heute war ich mit meiner Tochter bei der Kita, die sie ab August/September besuchen wird. Leider muss ich ab September wieder Vollzeit arbeiten
Die Kita hat im August Betriebsferien, aber wir werden in den ersten 10 Tagen hingehen können damit sie sich schon so richtig vertraut fühlt, wenn es richtig los geht. Auch vorher gehen wir noch öfter so zum spielen hin. Das ist dort sehr locker und heute hat es meinem Kind schon richtig gut gefallen. Im September wird ihre Oma bei Bedarf noch so lange mitgehen können wie sie es braucht. Zur Oma besteht eine sehr enge Bindung, da die 2 sich fast täglich sehen. Als Betreuung kommt sie aber leider nicht in Frage, da sie es körperlich leider nicht schaffen würde
Obwohl ich meinen Job wirklich liebe, wird mir schon beim Gedanken daran, dass uns nur noch etwa 3 Monate bleiben ganz anders
Jetzt aber zum eigentliche Problem: Das Stillen. Sie bekommt seit Ende des 6. Monats Beikost in Breiform. BLW finde ich zwar ein gutes Konzept, aber ich bin leider extrem ängstlich und aus Angst sie könnte sich verschlucken, bevorzuge ich daher Brei. Zudem ist meine Tochter was das Essverhalten angeht nach wie vor recht unreif. Sie mag zwar das Essen, aber irgendwie ist sie noch sehr unbeholfen, hat noch diesen Essen-raus-schieb-Reflex und so. Im Moment handhabe ich alles noch ganz locker. Ich habe Anfang April Gemüse eingeführt und ihr dann Ende April Gemüse-Fleischbrei gegeben. Dann habe ich Anfang Mai Obst eingeführt und inzwischen bekommt sie GOB. Obst mag sie nicht so. Meistens ist ihr das zu sauer. Gemüse und Fleisch isst sie gern und schafft auch manchmal knapp 200g. Bei Obst-Getreidebrei meistens nur etwa 100g. An meinem Essen oder am Essen von anderen zeigt sie noch gar kein Interesse. Sie guckt gern zu und findet das lustig, aber sie hat noch nie versucht etwas davon zu ergattern. Das bestätigt mein Empfinden, dass sie noch nicht so richtig bzw. nur bedingt reif für Beikost ist.
Gemüsebrei isst sie allerdings mit Genuss
Jetzt meine Frage: Soll ich nun langsam anfangen sie tagsüber immer weniger zu stillen? Oder ist das Quatsch und sollte ich lieber unsere Freiheit noch so lange es geht genießen?
Ab September wird sie dann etwa 8 1/2 Stunden ohne mich sein. Ich könnte sie morgens vor der Kita stillen und sofort am Nachmittag (frühestens um 16:30 Uhr wieder). Abends und nachts so oft sie möchte. Sie schläft auch noch bei mir dann. Am 10. September wird sie 11 Monate. Braucht sie dann in der Kita noch eine Fertigmilchflasche? Oder kann sie auch mit 11 Monaten schon Kuhmilch trinken dort? Sie hat in den ersten Lebensmonaten auch problemlos die Flasche (mit Mumi!) akzeptiert. In letzter Zeit war das nie nötig, weil ich nur kurze Termine ohne sie hatte und sie dann in der Zwischenzeit keine Milch brauchte. Tee trinkt sie gar nicht. Wasser findet sie irgendwie ganz lustig, aber sieht es nicht so richtig als Getränk. Sie findet es eher spannend aus dem Becher zu trinken. Soll ich ihr jetzt tagsüber zu den Mahlzeiten nur noch Wasser anbieten? Oder weiter machen wie bisher und darauf hoffen, dass sie dann in der Kita hinnimmt, dass es dort eben kein Stillen gibt weil ich ja nicht da bin?