Einfluss Art der Beikosteinführung auf die Stilldauer
Verfasst: 30.01.2013, 20:24
Hallo,
meine Zwerge sind nun 9 Monate alt und ich schau nun immer häufiger mal in Beikost/Familientisch-Threads hinein.
Jetzt habe ich schon mehrfach gelesen, dass Stillen vor dem Essen empfohlen wird, wenn die Mutter eine längere Stilldauer wünscht.
Dies bringt mich gerade etwas ins Grübeln - die "klassische Empfehlung" (ich nenne es mal klassisch, mir fällt keine andere Bezeichnung ein) ist ja, nach dem Essen zu stillen. Hierbei geht es, wenn ich richtig verstanden habe, aber darum, so eine Stillmahlzeit nach der anderen zugunsten eines frühen Abstillens zu ersetzen.
Es sind meiner ersten Kinder - in Spielgruppen habe ich den Eindruck, das Konzept mit "nach dem Essen stillen" führt vielleicht zu einer deutlichen Reduzierung des Stillens tagsüber, aber spätestens nachts möchte Kind weiter stillen, zumindest wird sich darüber oft etwas beklagt. Dabei wirkt dieses klassische Ersatzkostempfehlung so, als wäre es eine sanfte, bedürfnisorientierte Methode, früher abzustillen, wenn dies gewünscht wird.
Was sind Eure Erfahrungen - wann können sich Kinder überhaupt durchschnittlich (!) abstillen, wenn Mahlzeit um Mahlzeit so sanft ersetzt wird, die Brust aber auf nie auf Wunsch enthalten wird?
Wenn ich meine Tochter anschaue, dann kann ich mir nicht so ganz vorstellen, dass sie die Kuschel-Stillmomente freiwillig so schnell hergibt, egal, wie lecker das Essen tagsüber so schmeckt.
Was sind Eure Erfahrungen hinzu - wenn das Kind selber frei wählen kann und außerhalb der "Mahlzeiten" weiterhin nach Bedarf gestillt wird, wann immer es eben möchte - insbesondere eben auch zum Trost, gelegentliches "Dauerstillen" bei Krankheit, Schüben, etc, wird die Stilldauer tatsächlich davon beeinflusst, ob vor oder nach dem Essen gestillt wird?
Meine Frage zielt in die Richtung, dass ich bedürfnisorientiert stillen möchte, solange es Tochterkind gut tut. Bislang habe ich mir um die vorher/nachher-Stillen-Geschichte keine Gedanken macht. Essen am Familientisch gibt es, wenn mein Mann und ich essen, und eben zwischendurch immer, wenn ich das Gefühl habe, sie könnten gerade Interesse an Essen haben.
Meist stillt meine Tochter auch gar nicht in Zusammenhang mit Mahlzeiten oder Fingerfood zwischendurch. Langsam isst sie wohl schon solche Mengen, dass sie tagsüber dann auch weniger stillt.
Ist das sinnvoll, das so weiter zu handhaben? Ich möchte den Zeitpunkt des Abstillens eigentlich so wenig wie möglich beeinflussen, weder in die eine, noch in die andere Richtung. Oder sollte ich doch darauf achten, zu stillen, bevor Essen in Reichweite kommt?
meine Zwerge sind nun 9 Monate alt und ich schau nun immer häufiger mal in Beikost/Familientisch-Threads hinein.
Jetzt habe ich schon mehrfach gelesen, dass Stillen vor dem Essen empfohlen wird, wenn die Mutter eine längere Stilldauer wünscht.
Dies bringt mich gerade etwas ins Grübeln - die "klassische Empfehlung" (ich nenne es mal klassisch, mir fällt keine andere Bezeichnung ein) ist ja, nach dem Essen zu stillen. Hierbei geht es, wenn ich richtig verstanden habe, aber darum, so eine Stillmahlzeit nach der anderen zugunsten eines frühen Abstillens zu ersetzen.
Es sind meiner ersten Kinder - in Spielgruppen habe ich den Eindruck, das Konzept mit "nach dem Essen stillen" führt vielleicht zu einer deutlichen Reduzierung des Stillens tagsüber, aber spätestens nachts möchte Kind weiter stillen, zumindest wird sich darüber oft etwas beklagt. Dabei wirkt dieses klassische Ersatzkostempfehlung so, als wäre es eine sanfte, bedürfnisorientierte Methode, früher abzustillen, wenn dies gewünscht wird.
Was sind Eure Erfahrungen - wann können sich Kinder überhaupt durchschnittlich (!) abstillen, wenn Mahlzeit um Mahlzeit so sanft ersetzt wird, die Brust aber auf nie auf Wunsch enthalten wird?
Wenn ich meine Tochter anschaue, dann kann ich mir nicht so ganz vorstellen, dass sie die Kuschel-Stillmomente freiwillig so schnell hergibt, egal, wie lecker das Essen tagsüber so schmeckt.
Was sind Eure Erfahrungen hinzu - wenn das Kind selber frei wählen kann und außerhalb der "Mahlzeiten" weiterhin nach Bedarf gestillt wird, wann immer es eben möchte - insbesondere eben auch zum Trost, gelegentliches "Dauerstillen" bei Krankheit, Schüben, etc, wird die Stilldauer tatsächlich davon beeinflusst, ob vor oder nach dem Essen gestillt wird?
Meine Frage zielt in die Richtung, dass ich bedürfnisorientiert stillen möchte, solange es Tochterkind gut tut. Bislang habe ich mir um die vorher/nachher-Stillen-Geschichte keine Gedanken macht. Essen am Familientisch gibt es, wenn mein Mann und ich essen, und eben zwischendurch immer, wenn ich das Gefühl habe, sie könnten gerade Interesse an Essen haben.
Meist stillt meine Tochter auch gar nicht in Zusammenhang mit Mahlzeiten oder Fingerfood zwischendurch. Langsam isst sie wohl schon solche Mengen, dass sie tagsüber dann auch weniger stillt.
Ist das sinnvoll, das so weiter zu handhaben? Ich möchte den Zeitpunkt des Abstillens eigentlich so wenig wie möglich beeinflussen, weder in die eine, noch in die andere Richtung. Oder sollte ich doch darauf achten, zu stillen, bevor Essen in Reichweite kommt?