Einfluss Art der Beikosteinführung auf die Stilldauer
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- clermontine
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Re: Einfluss Art der Beikosteinführung auf die Stilldauer
Bei uns sind Stillen und Essen auch eher getrennt. Ich habe mir da auch nie gross Gedanken drum gemacht, da ich auch nie darauf aus war "Mahlzeiten zu ersetzen"
Mein Sohn wollte sowieso stets und staedig nur stillen/nuckel. Ihn hat essen gar nicht interessiert. Ist bis heute kein grosser Esser.
Meine Tochter jetzt zeigt schon etwas mehr Interesse, will auch wesentlich weniger die Brust. Wir handhaben es so, ich stille nach Bedarf, unabhaengig ob bald Essenszeit ist oder nicht und wenn wir essen ist unsere Tochter mit am Tisch und kann, wenn sie mag zugreifen. Manchmal mag sie, oft nicht, allerdings unabhaengig davon, ob sie vorher gestillt hat oder nicht.
Ist uebrigens genauso, wenn ich nicht da bin. Manchmal wartet sie lieber, bis ich nach Hause komme, manchmal isst sie.
Mein Sohn wollte sowieso stets und staedig nur stillen/nuckel. Ihn hat essen gar nicht interessiert. Ist bis heute kein grosser Esser.
Meine Tochter jetzt zeigt schon etwas mehr Interesse, will auch wesentlich weniger die Brust. Wir handhaben es so, ich stille nach Bedarf, unabhaengig ob bald Essenszeit ist oder nicht und wenn wir essen ist unsere Tochter mit am Tisch und kann, wenn sie mag zugreifen. Manchmal mag sie, oft nicht, allerdings unabhaengig davon, ob sie vorher gestillt hat oder nicht.
Ist uebrigens genauso, wenn ich nicht da bin. Manchmal wartet sie lieber, bis ich nach Hause komme, manchmal isst sie.
LG Clermontine mit Sohn (09/09) und Tochter (04/12)
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Fchen
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Re: Einfluss Art der Beikosteinführung auf die Stilldauer
Danke Euch für Eure Antworten...
Eigentlich beruhigt mich es ja schon... lese ich dann aber zB das hier:
http://www.stillen-und-tragen.de/forum/ ... 7#p2943381, komm ich wieder ins Grübeln, besonders bei jusl Formulierungen hier:
Eigentlich beruhigt mich es ja schon... lese ich dann aber zB das hier:
http://www.stillen-und-tragen.de/forum/ ... 7#p2943381, komm ich wieder ins Grübeln, besonders bei jusl Formulierungen hier:
Gut, die Situation ist anders, hier ist Beikost wirklich Beikost und nicht Anstattkost und mein Kind ist auch etwas älter. Ich habe mal nachgedacht und glaube, sie stillt oft tagsüber manchmal nur noch 2-3 mal??jusl hat geschrieben: Wenn Dir jedoch an einer längeren Stillzeit gelegen ist, dann ist bei Euch viel Wachsamkeit nötig, vermutlich auch ganz bewusstes Gegensteuern, damit das Tempo nicht zu hoch wird und Dir die Sache entgleitet.
Liebe Grüße,
Euer Fchen
ClauWi GK (02/13) und MK (08/13) und FoBi (09/14)
Euer Fchen
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LottesMama
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Re: Einfluss Art der Beikosteinführung auf die Stilldauer
Ich bin ja diejenige, die den verlinkten Thread eröffnet hat, und möchte nochmal was dazu sagen. Entweder hab ich mich so falsch ausgedrückt, oder ich bin so falsch verstanden worden.
Hier wurde und wird immer nach Bedarf gestillt. Die Mahlzeiten sind nach Uhrzeit eingeführt, richtig. Das hat den einfachen Grund, dass mein Mann dann Mittagspause macht und wir oft hinfahren, damit wir uns auch mal im hellen sehen. Mausi möchte dann auch was essen, und abends hatte sie einfach immer um etwa die gleiche Zeit (zw 5 und halb 7) Hunger. Dazwischen immer mal etwas Fingerfood zum essen und Nahrung erleben.
Es ist also durchaus auch hier so, dass Stillen und festes Essen "zwei Paralellwelten" sind.
Das was mir Sorgen gemacht hat, war einfach nur, dass IHR BEDARF sich auf eben diese 5-6 Mahlzeiten von vorher stündlich stillen reduziert hat. Will heißen, SIE WILL nicht öfter stillen. Ich habe ihr keine Stillmahlzeit verenthalten zu Gunsten der Beikost, sie WILL nicht stillen, wenn ich sie öfter anlege.
Von daher, um zum Thema dieses Threads zurückzukommen, ja ich denke, wenn man ein Kind hat wie meins und nicht darauf achtet, hat die Art der Einführung der Beikost durchaus einfluß auf die Stilldauer.
Ich werde in meinem ganz speziellen Fall ganz bestimmt keine weiter feste Mahlzeit einführen, denn ich denke, dass mein Kind sonst in der Tat schneller abgestillt ist, als ich gucken kann.
Allerdings hatte ich das auch nie vor, ich wollte einfach nur wissen, ob die Milchmenge ausreichend für so einen kleinen Wurm ist.
Und zur Zeit (also seit ca einer Woche) wird ihr Interesse an Brei auch deutlich geringer, sie will immer mehr Selber essen. Dadurch landet natürlich deutlich weniger im Kind und deutlich mehr in der Umgebung.
Das hat zur Folge, dass sich ihr Stillbedarf auch wieder erhöht hat, wir sind momentan eher wieder bei 6-8 Stillmahlzeiten.
Also, wie wohl immer, alles ist nur eine Phase.
Liebe Grüße,
Rike
Hier wurde und wird immer nach Bedarf gestillt. Die Mahlzeiten sind nach Uhrzeit eingeführt, richtig. Das hat den einfachen Grund, dass mein Mann dann Mittagspause macht und wir oft hinfahren, damit wir uns auch mal im hellen sehen. Mausi möchte dann auch was essen, und abends hatte sie einfach immer um etwa die gleiche Zeit (zw 5 und halb 7) Hunger. Dazwischen immer mal etwas Fingerfood zum essen und Nahrung erleben.
Es ist also durchaus auch hier so, dass Stillen und festes Essen "zwei Paralellwelten" sind.
Das was mir Sorgen gemacht hat, war einfach nur, dass IHR BEDARF sich auf eben diese 5-6 Mahlzeiten von vorher stündlich stillen reduziert hat. Will heißen, SIE WILL nicht öfter stillen. Ich habe ihr keine Stillmahlzeit verenthalten zu Gunsten der Beikost, sie WILL nicht stillen, wenn ich sie öfter anlege.
Von daher, um zum Thema dieses Threads zurückzukommen, ja ich denke, wenn man ein Kind hat wie meins und nicht darauf achtet, hat die Art der Einführung der Beikost durchaus einfluß auf die Stilldauer.
Ich werde in meinem ganz speziellen Fall ganz bestimmt keine weiter feste Mahlzeit einführen, denn ich denke, dass mein Kind sonst in der Tat schneller abgestillt ist, als ich gucken kann.
Allerdings hatte ich das auch nie vor, ich wollte einfach nur wissen, ob die Milchmenge ausreichend für so einen kleinen Wurm ist.
Und zur Zeit (also seit ca einer Woche) wird ihr Interesse an Brei auch deutlich geringer, sie will immer mehr Selber essen. Dadurch landet natürlich deutlich weniger im Kind und deutlich mehr in der Umgebung.
Das hat zur Folge, dass sich ihr Stillbedarf auch wieder erhöht hat, wir sind momentan eher wieder bei 6-8 Stillmahlzeiten.
Also, wie wohl immer, alles ist nur eine Phase.
Liebe Grüße,
Rike
Große Schwester, 22.07.12
Kleiner Bruder, 12.10.14
Kleiner Bruder, 12.10.14
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EUfqtw
Re: Einfluss Art der Beikosteinführung auf die Stilldauer
Hier auch.sternenweib hat geschrieben:ist hier genauso wie bei klimaforscherin. eigentlich sind stillen und essen bei uns zwei komplett voneinander losgelöste parallelwelten, die absolut gar nicht miteinander zusammen hängen.
Kind 2 hat sich so trotzdem schon kurz vor dem 1. Geburtstag abgestillt, Kind 3 macht noch keine Anstalten dazu.
-
jusl
- Jusl Almighty
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Re: Einfluss Art der Beikosteinführung auf die Stilldauer
Eben.Gut, die Situation ist anders,
Die Stillberatung, die hier gemacht wird, ist zwar öffentlich lesbar und muss deshalb bestimmte Anforderungen erfüllen, die in persönlichen 1:1-Gesprächen so nicht notwendig sind, jedoch ist es trotzdem immer noch INDIVIDUELLE Stillberatung. Das heißt: Was auf das eine Mutter-Kind-Paar zutrifft, muss für ein anderes Mutter-Kind-Paar noch lange nicht gelten.
In dem verlinkten Thread geht es auch noch ums "Mahlzeitenkonzept". Du schriebst ja selbst: Ihr stillt unabhängig von den Mahlzeiten.
Also keine Sorge.
LG
Julia
-
LottesMama
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Re: Einfluss Art der Beikosteinführung auf die Stilldauer
In dem verlinkten Thread geht es auch noch ums "Mahlzeitenkonzept". Du schriebst ja selbst: Ihr stillt unabhängig von den Mahlzeiten.
Das ist genau das was ich meinte, wir stillen auch unabhängig von den Mahlzeiten.
Hatte ich gerade schon geschrieben, mein iPad ist während des Abschickens aber abgestürzt. Vielleicht ist mein Begriff Stillmahlzeit auch verwirrend. Ich wollte damit lediglich eine begrifflich Abgrenzund zu Brei-/Fingerfood Mahlzeit. Stillmahlzeit soll nix anderes heißen, als: sie stillt.
Liebe Grüße,
Rike
Große Schwester, 22.07.12
Kleiner Bruder, 12.10.14
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- Sakura
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Re: Einfluss Art der Beikosteinführung auf die Stilldauer
Fchen, selbst nach Beikostreife (und viele viele Kinder bekommen Brei deutlich VOR ihrer individuellen Beikostreife gefüttert!) stellt sich das Verdauungssystem und die Verdauungssäfte der Babys erst sehr langsam auf feste Nahrung ein. Will heißen: sie essen brav die gesamte Portion Brei, weil sie Hunger haben, und sind danach satt, wollen also nicht mehr / nur wenig stillen. Aber können das Essen nicht so verwerten, haben also nachts echten Nährstoffbedarf und Hunger, den sie dann über Stillen decken. Und das Konzept "nach dem Essen stillen" muss ja auch nicht bedeuten, dass diese Kinder überhaupt nach Bedarf gestillt werden. Wie würde reagiert werden, wenn ein solches Kind 20 Minuten vor dem Mittagessen einen eindeutigen Stillbedarf anmeldet? "Jetzt nicht, es gibt gleich Essen"?Fchen hat geschrieben:in Spielgruppen habe ich den Eindruck, das Konzept mit "nach dem Essen stillen" führt vielleicht zu einer deutlichen Reduzierung des Stillens tagsüber, aber spätestens nachts möchte Kind weiter stillen, zumindest wird sich darüber oft etwas beklagt
Naja, was heißt sanft. Abstillen ist abstillen. Ab einem gewissen Alter kommen Kinder damit mehr oder weniger gut zurecht. Und wenn es weniger Mamamilch gibt, dann muss Kind ja irgendwas anderes essen, um satt zu werden. Die klassischen Breimahlzeiten sind glaube ich nicht auf Sanftheit ausgerichtet, sondern auf Sinnhaftigkeit, also Nährstoffversorgung, damit das Baby trotz fehlender Muttermilch soweit wie möglich mit allem versorgt wird (daher z.b. die dringende Empfehlung, den Fleisch-Kartoffel-Gemüse-Brei und den Getreide-Obst-Brei milchfrei zu halten, damit das Baby das Eisen resorbieren kann).Dabei wirkt dieses klassische Ersatzkostempfehlung so, als wäre es eine sanfte, bedürfnisorientierte Methode, früher abzustillen, wenn dies gewünscht wird
Das habe ich sehr lange gemacht, und der Effekt war, dass Kind nur winzige Minimengen gegessen hat, sich an der Stillfrequenz aber NIX geändert hat (auch nachts nicht, selbst wenn sie mal viel zu Abend gegessen hatte). Wie hier geschrieben wurde, Stillen und Essen waren hier zwei getrennte Dinge. So wie ich das überblicke, berichten die Forumsmamis hier im Durchschnitt, dass sich ihre Kinder im dritten Lebensjahr selbst abgestillt haben.Was sind Eure Erfahrungen - wann können sich Kinder überhaupt durchschnittlich (!) abstillen, wenn Mahlzeit um Mahlzeit so sanft ersetzt wird, die Brust aber auf nie auf Wunsch enthalten wird?
Ich glaube, die Stilldauer wird am meisten dadurch beeinflusst, ob WIRKLICH ehrlich nach Bedarf des Kindes gestillt wird. Auch wenn Mama sich voll die Mühe gegeben hat, und frischen Brei aus teurem Gemüse aus dem Bioladen gekocht hat, und Kind gerade mal einen Löffel davon isst, und dann nicht mehr will, sondern lieber stillen. Oder ob abends versucht wird, noch zwei oder drei Löffel mehr in das Kind rein zu kriegen (kuck mal, ein Flugzeug), damit es nachts länger schläft. Oder ob nachts mal versucht wird, Stillen durch Streicheln zu ersetzen, weil es muss ja nun mal ein Ende haben mit der nächtlichen Stillerei. DIESE Dinge habe ich bei uns selbst und im gesamten Bekanntenkreis als den EIGENTLICHEN Knackpunkt erlebt.wird die Stilldauer tatsächlich davon beeinflusst, ob vor oder nach dem Essen gestillt wird?
Klingt super.Essen am Familientisch gibt es, wenn mein Mann und ich essen, und eben zwischendurch immer, wenn ich das Gefühl habe, sie könnten gerade Interesse an Essen haben.
Das halte ich für völlig unbedenklich, vorausgesetzt Kind darf wirklich ehrlich nach seinem Bedarf entscheiden, ob es stillen oder essen mag.Langsam isst sie wohl schon solche Mengen, dass sie tagsüber dann auch weniger stillt.
Sakura mit zwei tollen Mädels 04/11 und 05/13
Ich werde sie lehren, den eigenen Weg zu gehen,
vor keinem Popanz, keinem Weltgericht,
vor keinem als sich selber gerade zu stehen. (Reinhard Mey)
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- Sakura
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Re: Einfluss Art der Beikosteinführung auf die Stilldauer
Ach so, noch vergessen: jedenfalls habe ich ganz tolle Breie gekocht, die von Kind aber nur löffelweise goutiert wurden, und habe dann aufgegeben, weil ich den Brei schlussendlich immer selbst gegessen habeFchen hat geschrieben:Was sind Eure Erfahrungen - wann können sich Kinder überhaupt durchschnittlich (!) abstillen, wenn Mahlzeit um Mahlzeit so sanft ersetzt wird, die Brust aber auf nie auf Wunsch enthalten wird?
"Mahlzeiten ersetzen" ist an sich auch schon wieder ein gefährliches Konzept, egal ob sanft oder nicht, denn das bedeutet ja, dass nach Plan gestillt wird und nicht nach Bedarf. Sorry, aber da muss ich drauf rumreiten in diesem Kontext
Sakura mit zwei tollen Mädels 04/11 und 05/13
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jusl
- Jusl Almighty
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Re: Einfluss Art der Beikosteinführung auf die Stilldauer
Uff, nee, also das kann ich so überhaupt nicht unterschreiben. Eine Umgewöhnung vom Stillen zu Brei- oder Flaschenmahlzeiten im frühen Alter kann zweifellos ausgesprochen sanft (im Sinne von konfliktfrei und stressfrei für alle Beteiligten) verlaufen, dafür kenne ich unzählige Beispiele. Dieser Weg ist sehr gut mit bedürfnisorientierter Babybetreuung vereinbar - vorausgesetzt, die Mutter ist in der Lage und willens, dies zu tun und die Bedürfnisse des Babys eben ANDERS als durchs Stillen zu befriedigen.Naja, was heißt sanft. Abstillen ist abstillen.
Der Prozess des Abstillens kann auf unzählige Arten gestaltet werden - von komplett babyorientiert bis hin zu geradezu grausam. Insofern muss ich "Abstillen ist abstillen." als Aussage klar zurückweisen.
Auch hier bitte ich um etwas mehr Differenzierung:
Also unter einem "gefährlichen Konzept" stelle ich mir wahrlich etwas anderes vor!.. Einem Kind jedes Mal eine zu scheuern, wenn es weint, um es so fürs Leben abzuhärten - DAS z.B. würde ich als ein gefährliches Konzept bezeichnen. Aber das bewusste oder unbewusste Ersetzen von Stillmahlzeiten durch Brei, Flasche oder sonstiges ist allenfalls ungünstig - und das ja auch nur, wenn die Mutter ausdrücklich möglichst langes Stillen WÜNSCHT. Für alle Mütter, die vorzeitig bereits innerhalb des ersten Lebensjahres stressarm abstillen MÖCHTEN, kann das Konzept des Mahlzeitenersetzens nur ausdrücklich empfohlen werden!.."Mahlzeiten ersetzen" ist an sich auch schon wieder ein gefährliches Konzept, egal ob sanft oder nicht, denn das bedeutet ja, dass nach Plan gestillt wird und nicht nach Bedarf.
LG
Julia
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LottesMama
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Re: Einfluss Art der Beikosteinführung auf die Stilldauer
Wobei ich hier nicht so ganz das Problem sehe, ehrlich gesagt. Mal angenommen, es wird um 12 oder 1 oder wann auch immer gegessen. Das Kind meldet nun aber 10 Min vorher Stillbedarf an, evtl aus Hunger, evtl aus Nähebedürfniss. Ersteres kann durch Nahrung gestillt werden, zweites eher nicht. Also lege ich mein Kind grundsätzlich an, ich weiß ja nicht zwingend in dem Moment, welches ihr Bedürfnis ist.Mahlzeiten ersetzen" ist an sich auch schon wieder ein gefährliches Konzept, egal ob sanft oder nicht, denn das bedeutet ja, dass nach Plan gestillt wird und nicht nach Bedarf. Sorry, aber da muss ich drauf rumreiten in diesem Kontext . Siehe mein Beispiel von oben: was passiert, wenn das Kind 10 Minuten vor dem Essen stillen will? Wird die Brust dann vorenthalten? Oder doch lieber die "Mahlzeit sanft ersetzt"?
Also hat Kind 10 min vor der eigentlichen Breimahlzeit ausgiebig gestillt. Wo ist denn jetzt das Problem, entweder den Brei(oder was auch immer) eine oder zwei Stunden später zu geben, oder wenn man dann eben um genau diese Uhrzeit essen möchte oder muss, dem Kind soviel anzubieten wie es eben möchte?
Das versteh ich einfach nicht....
Ich muß allerdings auch dazu sagen, dass mein Mann und ich noch nie nach der Uhrzeit gegessen haben. Seit gerade mal zwei Jahren haben wir eine ragelmäßige Mittagspause, und das aber auch nur 3 mal in der Woche. Ansonsten wird gegessen, wann wir Hunger haben. Vielleicht ist das auch der Grund, dass es mir schwer fällt, das zu verstehen.
Wir müssen beruflich immer schon nach der Uhr leben ( wir sind Physiotherapeuten), da mögen wir das nicht auch noch privat.
Große Schwester, 22.07.12
Kleiner Bruder, 12.10.14
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