Alternative bei richtig dollem Schmuddelwetter hab ich leider gerade keine.
Treffen in Dresden
Moderator: Marla84
- Schnullerpuppe
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2000
- Registriert: 17.09.2009, 15:38
- Wohnort: Dresden
Re: Treffen in Dresden
Ich wäre dabei, mal schauen ob mit Großkind oder ohne. Zeit ist prinzipiell egal. (Mittagsschlaf? Was ist das?
)
Alternative bei richtig dollem Schmuddelwetter hab ich leider gerade keine.
Alternative bei richtig dollem Schmuddelwetter hab ich leider gerade keine.
Mit kleinem Padawan (*11/2009) an der Hand und Überraschungkrümelchen (*12/2013)
»Ich glaube sowieso, wenn die jungen Menschen auf alles hören würden, was die älteren ihnen sagen, würde jede Entwicklung aufhören und die Welt still stehen.«
Astrid Lindgren
»Ich glaube sowieso, wenn die jungen Menschen auf alles hören würden, was die älteren ihnen sagen, würde jede Entwicklung aufhören und die Welt still stehen.«
Astrid Lindgren
- swimfan
- Dipl.-SuT
- Beiträge: 5199
- Registriert: 22.08.2012, 20:11
Re: Treffen in Dresden
also das Treffen die Woche entfällt jetzt oder wie?
Am 3.10. wären wir grundsätzlich dabei. Bei Schmuddelwetter hätten wir aber nicht wirklich lust und eine alternative auch nicht.
Kann aber auch sein (wenn auch eher unwahrscheinlich), dass wir keine Zeit haben, da die Tochter von Freunden da Geburtstag hat und wir ab und zu kurzfristig eingeladen werden...
Am 3.10. wären wir grundsätzlich dabei. Bei Schmuddelwetter hätten wir aber nicht wirklich lust und eine alternative auch nicht.
Kann aber auch sein (wenn auch eher unwahrscheinlich), dass wir keine Zeit haben, da die Tochter von Freunden da Geburtstag hat und wir ab und zu kurzfristig eingeladen werden...
mit dem großen Strahlemann (07/12) und der kleinen Strahlemaus (12/15)
- swimfan
- Dipl.-SuT
- Beiträge: 5199
- Registriert: 22.08.2012, 20:11
Re: Treffen in Dresden
OT aber darf ich mal fragen, in welchen KH ihr entbunden habt und ob ihr es eher gut oder nicht so fandet? gern auch vom hören sagen
Das bei uns soll nämlich geschlossen werden. Sind zwar noch einige Jahre Zeit bis zum nächsten kind aber ich muss doch schon mal anfangen, Meinungen zu sammeln (GH kommt für mich nicht infrage). Danke
Das bei uns soll nämlich geschlossen werden. Sind zwar noch einige Jahre Zeit bis zum nächsten kind aber ich muss doch schon mal anfangen, Meinungen zu sammeln (GH kommt für mich nicht infrage). Danke
mit dem großen Strahlemann (07/12) und der kleinen Strahlemaus (12/15)
- Schnullerpuppe
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2000
- Registriert: 17.09.2009, 15:38
- Wohnort: Dresden
Re: Treffen in Dresden
Ich war im Neustädter... da geh ich nicht wieder hin. Kenne einige, die ebenfalls dieser Meinung sind. Diakonissenkrankenhaus empfehlen Freundinnen von mir.
Mit kleinem Padawan (*11/2009) an der Hand und Überraschungkrümelchen (*12/2013)
»Ich glaube sowieso, wenn die jungen Menschen auf alles hören würden, was die älteren ihnen sagen, würde jede Entwicklung aufhören und die Welt still stehen.«
Astrid Lindgren
»Ich glaube sowieso, wenn die jungen Menschen auf alles hören würden, was die älteren ihnen sagen, würde jede Entwicklung aufhören und die Welt still stehen.«
Astrid Lindgren
- Heidisdottir
- hat viel zu erzählen
- Beiträge: 241
- Registriert: 10.10.2012, 21:49
Re: Treffen in Dresden
Ich war im Diakonissenkrankenhaus. Kann es nur eingeschränkt empfehlen. Mehr dazu später, wenn Interesse besteht.
Heidisdottir mit Kronprinz Janasson (05/12)
-
Phönix
- hat viel zu erzählen
- Beiträge: 219
- Registriert: 02.07.2012, 12:52
- Wohnort: Dresden
Re: Treffen in Dresden
Freundin von mir war im Josephstift und sehr zufrieden. Zwei andere im Friedrichstädter, die fandens auch gut. Die Vollkatastrophe ist die Uniklinik, von der würde ich absolut abraten.
Ich selber kann nix dazu sagen, war im GH und werd auch diesmal wieder dort entbinden. Aber die verlegen auch grundsätzlich lieber ins Josephstift als ins Diako.
Ich selber kann nix dazu sagen, war im GH und werd auch diesmal wieder dort entbinden. Aber die verlegen auch grundsätzlich lieber ins Josephstift als ins Diako.
Tochter (03/2012), Sohn (03/2014)
Trageberaterin (Clauwi GK 10/2013)
Trageberaterin (Clauwi GK 10/2013)
- Schnullerpuppe
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2000
- Registriert: 17.09.2009, 15:38
- Wohnort: Dresden
Re: Treffen in Dresden
In welchem GH warst du? Ich will ja im Hebammenhaus auf der Louisenstraße entbinden und die arbeiten im Notfall mit dem Diako zusammen.Phönix hat geschrieben: Ich selber kann nix dazu sagen, war im GH und werd auch diesmal wieder dort entbinden. Aber die verlegen auch grundsätzlich lieber ins Josephstift als ins Diako.
Deswegen warte ich gespannt auf deinen Bericht @Heidisdottir.
Mit kleinem Padawan (*11/2009) an der Hand und Überraschungkrümelchen (*12/2013)
»Ich glaube sowieso, wenn die jungen Menschen auf alles hören würden, was die älteren ihnen sagen, würde jede Entwicklung aufhören und die Welt still stehen.«
Astrid Lindgren
»Ich glaube sowieso, wenn die jungen Menschen auf alles hören würden, was die älteren ihnen sagen, würde jede Entwicklung aufhören und die Welt still stehen.«
Astrid Lindgren
- Heidisdottir
- hat viel zu erzählen
- Beiträge: 241
- Registriert: 10.10.2012, 21:49
Re: Treffen in Dresden
Okay, soll ich hier berichten oder beim nächsten Treffen? Ich weiß noch nicht genau, ob ich am 3. Oktober dabei bin. Eigentlich spricht nichts dagegen, aber mir ist Nachmittags lieber als Vormittags. Der Zwerg praktiziert nämlich gerade vorbildliche 2-Stunden-Mittagschläfe ab etwa halb zwölf...
Heidisdottir mit Kronprinz Janasson (05/12)
- Schnullerpuppe
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2000
- Registriert: 17.09.2009, 15:38
- Wohnort: Dresden
Re: Treffen in Dresden
Wie du magst, kannst auch gern eine PN schicken oder so, was dir am liebsten ist.
Mit kleinem Padawan (*11/2009) an der Hand und Überraschungkrümelchen (*12/2013)
»Ich glaube sowieso, wenn die jungen Menschen auf alles hören würden, was die älteren ihnen sagen, würde jede Entwicklung aufhören und die Welt still stehen.«
Astrid Lindgren
»Ich glaube sowieso, wenn die jungen Menschen auf alles hören würden, was die älteren ihnen sagen, würde jede Entwicklung aufhören und die Welt still stehen.«
Astrid Lindgren
- Heidisdottir
- hat viel zu erzählen
- Beiträge: 241
- Registriert: 10.10.2012, 21:49
Re: Treffen in Dresden
Ich antworte einfach hier. Ich glaube nicht, dass ich was "Verleumderisches" schreibe, sondern nur eine Momentaufnahme, meine Eindrücke halt.
Mit dem Verlauf der Geburt war ich ganz zufrieden. Ich hätte mir aber gewünscht, dass ich über die Abläufe im Krankenhaus informiert werde, als ich aufs Zimmer gebracht wurde. Das ist wohl irgendwie im Stress untergegangen. Also das Wiegekärtchen, wo ich die Stillmahlzeiten und die vollen Windeln protokollieren soll, hat mir keiner erklärt. Am nächsten Tag dann erst. Auf das Kärtchen hätten aber auch nie alle Stillmahlzeiten gepasst... Dass man sich das Essen holen muss, wusste ich auch nicht, aber ich bin trotzdem nicht verhungert
. So Kleinigkeiten halt. Ich hatte ne lokale Betäubung vom "Nachgeburtresteentfernen" und Nähen, sodass ich am Anfang halt nicht mobil war. Auf dem Tisch in unserem Dreibettzimmer lag aber eine Broschüre, wo alles zum Krankenhausalltag aufgeführt war. Die hab ich dann am zweiten Tag gefunden.
Ich hatte Schwierigkeiten, Hebammen, Stillberaterinnen und Pfleger/innen auseinander zu halten, habe unheimlich viele Gesichter gesehn und mir niemanden gemerkt. Ich habe von etwa 5 Personen das Anlegen gezeigt bekommen. Das war alles ein wenig anstrengend und teilweise übergriffig, aber das ist wohl auch einfach nötig. Super wohl gefühlt hab ich mich dabei aber nicht. Ich habe den Zwerg nachts für etwa drei Stunden abgegeben
. Am ersten Tag haben sie ihn einfach nach dieser "Lichttherapie" (wegen Neugeborenengelbsucht) dabehalten, mit dem Kommentar: "Dann konnten sie mal für ein paar Stunden schlafen." Ich war lediglich dankbar. Mit meinem jetzigen Wissen hätte ich den Zwerg bei mir im Bett behalten und geschlafen. Damals hab ich es mir nicht getraut, weil es "nicht erlaubt" war.
Sie haben mich dann informiert, dass sie ihm Wasser zugefüttert haben, weil er Fieber hatte. Hab ich auch hingenommen. Ich kann die Situation auch heute noch nicht einschätzen.
Was mir aber wirklich negativ aufgefallen ist war der Umgang mit meiner Zimmergenossin: Sie war mit ihrem Freund aus Berlin in Dresden im Urlaub und hat dann hier ca. vierzehn Tage vor ET ihr Kind bekommen. Erst lange Wehen, dann Kaiserschnitt. Sie war sehr mitgenommen. Sie konnte fast nichts alleine machen. Und sie konnte kaum deutsch, Verständigung funktionierte mit englisch, polnisch war ihre Muttersprache.
Ihr Freund hat wohl viel organisieren müssen - Hotelzimmerverlängerung und so Sachen - darum war er nicht immer da. Ein Familienzimmer haben sie angeboten bekommen, aber dafür hatten sie zu wenig Geld. Es war sicher nicht leicht für die Beiden. In der Zeit, wo ihr Freund nicht da war, war ihr Baby auch häufig bei den Schwestern. Sie haben es meistens mitgenommen. Die Mama hatte Schmerzen und war sehr erschöpft.
Sie hat immer mal wieder nach ihrem Kind gefragt, aber häufig wurde sie auf später vertröstet. Sie hat auch nach dem Stillen gefragt. Sie müsse doch stillen. Sie wurde vertröstet.
Auch hier kann ich die Situation natürlich nicht richtig einschätzen. Ich fands nur traurig, vielleicht war es aber auch nicht anders möglich. Nicht schön fand ich, dass eine Schwester mit ihr immer auf Deutsch geredet hat und zwar laut und deutlich, aber nicht um einfache Vokabeln bemüht. Wahrscheinlich konnte sie kein Englisch. Es war aber für die Mama wirklich schwierig, die Schwester zu verstehen. Als es dann doch geklappt hat, sagte die Schwester: "Sehen sie, es geht doch. Sie müssen sich halt nur anstrengen, dann verstehen sie auch deutsch."
Ich hab ihr dann viele Sachen englisch übersetzt. Ich fürchte halt, für diese Mama gab es keinen guten Stillstart. Und das, wo sich das Krankenhaus um das Zertifikat "Babyfreundliches Krankenhaus" bemüht. Allerdings kann es ja wirklich sein, dass es im Fall dieser Mutter einfach kaum möglich war. Selbst bei mir hat es ja häufig länger gedauert, wenn ich nach Hilfe beim Anlegen gefragt habe. Wenn alle beschäftigt sind, kann nun mal niemand kommen.
Ich bin trotzdem im Großen und Ganzen zufrieden mit dem Verlauf. Es gab sehr hilfreiche Schwestern, Hebammen und Stillbegleiterinnen dort. Nochmal möchte ich aber dort nicht unbedingt. Ich würde mir lieber vorher den St. Josephsstift oder Geburtshäuser ansehen. Ich glaube aber, dass ich mit einer Notfallverlegung ins Diako klarkommen würde.
So, das reicht erstmal.
Liebe Grüße,
Heidisdottir
Mit dem Verlauf der Geburt war ich ganz zufrieden. Ich hätte mir aber gewünscht, dass ich über die Abläufe im Krankenhaus informiert werde, als ich aufs Zimmer gebracht wurde. Das ist wohl irgendwie im Stress untergegangen. Also das Wiegekärtchen, wo ich die Stillmahlzeiten und die vollen Windeln protokollieren soll, hat mir keiner erklärt. Am nächsten Tag dann erst. Auf das Kärtchen hätten aber auch nie alle Stillmahlzeiten gepasst... Dass man sich das Essen holen muss, wusste ich auch nicht, aber ich bin trotzdem nicht verhungert
Ich hatte Schwierigkeiten, Hebammen, Stillberaterinnen und Pfleger/innen auseinander zu halten, habe unheimlich viele Gesichter gesehn und mir niemanden gemerkt. Ich habe von etwa 5 Personen das Anlegen gezeigt bekommen. Das war alles ein wenig anstrengend und teilweise übergriffig, aber das ist wohl auch einfach nötig. Super wohl gefühlt hab ich mich dabei aber nicht. Ich habe den Zwerg nachts für etwa drei Stunden abgegeben
Sie haben mich dann informiert, dass sie ihm Wasser zugefüttert haben, weil er Fieber hatte. Hab ich auch hingenommen. Ich kann die Situation auch heute noch nicht einschätzen.
Was mir aber wirklich negativ aufgefallen ist war der Umgang mit meiner Zimmergenossin: Sie war mit ihrem Freund aus Berlin in Dresden im Urlaub und hat dann hier ca. vierzehn Tage vor ET ihr Kind bekommen. Erst lange Wehen, dann Kaiserschnitt. Sie war sehr mitgenommen. Sie konnte fast nichts alleine machen. Und sie konnte kaum deutsch, Verständigung funktionierte mit englisch, polnisch war ihre Muttersprache.
Ihr Freund hat wohl viel organisieren müssen - Hotelzimmerverlängerung und so Sachen - darum war er nicht immer da. Ein Familienzimmer haben sie angeboten bekommen, aber dafür hatten sie zu wenig Geld. Es war sicher nicht leicht für die Beiden. In der Zeit, wo ihr Freund nicht da war, war ihr Baby auch häufig bei den Schwestern. Sie haben es meistens mitgenommen. Die Mama hatte Schmerzen und war sehr erschöpft.
Sie hat immer mal wieder nach ihrem Kind gefragt, aber häufig wurde sie auf später vertröstet. Sie hat auch nach dem Stillen gefragt. Sie müsse doch stillen. Sie wurde vertröstet.
Auch hier kann ich die Situation natürlich nicht richtig einschätzen. Ich fands nur traurig, vielleicht war es aber auch nicht anders möglich. Nicht schön fand ich, dass eine Schwester mit ihr immer auf Deutsch geredet hat und zwar laut und deutlich, aber nicht um einfache Vokabeln bemüht. Wahrscheinlich konnte sie kein Englisch. Es war aber für die Mama wirklich schwierig, die Schwester zu verstehen. Als es dann doch geklappt hat, sagte die Schwester: "Sehen sie, es geht doch. Sie müssen sich halt nur anstrengen, dann verstehen sie auch deutsch."
Ich hab ihr dann viele Sachen englisch übersetzt. Ich fürchte halt, für diese Mama gab es keinen guten Stillstart. Und das, wo sich das Krankenhaus um das Zertifikat "Babyfreundliches Krankenhaus" bemüht. Allerdings kann es ja wirklich sein, dass es im Fall dieser Mutter einfach kaum möglich war. Selbst bei mir hat es ja häufig länger gedauert, wenn ich nach Hilfe beim Anlegen gefragt habe. Wenn alle beschäftigt sind, kann nun mal niemand kommen.
Ich bin trotzdem im Großen und Ganzen zufrieden mit dem Verlauf. Es gab sehr hilfreiche Schwestern, Hebammen und Stillbegleiterinnen dort. Nochmal möchte ich aber dort nicht unbedingt. Ich würde mir lieber vorher den St. Josephsstift oder Geburtshäuser ansehen. Ich glaube aber, dass ich mit einer Notfallverlegung ins Diako klarkommen würde.
So, das reicht erstmal.
Liebe Grüße,
Heidisdottir
Heidisdottir mit Kronprinz Janasson (05/12)