Relaktation - lohnt durchhalten noch?!
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EhMiSFR
Re: Relaktation - lohnt durchhalten noch?!
Da bin ich wieder. Mit der Erkenntnis, dass das BES nichtsnichtsnichts für mich ist. Geht gar nicht. Deshalb habe ich gestern den ganzen Tag gestillt und im Anschluss ne halbe Flasche gefüttert. Heute Nacht habe ich dann ne Mahlzeit nur gestillt, hat auch 2,5 Std geklappt. Heute wieder das Spiel mit der halben Flasche, dann nachmittags eine ganze Mahlzeit, hat 2,5 Std gehalten, dann wieder eine ganze Mahlzeit und danach startete das alltägliche Dauergebrüll und irgendwann gab es die Flasche, weil ich es nicht aushalten konnte mit der Heulerei. Sie ist soooo unausgeglichen, schreit unendlich viel und will nur an die Brust. 24 Std am Tag. Ich bin echt am verzweifeln und habe Zweifel, ob das so alles für uns der richtige Weg ist.
Ich weiß, das kann mir niemand sagen. Wollte nur mal rumheulen.
Ich weiß, das kann mir niemand sagen. Wollte nur mal rumheulen.
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jusl
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Re: Relaktation - lohnt durchhalten noch?!
Erzähl mal von Deinem (ersten?) Versuch mit dem BES. Hat Deine Hebi Dir eins mitgebracht? (Und viel wichtiger: Hat sie Dir haargenau gezeigt wie Du es benutzen musst?)
Hat sie Dir die Eltern-Info "Stillen mit dem BES" mitgebracht? (Ohne geht es nicht!..)
Beschreib mal, was genau die Probleme damit waren.
LG
Julia
Hat sie Dir die Eltern-Info "Stillen mit dem BES" mitgebracht? (Ohne geht es nicht!..)
Beschreib mal, was genau die Probleme damit waren.
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Julia
- blueberry
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Re: Relaktation - lohnt durchhalten noch?!
Hi, tut mir leid, dass Du heute so gefrustet bist und irgendwie alles nicht so läuft stimmungsmäßig bei Dir und der Kleinen
Vielleicht magst Du ja trotzdem nochmal genauer schreiben, wo Deine Probleme mit dem BES liegen? Vielleicht können Dir die Stillberaterinnen hier dann nochmal gezielt weiterhelfen. Am Anfang ist das mit dem BES wirklich eine ziemliche Fummelei - das lese ich hier immer wieder. Aber wenn es dann einmal klappt, ist es wirklich DAS Hilfsmittel schlechthin, wenn bei so kleinen Babys zugefüttert werden muss.
Denn leider macht Flasche und Stillen gleichzeitig bei so kleinen Babys über kurz oder lang eigentlich immer Probleme und es wäre einfach eine Riesenchance, wenn es mit dem BES vielleicht im zweiten oder dritten Anlauf doch noch klappen würde.
Das muss ja nicht heute und auch ncith morgen sein - lass erstmal wieder etwas Ruhe einkehren, wenn Deine Kleine grad so durch den Wind ist. Oder versuch es nochmal ohne Druck zu einer Tageszeit mit dem BES, an der Ihr beide entspannt und ausgeruht seid - und gib dann ohne schlechtes GEwissen bei absinkender Stimmung eben wieder die Flasche.
Hab jetzt nicht den ganzen Trhead nochmal gelesen: Hast Du die Broschüre von dieser Seite?
http://www.breastfeeding-support.de/de/eltern-info.htm
Mit der kommt man wesentlich besser zurecht (auch wenn man anfangs immernoch einige Übung braucht!) als mit der beiliegenden Anleitung des BES - die wohl leider nicht so nützlich ist...
Wenn Du magst sei mal gedrückt unbekannterweise. Ich finde es toll, dass Du so viel Mühe auf Dich nimmst um Deiner Kleinen da Stillen zu ermöglichen. Bei Relaktationen gibt es immer aufs und abs. Ich wünsche Dir schnell wieder ein "auf". Und vielleicht eben doch nochmal die Nerven, hier genauer Deine Probleme mit dem BES zu schildern - vielleicht gibt es eine Lösung!
Vielleicht magst Du ja trotzdem nochmal genauer schreiben, wo Deine Probleme mit dem BES liegen? Vielleicht können Dir die Stillberaterinnen hier dann nochmal gezielt weiterhelfen. Am Anfang ist das mit dem BES wirklich eine ziemliche Fummelei - das lese ich hier immer wieder. Aber wenn es dann einmal klappt, ist es wirklich DAS Hilfsmittel schlechthin, wenn bei so kleinen Babys zugefüttert werden muss.
Denn leider macht Flasche und Stillen gleichzeitig bei so kleinen Babys über kurz oder lang eigentlich immer Probleme und es wäre einfach eine Riesenchance, wenn es mit dem BES vielleicht im zweiten oder dritten Anlauf doch noch klappen würde.
Das muss ja nicht heute und auch ncith morgen sein - lass erstmal wieder etwas Ruhe einkehren, wenn Deine Kleine grad so durch den Wind ist. Oder versuch es nochmal ohne Druck zu einer Tageszeit mit dem BES, an der Ihr beide entspannt und ausgeruht seid - und gib dann ohne schlechtes GEwissen bei absinkender Stimmung eben wieder die Flasche.
Hab jetzt nicht den ganzen Trhead nochmal gelesen: Hast Du die Broschüre von dieser Seite?
http://www.breastfeeding-support.de/de/eltern-info.htm
Mit der kommt man wesentlich besser zurecht (auch wenn man anfangs immernoch einige Übung braucht!) als mit der beiliegenden Anleitung des BES - die wohl leider nicht so nützlich ist...
Wenn Du magst sei mal gedrückt unbekannterweise. Ich finde es toll, dass Du so viel Mühe auf Dich nimmst um Deiner Kleinen da Stillen zu ermöglichen. Bei Relaktationen gibt es immer aufs und abs. Ich wünsche Dir schnell wieder ein "auf". Und vielleicht eben doch nochmal die Nerven, hier genauer Deine Probleme mit dem BES zu schildern - vielleicht gibt es eine Lösung!
blueberry mit großem und kleinem Frühlingskind (2010 und 2013)
- blueberry
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Re: Relaktation - lohnt durchhalten noch?!
oh, hat sich überschnitten...
blueberry mit großem und kleinem Frühlingskind (2010 und 2013)
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EhMiSFR
Re: Relaktation - lohnt durchhalten noch?!
Ich hatte keine Probleme, es klappte gut und sie hat getrunken. Das ist es nicht. Es ist mehr ne Gefühlssache. Fand es saudoof und fühlte mich sehr unwohl und es fühlte sich falsch an irgendwie. Kann es kaum beschreiben. Das BES ist ja auch gar nicht das Problem. Auch das Stillen nicht. Nur alles zusammen. Ich kann sie nicht 20 Std am Tag an der Brut haben. Ich habe nun mal 2 Kinder. Und sie schreit halt so viel. Egal, was wir veranstalten 
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jusl
- Jusl Almighty
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Re: Relaktation - lohnt durchhalten noch?!
OK - dann schauen wir noch mal genauer drauf:
* Schon mal gut ist doch zweifellos, dass Dein Baby durch das BES beim Stillen SATT werden kann. Das war ja nun vorher nicht der Fall - empfindest Du das Stillen MIT dem BES denn insofern als Erfolg? Vielleicht magst Du noch mal genauer beschreiben, WIE OFT Ihr mit dem BES gestillt habt, WIE VIEL Du übers BES zugefüttert hast, welche Einstellungen (Schlauch, Ventil) Du verwendet hast usw.; diese Info ist wichtig.
* Du bist durch zwei Kinder gefordert, das ist sehr gut verständlich. Das heißt, wenn Du relaktieren möchtest, dann brauchst Du eine Zufüttermethode, die eine möglichst hohe Erfolgsquote hat und den Alltag nicht zu sehr zusätzlich belastet. Das BES ist da Mittel der Wahl (insbesondere wenn Dein Baby auf Anhieb gut damit zurecht kam!), aber es ist nicht DIE EINZIGE Möglichkeit. Vielleicht passen andere stillfreundliche Zufüttermethoden besser zu Dir? Hast Du die Möglichkeit, unter fachkundiger Anleitung welche auszuprobieren?
* Ein 20 Stunden an der Brust hängendes Baby stellt auch für problemlos stillende Mehrfachmütter ein erhebliches Problem dar.
Genauso ein 20 Stunden schreiendes Kind, das längst absgestillt ist. Deshalb ist es sinnvoller, nach Lösungsmöglichkeiten und funktionierenden guten Beruhigungstechniken zu suchen anstatt das Stillen oder Relaktieren aufzugeben - wenn nötig, mit professioneller Hilfe (Stichwortz.B.: "Erste emotionelle Hilfe (EEH)", kennst Du das?). Magst Du das Schreiverhalten Deines Babys näher beschreiben? Wann fing es an? Wann schreit sie, wann schreit sie nicht? Was macht Dein älteres Kind während der Schreiphasen? Hast Du Unterstützung und helfende Hände zuhause?
LG
Julia
* Schon mal gut ist doch zweifellos, dass Dein Baby durch das BES beim Stillen SATT werden kann. Das war ja nun vorher nicht der Fall - empfindest Du das Stillen MIT dem BES denn insofern als Erfolg? Vielleicht magst Du noch mal genauer beschreiben, WIE OFT Ihr mit dem BES gestillt habt, WIE VIEL Du übers BES zugefüttert hast, welche Einstellungen (Schlauch, Ventil) Du verwendet hast usw.; diese Info ist wichtig.
* Du bist durch zwei Kinder gefordert, das ist sehr gut verständlich. Das heißt, wenn Du relaktieren möchtest, dann brauchst Du eine Zufüttermethode, die eine möglichst hohe Erfolgsquote hat und den Alltag nicht zu sehr zusätzlich belastet. Das BES ist da Mittel der Wahl (insbesondere wenn Dein Baby auf Anhieb gut damit zurecht kam!), aber es ist nicht DIE EINZIGE Möglichkeit. Vielleicht passen andere stillfreundliche Zufüttermethoden besser zu Dir? Hast Du die Möglichkeit, unter fachkundiger Anleitung welche auszuprobieren?
* Ein 20 Stunden an der Brust hängendes Baby stellt auch für problemlos stillende Mehrfachmütter ein erhebliches Problem dar.
LG
Julia
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EhMiSFR
Re: Relaktation - lohnt durchhalten noch?!
Okay, ich fange hinten an:
Antonia ist weiter ganz lieb zu Mathilda und holt ihren Schnuller (den sie eh nicht nimmt), will aber natürlich auch auf meinen Schoß dann etc. Das geht ja aber auch. Natürlich meckert sie dann auch schon mal mehr und lauter, entsprechend ist es schon mal unruhig. Aber man bekommt sie gut wieder davon runter.
Mathilda schreit mehrere Stunden am Stück. Mal ab dem Aufstehen morgens bis zum Mittag. Mal ab Nachmittags bis Abends. Ganz unterschiedlich und es ist nicht ersichtlich, woran das jeweils liegt. Sie schreit, sobald sie nicht auf dem Arm ist (gute Variante) oder an der Brust (schlechte Variante). Sie wird feuerrot und brüllt, ganz erbärmlich, ist auch ganz heiser. Sobald sie trinken kann (auch Wasser oder Tee) ist es besser, aber nur so lange sie trinkt. An der Brust habe ich evtl Glück und sie schläft ein. Aber weglegen geht nie. Nachts ist alles gut, da pucken wir und sie ist friedlich und schläft prima. Generell ist sie sehr hibbelig und fuchtelt viel rum. Sie hält auch den Kopf schon total hoch, ganz unnormal. Ansonsten: sie hat Verdauungsproleme und spuckt sehr viel.
Weder von dem EEH habe ich was gehört, noch von anderen Stillhilfen. Bzgl stillen ist eigentlich auch alles okay denke ich. Da müsste ich natürlich noch mal ein paar Tage Stress ab können und sie oft anlegen, aber wenn sie gute 2,5 Std nur von der Brust satt ist, ist doch alles gut. Und auch nach dem Trinken kommt immer noch was. Also sollte es langsam genug sein. Nur beim Pumpen gibt's nicht mehr, aber gut.
Hilfe habe ich wenig. Mein Mann arbeitet recht lange abends, er kümmert sich aber nachts um Antonia, so dass ich da Ruhe habe.
Antonia ist weiter ganz lieb zu Mathilda und holt ihren Schnuller (den sie eh nicht nimmt), will aber natürlich auch auf meinen Schoß dann etc. Das geht ja aber auch. Natürlich meckert sie dann auch schon mal mehr und lauter, entsprechend ist es schon mal unruhig. Aber man bekommt sie gut wieder davon runter.
Mathilda schreit mehrere Stunden am Stück. Mal ab dem Aufstehen morgens bis zum Mittag. Mal ab Nachmittags bis Abends. Ganz unterschiedlich und es ist nicht ersichtlich, woran das jeweils liegt. Sie schreit, sobald sie nicht auf dem Arm ist (gute Variante) oder an der Brust (schlechte Variante). Sie wird feuerrot und brüllt, ganz erbärmlich, ist auch ganz heiser. Sobald sie trinken kann (auch Wasser oder Tee) ist es besser, aber nur so lange sie trinkt. An der Brust habe ich evtl Glück und sie schläft ein. Aber weglegen geht nie. Nachts ist alles gut, da pucken wir und sie ist friedlich und schläft prima. Generell ist sie sehr hibbelig und fuchtelt viel rum. Sie hält auch den Kopf schon total hoch, ganz unnormal. Ansonsten: sie hat Verdauungsproleme und spuckt sehr viel.
Weder von dem EEH habe ich was gehört, noch von anderen Stillhilfen. Bzgl stillen ist eigentlich auch alles okay denke ich. Da müsste ich natürlich noch mal ein paar Tage Stress ab können und sie oft anlegen, aber wenn sie gute 2,5 Std nur von der Brust satt ist, ist doch alles gut. Und auch nach dem Trinken kommt immer noch was. Also sollte es langsam genug sein. Nur beim Pumpen gibt's nicht mehr, aber gut.
Hilfe habe ich wenig. Mein Mann arbeitet recht lange abends, er kümmert sich aber nachts um Antonia, so dass ich da Ruhe habe.
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Miracleine
- Prof. Dr. SuT
- Beiträge: 8104
- Registriert: 27.02.2010, 21:31
- Wohnort: Wedel bei Hamburg
Re: Relaktation - lohnt durchhalten noch?!
Was Du schreibst, klingt für mich sehr vertraut nach den ersten Wochen mit meinem Großen. Ich kann verstehen, wie anstrengend und belastend die Situation für Dich ist. Spontan fällt mir zu Deinem Posting eine Frage ein: Habt Ihr mal Kiss bei einem Spezialisten (nicht dem normalen Kinderarzt) abklären lassen? Irgendwie klingt das Schreien (insbesondere auch an der Brust) in Verbindung mit dem hochgehaltenen Kopf für mich doch sehr verdächtig. Schreit sie die Brust in jeder Stillposition an? Falls nur in bestimmten, oder nur an einer Seite, fände ich das noch verdächtiger hinsichtlich Kiss. Natürlich muß Deine Kleine kein Kiss haben, aber für mich klingt es so, als könnte eine Abklärung zumindest sinnvoll sein. Meine Kinder mochten z.B. auf einer Seite vor der Behandlung jeweils gar nicht gerne Stillen. Und mein Großer war auch immer total überstreckt und hat sich dadurch sogar mit zweieinhalb Wochen schon drehen können. Eben wie Du schreibst "ganz unnormal".
Zum allen weiteren Dingen meldet sich Julia bestimmt noch.
Zum allen weiteren Dingen meldet sich Julia bestimmt noch.
A. mit Mini-Mann 04/09 und Zaubermaus 08/11
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EhMiSFR
Re: Relaktation - lohnt durchhalten noch?!
Miracleine, sie schreit die Brust nicht an. Hab ich das geschrieben? Sorry. Sie schreit ständig und lässt sich meist nur mit Brust beruhigen. Aber trotzdem danke für den Tipp. Werde das am Mi bei der U3 nachfragen! Sie ist nämlich in der Tat unnormal viel wach und beweglich und so weiter. Mein kiA hat da auch ne gewisse Ahnung von. Hat vor 8 Jahren bei meinem Neffen Kiss erkannt und weiteruberwiesen. Von daher sollte er das ernst nehmen.
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Miracleine
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Re: Relaktation - lohnt durchhalten noch?!
Sorry, das mit dem Brust anschreien hatte ich falsch verstanden.MrsNettible hat geschrieben:Miracleine, sie schreit die Brust nicht an. Hab ich das geschrieben? Sorry. Sie schreit ständig und lässt sich meist nur mit Brust beruhigen. Aber trotzdem danke für den Tipp. Werde das am Mi bei der U3 nachfragen! Sie ist nämlich in der Tat unnormal viel wach und beweglich und so weiter. Mein kiA hat da auch ne gewisse Ahnung von. Hat vor 8 Jahren bei meinem Neffen Kiss erkannt und weiteruberwiesen. Von daher sollte er das ernst nehmen.
A. mit Mini-Mann 04/09 und Zaubermaus 08/11