Ich habe selbst den Schnuller für meine Kinder gespielt oder wenn ich dazu mal keine Lust hatte, mir andere Beruhigungsmethoden einfallen lassen. Ist ja doch ein ziemlich überschaubarer Zeitraum (ehrlich gesagt, ich kann mich selbst jetzt erst wenige Jahre später kaum noch dran erinnern, wie oft ich denn nun wirklich gestillt habe) und bei meiner Brust weiß ich sicher, dass sie keine Schadstoffe, potentiell schädliche chemische Verbindungen, kieferverformende Wirkung, allergieauslösendes Potential, oder sonstwas enthält. Außerdem kann man mit Brust im Mund weder gescheit Lego spielen noch aufm Schulhof stehen
Allerdings gebe ich zu, dass das mit zwei Kindern sicher deutlich einfacher ist als wenn man 4, 5, 6 Kinder zu versorgen hat. Da würde ich dann wahrscheinlich auch irgendwann zu mehr Hilfsmitteln greifen müssen
Gut, Männer oder andere Betreuungspersonen müssen dann schon etwas kreativer werden. Aber ein "schnullerloses" Baby ist ja sowieso schon mehr dran gewöhnt, auf verschiedene Weisen beruhigt zu werden, das sollte mit etwas Übung eigentlich kein Problem sein. Es ist in jeder Hinsich superhilfreich, wenn auch der Papa das Baby gescheit ins Tragetuch bekommt (also relativ zügig und bequem genug für beide) . Ein gemeinsamer Spaziergang baut nämlich bei beiden Spannungen und Nervosität ab und bald hat man einen Vater, der ganz stolz darauf ist, auch ein guter Kinder-Tröster zu sein.
Ein Baby ohne Schnuller großzukriegen erscheint mir nicht als allzugroße Herausforderung, aber ohne genug Tragehilfen wären wir aufgeschmissen gewesen
