Wie kriegt man einen 4-jährigen aus dem Familienbett???

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

Moderator: Giraeffchen

Lösche Benutzer 1828

Re: Wie kriegt man einen 4-jährigen aus dem Familienbett???

Beitrag von Lösche Benutzer 1828 »

....die ich durchaus für richtig halte.
Ja, manchmal bin ich ECHT genervt, weil ich abends gerne Ruhe hätte. Aber wenn ich dann oben im Bett total hibbelig neben meinem wachen Kind liege, ist das noch schlimmer.
Emma2010
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Re: Wie kriegt man einen 4-jährigen aus dem Familienbett???

Beitrag von Emma2010 »

Sandküste hat geschrieben:ich "schicke" den Kleinen erst ins Bett, wenn er wirklich müde ist - so lange danebenzuliegen, dazu habe ich auch keine Lust. Mal wird es halt dann spät - aber dafür schläft er rasch ein.
Ist er denn wirklich müde, wenn er ins Bett geht? Wir überlassen das dem Kleinen relativ allein - er geht schlafen, wenn er müde ist. Sagt das dann meist auch.

Wir machen das auch so. Als ich Emma immer versucht habe um 19 Uhr ins Bett zu bringen,musste ich minimum 2 Stunden neben ihr liegen. Ich war auch sooo genervt.
Jetzt bring ich sie um 21 Uhr ins Bett und sie schläft binnen paar Minuten ein.
Für uns ist das die bessere Lösung,a- hat sie noch mehr vom Papa der erst nach 19 Uhr von der Arbeit kommt, wir können so auch gemeinsam Abendessen und b- bin ich nicht mehr so genervt vom langen daneben liegen.
Ich bin auch nicht wirklich genervt das sie länger wach ist- ok manchmal wenn ein guter Film kommt den man gerne sehen würde,aber es ist einfach zu schön an zu sehen wie sie sich freut das der Papa da ist.

Übrigens hat unsere Erzieherin aus dem Krabbelkurs gemeint,es wäre genau richtig sie dann ins BEtt zu schicken wenn sie so richtig müde ist. Und ich hab das Gefühl auch :)
Steffi mit Prinzessin *08/2010 ,Räubertochter *11/2014 und dem Doppelpack *04/2017



Noch bevor Du eine Stunde alt warst, wusste Ich, dass Ich für Dich sterben würde. Du bist mein Wunder, mein Sonnenschein... das schönste was mir passieren konnte!!! <3
Lösche Benutzer 1828

Re: Wie kriegt man einen 4-jährigen aus dem Familienbett???

Beitrag von Lösche Benutzer 1828 »

der Kleine kommt auch oft "Mama, komm endlich ins Bett, ich will schlafen"....

Aber wir wissen ja noch gar nicht, ob das hier überhaupt das Problem sein könnte. Warten wir mal ab, was dazu noch kommt.
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Holly
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Wie kriegt man einen 4-jährigen aus dem Familienbett???

Beitrag von Holly »

Meine Tochter hat nach der Geburtstagsparty ihres Vaters (die um 22 Uhr zuende war, wir haben schon früh angefangen ;-)) auch noch lange gebraucht um runter zu kommen. Wir haben dann alle zusammen aufgeräumt, sie hat noch mit Gummis gespielt, Flaschen weggetragen, im Bad hat sie sich noch ewig meine Haargummis über die Hände gezogen und ist dann um halb zwölf innerhalb von einer Minute eingeschlafen. Sie braucht da einfach diese Zeit um sich selbst zu beruhigen. Wir lassen sie dann einfach mal machen. Das ist oft abends so. Mit Mittagsschlaf schläft sie selten vor 22 Uhr ein, passt bei uns aber ganz gut, wir sind auch eher Nachteulen. Dafür genieße ich dann die Mittagszeit, so wie jetzt!
Abends sind hier meistens drei große Leute, da ist es für mich einfacher als bis Abends alleine für sie verantwortlich zu sein.

Mein großer Sohn war irgendwann auch ein stinkiger, aber erst ab Vorpubertät, da hätte ich ihn dreimal täglich baden wollen :-)
Lieben Gruß,

Sandra mit Tochter *13.08.09 und zwei erwachsenen Söhnen


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tonia1976
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Re: Wie kriegt man einen 4-jährigen aus dem Familienbett???

Beitrag von tonia1976 »

Vielen Dank für alle Antworte!

Ich könnte das am Wochenende ausprobieren, das Kind so lange wach lassen, bis er müde ist. Wir haben aber etwas längeres Abendritual, also zumindest muss der rechtzeitig gemacht werden (Abendessen, Zähne putzen, Trinken, Pieseln, Vorlesen 2-3 Bücher und 2 Geschichten erzählen dann Licht aus und meistens nach max. 10-15 Minuten ist er eingeschlafen). Denn wenn er richtig müde ist, geht das Zähneputzen sehr schwer. Ok Vorlesen fällt dann teilweise weg, ist nicht schlimm. Wir fangen um 18 Uhr mit Abendessen, bis er letztendlich einschläft, ist dann 20-20:30.

Er schläft meistens dann auch relativ schnell ein. Bloß letzte Zeit hat er so viele Fragen, so viel zu erzählen im Bett vorallem. Es tut mir schon irgendwie leid, dass ich ihn beim Wort abschneide, ihm irgendwann sage: Jetzt ist Schluss, ich möchte nichts mehr hören, es wird geschlafen. Ja er braucht mich schon mehr zur Zeit, als ich ihm geben kann/möchte. Überhaupt merke ich, dass ich ihn viel mehr einschränke, Grenzen setzte, wo früher keine waren. Manchmal bin ich echt nur froh, wenn mir die Hand nicht ausrutscht.

Alleine mit ihm was unternehmen ist halt nur möglich am Wochenende oder, wenn die Oma da ist und mit dem Kleinen spazieren geht oder so. Denn einen Baby (5,5 Monate) kann ich noch nicht länger als für 1-2 Stunden fremdbetreuen lassen, auch nicht von meinem Mann.

Es ist aber viel besser geworden, als am Anfang, als das Baby da war. Mein Mann macht auch viel mehr mit.
Liebe Grüße

Antonina

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Holly
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Wie kriegt man einen 4-jährigen aus dem Familienbett???

Beitrag von Holly »

Und noch so ein bisschen CD hören vor dem Einschlafen? Vielleicht lenkt ihn das ein bisschen ab von seinen Gedanken.
Lieben Gruß,

Sandra mit Tochter *13.08.09 und zwei erwachsenen Söhnen


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Kathymami
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Re: Wie kriegt man einen 4-jährigen aus dem Familienbett???

Beitrag von Kathymami »

ich habe jetzt nicht alles gelesen...


Josy sah beim Einkaufen ein Hochbett- DAS wollte sie haben..sie bekam es und schläft nun auch darin :lol:
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Re: Wie kriegt man einen 4-jährigen aus dem Familienbett???

Beitrag von mama2008 »

tonia1976 hat geschrieben:Er schläft meistens dann auch relativ schnell ein. Bloß letzte Zeit hat er so viele Fragen, so viel zu erzählen im Bett vorallem. Es tut mir schon irgendwie leid, dass ich ihn beim Wort abschneide, ihm irgendwann sage: Jetzt ist Schluss, ich möchte nichts mehr hören, es wird geschlafen. Ja er braucht mich schon mehr zur Zeit, als ich ihm geben kann/möchte. Überhaupt merke ich, dass ich ihn viel mehr einschränke, Grenzen setzte, wo früher keine waren. Manchmal bin ich echt nur froh, wenn mir die Hand nicht ausrutscht.
hr. hummel erzählt abends auch ganz viele dinge, dinge, die ihn z.b. morgens im kiga beschäftigt haben. irgendwie sammelt er das dann den nachmittag über und abends erzählt er es mir dann und ich hab schon das gefühl, dass er das loswerden will und muss. ihm ist auch wichtig, dass er es mir erzählt und nicht dem papa.
wir haben unser abendprogramm daher verändert und sitzen ne viertel. bis halbe stunde (je nachdem wieviel er erzählt) auf dem sofa und erzählen und kuscheln. ich hab den eindruck, er hat davon mehr, als wenn ich ihm zwei geschichten vorlese.
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purplediamond
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Re: Wie kriegt man einen 4-jährigen aus dem Familienbett???

Beitrag von purplediamond »

Puh tonia1976, irgendwie macht mich das, was du schreibst, traurig. Wenn ich mir vorstelle, dass ich für meinen Sohn vielleicht mal so empfinde, wenn IRGENDWANN mal ein Zweites kommt... das macht mir Angst...

Ich will deine Frustration nicht bewerten; ich kenne das auch von mir, dass ich irgendwann echt ans Limit komme. Ich setz mich dann gedanklich immer mit mir an den Tisch und versuche die Situation zu analysieren um meine Grenzen, meine Wünsche zu erforschen und herauszufinden, wie ich mein Kinder weniger verletzen kann. Beides ist ja total wichtig. Wenn du so genervt bist und immer weiter an deine Grenzen gehst, merkt dein Großer es ja erst recht und muss dann noch mehr kämpfen und fordern.
Vielleicht hilft es dir, wenn du bewusst abends eine Erzählzeit einführst beim Insbettgehen, wo ganz klar ist, dass ihr euch jetzt erzählt, wie der Tag war und was euch bewegt hat, das ist dann EURE Erzählzeit, die auch mal nicht vom Geschwisterchen gestört wird.

Und zum Körpergeruch: Ich kenne es zwar nicht von meinem Kind, aber von anderen Menschen und weiß WIE stark die Abneigung gegen Körpergeruch und Schweiß sein kann. Ich finde es durchaus legitim zu sagen, dass du dich viel lieber zu ihm legst, wenn er abends gewaschen ist - würde dann einfach noch einmal baden einführen. Wenn das gerade deine "Bedingung" zum Kuscheln ist (warum auch immer), dann wäre das doch vielleicht eine Lösung???

Von mir selbst aus würde ich sagen, dass ich es viel besser fände, wenn jemand mir seine Grenzen zeigt und das, was er braucht, als wenn jemand über seine Grenzen geht und mir genervt das gibt, was ich will. Das macht mich dann nämlich nicht wirklich glücklich.

Ganz liebe Grüße und ich wünsche dir, dass deine Gefühle für den Großen-Kleinen bald wieder positiver werden!
Zufriedene Mama mit quirligem Sohn (9/2008), der mich mit seinen Ideen, seinem Humor und seiner Sicht auf die Welt jeden Tag begeistert... *strahl*
tonia1976
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Re: Wie kriegt man einen 4-jährigen aus dem Familienbett???

Beitrag von tonia1976 »

Zum Körpergeruch; Na damamals hat er noch ein Pizzabrot mit Knobi gegessen, ich nicht, darum hat mich der Geruch noch so gestört :-) Mittlerweile ist jetzt viel entspannter geworden. Paar mal habe ich ihn mit dem Zubettgehen wirklich gelassen, wir waren vielleicht 20 Min. später dran, als wenn ich ihn immer angetrieben hätte, dafür viel entspannter.

Ausserdem habe ich Klöters wieder gelesen, dass Kuscheln so wichtig ist, auch wenn die Mama nicht will, muss sie halt von neuen lernen.

Früher standen wir uns ja ganz nahe, auch unsere Stillbeziehung (bis er 3 1/4 war) war sehr intensiv. Er war auch ein Not-Kaiserschnitt-Baby. Das neue Baby ist zu hause auf die Welt gekommen und ist schon viel viel ruhiger (ist ja oft beim Zweiten).
Ich denke oft daran, dass ich beim Julian viel entspannter bin, als mit dem Alexander, meinem ersten. Es ist normal, aber irgendwie tut es mir leid, dass beim Alexander alles etwas anders war, dass ich ihm nicht immer diese Ruhe geben konnte, als er ein Baby war. Mir hat es halt an Erfahrung gefehlt. Er war auch immer viel anspruchsvoller und ich bin oft über meine Grenzen bei ihm gegangen.

Was mich besonders aggressiv macht, wenn Alexander mal mein Busen (durch die Kleidung) zufällig berührt, vorallem am Abend. Ich versuche dann seine Hände so gut wie möglich gar nicht mich berühren lassen. Eigentlich wollte ich sogar tandem stillen, er hat sich mit meiner Hilfe 1/2 Jahr vor der Julians Geburt abgestillt (ich habe auch oft gesagt, dass es so unangenehm war in der SS).

Insgesamt gesehen ist die Situation mit zwei Kinder viel viel besser geworden, als nach der Geburt. Da war teilweise wirklich schlimm zwischen mir und Alexander. Also kann eigentlich noch besser werden.
Liebe Grüße

Antonina

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