Schreckliche Nächte mit 13 monatigem Stillkind
Verfasst: 11.10.2014, 22:31
Mein Sohn ist nun 13 Monate alt.
Wir stillen immer noch sehr viel. Das ist auch ok so, er soll das Tempo allein bestimmen. Doch seit bald zwei Monaten kommt er Nachts fast alle Stunde. Wenn es doch mal zwei werden ist es die absolute Ausnahme. Es kommt dann aber auch mal vor das er nach nur 20 min wieder ran will. Anfangs dachte ich, ok, ist vielleicht wieder so ne Phase, hatten wir schön öfter und es wird nach ein paar Nächten sicher wieder besser werden. Aber es sind mittlerweile einige viele Nächte geworden. So langsam fange ich ehrlich gesagt an ein wenig zu verzweifeln. Ich schleppe mich durch die Tage, bin müde, ausgebrannt. Meine Neurodermitis ist ganz furchtbar schrecklich. Der Hautarzt meint das wäre durch den Stress vom nächtlichen Stillen. Wenn es nach ihm ginge sollte ich ja sofort ganz abstillen
. Ich bin launisch und depri drauf.
Eigentlich will ich nicht ins Stillen "reinpfuschen" und will den Dingen ihren lauf lassen. Doch ich komme gerade heftig an meine Grenzen und weiß nicht wie ich das weiterhin durchstehen soll. Doch selbst wenn wir nun sagen es muss sich etwas ändern, weiß ich nicht wie. Wenn ich ihn nicht sofort an die Brust lasse, weint er sehr schnell sehr bitterlich und lässt sich durch nichts beruhigen. Im Freundeskreis bekommt man dann immer die tollen Tipps das man es eben durchziehen muss. Dann hätte man halt mal ein-zwei schlechte Nächte und danach wäre dafür ruhe. Aber davon halte ich einfach nichts. Ich könnte es nicht durchhalten ihm einfach die Brust zu verweigern.
Gibt es einen "sanfteren" Weg unsere Situation wieder zu verbessern?
Unser Sohn liebt "seine" Möpse. Lange Zeit war es normal das er alle zwei Stunden (auch Nachts) kam. Andere Mütter bemitleideten mich deswegen, aber da wir eben auch immer wieder Nächte mit Stündlichem Stillen hatten, genoss ich die zwei stunden Nächte
. Mit sechs Monaten fingen wir mit BLW an. Aber er ist kein begeisterter Esser. Jetzt gerade fangen wir an immer mehr in Breiform zu füttern, da er ansonsten immer noch wenig bis öfter mal gar nichts isst. Beim Brei freuen wir uns wenn er mal 100 gramm futtert. Also klar, das ich noch viel Stille. Aber wir waren so weit das wir Nachts nur noch 2-3 mal gestillt haben.
Im August war er eine Woche fies krank. Er hatte Impfmasern, einen Magen Darm Infekt und das Drei Tage Fieber innerhalb einer Woche. Ein paar Tage danach startete die Eingewöhnung eines Tagespflegekindes bei uns (das Erste und Einzige). Er spielt gern mit dem Tagespflegekind. Sie kannten sich schon vorher. Das Tagespflegekind ist aus der Nachbarschaft und drei Montate jünger. Aber er ist auch sehr eifersüchtig. Wenn das Tagespflegekind anwesend ist, will er auch deutlich öfter an die Brust wie sonst. Ich habe das zugelassen, selbst wenn er alle 15 min ran wollte, weil ich nicht will das er denkt er bekommt die Brust verweigert wegen des anderen Kindes. Aber natürlich ist es nicht einfach wenn noch ein zweites Babys da ist, um welches man sich kümmern muss. Nachmittags oder am Wochenende, will er viel viel weniger an die Brust. Ich war vor zwei Wochen auch mal einen Tag weg von morgens bis abends. Das war dann auch kein Problem. Da hat er dann halt mehr gegessen und Morgens und Nachmittags auch mal ein halbes Glas Kuhmilch getrunken.
Seit seiner Krankheit und dann der Eingewöhnung des Tagespflegekindes aber, wurden unsere Nächte so schlimm.
Vielleicht auch noch wichtig. Wir haben ein Familienbett.
Für Tipps und Ratschläge wäre ich sehr dankbar!
Wir stillen immer noch sehr viel. Das ist auch ok so, er soll das Tempo allein bestimmen. Doch seit bald zwei Monaten kommt er Nachts fast alle Stunde. Wenn es doch mal zwei werden ist es die absolute Ausnahme. Es kommt dann aber auch mal vor das er nach nur 20 min wieder ran will. Anfangs dachte ich, ok, ist vielleicht wieder so ne Phase, hatten wir schön öfter und es wird nach ein paar Nächten sicher wieder besser werden. Aber es sind mittlerweile einige viele Nächte geworden. So langsam fange ich ehrlich gesagt an ein wenig zu verzweifeln. Ich schleppe mich durch die Tage, bin müde, ausgebrannt. Meine Neurodermitis ist ganz furchtbar schrecklich. Der Hautarzt meint das wäre durch den Stress vom nächtlichen Stillen. Wenn es nach ihm ginge sollte ich ja sofort ganz abstillen
Eigentlich will ich nicht ins Stillen "reinpfuschen" und will den Dingen ihren lauf lassen. Doch ich komme gerade heftig an meine Grenzen und weiß nicht wie ich das weiterhin durchstehen soll. Doch selbst wenn wir nun sagen es muss sich etwas ändern, weiß ich nicht wie. Wenn ich ihn nicht sofort an die Brust lasse, weint er sehr schnell sehr bitterlich und lässt sich durch nichts beruhigen. Im Freundeskreis bekommt man dann immer die tollen Tipps das man es eben durchziehen muss. Dann hätte man halt mal ein-zwei schlechte Nächte und danach wäre dafür ruhe. Aber davon halte ich einfach nichts. Ich könnte es nicht durchhalten ihm einfach die Brust zu verweigern.
Gibt es einen "sanfteren" Weg unsere Situation wieder zu verbessern?
Unser Sohn liebt "seine" Möpse. Lange Zeit war es normal das er alle zwei Stunden (auch Nachts) kam. Andere Mütter bemitleideten mich deswegen, aber da wir eben auch immer wieder Nächte mit Stündlichem Stillen hatten, genoss ich die zwei stunden Nächte
Im August war er eine Woche fies krank. Er hatte Impfmasern, einen Magen Darm Infekt und das Drei Tage Fieber innerhalb einer Woche. Ein paar Tage danach startete die Eingewöhnung eines Tagespflegekindes bei uns (das Erste und Einzige). Er spielt gern mit dem Tagespflegekind. Sie kannten sich schon vorher. Das Tagespflegekind ist aus der Nachbarschaft und drei Montate jünger. Aber er ist auch sehr eifersüchtig. Wenn das Tagespflegekind anwesend ist, will er auch deutlich öfter an die Brust wie sonst. Ich habe das zugelassen, selbst wenn er alle 15 min ran wollte, weil ich nicht will das er denkt er bekommt die Brust verweigert wegen des anderen Kindes. Aber natürlich ist es nicht einfach wenn noch ein zweites Babys da ist, um welches man sich kümmern muss. Nachmittags oder am Wochenende, will er viel viel weniger an die Brust. Ich war vor zwei Wochen auch mal einen Tag weg von morgens bis abends. Das war dann auch kein Problem. Da hat er dann halt mehr gegessen und Morgens und Nachmittags auch mal ein halbes Glas Kuhmilch getrunken.
Seit seiner Krankheit und dann der Eingewöhnung des Tagespflegekindes aber, wurden unsere Nächte so schlimm.
Vielleicht auch noch wichtig. Wir haben ein Familienbett.
Für Tipps und Ratschläge wäre ich sehr dankbar!