Nene natürlich nicht! Sorry ich drück mich manchmal recht verquer aus, vor allem Nachts!
Ich schreib einfach nochmal alles in Strichpunkten auf:
3.8.12 Not-Sectio nach vorzeitigem Blasensprung in 38+5, B. wegen Neugeborenen-Infektion und mäßiger Asphyxie auf Intensiv, kein Bonding wegen Vollnarkose möglich, 6 Stunden nach Sectio erstmals gepumpt, B. bekommt mind. alle 4 Stunden Pre auf Intensiv, darf ihn selbst nicht anlegen, weil er im Inkubator bleiben muss, ich pumpe alle 2-3 Stunden um Michbildung anzuregen
7.8.12 B. Darf in ein anderes Bettchen umziehen, erste Versuche an der Brust, brüllt und drückt sich weg, also pumpe ich weiter, damit er möglichst nur Mumi aus dem Fläschchen bekommt
8.-11.8.12 Stillen klappt immer besser, Ärger Milcheinschuss, so dass B. teilweise nur mit Hütchen trinkt
12.8.12 Entlassung, bei mir arge Knoten, fühle mich fiebrig, laut Schwestern normal, zuhause Fläschchen und Hütchen ins Eck geschmissen, B. ist ein Vollstillbaby, hat einen kräftigeren Sog als die Krankenhauspumpe, Gefühl eines zweiten Milcheinschusses
14.8.12 Stillen klappt gut, morgens Kopfweh, mittags plötzlich Schüttelfrost und 41.5 Fieber, Hebamme kommt nicht, schickt uns mit Notarzt ins Krankenhaus zurück. Dann 1 Woche iv-Antibiose, Entlassung und noch 7 Tage oral Antibiose weiter
Seitdem 1-2 Mal im Monat Kopfweh und Fieber bis 41, oft Knoten und schmerzhafte Stellen, eigentlich immer zu viel Milch.
Seit er zwei Monate alt ist, hat B. tagsüber einen ziemlich konstanten 3-Stunden-Rhythmus, nachts unterschiedlich.
Mittlerweile isst er gegen 6,12 und 18 Uhr Beikost, Stillen will er nach der Beikost nicht mehr, wir stillen so gegen 9,15,21 Uhr und mehrmals nachts.
Aktuelles Problem: waren von 8.5.13 bis 10.5.13 in der Klinik, dort hat er öfter gestillt, weil er nachts oft wach wurde (stündliche Blutdruckmessung, piepsender Monitor, anderes Kind, das geweint hat) und tagsüber brauchte er auch mal me Trostnuckel-Einheit. Seitdem hab ich wieder viel mehr Milch, als eh schon

Hab das Gefühl, den Bedarf nach oben korrigieren kapiert mein Körper, wieder weniger Milch produzieren dagegen nicht.
Ich habe in der ganzen Stillzeit immer wieder versucht auszustreichen, wenn die Knoten zu arg wurden, das geht aber nur in einem sehr frühen Stadium, sobald es auch nur leicht schmerzhaft ist, kommt nix mehr. Zur Erleichterung abpumpen funktioniert auch nicht, sobald Knoten da sind, hilft eigentlich nur noch der Zug beim Trinken durch B.
Ich hab einfach Angst, dass es jetzt mit abnehmender Trinkmenge immer schlimmer und schlimmer wird, hab seit dem letzten Klinikaufenthalt so 39 Temperatur, Schau aus wie ne Kraterlandschaft und B. trinkt halt nur mehr alle 6 Stunden richtig viel und meist nur eine Seite, dadurch gehen die Knoten nicht weg!
Hebamme hab ich abgeschrieben, die meinte bei jedem Knoten, ich müsse zum Arzt, um einen Abszess auszuschließen, wollte nicht mal selber draufschaun!
Die Tipps aus dem Forum bei zu viel Milch hab ich gelesen und versucht, sobald B. mal aus irgendeinem Grund wieder mehr trinkt, oder arg weint, oder irgendein andres kleines Geschöpf, geht das ganze von vorne los.
Was würde man denn gegen einen Prolaktinüberschuss machen? Hilft das dann auf längere Sicht? Kann es auch nach hinten losgehen? Möchte nicht "versehentlich" abstillen!
Sorry für den langen Text, hoffe jetzt ist alles klar?!?
Oh überschneidet sich jetzt, ich Schicks einfach mal trotzdem!