Ich befürchte irgendwie auch, dass die "Keule" kein Weg ist, der sie in ihren Grundansichten verändern wird. Gut, sie hat die Polizei vor der Tür oder das Jungenamt wird sich mal melden, aber das wird für sie nicht mehr als eine nervige Angelegenheit sein, meint Ihr nicht? Wenn jemand solche Ansichten hat, dann werden die sich nicht dadurch ändern bzw selbst wenn sie an der Stelle dann vielleicht "einsichtig" wird bzw sich "anpasst", dann wird es noch andere Bereiche geben, in denen das Kind leiden muss.
Ich bin ja ansonsten ein großer Freund von Recht und Gesetz und Gerechtigkeit, aber in solchen Fällen führt das sicher nicht zum gewünschten Ergebnis. Ich befürchte auch, wenn Du WIRKLICH helfen willst, dann musst Du Dich da tiefer einschalten, Hintergründe erfahren und dort ansetzen. Das muss aber so schwer sein, ich glaub, ich könnte das nicht. Ich habe eine gute Freundin, bei der ich das mal ansatzweise versucht habe, weil sie ihr Kind mit 7 Monaten im Bett brüllen ließ (vor dem Bett gesungen hat, eine Stunde lang!

), weil er das ja langsam mal lernen muss. Aber ich bin da überhaupt nicht durchgekommen...

"Tanze mit Deinem Baby im Mondschein, wenn es die Nacht zum Tag macht, singe fröhliche Lieder mit Deinen Kindern im Regen, mache Kissenschlachten, matsche mit ihnen im Schlamm und springe in Pfützen, macht ein Picknick UNTERM Tisch - vergiss nie: in 20 Jahren wirst Du sagen, es war die schönste Zeit Deines Lebens!"
von Minchen mit Frühling (2008), Sommer (2009), Herbst (2013) und Winter (2011)