Sie hat sich abgestillt!!! Und jetzt? Hilfe :-(

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Venus82
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Re: Sie hat sich abgestillt!!! Und jetzt? Hilfe :-(

Beitrag von Venus82 »

Warum habe ich Flaschenmilch gegeben? Die Kleine geht um halb sieben circa schlafen. Und sie wurde in der Regel immer zwischen zwölf und eins wach zum ersten Stillen. Und danach natürlich auch. Plötzlich wurde sie immer schon um neun wach, dann um elf und das ging immer so weiter. Und ich habe gestillt, gestillt, gestillt...das ging ewig so.
Und dann kam im Juli die Hochzeit einer Freundin weiter weg. Und kurz vorher habe ich ihr dann das erste Mal eine Flasche gegeben nach dem Stillen und sie schlief wieder ruhiger. Wurde trotzdem wach zum stillen, aber nicht mehr so oft. Und irgendwie hat sich das verselbstständigt :-(
Auch vorher bekam sie mal die Flasche. Wenn ich nicht da war und Papa sich nicht zu helfen wusste, aber das war nicht oft! Da lebten wir noch zusammen.
jusl
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Re: Sie hat sich abgestillt!!! Und jetzt? Hilfe :-(

Beitrag von jusl »

Liebe Mitschreiberinnen in diesem Thread,

selbstverständlich ist dies ein öffentliches Forum, in dem jedermann mit offenem Meinungsaustausch rechnen darf/muss/soll. Allerdings ist dieser durchaus Einschränkungen unterworfen - zum einen durch unsere Forenregeln; darin heißt es:
Wie funktioniert Stillberatung hier im SuT? hat geschrieben:[...]Ihr findet hier aber auch Postings, in denen Mütter von schwerwiegenden Problemen oder Sorgen berichten. Dies sind z.B. alle Threads, die Gedeihen und Gewichtsentwicklung betreffen und Threads, in denen von schweren Still- oder Fütterproblemen die Rede ist. Selbstverständlich ist auch und gerade in diesen Threads die Beteiligung anderer User ausdrücklich erwünscht – die warmherzige, respektvolle und offene Atmosphäre hier im SuT lebt durch EUCH! Aber Beratung, die über den Austausch eigener Erfahrungen auf Mutter-zu-Mutter-Ebene hinausgeht, ist gemäß Forenregeln in diesen Fällen dem Mod-Team vorbehalten, das aus ausgebildeten Stillberaterinnen besteht, die gemäß den Grundsätzen der großen Stillverbände beraten.[...]
- und zum anderen ganz allgemein durch Höflichkeit, Anstand und Respekt. Wem dienen die in diesem Thread gemachten kritischen Äußerungen? Dienen sie dem Wohl der ratsuchenden Mutter und ihrem Kind, oder dienen sie doch eher dem Bedürfnis, der eigenen Skepsis und Missfallen Ausdruck zu verleihen? Und dies in einem vollständig verantwortungsfreien(!) Rahmen, denn anonym kann ich IMMER einfach problemlos irgendwo reingrätschen, ohne mir Gedanken über die möglichen Folgen machen zu müssen. Ist ja alles anonym.

Gerade in Threads wie diesen bestehe ich vollständig auf die Einhaltung von Netiquette und Forenregeln und die Wahrung gegenseitigen Respekts. Um es ganz deutlich zu sagen: Die Wünsche und Bedürfnisse von MUTTER und KIND stehen hier ohne Einschränkung im Vordergrund. Unsere gemeinsame Grundlage ist die Haltung, dass die Mutter BESSER ALS JEDE ANDERE PERSON weiß, was für sie und ihr Kind funktioniert und was nicht. Dementsprechend ist es auch völlig unerheblich, ob irgendein anderer User oder ich oder sonstwer findet, dass "12 Monate genug sind" oder dass "eine Therapie statt Relaktation" besser wäre. Bei solchen Äußerungen ist der Respekt vor der Mutter hinfällig, denn solche Äußerungen besagen: "Ich weiß es besser als Du.". Das geht nicht.

Und ich wehre mich auch ausdrücklich gegen die Äußerung, hier würden "nur Tipps gelten, die letztlich PRO-Stillen" seien. Davon abgesehen, dass dies hier ein "Stillen-und-Tragen"-Forum ist, in dem es um die Förderung von Stillen und Tragen geht: Wenn es der Wunsch der Mutter ist, ABZUSTILLEN, dann bekommt sie dabei Hilfe, nach allen Regeln stillberaterischer Kunst, und voller Respekt für ihre Person und Situation. Davon kann man sich leicht bei Durchsicht meines Profils überzeugen.

Jedenfalls: Wenn die Mutter eines Einjährigen hier um Hilfe bittet bei einem Relaktationsversuch, dann steht ihr diese Hilfe ohne Einschränkung zu. Und natürlich schließt "Hilfe" hier auch ein, bei Bedarf WEITERE gangbare Wege aufzuzeigen, falls die Relaktation nicht gelingt, das versteht sich von selbst. Genauso, wie bei einem einmonatigen oder einwöchigen Kind. Kommentare, die lediglich Missfallen ausdrücken, müssen da draußen bleiben, sorry. Genauso, wie bei einem einmonatigen oder einwöchigen Kind.
Unbenommen sei es jedem, im Diskussions-Unterforum einen Thread zu der Frage zu eröffnen, bis wann Relaktationen unterstützenswert sind oder nicht. Aber DIES HIER ist der persönliche Thread von Venus82. Bleibt respektvoll und sensibel für die Tatsache, dass am anderen Ende der Leitung ein Mensch sitzt, in einer absoluten Ausnahmesituation, der im verletzlichsten Moment um Hilfe bittet.

Vielen Dank für Euer Verständnis und
LG
Julia
Venus82
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Re: Sie hat sich abgestillt!!! Und jetzt? Hilfe :-(

Beitrag von Venus82 »

Danke übrigens für dein Posting in meinen Thread. Die Kommentare haben mir so wahnsinnig weh getan, dass ich wegen fremder Menschen in Tränen ausgebrochen bin und mich richtig, richtug schlecht gefühlt habe.

Mittlerweile beobachte ich meine Tochter sehr, sehr genau. Heute Nacht habe ich ihr eine Flasche gegeben, die sie glücklich in meinem Arm getrunken hat. Sollte ich mich vielleicht wirklich vom Stillen verabschieden? Aber weiterpumpen, so dass sie wenigstens Muttermilch bekommt und kein Pulver?

Ich bin so hin und hergerissen. Meine Milchmenge wird mehr, das wird nicht das Problem sein. Aber ich hab KEINE Ahnung, wie ich sie wieder an die Brust kriege. Schnuller und Flasche auf einmal vorenthalten stresst sie so wahnsinnig. Das ist glaube ich nicht richtig......
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Teazer
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Re: Sie hat sich abgestillt!!! Und jetzt? Hilfe :-(

Beitrag von Teazer »

Liebe Venus,

ich finde Deine Anstrengungen so großartig und möchte Dir Mut machen dran zu bleiben. Ob Du weiterhin versuchen willst Deine Maus wieder an die Brust zu "bekommen" oder lieber pump- oder abstillen willst, ist eine wirklich schwierige Frage, die alleine Du beantworten kannst. Natürlich hat Muttermilch der Formulamilch immer deutliche Vorteile. Aber das Abpumpem ist natürlich trotzdem ztusätzlich Arbeit (wie das 'Einkaufen und Anrühren auch). Was für Dich der besser gangbare Weg ist, falls Du nicht mehr auf das direkt Stillen setzen magst, kann Dir niemand sagen.

Ich wünsche Dir einfach, dass Du den für Euch richtigen Weg findest, so dass Ihr beide wieder zufrieden sein könnt. :D
Viele Grüße von Teazer (Stillmodteam)

"Mit einer Kindheit voller Liebe aber kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt haushalten." (Jean Paul)
AP estab. 2009, 2011 & 2014
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Teazer
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Re: Sie hat sich abgestillt!!! Und jetzt? Hilfe :-(

Beitrag von Teazer »

Sorry, habe zu schnell abgeschickt und mein Beitrag ist voller Schreib- und Grammatikehler. :oops:
Viele Grüße von Teazer (Stillmodteam)

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mayra
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Re: Sie hat sich abgestillt!!! Und jetzt? Hilfe :-(

Beitrag von mayra »

Liebe Venus82, lass dir von solchen Kommentaren nicht weh tun, sie sind es nicht wert!

Ich habe bei meinem Sohn nach 10 Monaten relaktieren müssen, weil er nach einem Stillstreik eine extreme Saugverwirrung hatte. Er konnte einfach nicht mehr an der Brust trinken, obwohl wir vorher 10 Monate problemlos gestillt hatten. Und das wegen 1-2 Flaschen!! :shock: Ich kann dir gut nachfühlen, wie schlecht es dir zur Zeit geht.

Wir brauchten insgesamt 4 Wochen, um es zu schaffen, in denen ich rund um die Uhr 6x abgepumpt habe, um die Milchbildung aufrecht zu erhalten. Für uns hat es sich gelohnt, mein Großer stillt heute noch. Dennoch war es eine körperlich und auch seelisch sehr harte Zeit, obwohl ich Unterstützung durch meinen Mann hatte. Das sonstige Umfeld hat mich nicht verstanden und unterstützt. Die meisten meinten nur " sei doch froh, dass das Abstillen so einfach war" :roll:

Bitte überlege dir gut, ob du das allein (so hab ich dich gelesen, dass du allein bist) schaffen kannst, selbst wenn es Wochen dauern sollte. Augenscheinlich scheint es deiner Tochter ja gut zu gehen mit der Flasche und für sie würde wohl nichts dagegen sprechen, so weiter zu machen. Wenn du entschieden hast, dass du es wirklich versuchen willst, dann bitte erwarte nicht zu schnelle Fortschritte, wie gesagt, es kann lange dauern. Und evtl. klappt es auch gar nicht mehr. Das kann dir keiner sagen...

Und wenn du entscheidest, dass es für euch zu viel Stress wäre, dann bitte plage dich nicht mit Schuldgefühlen, deine Tochter hat 12 Monate lang gestillt, das ist wesentlich länger als die meisten andern Babies je stillen dürfen. Und dass du falsch beraten wurdest, ist nicht deine Schuld!!!

Ach ja, mein Sohn hat damals sehr gelitten, ich merkte, dass er es noch brauchte, sonst hätte ich das auch nicht auf mich genommen.
mayra mit Schlawiner 07/08 und Lockenkopf 07/10
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jusl
Jusl Almighty
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Re: Sie hat sich abgestillt!!! Und jetzt? Hilfe :-(

Beitrag von jusl »

Mittlerweile beobachte ich meine Tochter sehr, sehr genau. Heute Nacht habe ich ihr eine Flasche gegeben, die sie glücklich in meinem Arm getrunken hat. Sollte ich mich vielleicht wirklich vom Stillen verabschieden?
Liebe Venus82,

bitte, gib Dir und Deinem Kind mehr Zeit. Ich zitiere mich einfach noch mal kurz selbst ;-)
jusl hat geschrieben:[...] aber bitte mache Dir bewusst, dass Euer jetziges Stillproblem über MONATE hinweg entstanden ist. Es ist einfach völlig unrealistisch zu glauben, es ließe sich innerhalb eines TAGES wieder lösen.
Eine Relaktation dauert oft Wochen, vielleicht Monate. Selbst falls es mit Eurer Relaktation tatsächlich klappen sollte, und das mit einem Minimum an Reibung und Stress: bis dahin wird es noch viele Nächte mit Fläschchen geben. ;-) Sie sind Teil Eures Weges, ganz klar.
Aber weiterpumpen, so dass sie wenigstens Muttermilch bekommt und kein Pulver?
Diese Möglichkeit steht Dir jetzt die ganze Zeit über offen. Muttermilch ist wertvoll für Dein Kind. Du könntest also weiterpumpen, wenn Du das möchtest, und eben schauen wie es weiterhin läuft: Wenn das Stillen mit der Zeit besser klappt, dann mit Sicherheit AUCH DESWEGEN, weil Du vorab Deine Milchmenge gesteigert hast. Ein guter Grund also, jetzt weiterzupumpen. ;-) Und selbst wenn Dein Baby den Weg zurück an die Brust nicht finden sollte: Dann könntest Du ihr weiterhin Muttermilch in der Flasche anbieten, alleinig oder zusätzlich zur Pulvermilch.

Ich bin so hin und hergerissen. Meine Milchmenge wird mehr, das wird nicht das Problem sein. Aber ich hab KEINE Ahnung, wie ich sie wieder an die Brust kriege. Schnuller und Flasche auf einmal vorenthalten stresst sie so wahnsinnig. Das ist glaube ich nicht richtig......
Ja, da sprichst Du den wesentlichen Punkt an: es ist praktisch unmöglich, VORAB abzuschätzen wie es laufen wird, oder VORAB zu wissen, welcher Weg für Euch der richtige ist. Mit dieser Unsicherheit muss man umgehen; es geht nicht anders. Eine Möglichkeit des Umgangs ist: OFFEN bleiben. AUSPROBIEREN, was geht. GEDULDIG sein. Immer wieder in die TRICKKISTE greifen, und kleine Veränderungen versuchen.

Aus stillberaterischer Sicht ist für mich dabei der wesentliche Punkt: Wie groß ist das Saugbedürfnis Deiner Tochter noch? Wenn sie noch VIEL saugt zur Zeit, dann ist das günstig. Denn dann kannst Du immer wieder über den Tag versuchen, dass sie neben den nun gewohnten Schnullern und Saugern AUCH die Brust akzeptiert - eine reine GEWÖHNUNGSfrage. Konkret: immer wieder wechseln, spielerisch. Z.B. ERSTMAL den gewohnten Sauger anbieten, und dann "ganz nebenbei" zur Brust wechseln. Oder umgekehrt: nach längerer oder auch ganz kurzer Saugpause erstmal versuchen, ob sie an der Brust saugen mag. AUSPROBIEREN, anders geht es nicht.
Falls Dein Baby allerdings zunehmend kaum mehr saugt, weder an Brust, Schnuller oder Flasche, dann wird eine Relaktation wohl nicht gelingen. Einfach weil sie dann aus ihrem persönlichen Saugalter offenbar bereits herauswächst.

Weißt Du, die Tatsache, dass Dein Baby in den letzten Tagen ÜBERHAUPT schon erfolgreich an der Brust war - und mit "Erfolg" meine ich: "wenige Momente guten Saugschlusses UND Wohlgefühls auf beiden Seiten" - ist schon ein ganz großer Schritt. Ein Schritt, für den andere Mutter-Kind-Paare mitunter WOCHEN brauchen, und ihr habt das praktisch innerhalb von Stunden geschafft. Darauf kannst Du doch aufbauen - eine gute Grundlage zum Dranbleiben. Es ist sinnvoll, dass Du das angemessen einordnest. ;-)
Und außerdem: Vergiss während der nächsten Zeit nicht, Dein Baby noch zu genießen. Spielen, schmusen, kuscheln, bespaßen - hin und wieder auch OHNE Relaktationshintergrund, das ist ganz wichtig.
Relaktation ist zumeist ein ausgesprochen kurviger Weg - oft hangelt man sich von Moment zu Moment und kann kaum einschätzen, wie es wohl in der nächsten Woche, am nächsten Tag, in der nächsten Stunde laufen wird. Das ist normal. Behalte Dir dabei Deine Gelassenheit und Deinen Humor, so gut es eben geht. ;-)

LG
Julia
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tania
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Re: Sie hat sich abgestillt!!! Und jetzt? Hilfe :-(

Beitrag von tania »

das wollte ich dir auch noch einmal dalassen: dass deine tochter hin und wieder glücklich stillt, ist sehr toll und oft nicht so in ähnlichen situationen. sieh nicht jede flasche als misserfolg. sieh jeden moment des brust-mund-kontaktes als erfolg. freu dich dran. und: es ist erst einmal nicht wichtig, wie viel milch sie tatsächlich direkt aus der brust kriegt.

du musst nicht heute eine entscheidung treffen. biete hin und wieder die brust an, sei etwas nackt mit deinem kind, versuch es im halbschlaf, beim tragen, wenn sie bereits satt ist, verschiedenes. wenn die versuche euch stressen, mach eine pause.

was sagt denn dein umfeld? bekommst du unterstützung? hast du menschen, die deinen wunsch nach weiterstillen verstehen?
tania mit sohn *09 und sohn *12
Venus82
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Re: Sie hat sich abgestillt!!! Und jetzt? Hilfe :-(

Beitrag von Venus82 »

Soviele, so tolle Antworten die mir so wahnsinnig viel Mut machen. DANKE.....damit habe ich nicht gerechnet.

Ich versuche jetzt mal nach und nach die Fragen zu beantworten:

Erstmal liebe Mayra, vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht!!! Es macht mir Mut zu hören, dass es schonmal bei jemandem geklappt hat. Ob dein Weg jetzt unserer ist, bleibt natürlich abzuwarten. Was hast du getan, um ihn wieder an die Brust zu bekommen? Wollte er sie denn noch? Oder wollte er nur die Flasche?

Liebe tania, ich bekomme keine Unterstützung, weil ich mich nicht traue, mit jemandem darüber zu reden. Gerne hätte ich eine Stillberaterin oder wenigstens jemanden, der vorbeikommt und mir Tips gibt. Aber wo so jemanden finden? Meine Stullberaterin hat mir nur Tips zum Abstillen gegeben mit dem Hinweis, dass ich ja beim nächsten Kind wieder stillen könnte!!!!

Liebe Julia, sie hat noch ein grosses Saugbedürfniss. Einschlafen ohne Schnuller geht zum Beispiel nicht. Auch tagsüber nimmt sie ihn immer, wenn man ihn ihr anbietet. Sie nuckelt gerne. Und auch ihre Flaschen liebt sie abends und nachts. Tagsüber reicht der Nucki, sie würde aber wohl auch noch Flaschen geben, wenn ich sie ihr geben würde. Aber sie isst ja schon und das gerne und mit Hingabe.
Wenn ich den Nucki rausnehme abends und die Brust anbiete, ist diese völlig uninteressant. Wahrscheinlich, weil einfach nichts rauskam. Mit dem BES war sie ja gestern dran. Vielleicht sollte ich mich schon darüber freuen, wenn sie einmal im Halbschlaf an der Brust ist......

Liebe Teazer, ich denke auch, dass MuMi über Hipp geht und würde gerne mindestens eine Flasche wieder durch MuMi ersetzen. Ich hoffe, das gelingt mir. Ich hebe jeden Tropfen auf. Kann ich die Tagesrendite ;) eigentlich zusammenschütten im Kühlschrank und dann abends geben? Oder brauche ich für jedes Abbumpem einen eigenen Behälter?
Venus82
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Re: Sie hat sich abgestillt!!! Und jetzt? Hilfe :-(

Beitrag von Venus82 »

Ich habe jetzt ein bisschen nach dem BES gegoogelt und eine Frau gefunden, die ihr 6 Monate altes Mädchen von der Flasche zur Brust brachte, indem sie BES und Flasche verband, dann Flasche und BES mit Brusthütchen, dann Brusthütchen und BES mit Brust, dann Brust mit BES und dann nur die Brust.

Wäre das vielleicht ein Ansatz? Mh.....ich könnte das BES an die Flasche kleben, damit sie lernt so zu saugen, dass was kommt....
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