Nun habe ich kürzlich, als es ganz schlimm war, mir wirklich nicht mehr zu helfen gewusst. Ich wollte ihn bei mir haben, ihm meine Liebe zeigen, aber wenn ich mich ihm zuwandte, lehnte er dies wehement ab.
Da packte ich ihn mir einfach auf den Rücken. Zugegeben, da muss man gut binden können, um ein Kind in dieser Verfassung sicher auf den Rücken binden zu können. Aber es gelang, und ich erklärte ihm, dass es für mich auch viel einfacher sei, wenn er bei mir auf dem Rücken weiterschreie, als allein auf dem kalten Fussboden.
Ich ging dann mit meinem schreienden Kind auf dem Rücken möglichst ruhig
Für mich ist das nun eine Lösung, um mit diesen Trotzanfällen besser umgehen zu können. Die Enge und Nähe scheint ihn irgendwie wieder in die Realität zu bringen, und dadurch, dass ich mich nicht direkt mit ihm befasse beim Rückentragen, hat er keinen Grund, meine Aufmerksamkeit abzulehnen.
Nicht immer beruhigt sich mein Sohn so schnell wie das erste Mal, aber doch, es hilft.

(Jan.06), Sonnenschein
(Juni 08) 



mit 16-jähriger Pferdeflüsterin
und dem Dinoexperten :