Stillpause wegen Kontrastmitteluntersuchung-HILFE!
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Mondenkind
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Re: Stillpause wegen Kontarstmitteluntersuchung-HILFE!
Da es um die Narbe geht, geht es hier ja wahrscheinlich nicht um ein radioaktives oder jodhaltiges Kontrastmittel. Die regulären Magnetresonanzkontrastmittel sind mit dem Stillen meist vereinbar, vor allem weil es hier ja nicht um ein Neugeborenes Kind geht. Erfrag doch noch mal das Mittel, ich bin mir ziemlich sicher, dass wir danach Entwarnung geben können.
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung
Sei ein Mensch! M. Reif
Mondenkind mit K1 (3/08) und K2 (3/11)
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- blueberry
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Re: Stillpause wegen Kontarstmitteluntersuchung-HILFE!
Zumal ich mir vorstellen könnte, dass man bei entsprechender Notwendigkeit auch einem Dreijährigen (oder sogar noch jüngeren Kind) vor einer MRT-Untersuchung die entsprechenden Kontrastmittel - samt Mitteln zur Vollnarkose/weitgehenden Sedierung, damit das Kind stillliegt - verabreichen würde. Inwiefern dann eine verdünnte Weitergabe durch die Muttermilch unvertretbar problematisch sein soll, ist mir manchmal nicht ganz klar...
blueberry mit großem und kleinem Frühlingskind (2010 und 2013)
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geronja
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Re: Stillpause wegen Kontarstmitteluntersuchung-HILFE!
hallo!
wollte berichten:
das kontrastmittel, daß ich iv bekommen habe, soll bei viiiiel trinken binnen 8h über die niere ausgeschieden worden sein. alternativ wurde mir angeboten, 2l reinen ananassaft zu trinken, das gibt keinen so guten kontrast, wird aber bei schwangeren und frisch-stillenden gemacht. tolles team im radiologischen zentrum nord in berlin tegel!
mein tumor sieht harmlos aus
ich habe aber volle dosis silomat gegen husten nehmen müssen, laut pädiater ist das nach 7h raus.
ich habe als ü2 stillende mir den luxux erlaubt, 18h bis zum nächsten stillen zu warten und mit der pumpe nach langem langem pumpen 70ml aus mir rausgequält.
meine meinung: auch wenns nicht schadet, schädlich ist das ganze zeug doch fürs stillkind und ich finde, das sollte man ruhig eng sehen, wenn irgend möglich.
vielen dank euch lieben!!!
bis demnächst wieder
wollte berichten:
das kontrastmittel, daß ich iv bekommen habe, soll bei viiiiel trinken binnen 8h über die niere ausgeschieden worden sein. alternativ wurde mir angeboten, 2l reinen ananassaft zu trinken, das gibt keinen so guten kontrast, wird aber bei schwangeren und frisch-stillenden gemacht. tolles team im radiologischen zentrum nord in berlin tegel!
mein tumor sieht harmlos aus
ich habe aber volle dosis silomat gegen husten nehmen müssen, laut pädiater ist das nach 7h raus.
ich habe als ü2 stillende mir den luxux erlaubt, 18h bis zum nächsten stillen zu warten und mit der pumpe nach langem langem pumpen 70ml aus mir rausgequält.
meine meinung: auch wenns nicht schadet, schädlich ist das ganze zeug doch fürs stillkind und ich finde, das sollte man ruhig eng sehen, wenn irgend möglich.
vielen dank euch lieben!!!
bis demnächst wieder
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jusl
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Re: Stillpause wegen Kontarstmitteluntersuchung-HILFE!
?????auch wenns nicht schadet, schädlich ist das ganze zeug doch fürs stillkind
Irgendwie sinnfrei, die Aussage, oder?
Nichts gegen eine strenge Nutzen-Risiko-Abwägung, aber irreführende Pauschalaussagen sind vermutlich nicht hilfreich.
Und zu welchem Zweck Du Dir im Anschluss an eine Stillpause "mit langem langem Pumpen 70 ml rausgequält" hast (und was daran luxuriös sein soll), hab ich auch nicht verstanden. Vielleicht kannst Du das noch mal erläutern?
LG
Julia
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geronja
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Re: Stillpause wegen Kontarstmitteluntersuchung-HILFE!
hallo jusl,
naja, das war jetzt mal nicht die freundliche antwort, oder? etwas bissig, gell?
ich hatte mit "schadet" jemanden zitiert, der hier im thread meinte, narkotika schaden doch auch babys nicht, wenn die in narkose gelegt werden, sorry-ist nicht so gaanz meine ansicht (und die darf ich haben, oder??)-es macht doch einen riesen unterschied, ob ich ein kind operieren lassen muss oder ob es aus meiner milch narkotika- oder sonstige reste an medikamenten abbekommt.bei einer notwendigen OP meines kindes lässt es sich nicht ändern.
außerdem: mit "luxus" meinte ich, daß die pumpe schweineteuer war, und ich habe sie mir geleistet, obwohl ich damit gerechnet habe, daß keine milch kommt. es war IRONISCH gemeint
UND: es ist wohl kein quatsch, die erste milch nach medikamenteneinnahme zu verwerfen und dann erst wieder zu stillen.
vielen dank für den sarkasmus, konnte ich super gebrauchen bei dem (für mich !) ernsten thema.
geronja
naja, das war jetzt mal nicht die freundliche antwort, oder? etwas bissig, gell?
ich hatte mit "schadet" jemanden zitiert, der hier im thread meinte, narkotika schaden doch auch babys nicht, wenn die in narkose gelegt werden, sorry-ist nicht so gaanz meine ansicht (und die darf ich haben, oder??)-es macht doch einen riesen unterschied, ob ich ein kind operieren lassen muss oder ob es aus meiner milch narkotika- oder sonstige reste an medikamenten abbekommt.bei einer notwendigen OP meines kindes lässt es sich nicht ändern.
außerdem: mit "luxus" meinte ich, daß die pumpe schweineteuer war, und ich habe sie mir geleistet, obwohl ich damit gerechnet habe, daß keine milch kommt. es war IRONISCH gemeint
UND: es ist wohl kein quatsch, die erste milch nach medikamenteneinnahme zu verwerfen und dann erst wieder zu stillen.
vielen dank für den sarkasmus, konnte ich super gebrauchen bei dem (für mich !) ernsten thema.
geronja
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jusl
- Jusl Almighty
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Re: Stillpause wegen Kontrastmitteluntersuchung-HILFE!
Hallo geronja,
es tut mir leid, wenn Dich meine Antwort geärgert hat. Die Aussage "auch wenn's nicht schadet, schädlich ist es halt doch" ist trotzdem sinnfrei, da es sich hierbei eindeutig um einen logischen Widerspruch handelt. Genauso wie "auch wenn's nicht blau ist, blau ist es halt doch".
LG und alles Gute weiterhin
Julia
es tut mir leid, wenn Dich meine Antwort geärgert hat. Die Aussage "auch wenn's nicht schadet, schädlich ist es halt doch" ist trotzdem sinnfrei, da es sich hierbei eindeutig um einen logischen Widerspruch handelt. Genauso wie "auch wenn's nicht blau ist, blau ist es halt doch".
Für DICH ganz offensichtlich, das ist aus Deiner Antwort deutlich geworden. Für den kindlichen Organismus jedoch nicht - außer in der Hinsicht, dass der kindliche Serumspiegel durch Medikamentenspuren in der Muttermilch ganz erheblich WENIGER steigt (häufig unterhalb der Nachweisgrenze) als wenn das Kind Medikamente selbst nimmt.es macht doch einen riesen unterschied, ob ich ein kind operieren lassen muss oder ob es aus meiner milch narkotika- oder sonstige reste an medikamenten abbekommt.
Was heißt schon "Quatsch"? Wenn Du Dich damit besser fühlst, ist es ja völlig in Ordnung (genau wie jede andere Maßnahme, die Dich Dich möglicherweise besser fühlen lässt). Aber hinsichtlich des Medikamentenspiegels der Muttermilch ist diese Maßnahme vollständig wirkungslos. Die Milch, die nach der "ersten Milch" kommt, die man verwirft, hat exakt den selben Wirkstoffgehalt wie die verworfene Milch, wenn nur wenig Zeit dazwischen liegt. Genauso verringert sich auch der Wirkstoffgehalt der Milch, die man NICHT verwirft, einfach durch Verstreichen der Zeit, in der die Medis abgebaut werden. Entsprechend ist Verwerfen hinsichtlich des Wirkstoffgehalts sinnlos. Ist Fakt, sorry, das kann ich auch nicht ändern.UND: es ist wohl kein quatsch, die erste milch nach medikamenteneinnahme zu verwerfen und dann erst wieder zu stillen.
Absolut. Ohne Wenn und Aber darfst Du selbstverständlich jedwede Ansicht zu dem Thema haben, die Du möchtest. Überhaupt keine Frage. Aber dies hier ist ein öffentliches Stillforum, in dem zahlreiche Leute mitlesen und darauf vertrauen, hier auf gesicherte Fakten und vernünftige Informationen und Einschätzungen zu treffen. Dementsprechend ist das SuT-Team verpflichtet, im Rahmen unserer Möglichkeiten vernünftige Argumente und Infos zu liefern. Gerade WEIL es ernstes Thema ist. Das kannst Du sicher verstehen.narkotika schaden doch auch babys nicht, wenn die in narkose gelegt werden, sorry-ist nicht so gaanz meine ansicht (und die darf ich haben, oder??)
LG und alles Gute weiterhin
Julia
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Läuferin
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Re: Stillpause wegen Kontrastmitteluntersuchung-HILFE!
Das mit dem Verwerfen der Milch war bei meiner Untersuchung auch Thema, denn die Dame, die das MRT bei mir gemacht hat, hat auch ganz entsetzt gemeint: "Die Milch, die müssen sie aber auf alle Fälle verwerfen! Abpumpen und verwerfen!" Ich habe da nicht diskutiert und mir meinen Teil gedacht, also verworfen habe ich nix und ich konnte keine Veränderung an meinem Kind feststellen. Weder ist ihm schlecht geworden, noch konnte ich seine Gefäße und Knochenstrukturen plötzlich durch die Haut leuchten sehen
Ich habe mich aber schon gewundert, wieso ich dort in dieser Weise beraten wurde.
Aber das Schlimmste war eigentlich das Entsetzen in den Augen der Dame, als sie mich nach dem Alter meines Stillkindes und der Häufigkeit des Stillens fragte und ich meinte: "Ach, er ist erst 14 Monate, da trinkt er natürlich noch nach Bedarf, meistens wenn er Hunger hat oder Durst."
Ich dachte die braucht echt gleich nen Stuhl. Sie hat mir dann in sehr bestimmter Weise erklärt dass ich sofort aufhören muss mich von meinem Kind tyrannisieren zu lassen (?) und so weiter, also den Rest erspare ich euch aber ich war froh dass ich innerlich soweit gefestigt bin, dass es keinen Einfluss auf unsere Stillbeziehung hatte und ich nur gedacht habe, ich lass sie reden.
Es ärgert mich, dass ich selbst mich besser informieren kann als es das medizinische Fachpersonal, dem ich eigentlich vertrauen muss, tut. Das gibt mir einfach zu denken.
Ich habe mich aber schon gewundert, wieso ich dort in dieser Weise beraten wurde.
Aber das Schlimmste war eigentlich das Entsetzen in den Augen der Dame, als sie mich nach dem Alter meines Stillkindes und der Häufigkeit des Stillens fragte und ich meinte: "Ach, er ist erst 14 Monate, da trinkt er natürlich noch nach Bedarf, meistens wenn er Hunger hat oder Durst."
Ich dachte die braucht echt gleich nen Stuhl. Sie hat mir dann in sehr bestimmter Weise erklärt dass ich sofort aufhören muss mich von meinem Kind tyrannisieren zu lassen (?) und so weiter, also den Rest erspare ich euch aber ich war froh dass ich innerlich soweit gefestigt bin, dass es keinen Einfluss auf unsere Stillbeziehung hatte und ich nur gedacht habe, ich lass sie reden.
Es ärgert mich, dass ich selbst mich besser informieren kann als es das medizinische Fachpersonal, dem ich eigentlich vertrauen muss, tut. Das gibt mir einfach zu denken.
Herzebub Oktober 2011
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Mondenkind
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Re: Stillpause wegen Kontrastmitteluntersuchung-HILFE!
Das mit dem Abpumpen und Verwerfen ist ein weit verbreiteter Irrglaube, der auf völliger Unkenntnis der Laktation beruht. Der Großteil der Menschsen nimmt halt an, dass die Brust quasi ein Schwamm ist, der alles aus dem Körper aussaugt und per Milch nach draußen befördert und auch in der Milch speichert. Dem ist aber nicht so, die Brust ist kein Entgiftungsorgan, Medikamente und Schadstoffe müssen von den entsprechenden mütterlichen Organen abgebaut werden. Die Brust hat damit nichts zu tun.
Und dass sie Dir sofort reinredete- unglaublich, dass alle Welt denkt, bei Kindern dürften sie einem reinreden ungefragt. Hättest sie mal nach ihrem Mann fragen können und ihr da Tipps fürs Schlafzimmer gegeben. DAS hätte sie unter Garantie seltsam gefunden.
Aber schön, dass es letztlich doch alles ok gelaufen ist.
Und dass sie Dir sofort reinredete- unglaublich, dass alle Welt denkt, bei Kindern dürften sie einem reinreden ungefragt. Hättest sie mal nach ihrem Mann fragen können und ihr da Tipps fürs Schlafzimmer gegeben. DAS hätte sie unter Garantie seltsam gefunden.
Aber schön, dass es letztlich doch alles ok gelaufen ist.
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung
Sei ein Mensch! M. Reif
Mondenkind mit K1 (3/08) und K2 (3/11)
Sei ein Mensch! M. Reif
Mondenkind mit K1 (3/08) und K2 (3/11)