Ich würde so gern stillen!
Verfasst: 07.04.2015, 19:05
Hallo zusammen,
ich bin sehr frustriert und hoffe hier vielleicht etwas Hilfestellung zu bekommen, wie es mit dem stillen vielleicht doch noch klappt.
Am 27.02.15 ist mein Sohn Paule per Kaiserschnitt gekommen. Direkt zu Beginn schlief er ständig nach ein-zweimal saugen an der Brust ein. Jegliches Hände/Füße massieren, wachwickeln etc brachte keine Besserung. Ebenso hat er sich zu Beginn nicht selber bei Hunger gemeldet, sondern wurde alle drei Stunden geweckt. Er hat dann über 10% des Geburtsgewichtes verloren und als wir dann nach fünf Tagen zuhause waren, haben wir ab ca. 7. Tag aufgrund Aufforderung der Hebamme ha pre zu gefüttert. Man muss dazu sagen, dass ich zu diesem Zeitpunkt emotional ein Wrack war. Bei meinem Sohn wurde im ein Klumpfuß diagnostiziert der bis zur Vollendung des 5. Lebensjahres mit gipsen, op und schienen behandelt werden muss. Seinen ersten Gips bis zur leiste bekam er am 4. Lebenstag im Krankenhaus, seit dem 1-2 mal pro Woche gipswechsel, was ihn sehr stresst. Das hat mich emotional sehr mitgenommen so dass ich sehr viel geweint habe in der Zeit und das babyglück stark getrübt war.war als das zufüttern begann habe ich angefangen abzupumprn und habe alle drei Stunden meist 20-40 ml pumpen können. Ca 50%-75% seiner Trinkmenge konnte ich durch abgepumpt es sicherstellen. Gefüttert wurde mit dem medela calma. Seine erste Flasche bekam er im Krankenhaus von einer Schwester die mein abgepumpt es (wg milchstau) an ihn verfütterte. Mittlerweile hat er gut zugenommen und gedeiht weiterhin gut. Meine Milchmenge ist mehr geworden und das zufüttern ist nicht seit ca 2-3 Wochen nicht mehr nötig. Von der Flasche bekommt er außer in Ausnahmesituationen (gipswechsel, Op im Krankenhaus) keine Nahrung mehr, sondern über den Finger meines Mannes per brusternährungsset, welches er an der Brust höchstens kurz akzeptiert und dann anfängt zu brüllen. So sehen auch meine stillversuche aus - er trinkt vielleicht sogar etwas aber fängt nach ein paar Schlick an zu schreien ob nur die Brust, mit stillhütchen oder mit bes. Lediglich nachts klappt das stillen teilweise. Da ist er im Halbschlaf und ist wesentlich geduldiger am saugen. Per brusthütchen hatte ich im Krankenhaus ein paar mal gestillt da meine Brustwarzen beim Milcheinschuss zu prall zum fassen waren. Einen Schnuller hat er seit ungefähr dem 3-4 Lebenstag.
Alle stillversuche enden entweder im Gebrüll nach kurzem saugen/trinken oder er schläft wieder an der Brust ein. Mit bes über den Finger meines Mannes klappt es gut, wenn ich ihm allerdings per bes über meinen Finger fütter, schläft er ebenso teilweise ein. Als wenn ich ihm Betäubungsmittel geben würde....
Ich weiß nicht mehr was ich noch machen soll und verstehe auch nicht warum er die Brust nicht nimmt, obwohl er ja auch meistens merkt dass Milch fließt und trotzdem schreit. Ist das eine saugverwirrung?
Mein eigentlicher plan mit bes war ihn so an der Brust zu stillen dass er zunächst mit einem gleichmäßigem Milchfluss wie bei der Flasche die Brust angewöhnt bekommt und dann Stück für Stück das bes weglassen bzw den Schlauch abklemmen. Aber das funktioniert leider nicht da ich keine volle Mahlzeit über das bes per Brust verfüttern kann. Wir brechen ab und es gibt den Finger. Wenn ich nachts hingegen stille dann sogar ohne bes und es klappt teilweise.
Hat unsere stillbeziehung noch eine chance? Was kann ich tun oder versuchen? Bzgl Schnuller versuche ich so wenig wie nötig, aber durch die ganzen gipswechsel und Behandlungen möchte ich ihm den nicht gänzlich streichen da er ihn schon beruhigt.
Eine stillberatung hatte ich vor einigen Wochen, mit der hatte ich den plan gemacht tagsüber versuchen anzulegen danach Flasche sowie abpumpen und nachts nur Flasche und pumpen. Jetzt versuche ich tagsüber ab und zu anzulegen und Pumpe und es gibt die mahlzeit dann nach dem anlegeversuch per bes vom finger meines mannes und nachts lege ich an und Pumpe danach ebenso ab. Ab und an nachts nochmal bes per Finger meines Mannes.
Ich hoffe es ist nicht gänzlich aussichtslos ihn doch noch an die Brust zu bekommen?
Mich belastet das ganze schon sehr. Manchmal denke ich abstillen sonst gehe ich kaputt und manchmal denke ich dann pumpstille ich eben ein paar Monate aber ich weiß nicht ob ich das ab nächster Woche hinbekomme da dann mein Mann wieder arbeiten muss....
Verzeifelte Grüße
Engel1611
ich bin sehr frustriert und hoffe hier vielleicht etwas Hilfestellung zu bekommen, wie es mit dem stillen vielleicht doch noch klappt.
Am 27.02.15 ist mein Sohn Paule per Kaiserschnitt gekommen. Direkt zu Beginn schlief er ständig nach ein-zweimal saugen an der Brust ein. Jegliches Hände/Füße massieren, wachwickeln etc brachte keine Besserung. Ebenso hat er sich zu Beginn nicht selber bei Hunger gemeldet, sondern wurde alle drei Stunden geweckt. Er hat dann über 10% des Geburtsgewichtes verloren und als wir dann nach fünf Tagen zuhause waren, haben wir ab ca. 7. Tag aufgrund Aufforderung der Hebamme ha pre zu gefüttert. Man muss dazu sagen, dass ich zu diesem Zeitpunkt emotional ein Wrack war. Bei meinem Sohn wurde im ein Klumpfuß diagnostiziert der bis zur Vollendung des 5. Lebensjahres mit gipsen, op und schienen behandelt werden muss. Seinen ersten Gips bis zur leiste bekam er am 4. Lebenstag im Krankenhaus, seit dem 1-2 mal pro Woche gipswechsel, was ihn sehr stresst. Das hat mich emotional sehr mitgenommen so dass ich sehr viel geweint habe in der Zeit und das babyglück stark getrübt war.war als das zufüttern begann habe ich angefangen abzupumprn und habe alle drei Stunden meist 20-40 ml pumpen können. Ca 50%-75% seiner Trinkmenge konnte ich durch abgepumpt es sicherstellen. Gefüttert wurde mit dem medela calma. Seine erste Flasche bekam er im Krankenhaus von einer Schwester die mein abgepumpt es (wg milchstau) an ihn verfütterte. Mittlerweile hat er gut zugenommen und gedeiht weiterhin gut. Meine Milchmenge ist mehr geworden und das zufüttern ist nicht seit ca 2-3 Wochen nicht mehr nötig. Von der Flasche bekommt er außer in Ausnahmesituationen (gipswechsel, Op im Krankenhaus) keine Nahrung mehr, sondern über den Finger meines Mannes per brusternährungsset, welches er an der Brust höchstens kurz akzeptiert und dann anfängt zu brüllen. So sehen auch meine stillversuche aus - er trinkt vielleicht sogar etwas aber fängt nach ein paar Schlick an zu schreien ob nur die Brust, mit stillhütchen oder mit bes. Lediglich nachts klappt das stillen teilweise. Da ist er im Halbschlaf und ist wesentlich geduldiger am saugen. Per brusthütchen hatte ich im Krankenhaus ein paar mal gestillt da meine Brustwarzen beim Milcheinschuss zu prall zum fassen waren. Einen Schnuller hat er seit ungefähr dem 3-4 Lebenstag.
Alle stillversuche enden entweder im Gebrüll nach kurzem saugen/trinken oder er schläft wieder an der Brust ein. Mit bes über den Finger meines Mannes klappt es gut, wenn ich ihm allerdings per bes über meinen Finger fütter, schläft er ebenso teilweise ein. Als wenn ich ihm Betäubungsmittel geben würde....
Ich weiß nicht mehr was ich noch machen soll und verstehe auch nicht warum er die Brust nicht nimmt, obwohl er ja auch meistens merkt dass Milch fließt und trotzdem schreit. Ist das eine saugverwirrung?
Mein eigentlicher plan mit bes war ihn so an der Brust zu stillen dass er zunächst mit einem gleichmäßigem Milchfluss wie bei der Flasche die Brust angewöhnt bekommt und dann Stück für Stück das bes weglassen bzw den Schlauch abklemmen. Aber das funktioniert leider nicht da ich keine volle Mahlzeit über das bes per Brust verfüttern kann. Wir brechen ab und es gibt den Finger. Wenn ich nachts hingegen stille dann sogar ohne bes und es klappt teilweise.
Hat unsere stillbeziehung noch eine chance? Was kann ich tun oder versuchen? Bzgl Schnuller versuche ich so wenig wie nötig, aber durch die ganzen gipswechsel und Behandlungen möchte ich ihm den nicht gänzlich streichen da er ihn schon beruhigt.
Eine stillberatung hatte ich vor einigen Wochen, mit der hatte ich den plan gemacht tagsüber versuchen anzulegen danach Flasche sowie abpumpen und nachts nur Flasche und pumpen. Jetzt versuche ich tagsüber ab und zu anzulegen und Pumpe und es gibt die mahlzeit dann nach dem anlegeversuch per bes vom finger meines mannes und nachts lege ich an und Pumpe danach ebenso ab. Ab und an nachts nochmal bes per Finger meines Mannes.
Ich hoffe es ist nicht gänzlich aussichtslos ihn doch noch an die Brust zu bekommen?
Mich belastet das ganze schon sehr. Manchmal denke ich abstillen sonst gehe ich kaputt und manchmal denke ich dann pumpstille ich eben ein paar Monate aber ich weiß nicht ob ich das ab nächster Woche hinbekomme da dann mein Mann wieder arbeiten muss....
Verzeifelte Grüße
Engel1611