzeitkrebs
mit Flix 2/2013
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- Skoura
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Re: Arbeiten und Stillen
Ja, ich habe positive Erfahrungen.
In dem Alter ist es ja nicht mehr so, dass sie nur trinken, wenn sie kurz vorm Verhungern sind. Meine hat grundsaetzlich gern an die Brust gewollt, wenn sie mich gesehen hat. So als Begruessung quasi.
Und Abpumpen ging bei mir nie. Ausstreichen aber schon. Ich hatte da so Waerme-Pads dabei...
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In dem Alter ist es ja nicht mehr so, dass sie nur trinken, wenn sie kurz vorm Verhungern sind. Meine hat grundsaetzlich gern an die Brust gewollt, wenn sie mich gesehen hat. So als Begruessung quasi.
Und Abpumpen ging bei mir nie. Ausstreichen aber schon. Ich hatte da so Waerme-Pads dabei...
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... mit großer Tochter (11/08) und kleiner Tochter (04/11)
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Lucccy
- ist nicht mehr wegzudenken
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Re: Arbeiten und Stillen
Hallo,
Vertrau Deinem Körper.
Wenn ich da bin, stillen wir nach Bedarf, das kann auch mehrfach über Tag sein, mindestens aber einschlafstillen mittags.
Wenn ich arbeiten gehe, ist es weder fürs Kind noch für meine Brust ein Problem, eine über 10h Pause zu machen.
Gruß Lucccy
Vertrau Deinem Körper.
Wenn ich da bin, stillen wir nach Bedarf, das kann auch mehrfach über Tag sein, mindestens aber einschlafstillen mittags.
Wenn ich arbeiten gehe, ist es weder fürs Kind noch für meine Brust ein Problem, eine über 10h Pause zu machen.
Gruß Lucccy
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Lucccy
- ist nicht mehr wegzudenken
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Re: Arbeiten und Stillen
Hallo,
Vertrau Deinem Körper.
Wenn ich da bin, stillen wir nach Bedarf, das kann auch mehrfach über Tag sein, mindestens aber einschlafstillen mittags.
Wenn ich arbeiten gehe, ist es weder fürs Kind noch für meine Brust ein Problem, eine über 10h Pause zu machen.
Gruß Lucccy
Vertrau Deinem Körper.
Wenn ich da bin, stillen wir nach Bedarf, das kann auch mehrfach über Tag sein, mindestens aber einschlafstillen mittags.
Wenn ich arbeiten gehe, ist es weder fürs Kind noch für meine Brust ein Problem, eine über 10h Pause zu machen.
Gruß Lucccy
- Skoura
- alter SuT-Hase
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- Wohnort: daheim
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Re: Arbeiten und Stillen
Ja, genau.
Ich muss sogar sagen, ich weiss nichtmal so richtig, was deine Sorge ist? Milchstau? Milchmangel? Kind nicht sattkiegen?
Es wird eine Mischung aus Stillen und Beikost geben, die zu eurer allen Beduerfnissen passt.
Das kriegt ihr hin!
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Ich muss sogar sagen, ich weiss nichtmal so richtig, was deine Sorge ist? Milchstau? Milchmangel? Kind nicht sattkiegen?
Es wird eine Mischung aus Stillen und Beikost geben, die zu eurer allen Beduerfnissen passt.
Das kriegt ihr hin!
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... mit großer Tochter (11/08) und kleiner Tochter (04/11)
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sterntalerin
- gehört zum Inventar
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- Registriert: 09.05.2013, 19:57
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Re: Arbeiten und Stillen
*reinschleich*
ich find das sehr beruhigend was ihr alle schreibt. ich werde ab januar auch arbeiten gehen und wir stillen untertags noch recht oft und viele in meinen umfeld meinen zu mir, dass ich dann wohl abstillen werde
wenn man's oft genug gesagt bekommt, kommt man ja auch so ein bisschen ins grübeln, da tut's gut all eure positiven (und ganz unkomplizierten) erfahrungen zu lesen 
ich find das sehr beruhigend was ihr alle schreibt. ich werde ab januar auch arbeiten gehen und wir stillen untertags noch recht oft und viele in meinen umfeld meinen zu mir, dass ich dann wohl abstillen werde
Sterntalerin mit dem Zuckerstrietz (11/2012), der Herzpüppilotta (08/2015) und der Frühlingsüberraschung (03/19)