Unter
www.dgppn.de kannst Du Dich informieren, die geben immer wieder neue Leitlinien heraus. Jedoch ist eine medikamentöse Behandlung immer eine Einzelfallentscheidung, es kommt auf die Schwere der Depression und den Verlauf an, natürlich auch auf die Patientin / den Patienten. Es gibt eine Empfehlung, nach Remission mindestens eine sechsmonatige medikamentöse Erhaltungstherapie folgen zu lassen, in der Praxis wird aber immer von Fall zu Fall entschieden.
Gerade, wenn eine Frau gerne weiter stillen möchte, entscheidet man gemeinsam mit der Patientin, zusätzlich zur medikamentösen Therapie gibt es ja noch viele weitere Therapiemethoden zur Rückfallsvermeidung wie z.B. Psychotherapie.
Ich will jetzt hier aber eigentlich gar nicht so belehrend wirken, die Hauptsache ist ja wirklich, dass es Deiner Freundin, Animaus, bald wieder besser geht und sie für sich die richtige Therapie findet.
Liebe Grüße