Hilfe - frühmorgendliches Dauerstillen - ich mag nicht mehr!

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Latascha
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Re: Hilfe - frühmorgendliches Dauerstillen - ich mag nicht m

Beitrag von Latascha »

Ich kann dich so gut verstehen. Die Nächte sind hier wirklich teilweise alles andere als entspannt, aber da sie abends inzwischen meistens ganz gut einschläft ohne Theater und dann auch einige Stunden am Stück erst einmal schläft kann ich damit sehr gut leben, das wir noch so viel stillen.
Anders ist es dann ab ca 4 oder 5 Uhr. Da will sie dann dauernd an die Brust und das bis sie um 6 oder 7 wach ist und aufstehen mag. Bisher mach ich es einfach, hauptsache ich kann noch ein bisschen schlafen, doch wenn wir dann aufstehen hab ich zwei gerötete Brustwarzen und irgendwie fänd ich es schöner, wenn es auch anders ginge.
Lösungsansätze?! Fehlanzeige :(
Meine Schwägerin hat mir gestern erst wieder erzählt, dass ihr Sohn durchgeschlafen hat, sobald sie nachts abgestillt hatte. Tja, in Momenten wie diesen sind solche Worte natürlich wieder suuuper :roll:
Ich will ja auch gar nicht abstillen, sondern es nur in einen angenehmen Rahmen bringen. Nachmittage sind bei uns teilweise schon stillfrei. Da wird dann gemampft und geknabbert und gemacht und sie ist zufrieden. Egal wie oft ich aber von mir aus die Brust anbiete, die Nächte bleiben gleich.
Es geht auch schon seit Monaten so mit dem Dauernuckeln, nur langsam find ich es einfach nicht mehr so toll *seufz*
Liebe Grüße
Latascha
mit Munchkin (09/10) und Monkey (09/13)

ClauWi Trageberaterin
smurfita
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Re: Hilfe - frühmorgendliches Dauerstillen - ich mag nicht m

Beitrag von smurfita »

Um Euch nicht unwissend zu lassen wie die ganze Geschichte ausgegangen ist:

Da meine Tochter wirklich wütend und aggressiv wurde wenn ich Ihr nach stundenlangem Dauerstillen die Brust verweigert habe und sich durch alle anderen Beruhigungsversuche nur noch mehr aufregte, habe ich mich unter meiner Decke verschanzt, so dass sie nicht mehr an meinen Körper kam. Erst einmal gab es natürlich Wutgeschrei und starkes Zerren an der Decke. Ich habe in der Zeit ruhig mit ihr gesprochen, dass ich sie lieb habe, dass ich jetzt nicht mehr stillen möchte / kein Schnuller bin und dass es eigentlich Zeit zum schlafen ist. Mit der Zeit wurde sie ruhiger und irgendwann konnte ich sie auch wieder anfassen ohne dass Sie sich erneut aufregte. Und dann ist sie eingeschlafen.
Dieses Prozedere hatten wir ein paar Nächte lang, zwischendruch auch wieder Nächte ohne "verschanzen" weil wir bei Freunden geschlafen haben oder Besuch hatten. Aber es hat ziemlich schnell "Klick" gemacht und sie hat anscheinend verstanden worum es mir geht. Das Dauernuckeln kommt eigentlich nicht mehr vor und ein Nebeneffekt ist dass sie seit einigen Wochen ziemlich konsequent durchschläft (sogar auf Ihrer Matratze im Kinderbalkon) und erst zwischen 6h und 8h zur ersten Milchmahlzeit kommt.
Tagsüber stillt sie mal mehr mal weniger, einschlafstillen muss immer noch in 98% der Fälle sein.
Das finde ich aber auch alles völlig okay, mir geht es wieder gut mit der Situation und ich möchte auf jeden Fall diesen Winter noch durchstillen (wegen der Immunglobuline) und dann können wir ja weiter gucken wie sich das alles entwickelt. ;)

Danke nochmal für Eure Gedanken!
Liebe Grüße!
smurfita mit Tochterkind 05/10
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