tragen von adoptivkindern
Moderatoren: Cocolin, Frieda78
- lillymo
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tragen von adoptivkindern
hallo
ich hab eine liebe freundin aus einem mütter forum. sie kann leider keine eigenen kinder bekommen und jetzt ist glücklich adoptiv mama. ich freu mich so mega dolle für sie. sie hat das grosse glück einen gesunden neugeborenen jungen zu bekommen.
ich hatte ihr jetzt zum tragen geraten, schon alleine wegen der bindung zu einander.
gibt es da studien oder so für sie?
gerne dürfen sich beraterinen aus österreich (eitzing) bei mir per pm melden, da könnte ich meiner freundin jemand empfehlen. ohne das sie gross eine tb suchen muss.
ach ich freu mich so für sie.
ich hab eine liebe freundin aus einem mütter forum. sie kann leider keine eigenen kinder bekommen und jetzt ist glücklich adoptiv mama. ich freu mich so mega dolle für sie. sie hat das grosse glück einen gesunden neugeborenen jungen zu bekommen.
ich hatte ihr jetzt zum tragen geraten, schon alleine wegen der bindung zu einander.
gibt es da studien oder so für sie?
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ach ich freu mich so für sie.
lg lilly
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Jeden ersten Montag im Monat "Tragecafe" in Duisburg
ps. die deutscherechtschreibung und ich versehen uns nicht immer gut, bitte verzeiht mir das. das ich alles klein schreibe erleichtet mit das schreiben in foren.
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Shenyan
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Re: tragen von adoptivkindern
studien hab ich keine für dich - aber erfahrungswerte: eine freundin von mir hat ebenfalls eine adoptivtochter, die ausschließlich getragen wurde - von ihr, wie auch von ihrem mann... und die kleine hat sich traumhaft entwickelt, eine wunderbare, ganz enge bindung zu ihren eltern und meine freundin sagt heute, was besseres, als das tragen hätte ihnen nicht passieren können... grad, weil sie ja nicht stillen konnte, war ihr der körperkontakt so wichtig - und ihre tochter wie auch die beiden (sie und ihr mann) haben total vom tragen profitiert...
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Lila
- alter SuT-Hase
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- Registriert: 20.06.2007, 23:58
Re: tragen von adoptivkindern
du brauchst studien, um deine freundin vom sinn des tragens zu überzeugen?
dann würden die klassichen bücher greifen: ein baby will getragen sein und ins leben tragen
tragen / körperkontakt erleichtert es sich kennenzulernen und erleichtert in diesem kontext es den eltern feinfühlig auf ihr baby zu reagieren. feinfühligkeit und promptes, angemessenes reagieren ist wiederum baustein einer gelingenden eltern-kind-bindung.
darüberhinaus besteht die möglichkeit einer induzierten laktation. d.h. deine bekannte könnt ihr adoptivkind stillen und z.b. teilstillen.
lg
dann würden die klassichen bücher greifen: ein baby will getragen sein und ins leben tragen
tragen / körperkontakt erleichtert es sich kennenzulernen und erleichtert in diesem kontext es den eltern feinfühlig auf ihr baby zu reagieren. feinfühligkeit und promptes, angemessenes reagieren ist wiederum baustein einer gelingenden eltern-kind-bindung.
darüberhinaus besteht die möglichkeit einer induzierten laktation. d.h. deine bekannte könnt ihr adoptivkind stillen und z.b. teilstillen.
lg
Lila mit zwei Kindern (*2003 und *2006)
- lillymo
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Re: tragen von adoptivkindern
danke, ich denke auch das gerade bei adoptivkinder das tragen wichtig für die bindung ist. aber da sie den keinen erst seid samstag hat, ist alles recht neu und stressig (mit behörden und co). hoffe das da vielleicht noch was oficelles kommt, was sie in ruhe lesen kann.
ich brauch keine infos um sie vom tragen zu überzeugen eher was übers tragen von adoptivkinder...
ich brauch keine infos um sie vom tragen zu überzeugen eher was übers tragen von adoptivkinder...
lg lilly
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Shenyan
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Re: tragen von adoptivkindern
ich glaub, ganz wichtig wär gleich zu anfang das wort adoptiv vor dem kind zu streichen und somit keinen unterschied mehr zu nem eigenen zu machen
das ist jetzt ihr baby
herzlichen glückwunsch!!! 
- lillymo
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Re: tragen von adoptivkindern
genau es ist ihr baby. es gibt da (beim tragen) keinen unterschiedShenyan hat geschrieben:ich glaub, ganz wichtig wär gleich zu anfang das wort adoptiv vor dem kind zu streichen und somit keinen unterschied mehr zu nem eigenen zu machendas ist jetzt ihr baby
herzlichen glückwunsch!!!
ich freu mich einfach so für sie und möchte das die 2 ne tolle bindung bekommen.
lg lilly
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Shenyan
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Re: tragen von adoptivkindern
das werden sie, ganz bestimmt!!!!!lillymo hat geschrieben:genau es ist ihr baby. es gibt da (beim tragen) keinen unterschiedShenyan hat geschrieben:ich glaub, ganz wichtig wär gleich zu anfang das wort adoptiv vor dem kind zu streichen und somit keinen unterschied mehr zu nem eigenen zu machendas ist jetzt ihr baby
herzlichen glückwunsch!!!
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ich freu mich einfach so für sie und möchte das die 2 ne tolle bindung bekommen.
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EhMi 42
Re: tragen von adoptivkindern
Es ist denke allgemein wichtig, dass man immer ganz nah bei seinem Baby ist. Früher war ich der Überzeugung, dass man, wenn man sein Kind im Elternbett schlafen lässt und den ganzen Tag rumträgt und betuddelt einen Fehler macht, weil man so auch fördert, dass das Kind nicht los lassen kann. Jetzt weis ich, dass es wichtig ist dem Kind diese Nähe zu geben, damit man es auch mal alleine lassen kann.
Ich sehe den Unterschied bei meiner Nichte und meinem Fabio. Meine Schwägerin hat die kleine Tagsüber in die Wiege gelegt und sie NIE rumgetragen. Die meinte, genau wie ich, dass tragen fördert nur, dass man die Kinder dann immer tragen MUSS. So dachte ich ja auch immer und ich weis, dass auch viele andere so denken.
ABER ich habe nun gemerkt, dass Fabio zwar sehr an mir hängt (aber das wäre wohl sowieso so, denn schließlich bin ich ja den ganzen Tag seine einzige Bezugsperson), ich ihn aber auch gut mal "weggeben" kann für ein paar Stunden. Letztens musste ich zum Beispiel morgens in die Schule um eine Klausur nach zu schreiben. Mein Mann musste arbeiten, also blieben mir zwei Optionen. Entweder ich nehme ihn mit und bin dann natürlich dadurch abgelenkt, dass er da ist, weil er ja auch trinken muss usw., oder ich lasse ihn bei meiner Schwägerin. Ich habe mich (zwar schweren Herzens) dafür entschienen meine Klausur in Ruhe zu schreiben und Fabio bei meiner Schwägerin zu lassen. Bei unserer Nichte wäre das nie gegangen. Sie schrie ja schon, wenn sie nur mit Papa alleine war. Fabio hat zwar auch kurz geweint, hat sich aber schnell beruhigt und hat sogar dort geschlafen (er schläft sonst nur zuhause oder eben im TT, weis auch nicht warum)
Als ich wieder kam, hat er sich gefreut wie kein Zweiter. Ich denke durch die tiefere Bindung, die man einem Kind dadurch gibt, dass es den ganzen Tag bei einem ist (ich trage ihn nicht nur, er schlaft bei mir, liegt immer auf meinem Schoß, ist eigentlich wirklich IMMER in Kontakt zu mir, JETZT AUCH), gibt man ihm die SIcherheit, dass man immer da ist. Und auch wenn man mal weg ist, sind sie sich sicher, dass man wieder kommt (ich meine aufs WC nehme ich ihn nicht, außer er ist im Tuch)
Auch wenn ich so wie gestern Abend mal den kleinen meinem Mann abgebe und was anderes mache (gestern war nähen angesagt
), hält er immer Blickkontakt. Und wenn ich dann Mit ihm rede, dann lacht er sich kaputt.
Meine Schwägerin sagte mir dass sie sowas noch nie gesehen hat. In deren Nachbarschaft sind ganz viele Kinder und Babys. Sie meint das bei einem sooo kleinen Baby wie Fabio noch nie erlebt zu haben, dass die soooo viel lachen und so aufmerksam nach Mama suchen. Auch der Kinderarzt hat gemerkt, dass Fabio (er war die ersten zwei Monate ein übles Schreibaby
) sehr ausgeglichen ist. Im Vergleich zu den ersten Untersuchungen und jetzt UND auch im Vergleich zu anderen Babys seines Alters. Außerdem hat Fabio ne perfekte Hüfte. Der Kinderarzt meinte, dass kaum eine Hüfte so perfekt ist. Es sind zwar nicht alle anderen schlecht, aber er meinte das doch jede Hüfte irgendwo ne gewisse unperfektheit hat. Die müssen nicht behandelt werden, aber sie sind nicht sooo schön wie die von Fabio. Gut, ich Wickel auch seit er zwei Monate ist mit Stoffis, aber davor war sie auch schon perfekt und da habe ich nur getragen. mein Kinderarzt war sich vorher der Vorteile nie bewusst. Jetzt meint er, er wird das Tragen im Tuch empfehlen. Er weis zwar, das die Haltung in der Spreizhaltung (kennt man ja auch vom breit Wickeln) gut ist und begrüßt Stoffwindeln generell), aber im Studium lernt man eben nicht, dass man auch durch das richtige Tragen etwas für die Hüfte tun kann. Tregen ist eben keine Wissenschaft im wirklichen Sinne.
Also ich würde gerade ein adoptiertes Kind (und ich finde, dass man sich das schon vor Augen behalten sollte) so viel Tragen und kuscheln wie es nur geht. Die neun Monate im Bauch deiner Freundin fehlen. Das Baby kennt sie nicht, sondern eine andere Frau. Diese neun Monate muss sie jetzt aufholen. Und wie kann man das besser als mit dem Tragen. Genau wie IM Bauch ist das Kind nah am Körper, spürt die Wärme, riecht die Mama, hört den Herzschlag.
Es ist meiner Meinung nach die beste Art der Bindung. Klar, mein kleiner ist anhänglicher als andere Babys, aber das ist nichts negatives. Er vertraut mir und weis, dass ich da bin egal was passiert. Und auch wenn ich mal weg gehe, bleibt er ruhig, denn er weis, ich komme zurück und dann kann er wieder ganz nah bei mir sein.
Es ist sooo schön, dass deine Freundin das Glück hat ein Baby adoptieren zu können. Ich wünsche ihr von ganzem Herzen, dass alles gut geht und sie auch bald ganz rechtmäßig die Mama von diesem kleinen Jungen ist. Ich kenne drei Paare, die nicht adoptieren durften. Es ist nichts selbstverständliches und es gehärt ne Menge Glück dazu. Und dann moch ein Neugeborenes. Das ist etwas ganz besonderes.
Viele Grüße
Ich sehe den Unterschied bei meiner Nichte und meinem Fabio. Meine Schwägerin hat die kleine Tagsüber in die Wiege gelegt und sie NIE rumgetragen. Die meinte, genau wie ich, dass tragen fördert nur, dass man die Kinder dann immer tragen MUSS. So dachte ich ja auch immer und ich weis, dass auch viele andere so denken.
ABER ich habe nun gemerkt, dass Fabio zwar sehr an mir hängt (aber das wäre wohl sowieso so, denn schließlich bin ich ja den ganzen Tag seine einzige Bezugsperson), ich ihn aber auch gut mal "weggeben" kann für ein paar Stunden. Letztens musste ich zum Beispiel morgens in die Schule um eine Klausur nach zu schreiben. Mein Mann musste arbeiten, also blieben mir zwei Optionen. Entweder ich nehme ihn mit und bin dann natürlich dadurch abgelenkt, dass er da ist, weil er ja auch trinken muss usw., oder ich lasse ihn bei meiner Schwägerin. Ich habe mich (zwar schweren Herzens) dafür entschienen meine Klausur in Ruhe zu schreiben und Fabio bei meiner Schwägerin zu lassen. Bei unserer Nichte wäre das nie gegangen. Sie schrie ja schon, wenn sie nur mit Papa alleine war. Fabio hat zwar auch kurz geweint, hat sich aber schnell beruhigt und hat sogar dort geschlafen (er schläft sonst nur zuhause oder eben im TT, weis auch nicht warum)
Als ich wieder kam, hat er sich gefreut wie kein Zweiter. Ich denke durch die tiefere Bindung, die man einem Kind dadurch gibt, dass es den ganzen Tag bei einem ist (ich trage ihn nicht nur, er schlaft bei mir, liegt immer auf meinem Schoß, ist eigentlich wirklich IMMER in Kontakt zu mir, JETZT AUCH), gibt man ihm die SIcherheit, dass man immer da ist. Und auch wenn man mal weg ist, sind sie sich sicher, dass man wieder kommt (ich meine aufs WC nehme ich ihn nicht, außer er ist im Tuch)
Auch wenn ich so wie gestern Abend mal den kleinen meinem Mann abgebe und was anderes mache (gestern war nähen angesagt
Meine Schwägerin sagte mir dass sie sowas noch nie gesehen hat. In deren Nachbarschaft sind ganz viele Kinder und Babys. Sie meint das bei einem sooo kleinen Baby wie Fabio noch nie erlebt zu haben, dass die soooo viel lachen und so aufmerksam nach Mama suchen. Auch der Kinderarzt hat gemerkt, dass Fabio (er war die ersten zwei Monate ein übles Schreibaby
Also ich würde gerade ein adoptiertes Kind (und ich finde, dass man sich das schon vor Augen behalten sollte) so viel Tragen und kuscheln wie es nur geht. Die neun Monate im Bauch deiner Freundin fehlen. Das Baby kennt sie nicht, sondern eine andere Frau. Diese neun Monate muss sie jetzt aufholen. Und wie kann man das besser als mit dem Tragen. Genau wie IM Bauch ist das Kind nah am Körper, spürt die Wärme, riecht die Mama, hört den Herzschlag.
Es ist meiner Meinung nach die beste Art der Bindung. Klar, mein kleiner ist anhänglicher als andere Babys, aber das ist nichts negatives. Er vertraut mir und weis, dass ich da bin egal was passiert. Und auch wenn ich mal weg gehe, bleibt er ruhig, denn er weis, ich komme zurück und dann kann er wieder ganz nah bei mir sein.
Es ist sooo schön, dass deine Freundin das Glück hat ein Baby adoptieren zu können. Ich wünsche ihr von ganzem Herzen, dass alles gut geht und sie auch bald ganz rechtmäßig die Mama von diesem kleinen Jungen ist. Ich kenne drei Paare, die nicht adoptieren durften. Es ist nichts selbstverständliches und es gehärt ne Menge Glück dazu. Und dann moch ein Neugeborenes. Das ist etwas ganz besonderes.
Viele Grüße
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Shenyan
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- Beiträge: 836
- Registriert: 13.06.2011, 21:41
Re: tragen von adoptivkindern
ich glaub ich bin grad missverstanden worden - natürlich soll man nicht gänzlich ausblenden, dass das kind adoptiert wurde - man kann, darf und solls dem kind ja auch nicht verschweigen meiner meinung nach
aber ich halt nichts davon, ein kind, das adoptiert wurde irgendwie besonders zu behandeln, sondern es einfach so zu tun, wie man das selbstgeborene auch behandelt hätte... darum sag ich, das adoptiv vorne mal streichen und einfach nur das kind sehen. es so annehmen, wie es ist... lieben... kuscheln... tragen... ihm das gefühl geben, dass es etwas besonders ist und man es liebt - um seinetwillen und nicht, weil man es ja adoptiert hat und sich jetzt mühe geben "muss"... ich halt einen natürlichen umgang immer noch für den besten. und da darf der weg, wie das kind zur frau kam, grad am anfang gern mal in den hintergrund treten, find ich halt. so, ich hoff, es kommt rüber, was ich gemeint hab...
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EhMi 42
Re: tragen von adoptivkindern
Shenyan hat geschrieben:ich glaub ich bin grad missverstanden worden - natürlich soll man nicht gänzlich ausblenden, dass das kind adoptiert wurde - man kann, darf und solls dem kind ja auch nicht verschweigen meiner meinung nachaber ich halt nichts davon, ein kind, das adoptiert wurde irgendwie besonders zu behandeln, sondern es einfach so zu tun, wie man das selbstgeborene auch behandelt hätte... darum sag ich, das adoptiv vorne mal streichen und einfach nur das kind sehen. es so annehmen, wie es ist... lieben... kuscheln... tragen... ihm das gefühl geben, dass es etwas besonders ist und man es liebt - um seinetwillen und nicht, weil man es ja adoptiert hat und sich jetzt mühe geben "muss"... ich halt einen natürlichen umgang immer noch für den besten. und da darf der weg, wie das kind zur frau kam, grad am anfang gern mal in den hintergrund treten, find ich halt. so, ich hoff, es kommt rüber, was ich gemeint hab...
Ne, so war das ja nu auch nicht gemeint. Klar, solle man ein Kind genau so behandeln wie jedes andere auch. Ich meine nur, dass es für die Bindung denke schon wichtiger ist immer ganz nah zu sein, weil die neum Monate im Bauch ja nur doch fehlen. Genauso kann sie ja nicht stillen. Gut, das sehe ich nu nicht so verbissen, schließlich konnte ich auch nicht stillen (nagut, ich hab wenigstens ne Zeit lang teilweise gestillt, aber nie so richtig. Ging einfach nicht), aber eine gewisse Bindung, die schon da ist, wenns ein leibliches Kind ist, fehlt in diesem Fall und das macht es meiner Meinung nach noch wichtiger die Bindung zu fördern.
So war das gemeint, ich wollte nicht deine Aussage kritisieren. Was es angeht, was du geschrieben hast, gebe ich dir durchaus Recht, nur man muss eben in gewissen Dingen schon beachten, dass es ein Adoptivkind ist. Ich denke sowieso, dass man, wenn man sich ein Kind soo dolle wünscht, dass man eins adoptiert, keinen Unterschied macht zwischen adoptiert oder leiblich. Es ist die Liebe und sehnsucht, die Menschen dazu treibt zu adoptieren. Und die bekommt nun der kleine Spatz und das ist das wichtigste
Lg

