Brauche bitte Hilfe betr. Milchmenge erhöhen usw!!!
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Brauche bitte Hilfe betr. Milchmenge erhöhen usw!!!
Ich habe jetzt lange überlegt, aber ich glaube wirklich, dass ich eure Hilfe brauche. Ich habe in den letzten Tagen versucht, das Problem selbst in den Griff zu bekommen, aber das Ergebnis ist, dass sich nicht viel geändert hat und ich nur sehr frustriert bin und mein Gemütszustand ist auch alles andere als gut momentan.
Da mein Sohn jetzt schon 20 Wochen alt ist und ich nicht jede Kleinigkeit/Änderung mitgeschrieben habe, hoffe ich, dass ich alles Wichtige noch aus meinem Gedächtnis zusammen bekomme, um meine Schwierigkeiten und relevanten Dinge auch ordentlich schildern zu können …
Also mein Sohn Anton wurde am 25.2. um 20:19 geboren, es war eine schwere und sehr schmerzhafte Geburt. Da ich Diabetikerin bin (Typ 1), wurde bei Anton nach der Geburt sofort der Blutzucker gemessen – dieser war in Ordnung. Laut den Ärzten hat er aber zu viel geraunzt und daher wurde er gleich vom Kinderarzt untersucht. Dann hieß es, er habe eine „Anpassungsschwierigkeit“ und soll auf die Intensivstation. Ich war damals einfach nur froh, dass er in guten Händen war … bereits nach einer guten Stunde war er wieder auf dem Weg zur Besserung, aber zur Beobachtung musste er während der Nacht auf Intensiv bleiben. Letztendlich wurde er erst am nächsten Tag (26.2.) um 12:00 wieder zu mir gebracht.
Aufgrund des Aufenthalts auf der Intensivstation hat er natürlich schon Fläschchen bekommen und unser Stillstart war mehr als schwierig. Da Anton mein 1. Baby ist, war ich sehr unsicher und hab mich nicht getraut, ihn erstmals alleine anzulegen. Also habe ich auf die Kinderkrankenschwester gewartet, damit sie mir hilft. Sie und ihre Kolleginnen waren wirklich sehr nett und haben mir geholfen. Aber wie gesagt, es war sehr schwierig. Es hatte den Anschein, als würde Anton meine Brustwarzen nicht richtig „fassen“ können und nach 2 Tagen Kampf deswegen haben mir die Schwestern dann Stillhütchen gegeben, mit welchen es dann plötzlich ging. Aber damit fing wohl der ganze Teufelskreis an .
Anton hat immer ewig getrunken (also 1 ½ bis sogar 3 Stunden pro Mahlzeit). Meistens ist er eingeschlafen, dann hab ich ihn zum Raufstoßen hochgenommen, dann ihn wieder weitertrinken lassen. Nachdem er scheinbar fertig war mit Trinken, hatte ich 30 Minuten Pause und dann hatte er wieder Hunger. Ich hatte leider nie das Gefühl, dass er richtig satt wird und daher aufhört zu Trinken, sondern eher, weil er zu müde zum Trinken war. Nach 2 Wochen war ich körperlich und nervlich sehr fertig deswegen und um wenigstens mal ein bis zwei Stunden meine Brustwarzen sich erholen zu lassen (diese waren natürlich sehr wund trotz Lansinoh-Salbe und Stillhütchen) und zu wissen, dass Anton wenigstens 1 x pro Tag richtig satt wird, haben wir angefangen, ihm abends ein Fläschchen mit Aptamil Pre zu geben. Wobei ich ihn immer vorher und auch nachher trotzdem gestillt habe, denn ich wollte das Fläschchen eigentlich nur als Hilfe haben, um mal durchatmen zu können und auch die Sicherheit zu haben, dass er wenigstens ein Mal satt wird. Laut den Angaben auf der Packung haben wir die Fläschchenmenge einfach altersgerecht immer erhöht, bis wir das Gefühl hatten, dass er mit den maximal 230 ml nicht mehr richtig satt wird. Seitdem bekommt er 260 ml (also ein ganzes Avent-Flascherl) und wenn er noch Hunger hat, nochmals 100 ml nach einer halben Stunde, die er aber nicht jeden Tag bekommt und wenn er sie bekommt, trinkt er auch nicht immer die ganze Menge aus.
In der Zeit zwischen 4 und 6 Wochen nach der Geburt habe ich auch immer wieder Milch abgepumpt, da in dieser Zeit einige Arzttermine angefallen sind. Wenn die Brust sehr prall war, hatte ich mit der Pumpe maximal 80 ml herausbekommen, ansonsten maximal 40 ml. Natürlich ist mir das damals auch schon komisch vorgekommen, dass da nicht mehr Milch kommt, aber ich hatte dann gelesen, dass eine Pumpe niemals so viel Milch herausholen kann wie ein saugendes Baby.
Als Anton ca. 8 Wochen alt war, habe ich das Stillhütchen begonnen wegzulassen, weil ich es einfach leid war, immer eines mit mir herumzuschleppen und an jeder Stelle eines liegen zu haben. Und siehe da: Anton konnte auch ohne Hütchen hervorragend trinken und die Stilldauer ist von da an täglich deutlich kürzer geworden und er ist auch nicht mehr so oft an der Brust eingeschlafen. Für mich war es wirklich, als hätte er erst ohne Hütchen richtig an der Brust getrunken und erst seitdem habe ich auch das Gefühl, dass er aufhört zu trinken, wenn er satt ist.
Was kann ich noch sagen: Anton hat von Beginn an relativ viel geschlafen. Als er nachts mehr geschlafen hat, ist es tagsüber weniger geworden. Er hat so gut wie nie geschrien, außer er hatte schon Hunger und es ist nicht schnell genug gegangen. Er ist ein sehr ausgeglichenes, ruhiges Kind, hatte nie Koliken oder sonstiges.
Schnuller bekam er erstmals in der 2. Nacht im Krankenhaus von den Schwestern. Seitdem „braucht“ er ihn zum Einschlafen am Abend schon immer, so habe ich halt das Gefühl.
Sein Stuhlgang: Die ersten 3 Lebenswochen waren „normal“, er hatte bis zu 3 Mal Stuhlgang pro Tag, was sich auf 1 Mal pro Tag reduziert hat und seit er 3 Wochen alt ist, hat er nur mehr alle 3 – 8 Tage Stuhlgang!
Also bis vor einer Woche war das zumindest alles so …
Kurz zum Trink- und Schlafalltag, den wir hatten seit Anton ca. 10 Wochen alt war (Anfang Mai) bis vor einer Woche (Anfang Juli):
Also Anton wachte nicht immer gleich auf zwischen 4 und 6:30 Uhr morgens normalerweise. Dann wurde er erstmals mit einer Brust gestillt und schlief dann wieder nach 30 Minuten ca. ein. Nach ca 2 Stunden wurde er wieder wach und wurde wieder mit derselben Brust gestillt (nämlich meiner rechten, da die linke immer die scheinbar „faulere“ war, die immer weniger und langsamer produziert hat als die rechte), dann ist er wieder eingeschlafen und so ging das oft bis ca. 9 Uhr morgens, bis wir endgültig aufgestanden sind. Dann war er meistens wach bis ca 11 Uhr, hatte wieder Hunger und nach ca. 30 Minuten stillen hat er dann etwas zu quengeln angefangen, was mir gezeigt hat, dass er wieder müde ist. Dann hat er zwischen 30 und 60 Minuten geschlafen. Dann hab ich ihn erst gestillt, als er wieder hungrig war – meistens so zwischen 14 und 15 Uhr und wieder für ca 30 Minuten. Um 16 Uhr sind wir dann meistens spazieren gegangen und er hat noch mal 30 bis 60 Minuten geschlafen. Dann um 17 Uhr wieder gestillt 30 bis 60 Minuten lang. Zwischen 18 und 19 Uhr hat er dann meistens wieder zum Quengeln angefangen, hab ihm nochmals die Brust gegeben, aber da hat er nur kurz gesaugt an beiden und dann zu Schreien begonnen, was für mich das Zeichen war, dass es Zeit ist fürs Fläschen. Dann hat er das 260-ml-Fläschchen bekommen (manchmal mehr) und zwischen 20 und 21 Uhr ist er dann müde geworden und wir haben ihn Schlafen gelegt. Dann hat er durchgeschlafen bis zwischen 4 und 6:30 Uhr.
Vor einer Woche dann: Montags hat er begonnen, sich vom Rücken auf den Bauch zu drehen. Ansonten war noch alles „normal“. Am Dienstag waren wir bei einer Bekannten zu Besuch und da hat er am Nachmittag angefangen, sehr viel zu quengeln (für seine Verhältnisse, da er ja immer sehr ruhig und ausgeglichen war) und ich habe dann schon vermutet, dass er Hunger hat und ihn entsprechend angelegt (ich habe ja sowieso immer nach Bedarf gestillt und nicht nach der Uhr!). Seit Mittwoch ist er sehr viel am Schreien und zieht immer ordentlich an der Brust, wenn ich ihn anlege. Aber meistens kommt nicht besonders viel bzw scheint es ihm einfach nicht mehr zu reichen
Dazu kommt, dass ich einfach kein gutes Gefühl mehr dabei habe, ihm auf einmal 260-ml oder mehr zu füttern – obwohl ihn das nie irgendwie beeinträchtigt hat.
Also dachte ich mir am Donnerstag, ich bräuchte es ja wirklich nur „durchziehen“ und ihn grad ab Mittag weg längstens alle 2 Stunden anlegen, dann wird schon mehr Milch kommen und ich könne das Flascherl abends auch reduzieren. Irgendwie hab ich damit aber wohl alles verkehrt gemacht und mich wahrscheinlich übernommen!? Von Donnerstag auf Freitag ist er erstmals bereits nach 6 Stunden wieder aufgewacht (also um halb 3 morgens) und danach hatte er auch jede Stunde Hunger. Bin dann zu dem Schluss gekommen, dass Anton vermutlich einen Wachstumsschub hat und deshalb so viel trinken möchte!? Bisher ist jeder dieser Schübe spurlos an uns vorbei gegangen, deshalb hat mich das so überrascht!
Freitag Nachmittag habe ich es dann versucht, ihn öfter anzulegen, habe das Flascherl aber mit 260 ml gleich gelassen. Die Nacht auf Samstag war wieder gleich. Daraufhin hab ich beschlossen, mich am Samstag nur auf Anton zu konzentrieren. Aber irgendwas hat schon wieder nicht gepasst. Ich hatte tagsüber noch nie Probleme damit, dass er zu wenig bekommen hätte, aber am Samstag hat er bereits Mittags angefangen zu quengeln und ich hab ihn angelegt und er hat kurz getrunken und dann geschrien. So ging es ca 2 Stunden lang. Dann ist er eingeschlafen und ich zum Glück auch. Er hat dann fast 2 Stunden durchgeschlafen am Nachmittag. Und dann gings wieder von vorne los bis Abends. Angelegt, kurz getrunken, geschrieen … zwischendurch hat es schon Momente gegeben, wo er gut drauf war, aber nur sehr kurz. Um 18:30 hab ich ihm dann ein Flascherl gegeben, aber nur 200 ml. Dann wieder abwechselnd kurz gestillt bis ca 20 Uhr. Dann ist er eingeschlafen. Um 22 Uhr hab ich ihn im Schlaf noch mal gestillt ,aber ich bin mir nicht sicher, ob er was bekommen hat, weil er um 3 Uhr heute früh wieder munter war. Gestillt bis 4 Uhr, geschlafen bis 5 Uhr, wieder gestillt bis 6 Uhr, geschlafen bis 8 Uhr, dann kurz gestillt, dann ist mein Mann mit ihm aufgestanden und ich konnte noch bis halb 10 weiterschlafen. Nach Hunger geschrien hat er dann erst wieder um halb 11! Tagsüber ist es heute schon etwas besser gewesen, aber so ab 17 Uhr fängt immer der „Horror“ an, dass er anscheinend mit meiner Brust einfach nicht genug bekommt. Nachdem er heute auch wieder nur geschrien hat, hab ich ihm zuerst 200 ml und dann eine Stunde später wieder 100 ml zugefüttert. Dazwischen habe ich gestillt, aber er hat trotzdem wieder geweint . Irgendwie bekomme ich die gebrauchte Mehrmenge einfach nicht zusammen.
Kurz meine Daten:
25.02. 4.400 g Geburt KH
01.03. 4.090 g Entlassung KH
10.03. 4.330 g Wiegung Zuhause (geborgte Grammwaage) – 14 Tage alt
06.04. 5.000 g 1. Muki-Pass-Untersuchung Kinderarzt – 6 Wochen alt (Ok lt KIA)
24.05. 5.850 g 2. Muki-Pass-Untersuchung Kinderarzt – 3 Monate alt (Ok lt KIA)
06.06. 5.920 g Mütterberatung/Stillberatung (Ok lt Stillberaterin und Allgemeinarzt)
Seitdem keine richtige Wiegung mehr, bei der Mütterberatung Anfang Juli hatte ich keine Zeit und die nächste Muki-Pass-Untersuchung ist erst im Herbst!
Wir haben ihn heute (15.7. – 20 Wochen alt) mal im Tragetuch mit einer neuen Kofferwaage gewogen und sind nur auf 6,30 kg gekommen, was mir auf jeden Fall zu wenig ist und daher habe ich mich jetzt dazu durchgerungen, hier nachzufragen. Ich weiß wohl, dass solche Waagen nicht genau sind, aber trotzdem scheint das Gewicht nicht zu passen .
Ich möchte aber nicht zum Arzt, weil ich schon weiß, dass dieser mir raten würde, die Pre-Menge zu erhöhen und statt des einen Flascherls auf den ganzen Tag zu verteilen und das möchte ich auf keinen Fall!!! Ich will das Problem lieber mit meiner Muttermilch lösen! Und das Flascherl will ich reduzieren und nicht noch mehr Pre geben! Ich glaube aber, dass ich es durch meine Verbissenheit in den letzten Tagen nur noch schlimmer gemacht habe
Was mache ich falsch? Wie kann ich meine Milchmenge wirklich erhöhen? Habe ich überhaupt noch eine Chance, das Fläschchen zu reduzieren? Oder soll ich es einfach so hinnehmen und ist die einzige Möglichkeit, ihm tagsüber auch was zuzufüttern?
Puh, das war jetzt wirklich ein halber Roman … aber mir liegt das Stillen wirklich sehr am Herzen. Dieses Fläschchen hat mich immer genervt, aber bis vor kurzem auch nicht wirklich gestört. Und jetzt scheint es so, als würde alles nicht mehr reichen und nicht mehr passen – bin wirklich am Verzweifeln
Ich hoffe, ihr könnte mir helfen!!!
Vielen Dank im Voraus und eine gute Nacht
Da mein Sohn jetzt schon 20 Wochen alt ist und ich nicht jede Kleinigkeit/Änderung mitgeschrieben habe, hoffe ich, dass ich alles Wichtige noch aus meinem Gedächtnis zusammen bekomme, um meine Schwierigkeiten und relevanten Dinge auch ordentlich schildern zu können …
Also mein Sohn Anton wurde am 25.2. um 20:19 geboren, es war eine schwere und sehr schmerzhafte Geburt. Da ich Diabetikerin bin (Typ 1), wurde bei Anton nach der Geburt sofort der Blutzucker gemessen – dieser war in Ordnung. Laut den Ärzten hat er aber zu viel geraunzt und daher wurde er gleich vom Kinderarzt untersucht. Dann hieß es, er habe eine „Anpassungsschwierigkeit“ und soll auf die Intensivstation. Ich war damals einfach nur froh, dass er in guten Händen war … bereits nach einer guten Stunde war er wieder auf dem Weg zur Besserung, aber zur Beobachtung musste er während der Nacht auf Intensiv bleiben. Letztendlich wurde er erst am nächsten Tag (26.2.) um 12:00 wieder zu mir gebracht.
Aufgrund des Aufenthalts auf der Intensivstation hat er natürlich schon Fläschchen bekommen und unser Stillstart war mehr als schwierig. Da Anton mein 1. Baby ist, war ich sehr unsicher und hab mich nicht getraut, ihn erstmals alleine anzulegen. Also habe ich auf die Kinderkrankenschwester gewartet, damit sie mir hilft. Sie und ihre Kolleginnen waren wirklich sehr nett und haben mir geholfen. Aber wie gesagt, es war sehr schwierig. Es hatte den Anschein, als würde Anton meine Brustwarzen nicht richtig „fassen“ können und nach 2 Tagen Kampf deswegen haben mir die Schwestern dann Stillhütchen gegeben, mit welchen es dann plötzlich ging. Aber damit fing wohl der ganze Teufelskreis an .
Anton hat immer ewig getrunken (also 1 ½ bis sogar 3 Stunden pro Mahlzeit). Meistens ist er eingeschlafen, dann hab ich ihn zum Raufstoßen hochgenommen, dann ihn wieder weitertrinken lassen. Nachdem er scheinbar fertig war mit Trinken, hatte ich 30 Minuten Pause und dann hatte er wieder Hunger. Ich hatte leider nie das Gefühl, dass er richtig satt wird und daher aufhört zu Trinken, sondern eher, weil er zu müde zum Trinken war. Nach 2 Wochen war ich körperlich und nervlich sehr fertig deswegen und um wenigstens mal ein bis zwei Stunden meine Brustwarzen sich erholen zu lassen (diese waren natürlich sehr wund trotz Lansinoh-Salbe und Stillhütchen) und zu wissen, dass Anton wenigstens 1 x pro Tag richtig satt wird, haben wir angefangen, ihm abends ein Fläschchen mit Aptamil Pre zu geben. Wobei ich ihn immer vorher und auch nachher trotzdem gestillt habe, denn ich wollte das Fläschchen eigentlich nur als Hilfe haben, um mal durchatmen zu können und auch die Sicherheit zu haben, dass er wenigstens ein Mal satt wird. Laut den Angaben auf der Packung haben wir die Fläschchenmenge einfach altersgerecht immer erhöht, bis wir das Gefühl hatten, dass er mit den maximal 230 ml nicht mehr richtig satt wird. Seitdem bekommt er 260 ml (also ein ganzes Avent-Flascherl) und wenn er noch Hunger hat, nochmals 100 ml nach einer halben Stunde, die er aber nicht jeden Tag bekommt und wenn er sie bekommt, trinkt er auch nicht immer die ganze Menge aus.
In der Zeit zwischen 4 und 6 Wochen nach der Geburt habe ich auch immer wieder Milch abgepumpt, da in dieser Zeit einige Arzttermine angefallen sind. Wenn die Brust sehr prall war, hatte ich mit der Pumpe maximal 80 ml herausbekommen, ansonsten maximal 40 ml. Natürlich ist mir das damals auch schon komisch vorgekommen, dass da nicht mehr Milch kommt, aber ich hatte dann gelesen, dass eine Pumpe niemals so viel Milch herausholen kann wie ein saugendes Baby.
Als Anton ca. 8 Wochen alt war, habe ich das Stillhütchen begonnen wegzulassen, weil ich es einfach leid war, immer eines mit mir herumzuschleppen und an jeder Stelle eines liegen zu haben. Und siehe da: Anton konnte auch ohne Hütchen hervorragend trinken und die Stilldauer ist von da an täglich deutlich kürzer geworden und er ist auch nicht mehr so oft an der Brust eingeschlafen. Für mich war es wirklich, als hätte er erst ohne Hütchen richtig an der Brust getrunken und erst seitdem habe ich auch das Gefühl, dass er aufhört zu trinken, wenn er satt ist.
Was kann ich noch sagen: Anton hat von Beginn an relativ viel geschlafen. Als er nachts mehr geschlafen hat, ist es tagsüber weniger geworden. Er hat so gut wie nie geschrien, außer er hatte schon Hunger und es ist nicht schnell genug gegangen. Er ist ein sehr ausgeglichenes, ruhiges Kind, hatte nie Koliken oder sonstiges.
Schnuller bekam er erstmals in der 2. Nacht im Krankenhaus von den Schwestern. Seitdem „braucht“ er ihn zum Einschlafen am Abend schon immer, so habe ich halt das Gefühl.
Sein Stuhlgang: Die ersten 3 Lebenswochen waren „normal“, er hatte bis zu 3 Mal Stuhlgang pro Tag, was sich auf 1 Mal pro Tag reduziert hat und seit er 3 Wochen alt ist, hat er nur mehr alle 3 – 8 Tage Stuhlgang!
Also bis vor einer Woche war das zumindest alles so …
Kurz zum Trink- und Schlafalltag, den wir hatten seit Anton ca. 10 Wochen alt war (Anfang Mai) bis vor einer Woche (Anfang Juli):
Also Anton wachte nicht immer gleich auf zwischen 4 und 6:30 Uhr morgens normalerweise. Dann wurde er erstmals mit einer Brust gestillt und schlief dann wieder nach 30 Minuten ca. ein. Nach ca 2 Stunden wurde er wieder wach und wurde wieder mit derselben Brust gestillt (nämlich meiner rechten, da die linke immer die scheinbar „faulere“ war, die immer weniger und langsamer produziert hat als die rechte), dann ist er wieder eingeschlafen und so ging das oft bis ca. 9 Uhr morgens, bis wir endgültig aufgestanden sind. Dann war er meistens wach bis ca 11 Uhr, hatte wieder Hunger und nach ca. 30 Minuten stillen hat er dann etwas zu quengeln angefangen, was mir gezeigt hat, dass er wieder müde ist. Dann hat er zwischen 30 und 60 Minuten geschlafen. Dann hab ich ihn erst gestillt, als er wieder hungrig war – meistens so zwischen 14 und 15 Uhr und wieder für ca 30 Minuten. Um 16 Uhr sind wir dann meistens spazieren gegangen und er hat noch mal 30 bis 60 Minuten geschlafen. Dann um 17 Uhr wieder gestillt 30 bis 60 Minuten lang. Zwischen 18 und 19 Uhr hat er dann meistens wieder zum Quengeln angefangen, hab ihm nochmals die Brust gegeben, aber da hat er nur kurz gesaugt an beiden und dann zu Schreien begonnen, was für mich das Zeichen war, dass es Zeit ist fürs Fläschen. Dann hat er das 260-ml-Fläschchen bekommen (manchmal mehr) und zwischen 20 und 21 Uhr ist er dann müde geworden und wir haben ihn Schlafen gelegt. Dann hat er durchgeschlafen bis zwischen 4 und 6:30 Uhr.
Vor einer Woche dann: Montags hat er begonnen, sich vom Rücken auf den Bauch zu drehen. Ansonten war noch alles „normal“. Am Dienstag waren wir bei einer Bekannten zu Besuch und da hat er am Nachmittag angefangen, sehr viel zu quengeln (für seine Verhältnisse, da er ja immer sehr ruhig und ausgeglichen war) und ich habe dann schon vermutet, dass er Hunger hat und ihn entsprechend angelegt (ich habe ja sowieso immer nach Bedarf gestillt und nicht nach der Uhr!). Seit Mittwoch ist er sehr viel am Schreien und zieht immer ordentlich an der Brust, wenn ich ihn anlege. Aber meistens kommt nicht besonders viel bzw scheint es ihm einfach nicht mehr zu reichen
Dazu kommt, dass ich einfach kein gutes Gefühl mehr dabei habe, ihm auf einmal 260-ml oder mehr zu füttern – obwohl ihn das nie irgendwie beeinträchtigt hat.
Also dachte ich mir am Donnerstag, ich bräuchte es ja wirklich nur „durchziehen“ und ihn grad ab Mittag weg längstens alle 2 Stunden anlegen, dann wird schon mehr Milch kommen und ich könne das Flascherl abends auch reduzieren. Irgendwie hab ich damit aber wohl alles verkehrt gemacht und mich wahrscheinlich übernommen!? Von Donnerstag auf Freitag ist er erstmals bereits nach 6 Stunden wieder aufgewacht (also um halb 3 morgens) und danach hatte er auch jede Stunde Hunger. Bin dann zu dem Schluss gekommen, dass Anton vermutlich einen Wachstumsschub hat und deshalb so viel trinken möchte!? Bisher ist jeder dieser Schübe spurlos an uns vorbei gegangen, deshalb hat mich das so überrascht!
Freitag Nachmittag habe ich es dann versucht, ihn öfter anzulegen, habe das Flascherl aber mit 260 ml gleich gelassen. Die Nacht auf Samstag war wieder gleich. Daraufhin hab ich beschlossen, mich am Samstag nur auf Anton zu konzentrieren. Aber irgendwas hat schon wieder nicht gepasst. Ich hatte tagsüber noch nie Probleme damit, dass er zu wenig bekommen hätte, aber am Samstag hat er bereits Mittags angefangen zu quengeln und ich hab ihn angelegt und er hat kurz getrunken und dann geschrien. So ging es ca 2 Stunden lang. Dann ist er eingeschlafen und ich zum Glück auch. Er hat dann fast 2 Stunden durchgeschlafen am Nachmittag. Und dann gings wieder von vorne los bis Abends. Angelegt, kurz getrunken, geschrieen … zwischendurch hat es schon Momente gegeben, wo er gut drauf war, aber nur sehr kurz. Um 18:30 hab ich ihm dann ein Flascherl gegeben, aber nur 200 ml. Dann wieder abwechselnd kurz gestillt bis ca 20 Uhr. Dann ist er eingeschlafen. Um 22 Uhr hab ich ihn im Schlaf noch mal gestillt ,aber ich bin mir nicht sicher, ob er was bekommen hat, weil er um 3 Uhr heute früh wieder munter war. Gestillt bis 4 Uhr, geschlafen bis 5 Uhr, wieder gestillt bis 6 Uhr, geschlafen bis 8 Uhr, dann kurz gestillt, dann ist mein Mann mit ihm aufgestanden und ich konnte noch bis halb 10 weiterschlafen. Nach Hunger geschrien hat er dann erst wieder um halb 11! Tagsüber ist es heute schon etwas besser gewesen, aber so ab 17 Uhr fängt immer der „Horror“ an, dass er anscheinend mit meiner Brust einfach nicht genug bekommt. Nachdem er heute auch wieder nur geschrien hat, hab ich ihm zuerst 200 ml und dann eine Stunde später wieder 100 ml zugefüttert. Dazwischen habe ich gestillt, aber er hat trotzdem wieder geweint . Irgendwie bekomme ich die gebrauchte Mehrmenge einfach nicht zusammen.
Kurz meine Daten:
25.02. 4.400 g Geburt KH
01.03. 4.090 g Entlassung KH
10.03. 4.330 g Wiegung Zuhause (geborgte Grammwaage) – 14 Tage alt
06.04. 5.000 g 1. Muki-Pass-Untersuchung Kinderarzt – 6 Wochen alt (Ok lt KIA)
24.05. 5.850 g 2. Muki-Pass-Untersuchung Kinderarzt – 3 Monate alt (Ok lt KIA)
06.06. 5.920 g Mütterberatung/Stillberatung (Ok lt Stillberaterin und Allgemeinarzt)
Seitdem keine richtige Wiegung mehr, bei der Mütterberatung Anfang Juli hatte ich keine Zeit und die nächste Muki-Pass-Untersuchung ist erst im Herbst!
Wir haben ihn heute (15.7. – 20 Wochen alt) mal im Tragetuch mit einer neuen Kofferwaage gewogen und sind nur auf 6,30 kg gekommen, was mir auf jeden Fall zu wenig ist und daher habe ich mich jetzt dazu durchgerungen, hier nachzufragen. Ich weiß wohl, dass solche Waagen nicht genau sind, aber trotzdem scheint das Gewicht nicht zu passen .
Ich möchte aber nicht zum Arzt, weil ich schon weiß, dass dieser mir raten würde, die Pre-Menge zu erhöhen und statt des einen Flascherls auf den ganzen Tag zu verteilen und das möchte ich auf keinen Fall!!! Ich will das Problem lieber mit meiner Muttermilch lösen! Und das Flascherl will ich reduzieren und nicht noch mehr Pre geben! Ich glaube aber, dass ich es durch meine Verbissenheit in den letzten Tagen nur noch schlimmer gemacht habe
Was mache ich falsch? Wie kann ich meine Milchmenge wirklich erhöhen? Habe ich überhaupt noch eine Chance, das Fläschchen zu reduzieren? Oder soll ich es einfach so hinnehmen und ist die einzige Möglichkeit, ihm tagsüber auch was zuzufüttern?
Puh, das war jetzt wirklich ein halber Roman … aber mir liegt das Stillen wirklich sehr am Herzen. Dieses Fläschchen hat mich immer genervt, aber bis vor kurzem auch nicht wirklich gestört. Und jetzt scheint es so, als würde alles nicht mehr reichen und nicht mehr passen – bin wirklich am Verzweifeln
Ich hoffe, ihr könnte mir helfen!!!
Vielen Dank im Voraus und eine gute Nacht
Steirermadl mit Beutelspatz * 02/2012 & Kleiner Hexe * 10/2014
Zertifizierte ClauWi-Trageberaterin
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Miracleine
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Re: Brauche bitte Hilfe betr. Milchmenge erhöhen usw!!!
Lass Dich mal drücken, wenn Du magst. Mir kommt das von meinem Großen sehr bekannt vor. Aber ich habe leider gerade nicht viel Zeit, von mir zu berichten. Nur soviel: Er schlief auch immer nachts hervorragend. Als er fünf Monate alt war plötzlich nicht mehr. Von da an hat er öfter nachts gestillt als jemals zuvor. Natürlich wurde es irgendwann wieder weniger als er älter wurde, aber nicht gleich nach dem Schub. Und bei meinem Großen hatte es definitv nicht mit zu wenig Milch zu tun! Dass Dein Kleiner jetzt anders schläft, muß also nichts bedeuten.
Aber für das Thema Gewicht und Milchmenge gibt es hier Fachfrauen, die sich sicherlich auch noch hier zu Wort melden.
Alles Gute! Ihr schafft das!
Aber für das Thema Gewicht und Milchmenge gibt es hier Fachfrauen, die sich sicherlich auch noch hier zu Wort melden.
Alles Gute! Ihr schafft das!
A. mit Mini-Mann 04/09 und Zaubermaus 08/11
- greenie bird
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Brauche bitte Hilfe betr. Milchmenge erhöhen usw!!!
Ja, das wollte ich auch gern schreiben, meine Kinder haben die ersten 2-3 Monate durchgeschlafen und ab da wurde es dann immer weniger. Sogar nach der "tollen" Beikosteinführung wurde es eher noch schlimmer und ich hatte auch genügend Milch. Kann es denn vielleicht sein, dass ihn wirklich etwas anderes so beschäftigt, oder wirklich Hunger?
Zum Gewicht wird daher sicher noch jemand vom Team etwas schreiben, aber eine Kofferwaage hört sich wirklich nicht so kindgerecht an (^_-)
Ich drücke die Daumen, dass es Euch bald wieder besser geht!
ǝlıqoɯ ɯoɹɟ ʇuǝs
Zum Gewicht wird daher sicher noch jemand vom Team etwas schreiben, aber eine Kofferwaage hört sich wirklich nicht so kindgerecht an (^_-)
Ich drücke die Daumen, dass es Euch bald wieder besser geht!
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Sprache ist ein mangelhaftes Instrument zum Ausdrücken von Gefühlen bzw. scheine ich schlecht darin zu sein, bitte fragt bei zweifelhaften Äußerungen von mir nach...
Gazelle (08/07)+Katerchen (07/10)
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- Orchidee
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Re: Brauche bitte Hilfe betr. Milchmenge erhöhen usw!!!
danke mal euch beiden ... ihr könntet mit dem schlafen tatsächlich recht haben 
hab ihn heute nacht um 23 uhr geweckt und noch mal gestillt, weil mir das alles keine ruhe gelassen hat. und er hat wieder "nur" bis 4:45 geschlafen ... nach dieser gesamtmenge (also flascherl um 19 uhr und mumi um 23 uhr) müsste er normalerweise länger aushalten ...)
ich würd mich jetzt auch nicht wundern, wenn es nur nachts wäre - dann würde ich sagen, dass ihn etwas beschäftigt.
aber tagsüber glaube ich schon, dass das hunger ist. denn sobald er sein fläschchen bekommt und ich das gefühl habe, dass er endlich satt ist, ist es besser mit seinem quengeln :/
ich habe jetzt beschlossen, mich einfach nicht mehr zu stressen, denn ich merke, dass ich nur noch verrückter werde dadurch. und vielleicht bekomm ich ja von den stillberatern hier noch gute tipps, was ich machen kann. ansonsten werde ich das fläschchen wohl einfach hinnehmen müssen und mich mit dem vorhaben trösten, dass beim 2. kind alles anders wird!
vielen dank!!!
hab ihn heute nacht um 23 uhr geweckt und noch mal gestillt, weil mir das alles keine ruhe gelassen hat. und er hat wieder "nur" bis 4:45 geschlafen ... nach dieser gesamtmenge (also flascherl um 19 uhr und mumi um 23 uhr) müsste er normalerweise länger aushalten ...)
ich würd mich jetzt auch nicht wundern, wenn es nur nachts wäre - dann würde ich sagen, dass ihn etwas beschäftigt.
aber tagsüber glaube ich schon, dass das hunger ist. denn sobald er sein fläschchen bekommt und ich das gefühl habe, dass er endlich satt ist, ist es besser mit seinem quengeln :/
ich habe jetzt beschlossen, mich einfach nicht mehr zu stressen, denn ich merke, dass ich nur noch verrückter werde dadurch. und vielleicht bekomm ich ja von den stillberatern hier noch gute tipps, was ich machen kann. ansonsten werde ich das fläschchen wohl einfach hinnehmen müssen und mich mit dem vorhaben trösten, dass beim 2. kind alles anders wird!
vielen dank!!!
Steirermadl mit Beutelspatz * 02/2012 & Kleiner Hexe * 10/2014
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Mondenkind
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Re: Brauche bitte Hilfe betr. Milchmenge erhöhen usw!!!
Orchidee, ich antworte Dir auf jeden Fall noch.
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung
Sei ein Mensch! M. Reif
Mondenkind mit K1 (3/08) und K2 (3/11)
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Mondenkind
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Re: Brauche bitte Hilfe betr. Milchmenge erhöhen usw!!!
Ich fang jetzt einfach mal an. Ich weiß nicht, ob ich jetzt schaffe, auf alles einzugehen. Aber dann holen wir das einfach nach.
Ich fang mal mit den Gewichten an:
Ich denke nicht, dass Euer Schlaf"problem" etwas mit dem Stillen und der Milch zu tun hat. Es ist erstaunlich, wie Kinder von einen Tag auf den anderen neue Gewohnheiten entwickeln können, für Unruhe und schlechten Schlaf gibt es 1000 Erklärungen. Stillen und Milch können eine Erklärung sein, aber es gibt noch so viele andere Möglichkeiten.
Was ich schon machen würde, wäre in der nächsten Zeit ab und zu zu wiegen, und zwar immer auf der gleichen Waage. Dafür musst Du nicht zum Arzt. Man kann Waagen auch leihen in der Apotheke, oder die Apotheke hat eine Waage, auf der man dort vor Ort wiegen kann. Vor allem, wenn Du die Zufüttermenge reduzieren möchtest, solltest Du zB einmal die Woche ab jetzt methodisch korrekt wiegen. Aber (!): auswerten kann man das erst, wenn man mehrere Werte hat. Wir können das hier gerne gemeinsam machen, ich helfe Dir gern. Wie sind seine Ausscheidungen, vor allem Pipi? Wieviel schwere Windeln am Tag habt ihr?
So, ich hab die Handwerker hier und muss mal eben aufhören. Wenn ich was vergessen habe, einfach nachfragen!
Ich fang mal mit den Gewichten an:
Eine normale Gewichtsabnahme. Mit Milchbildung und Anlegen scheint alles ok gewesen zu sein. Bei DM kommt der Milcheinschuss oft einen Tag später, aber die GEwichtsabnahme ist normal.25.02. 4.400 g Geburt KH
01.03. 4.090 g Entlassung KH
Hier hat er das GEburtsgewicht noch nicht ganz erreicht nach 2 Wochen. Das kann aber, gerade bei so schweren Kindern, normal sein.10.03. 4.330 g Wiegung Zuhause (geborgte Grammwaage) – 14 Tage alt
Grundsätzlich muss man bedenken, dass das jetzt schon die 3. Waage ist. Gewichte von gleichen Waagen kann man besser vergleichen. Insgesamt eine normale Gewichtszunahme.06.04. 5.000 g 1. Muki-Pass-Untersuchung Kinderarzt – 6 Wochen alt (Ok lt KIA)
Hier sehen wir jetzt eine leicht unterdurchschnittliche Gewichtszunahme, die aber keineswegs (!) Besorgnis erregend ist. Dein Kind startete mit einem hohen Ausgangsgewicht, da ist es erfahrungsgemäß normal, dass sie dann weniger schnell zunehmen.24.05. 5.850 g 2. Muki-Pass-Untersuchung Kinderarzt – 3 Monate alt (Ok lt KIA)
Ein geringer Zuwachs, den ich aber jetzt so als Einzelwert auf einer wiederum neuen Waage nicht einorden möchte.06.06. 5.920 g Mütterberatung/Stillberatung (Ok lt Stillberaterin und Allgemeinarzt)
Das ist mit Sicherheit kein verwertbarer Wert. Schau mal hier: Gedeihen, Gewichtskontrolle, korrektes Wiegen. Da findest Du Infos zu korrektem Wiegen und Gedeihen.Wir haben ihn heute (15.7. – 20 Wochen alt) mal im Tragetuch mit einer neuen Kofferwaage gewogen und sind nur auf 6,30 kg gekommen, was mir auf jeden Fall zu wenig ist und daher habe ich mich jetzt dazu durchgerungen, hier nachzufragen. Ich weiß wohl, dass solche Waagen nicht genau sind, aber trotzdem scheint das Gewicht nicht zu passen .
Ich denke nicht, dass Euer Schlaf"problem" etwas mit dem Stillen und der Milch zu tun hat. Es ist erstaunlich, wie Kinder von einen Tag auf den anderen neue Gewohnheiten entwickeln können, für Unruhe und schlechten Schlaf gibt es 1000 Erklärungen. Stillen und Milch können eine Erklärung sein, aber es gibt noch so viele andere Möglichkeiten.
Was ich schon machen würde, wäre in der nächsten Zeit ab und zu zu wiegen, und zwar immer auf der gleichen Waage. Dafür musst Du nicht zum Arzt. Man kann Waagen auch leihen in der Apotheke, oder die Apotheke hat eine Waage, auf der man dort vor Ort wiegen kann. Vor allem, wenn Du die Zufüttermenge reduzieren möchtest, solltest Du zB einmal die Woche ab jetzt methodisch korrekt wiegen. Aber (!): auswerten kann man das erst, wenn man mehrere Werte hat. Wir können das hier gerne gemeinsam machen, ich helfe Dir gern. Wie sind seine Ausscheidungen, vor allem Pipi? Wieviel schwere Windeln am Tag habt ihr?
Gar nichts! Du machst dir Gedanken um Dein Kind, da kannst Du nichts falsch machen!Was mache ich falsch?
Ja, kann man. Schau mal hier herein, da ist ein Stillmanagement zur Erhöhung der Milchmenge beschrieben: Wechselstillen.Wie kann ich meine Milchmenge wirklich erhöhen?
Auf jeden Fall! Grundsätzlich möchte ich Dir aber zum Stillfreundlichen Zufüttern raten- ohne Fläschchen. Hast Du davon schon mal was gehört? Grundinfo Stillfreundliches ZufütternHabe ich überhaupt noch eine Chance, das Fläschchen zu reduzieren?
Nein, der fing leider schon mit dem Fläschchen an. Es ist absolut nicht mehr zeitgemäß, was da mit Euch gemacht wurde- er hätte Kolostrum bekommen sollen von Dir, kein Fläschchen, zufüttern kann man auch stillfreundlich. Auch ist es ein Unding, dass man ihm einfach einen Schnuller gab, ohne Dich über die Risiken aufzuklären. Das Trinkverhalten, dass Du beschreibst, spricht für eine klassische Saugverwirrung. Toll, dass Du so lange durchgehalten hast und es alleine geschafft hast, von den Hütchen wegzukommen! DArauf darst Du bitte ganz ganz stolz sein!Es hatte den Anschein, als würde Anton meine Brustwarzen nicht richtig „fassen“ können und nach 2 Tagen Kampf deswegen haben mir die Schwestern dann Stillhütchen gegeben, mit welchen es dann plötzlich ging. Aber damit fing wohl der ganze Teufelskreis an .
So, ich hab die Handwerker hier und muss mal eben aufhören. Wenn ich was vergessen habe, einfach nachfragen!
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung
Sei ein Mensch! M. Reif
Mondenkind mit K1 (3/08) und K2 (3/11)
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Re: Brauche bitte Hilfe betr. Milchmenge erhöhen usw!!!
vielen dank für die rasche hilfe! bin jetzt schon um einiges gescheiter 
leider hab ich jetzt keine zeit, mich genauer damit zu befassen, da ich einen termin habe. aber das wechselstillen hab ich kapiert und werde ich ab sofort probieren!
leider hab ich jetzt keine zeit, mich genauer damit zu befassen, da ich einen termin habe. aber das wechselstillen hab ich kapiert und werde ich ab sofort probieren!
Steirermadl mit Beutelspatz * 02/2012 & Kleiner Hexe * 10/2014
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Re: Brauche bitte Hilfe betr. Milchmenge erhöhen usw!!!
Lass Dir Zeit. MElde Dich einfach hier im Thread.
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Re: Brauche bitte Hilfe betr. Milchmenge erhöhen usw!!!
sodale ... etwas zu ändern, wenn man unterwegs ist, ist echt nicht so einfach.
also 1. stillen heute mittag (12:45) im möbelhaus ... nachdem die saugstärke nachgelassen hat (nach 2 minuten), hab ich sofort die seite gewechselt, da hat er auch noch ein paar ordentliche schlucke gemacht und ist dann an der brust eingeschlafen.
da wir eben unterwegs waren, hab ich ihn jetzt zwischendurch nicht gestillt und er hat erst jetzt um 15:40 erste hungerzeichen vermeldet, als wir nach hause gekommen sind.
ich wechselstille nun seit 15:45, aber er hat nach 10 minuten schon so getan, als hätte er keinen hunger mehr. seit 5 minuten also nimmt er die brustwarze, zieht ein mal an und lässt sie wieder fallen. ich mach das spielchen jetzt einfach noch ein paar minuten mit
schnuller habe ich jetzt drastisch reduziert - ich hoffe, dass ich das meinem mann auch noch ordentlich erklären kann :/
ebenso werde ich heute das zufüttern ohne fläschchen probieren .... da weiß ich allerdings schon genau, dass mein mann nicht begeistert sein wird
... aber wenn ich es mache, wird es ihm egal sein.
ich hätte noch einige fragen:
1. wie oft soll ich ihn wirklich anlegen? weiterhin stillen nach bedarf oder schon öfter und falls letzteres: wie oft?
2. soll ich ihn nachts wecken zum stillen oder den rythmus so belassen?
3. soll ich die zufüttermenge so belassen und 1 x abends oder würdest du mir raten, die menge tagsüber zu verteilen?
allgemein muss ich sagen, dass er heute wieder das baby ist, das ich kenne
er ist ruhig, quengelt nicht, schreit nicht, scheint ausgeglichen und fröhlich (brabbelt und lacht viel)! deshalb hab ich das einschießen der zähne nun auch schon im verdacht!?
vielen dank im voraus!!!
also 1. stillen heute mittag (12:45) im möbelhaus ... nachdem die saugstärke nachgelassen hat (nach 2 minuten), hab ich sofort die seite gewechselt, da hat er auch noch ein paar ordentliche schlucke gemacht und ist dann an der brust eingeschlafen.
da wir eben unterwegs waren, hab ich ihn jetzt zwischendurch nicht gestillt und er hat erst jetzt um 15:40 erste hungerzeichen vermeldet, als wir nach hause gekommen sind.
ich wechselstille nun seit 15:45, aber er hat nach 10 minuten schon so getan, als hätte er keinen hunger mehr. seit 5 minuten also nimmt er die brustwarze, zieht ein mal an und lässt sie wieder fallen. ich mach das spielchen jetzt einfach noch ein paar minuten mit
schnuller habe ich jetzt drastisch reduziert - ich hoffe, dass ich das meinem mann auch noch ordentlich erklären kann :/
ebenso werde ich heute das zufüttern ohne fläschchen probieren .... da weiß ich allerdings schon genau, dass mein mann nicht begeistert sein wird
ich hätte noch einige fragen:
1. wie oft soll ich ihn wirklich anlegen? weiterhin stillen nach bedarf oder schon öfter und falls letzteres: wie oft?
2. soll ich ihn nachts wecken zum stillen oder den rythmus so belassen?
3. soll ich die zufüttermenge so belassen und 1 x abends oder würdest du mir raten, die menge tagsüber zu verteilen?
allgemein muss ich sagen, dass er heute wieder das baby ist, das ich kenne
vielen dank im voraus!!!
Steirermadl mit Beutelspatz * 02/2012 & Kleiner Hexe * 10/2014
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Re: Brauche bitte Hilfe betr. Milchmenge erhöhen usw!!!
wieder ein kurzer zwischenbericht. um 16:45 hat er wieder extrem angefangen zu quengeln und ich hab es auf hunger zurückgeführt - das spiel an der brust war wieder dasselbe, wobei ich das gefühl hatte, dass er gar nix rausbekommen hat.
also hab ich ihm jetzt 100 ml pre hergerichtet und ihn gefüttert
... trinken aus dem becher funktioniert noch gar nicht. nach 10 minuten geplärre hab ich es geschafft, ihm den großteil mit dem löffeln zu füttern. natürlich kommt noch viel wieder retour, aber jetzt ist er erst mal zufrieden.
übrigens hatte ich bei jedem löffel das gefühl, er wartet schon auf mehr und war dann "enttäuscht", dass nicht mehr gekommen ist. (das flascherl am abend saugt er immer sehr schnell runter, was vielleicht auch nicht grad optimal ist!?)
naja, obwohl anton jetzt viel geweint hat, hat mir das füttern irgendwie getaugt. werde es dann etwas später nochmals probieren, wenn er wieder hunger bekommt und meine brust nicht ausreicht.
also hab ich ihm jetzt 100 ml pre hergerichtet und ihn gefüttert
übrigens hatte ich bei jedem löffel das gefühl, er wartet schon auf mehr und war dann "enttäuscht", dass nicht mehr gekommen ist. (das flascherl am abend saugt er immer sehr schnell runter, was vielleicht auch nicht grad optimal ist!?)
naja, obwohl anton jetzt viel geweint hat, hat mir das füttern irgendwie getaugt. werde es dann etwas später nochmals probieren, wenn er wieder hunger bekommt und meine brust nicht ausreicht.
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