Hmmm.... es tut mir leid, was ihr da erlebt habt. Das war sicher schlimm für euch. Nun klingt es doch so, als wäre die Muttermilch daran 'schuld' zumindest hat es Wurzelkind so aufgefasst. Deshalb will ich dazu noch etwas schreiben. Ich kann nicht aus ärztlicher Sicht beurteilen, ob es eine solche Spirale, wie du es nennst, gibt. Wir hatten in dem Alter mal das gleiche Problem, auch in der Frequenz. Ich war mir zunächst unsicher ob ich jetzt weiter stillen sollte. Dann überlegte ich folgendes: So lange mein Kind VON SICH AUS trinken will, ist das Gold wert! Sie trank und erbrach... und trank.... Sie bekam von uns noch Zäpfchen und nach einem Tag war der Spu(c)k vorbei. Was hatten wir geschafft? Es war nicht die Milch schuld - sie hätte auch Tee mit Zucker erbrochen. Nur, dass auf diese Weise doch irgendwas im Kind blieb und Muttermilch physiologisch einfach am Besten verwertbar ist. Daran gibt es nichts zu deuten oder zu rütteln. Und schon gleich gar nicht, wenn die Alternative Tee mit Zucker (egal welcher) heißt.Kaengu hat geschrieben:Wir hatten auch grad übelst MD und uns wurde von einem sehr stillfreundlichen Arzt im KKH auch empfohlen, ein paar Stunden aufs Stillen zu verzichten. Die Maus hat nachts 15x gebrochen und dazwischen wie eine Verdurstende getrunken um alles sofort auszukotzen. Sie geriet dadurch in einen üblen Kreislauf ,
Knapp da mobil:-)
Wurzelkinds Baby ist im Unterschied dazu noch ein Säugling. Unabhängig ob du schon ein wenig Beikost gibst oder nicht. Babys dehydrieren noch viel schneller. Insofern ist es Frevel ein Kind in dem Alter mit MD, dass VON SICH AUS trinken will, von der Flüssigkeitszufuhr zu trennen. Und dazu hat der Arzt ja offensichtlich geraten. Denn im Umkehrschluss hätte er die Flüssigkeitszufuhr sicher stellen müssen - sprich infundieren. So schlecht war der Befund aber wiederum wohl noch nicht. Aber er hat viel dafür getan, dass es soweit hätte kommen können. Und das ist das Falsche daran! Wenn ein Säugling in dem Alter keine Flüssigkeit mehr zu sich nähme, würde man auch nicht lange mit Löffeln probieren. Die nehmen einfach zu schnell ab. Und deshalb kann dein Eindruck schon stimmen Wurzelkind.
Und natürlich kontrolliert das Baby die Trinkmenge. Es wird in dieser Situion auch viele kleine Mahlzeiten bevorzugen. Wisst ihr, was ich schlimm finde? Der Arzt weiß jetzt nicht, dass Wurzelkind letztlich gestillt hat. Beim nächsten Fall wird er vielleicht sagen: Geben sie mal Tee mit Zucker... damit haben wir hier gute Erfahrungen gemacht