ich kann gut nachfühlen wie es deiner freundin geht, wenn ich daran denke wie es mir vor einem jahr ging .....
schon meine grosse tochter hat schlecht geschlafen und ich dachte immer, schlimmer kann es ja nicht kommen - ich wurde eines besseren belehrt. meine kleine tochter war schlaftechnisch echt eine katastrophe, es tut mir leid das so schreiben zu müssen, aber so war es nun einmal

hat tagsüber nur beim tragen geschlafen und hat sich nicht ablegen lassen, daher konnte ich nier tagsüber schlafen. nachts auch nur unter meiner decke in meinem bett, babybay war ihr zu weit weg, stündlich und öfter gestillt und danach nicht wieder eingeschlafen (hätte wahrscheinlich stundenlang genuckelt, wenn ich es zugelassen hätte), die nächte waren viel zu oft viel zu kurz und schon zwischen vier und fünf vorbei.
was hat mir geholfen? wie minchen schon sagt, sich nicht mehr verrückt machen, sich sagen alles geht vorbei... ich habe mir geschworen, ich werde in keinem schlafforum oder ähnlichen lesen oder posten - ich glaube zwei mal bin ich schwach geworden, da war ich vollkommen am ende und habe mich ausgejammert, das hat dann auch gut getan. wie auch minchen war ich sooooo müde, ich konnte immer und in jeder position schlafen, wenn ich denn durfte. bin abends oft um sieben mit den kindern ins bett gegangen um schlaf nachzuholen. habe am wochenende 2 stunden auszeit in der sauna genommen, während mein mann auf die kinder aufgepasst hat.
im kiga bin ich dann mit einer anderen mutter ins gespräch gekommen die homöopathin ist, bei ihr waren wir dann eine zeitlang in behandlung. haben ein paar mittel ausprobiert und dann auch das richtige gefunden, das war schon eine art durchbruch. nein, sie hat nicht durchgeschlafen, aber die nächte waren nicht mehr so schlimm, sie war ruhiger und ist nach dem stillen wieder eingeschlafen, und wir konnten eine stunde oder auch mal zwei schlafen. und danach stillen und wieder weiter schlafen.
ansonsten - kennst du das buch "the no-cry-sleep-solution"? ich weiss nicht ob es das inzwischen auch auf deutsch gibt ... das habe ich damals bei meiner grossen tochter gelesen, ich hatte leider nie die disziplin, mich wirklich daran zu halten, habe aber einzelne dinge (erfolgreich) ausprobiert. mir war es zb sehr wichtig, dass meine tochter tagsüber auch hin und wieder im bett schläft, dass ich nicht immer gezwungen war sie zu tragen, so dass ich mich auch mal hinlegen konnte. also haben wir das immer wieder probiert, sie hat sich zb schon als neugeborenes beruhigt, wenn man mit ihr auf dem gymnastikball gehüpft ist, das habe ich dann tagsüber immer mal wieder zum einschlafen probiert, irgendwann hat es geklappt und sie hat sich ablegen lassen. genauso haben wir beim abendlichen einschlafen auf das einschlafstillen verzichtet (hat bei ihr sowie selten geklappt), einfach um noch eine andere art des einschlafbegleitens zu haben, die man dann auch mal nachts ausprobieren kann.
ansonsten wünsche ich deiner freundin viel kraft das durchzustehen, aber sie schafft das bestimmt
ps: wir hatten gerade zwischen den feiertagen mehrere fast durchgeschlafene nächte, es geht also wirklich irgendwann vorbei
