Zeitmanagement mit Stillproblemen und Zufüttern
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- Jol
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Re: Zeitmanagement mit Stillproblemen und Zufüttern
Hallo Wölkchen,
ich bin auch eine Zufüttermama. Wir machen das jetzt schon seit über 2 Monaten und sind mittlerweile von 360 ml tagsüber verteilt bei einem Abend-Luxus-Fläschchen mit 60-70 ml angekommen - unser Luxusfläschchen, weil eigentlich glaube ich, dass ich die Milch bestimmt auch noch hätte. Ich mag hier eigentlich auch gar nicht so viel übers Mehr-Milch-Kriegen schreiben - das können andere besser - sondern, wie ich es mit Stillen/Pumpen/Flasche damals gemacht habe, um entspannt zu bleiben.
Also: Gestillt wurde immer nach Bedarf. Wenn sie unruhig wurde, habe ich sie hochgenommen und aufstoßen lassen und meistens ließ sie sich dann ablenken und blieb einige Zeit lang friedlich. Zugefüttert habe ich anfangs jedes zweite Stillen, später dann nur noch 2mal am späten Nachmittag und abend in der Quängelphase. Mein Hintergedanke war der, dass sie und ich tagsüber eher mal den Frust aushalten und sie mit spielen und rumtragen etwas ablenken konnte. Dann kam sie eben etwas früher wieder. Nachts habe ich generell nicht zugefüttert - schon aus Faulheit. Abgepumpt habe ich auch nur die ersten paar Tage. Das war mir zu stressig. Kann man jetzt sagen, dass das nicht so gut für die Milchankurbelung sei, bei mir hat es aber geklappt, vielleicht etwas langsamer.
Ich habe mir immer gesagt, dass jeder Tropfen MuMi zählt und ich aber auch froh bin, dass es die PRE gibt. Dass ich vielleicht auch falsch beraten worden bin, nunja... Man tut immer das Beste, was man in dem Moment eben tun kann und damit ist es also doch eigentlich auch ok so, wie es ist, oder?
Ich wünsche dir weiter viel Geduld und Kraft. Du schaffst das bestimmt.
lg
Jol
ich bin auch eine Zufüttermama. Wir machen das jetzt schon seit über 2 Monaten und sind mittlerweile von 360 ml tagsüber verteilt bei einem Abend-Luxus-Fläschchen mit 60-70 ml angekommen - unser Luxusfläschchen, weil eigentlich glaube ich, dass ich die Milch bestimmt auch noch hätte. Ich mag hier eigentlich auch gar nicht so viel übers Mehr-Milch-Kriegen schreiben - das können andere besser - sondern, wie ich es mit Stillen/Pumpen/Flasche damals gemacht habe, um entspannt zu bleiben.
Also: Gestillt wurde immer nach Bedarf. Wenn sie unruhig wurde, habe ich sie hochgenommen und aufstoßen lassen und meistens ließ sie sich dann ablenken und blieb einige Zeit lang friedlich. Zugefüttert habe ich anfangs jedes zweite Stillen, später dann nur noch 2mal am späten Nachmittag und abend in der Quängelphase. Mein Hintergedanke war der, dass sie und ich tagsüber eher mal den Frust aushalten und sie mit spielen und rumtragen etwas ablenken konnte. Dann kam sie eben etwas früher wieder. Nachts habe ich generell nicht zugefüttert - schon aus Faulheit. Abgepumpt habe ich auch nur die ersten paar Tage. Das war mir zu stressig. Kann man jetzt sagen, dass das nicht so gut für die Milchankurbelung sei, bei mir hat es aber geklappt, vielleicht etwas langsamer.
Ich habe mir immer gesagt, dass jeder Tropfen MuMi zählt und ich aber auch froh bin, dass es die PRE gibt. Dass ich vielleicht auch falsch beraten worden bin, nunja... Man tut immer das Beste, was man in dem Moment eben tun kann und damit ist es also doch eigentlich auch ok so, wie es ist, oder?
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Jol
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mit Friede (04/00), Freude (3/12) und Wonneproppen (1/15).
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jusl
- Jusl Almighty
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Re: Zeitmanagement mit Stillproblemen und Zufüttern
Ja, manchmal ist das schwer zu trennen, das macht nichts. Meist ist das Cluster-Stillen eher in Richtung abend, und tagsüber sind es durchaus gut unterscheidbare Mahlzeiten. Zähl einfach die, plus 1-2 Abends, dann passt das schon.. Ich weiß nur in einigen Fällen nicht, bis wann man noch von einer Stillmahlzeit spricht. Manchmal wird eine Stunde lang gestillt, eingeschlafen, aufgewacht, genuckelt, eingeschlafen,..... ist das dann 1x Stillen? Oder manchmal trinkt er nur ganz kurz, so 5 Minuten und dabei weiß ich nichtmal, ob er wirklich 5 Minuten getrunken hat oder vielleitcht nur 1 Minute und 4 Minuten genuckelt...echt verflixt, dass man da nicht reingucken kann.
Anzeige und Messgenauigkeit sind noch mal zwei verschiedene Dinge... aber egal: Die Genauigkeit Eurer Waage laut Hersteller beträgt wahrscheinlich 10 g. Das ist für unsere Zwecke ausreichend, und der Übersicht halber bitte ich dringend darum, "5670 g" zu schreiben.Zur Waage:Wir haben eine aus der Apotheke geliehen, die zeigt 2 Stellen hinter dem Komma an, also 5,67 z.B.... Eigentlich dürfte ich dann ja nicht 5670g schreiben, oder?
Das "reicht". Bei der Analyse berücksichtigen wir das. Du kannst die Genauigkeit selbst verbessern, indem Du etwaige Besonderheiten mitnotierst (gelegentlicher Stuhlgang ist keine Besonderheit, sondern normaler Alltag. Unterm Strich gleicht sich das aus.)Ich wiege ihn immer morgens nach dem Aufstehen, nackt, aber manchmal hat er vorher im Bett noch was getrunken, manchmal hat er grad ne Windel vollgemacht, manchmal nicht. Finde ich leider auch nicht so gut vergleichbar, aber reicht das trotzdem?
LG
Julia
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Wölkchen123
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Re: Zeitmanagement mit Stillproblemen und Zufüttern
So, jetzt hab ich etwas Zeit und hab mir nochmal in Ruhe alles durchgelesen. Ich werde die Tipps beherzigen und immer schön aufs Wechselstillen, allg. häufigeres Stillen und Stillen nach dem Aufwachen achten. Ist mir inzwischen auch egal, was andere von mir denken. Bis vor ner Weile hatte ich noch auf größere Stillabstände versucht hinzuarbeiten und vielleicht liegt da ja auch eine Ursache für unsere Probleme...
Da ich oft auch total müde bin, liegen wir dann gern mal ne Stunde im Bett und er trinkt ab und zu kurz und schläft abwechselnd...

, aber sie meinte, dass er keine Mangelerscheinungen hat und dass ansonten alles in Ordnung mit ihm ist, bis aufs Gewicht. Auch die insgesamt 3 verschiedenen Stillberaterinnen, die ihn gesehen haben, meinten, er sieht nicht unterernährt aus, nur recht zierlich, aber sehr fröhlich und auch mobil... (das nur zur Untermalung, dass er kein richtig schwaches, kraftloses Baby ist) Wechselstillen und Wecken versuche ich natürlich trotzdem.
Ich frage mich jetzt natürlich, auf welches Gewicht er in welcher Zeit eigentlich kommen sollte... Muss er wieder auf "seiner" Perzentile landen? Oder gibt es auch Stillbabys die mit einem durchschnittlichen Gewicht geboren wurden und trotzdem zierlich sind? Eher nicht, oder?
Liebe Grüße!
Hmm, wir haben das z.t. auch tagsüber... ich glaub, er schläft einfach ungemein gern mit Brust im Mundjusl hat geschrieben: Meist ist das Cluster-Stillen eher in Richtung abend, und tagsüber sind es durchaus gut unterscheidbare Mahlzeiten. Zähl einfach die, plus 1-2 Abends, dann passt das schon.
OkDie Genauigkeit Eurer Waage laut Hersteller beträgt wahrscheinlich 10 g. Das ist für unsere Zwecke ausreichend, und der Übersicht halber bitte ich dringend darum, "5670 g" zu schreiben.
Hmm, er ist ja kein Neugeborener mehr... Als schwach würde ich ihn auch keineswegs bezeichnen, die Ärztin hat zwar "Mangelgedeihen" ins Untersuchungsheft geschrieben2. Manchmal sind junge Säuglinge ZU SCHLÄFRIG um kräftig zu saugen. Weil sie nicht kräftig genug saugen, kommen sie nicht an genug Milch heran, davon werden sie noch schwächer, ihr Stoffwechsel fährt in den Sparmodus runter, Gedeihprobleme und Gesundheitsstörungen sind die Folge. Dieser Teufelskreis sollte unbedingt durchbrochen werden. Eine wirksame und höchst sinnvolle Methode ist dann das Wechselstillen, kombiniert mit Wecktipps für schläfrige Neugeborene.
Ich frage mich jetzt natürlich, auf welches Gewicht er in welcher Zeit eigentlich kommen sollte... Muss er wieder auf "seiner" Perzentile landen? Oder gibt es auch Stillbabys die mit einem durchschnittlichen Gewicht geboren wurden und trotzdem zierlich sind? Eher nicht, oder?
Liebe Grüße!
Liebe Grüße vom Wölkchen mit Sohn *04/12 und Tochter *10/14
- Katha
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Re: Zeitmanagement mit Stillproblemen und Zufüttern
Nur kurz, bis Jusl das besser erklärt:
Auf "seiner" Perzentille muss er nicht bleiben.
Die Perzentillen können Hinweise auf eine beobachtendste Tendenz geben (soweit ich als Laie weiß sind das oft eher plötzliche Änderungen) aber durchschnittliches Geburtsgewicht kann zu nem zierlichen Kleinkind oder Erwachsenen führen - sonst gäb es die vermutlich viiiiiel seltener
Und Stillkinder fallen irgendwann eh ab - weil in den späteren Perzentillen viel mehr Formular-Kinder mit drin sind
Auf "seiner" Perzentille muss er nicht bleiben.
Die Perzentillen können Hinweise auf eine beobachtendste Tendenz geben (soweit ich als Laie weiß sind das oft eher plötzliche Änderungen) aber durchschnittliches Geburtsgewicht kann zu nem zierlichen Kleinkind oder Erwachsenen führen - sonst gäb es die vermutlich viiiiiel seltener
Und Stillkinder fallen irgendwann eh ab - weil in den späteren Perzentillen viel mehr Formular-Kinder mit drin sind
Katha mit dem Hasen *01/2012
"Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch, Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken, Denn sie haben ihre eigenen Gedanken." Khalil Gibran[/color]
Viel vom iPhone, Buchstabendreher, Tippfehler... inkl. [/size]
"Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch, Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken, Denn sie haben ihre eigenen Gedanken." Khalil Gibran[/color]
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jusl
- Jusl Almighty
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Re: Zeitmanagement mit Stillproblemen und Zufüttern
Katha hat Recht. Das "Kreuzen von Perzentilen" KANN Hinweis auf ein Problem sein (insb. wenn viele Perzentilen innerhalb sehr kurzer Zeit gekreuzt werden), aber genausogut KANN es medizinisch VÖLLIG BEDEUTUNGSLOS sein. Meine Tochter kam mit über 9 Pfund auf die Welt (keinerlei med. Auffälligkeiten wie Schwangerschaftsdiabetes o.ä.), und wog mit 5 Wochen schon über 6 kg (problemlos vollgestillt). Sie war so hoch wie breit, Perzentile noch deutlich über der 97.
Ich frage mich jetzt natürlich, auf welches Gewicht er in welcher Zeit eigentlich kommen sollte... Muss er wieder auf "seiner" Perzentile landen?
Dies möge als Beispiel dienen für ein Kreuzen von ca 75(!) Perzentilen ohne jedwede medizinische Bedeutung.
Das Erreichen eines bestimmten "Zielgewichts" innerhalb einer bestimmten Zeit ist nicht der springende Punkt. Wichtig ist hingegen, sicherzustellen, dass das Baby möglichst auf diejenige Weise ernährt wird, dass es SEINER ANGEBORENEN Kurve folgen kann (diese muss wie gesagt keineswegs parallel zu den Perzentilen im U-Heft verlaufen, siehe mein Beispiel). Bei idealer Ernährung (das ist im ersten Lebenshalbjahr eindeutig Stillen nach Bedarf) folgt das Baby einfach seiner genetisch festgelegten Kurve, und dies ist die RICHTIGE Kurve. Ziel ist es also, problemloses Stillen nach Bedarf zu praktizieren und bei Problemen Mutter und Kind (wieder) in diese Richtung zu unterstützen, denn dies stellt sicher, dass das Kind sich genau RICHTIG entwickelt. Das Wissen über Zahlenwerte kann dabei helfen; in der Linksammlung Stillwissen findest Du statistische Angaben über die durchschnittliche wöchentliche Gewichtszunahme gesunder Stillkinder. Daran orientieren wir uns hier selbstverständlich ebenfalls.
Die Frage ist also nicht: Womit muss ich mein Kind vollstopfen oder auf die Diät setzen, damit es das Normgewicht XY erreicht?. Sondern: Welche Gründe kommen in Frage für eine auffällige Gewichtsentwicklung? Denen sollte selbstverständlich nachgegangen werden. Und wenn man keine findet und allen geht es gut: Bestens, dann war es halt nur Zufall.
Sehr gut. Dann probiere das Wechselstillen in Hinblick auf die Ankurbelung DEINER Milchproduktion, weniger als Animation Deines Babys. Häufig bringt Wechselstillen übrigens recht schnellen Erfolg - spürbar innerhalb weniger Wochen oder sogar nur Tage.Hmm, er ist ja kein Neugeborener mehr... Als schwach würde ich ihn auch keineswegs bezeichnen, die Ärztin hat zwar "Mangelgedeihen" ins Untersuchungsheft geschrieben, aber sie meinte, dass er keine Mangelerscheinungen hat und dass ansonten alles in Ordnung mit ihm ist, bis aufs Gewicht. Auch die insgesamt 3 verschiedenen Stillberaterinnen, die ihn gesehen haben, meinten, er sieht nicht unterernährt aus, nur recht zierlich, aber sehr fröhlich und auch mobil... (das nur zur Untermalung, dass er kein richtig schwaches, kraftloses Baby ist)
Da spricht überhaupt nichts dagegen.Hmm, wir haben das z.t. auch tagsüber... ich glaub, er schläft einfach ungemein gern mit Brust im MundDa ich oft auch total müde bin, liegen wir dann gern mal ne Stunde im Bett und er trinkt ab und zu kurz und schläft abwechselnd..
LG
Julia
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Wölkchen123
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Re: Zeitmanagement mit Stillproblemen und Zufüttern
Hallo Katha und Jusl,
danke für die Erklärung zu den Perzentilen. Das würde ich dann noch gern unserer Kinderärztin vermitteln, ich glaube nämlich, sie sieht das anders... Wir haben in 2,5 Wochen wieder nen Impftermin und dann wird sie mich sicher fragen, wie es mit dem Zufüttern steht. Und ich vermute auch, sie wird nicht begeistert davon sein, dass ich versuche, das wieder sein zu lassen. Naja, mal sehen, wie weit wir dann überhaupt sind. Momentan bin ich sehr zuversichtlich und habe wirklich das Gefühl, dass wieder mehr Milch fließt. Sicher auch durch Deinen Zuspruch, Jusl, sonst würde ich wohl viel pessimistischer rangehen.
Das hatte ich noch vergessen:
Liebe Grüße!
danke für die Erklärung zu den Perzentilen. Das würde ich dann noch gern unserer Kinderärztin vermitteln, ich glaube nämlich, sie sieht das anders... Wir haben in 2,5 Wochen wieder nen Impftermin und dann wird sie mich sicher fragen, wie es mit dem Zufüttern steht. Und ich vermute auch, sie wird nicht begeistert davon sein, dass ich versuche, das wieder sein zu lassen. Naja, mal sehen, wie weit wir dann überhaupt sind. Momentan bin ich sehr zuversichtlich und habe wirklich das Gefühl, dass wieder mehr Milch fließt. Sicher auch durch Deinen Zuspruch, Jusl, sonst würde ich wohl viel pessimistischer rangehen.
Das hatte ich noch vergessen:
Danke für Deinen Bericht, tut gut zu lesen, dass man nicht allein ist! Ist bei Euch denn das Gewicht trotz Flasche-reduzieren trotzdem schön weiter gestiegen? Oder waren bei Euch gar nicht Gewichtsprobleme der Grund fürs Zufüttern?Jol hat geschrieben:Ich wünsche dir weiter viel Geduld und Kraft. Du schaffst das bestimmt.
Liebe Grüße!
Liebe Grüße vom Wölkchen mit Sohn *04/12 und Tochter *10/14
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jusl
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Re: Zeitmanagement mit Stillproblemen und Zufüttern
Bei aller Liebe, aber das ist nicht Dein Job. DU brauchst IHR nicht irgendetwas zu vermitteln, sondern SIE soll schauen, ob DEIN KIND gesund ist. Das ist ihr Job.danke für die Erklärung zu den Perzentilen. Das würde ich dann noch gern unserer Kinderärztin vermitteln, ich glaube nämlich, sie sieht das anders...
An den Perzentilen ist auch nichts "anders zu sehen". "Perzentile 50" heißt "50 % der gesunden Kinder im gleichen Alter sind schwerer, die anderen 50 % sind leichter." Fertig, das war's schon. Ein "3 %-Kind" kann kerngesund und bestens ernährt sein, ein "50 %-Kind" kann krank und mangelernährt sein (nämlich wenn seine eigentliche angeborene Gewichtskurve z.B. bei 80 läge). NUR aufs Gewicht zu schauen, ergibt hinsichtlich der Beurteilung von Gesundheit und Gedeihen definitiv keinen Sinn.
Dem Gewicht allein kommt bei der Beurteilung der Gesamtentwicklung des Kindes nur eine vergleichsweise geringe Bedeutung zu. Viel wichtiger ist der Gesundheitszustand, die Ernährung, die körperliche und geistige Entwicklung.
"Ich füttere ausreichend zu". Alles bestens. In 2,5 Wochen können wir hier definitiv sagen, ob die Gewichtsentwicklung jetzt so in Ordnung ist oder weiterhin Anlass zur Sorge bietet. NIEMALS beraten wir hier in der Art "Egal wie das Gewicht aussieht, Hauptsache wenig bis gar nicht zufüttern"! Das wäre fachlich auch völliger Unsinn. Die Gewichtsentwicklung muss stimmen, da beraten wir hier ausgesprochen sorgfältig. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste, daran halten wir uns ebenfalls.Wir haben in 2,5 Wochen wieder nen Impftermin und dann wird sie mich sicher fragen, wie es mit dem Zufüttern steht.
Von daher also:
OK so?jusl hat geschrieben:Mein Vorschlag ist: Geh die Sache strukturiert und systematisch an. Du hast eine gute Babywaage daheim? Das wäre gut. Wiege Dein Baby einmal täglich unter gleichen Bedingungen (z.B. immer morgens nach dem Aufstehen mit frischer Windel). Notiere Dir die Zufüttermengen. Außerdem die Stillhäufigkeit an dem Tag und wie es so lief.
LG
Julia
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Wölkchen123
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Re: Zeitmanagement mit Stillproblemen und Zufüttern
ok, das habe ich nicht gut formuliert. sorry (schaffe es immer nur mal kurz ins Forum und kann mich manchmal nicht so gut konzentrieren wie ich gern würde, weil mein Sohn ziemlich uneingeschränkte Aufmerksamkeit fordertjusl hat geschrieben:danke für die Erklärung zu den Perzentilen. Das würde ich dann noch gern unserer Kinderärztin vermitteln, ich glaube nämlich, sie sieht das anders...
Ja, sehr ok. Ich melde mich nach dem WE mal mit den ersten Daten der letzten Tage.jusl hat geschrieben:Von daher also:
jusl hat geschrieben:Mein Vorschlag ist: Geh die Sache strukturiert und systematisch an. Du hast eine gute Babywaage daheim? Das wäre gut. Wiege Dein Baby einmal täglich unter gleichen Bedingungen (z.B. immer morgens nach dem Aufstehen mit frischer Windel). Notiere Dir die Zufüttermengen. Außerdem die Stillhäufigkeit an dem Tag und wie es so lief.
OK so?![]()
Liebe Grüße!!
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jusl
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Re: Zeitmanagement mit Stillproblemen und Zufüttern
Ja, kann sie ja WOLLEN. Aber wer bekommt schon immer, was er will?ich meinte eigentlich, dass die Ärztin vermutlich wie beim letzten Mal genau aufschreiben will, wieviel ich wann zufüttere. Hat sie letztes Mal gemacht (so in dem Sinne: alle 3 Stunden Stillen (was ich mehr ihr zuliebe gesagt habe, weil sie es unbedingt so hören wollte, danach 120ml Pre-Milch (4xtgl
Prima. Ich wünsche Dir ein fröhliches und stressfreies Wochenende.Ja, sehr ok. Ich melde mich nach dem WE mal mit den ersten Daten der letzten Tage.
LG
Julia
- Jol
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Re: Zeitmanagement mit Stillproblemen und Zufüttern
Ja, meine Maus ist ein Wonneproppen geworden und auch beim reduzierten Zufüttern geblieben. Und sie war und ist ein sehr zufriedenes Baby. Sonst hätte ich auch nicht reduziert.Wölkchen123 hat geschrieben:
Das hatte ich noch vergessen:Danke für Deinen Bericht, tut gut zu lesen, dass man nicht allein ist! Ist bei Euch denn das Gewicht trotz Flasche-reduzieren trotzdem schön weiter gestiegen? Oder waren bei Euch gar nicht Gewichtsprobleme der Grund fürs Zufüttern?Jol hat geschrieben:Ich wünsche dir weiter viel Geduld und Kraft. Du schaffst das bestimmt.
Liebe Grüße!
So kam es, dass meine Maus in zwei Wochen nur wenige Gramm zugenommen hat, meine Milch immer weniger wurde und ich bei jedem Anlegen fast geheult hätte. Die Hebamme hat mir dann das Zufüttern geraten und mir eine Heilpraktikerin empfohlen, die ihre Sache auch recht gut gemacht hat, so dass die Milch wieder angestiegen ist und die Wunden sich geschlossen haben. Dazu habe ich so ziemlich alles andere auch ausprobiert. Wechselstillen, Stilltee, Malzbier, hier im Forum lesen, lesen, lesen... Und das nun schon über einen - gefühlt - sehr langen Zeitraum. Nur das Abendfläschchen ist irgendwie hängen geblieben und wird es vielleicht auch bleiben. Was mir aber wichtiger ist, ist, dass ich immer noch stille - und es jetzt auch schön ist. Und solange meine Maus beides akzeptiert, ist mir es mir egal, ob wir das noch rausgeschlichen kriegen oder nicht.
Zum Thema Entspannen fällt mir noch ein, dass mir damals mein Mann jeden Morgen einen Getreidebrei und einen Obstsalat vorbereitet hat, so dass ich über den Tag nicht nur Käsebrote essen musste. Ihn hat es morgens vor der Arbeit 1/4 Stunde mehr Zeit gekostet, die er früher aufgestanden ist - ich bin so besser ernährt durch den Tag gekommen, was vielleicht auch wichtig ist, wenn man seine Milchmenge steigern will.
Viele Grüße
Jol
Jol
mit Friede (04/00), Freude (3/12) und Wonneproppen (1/15).
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