Aufwachen als Kampf - Abhalten unmöglich. Was tun?

Babys ohne Windeln? Gibt's denn das? Klar....

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ShinyCheetah
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Aufwachen als Kampf - Abhalten unmöglich. Was tun?

Beitrag von ShinyCheetah » 13.01.2019, 13:59

Hallo!

F und ich haben seit ein paar Tagen wenig Abhalteerfolge zu vermelden. Das Gute ist, dass wir seit Weihnachten fast alle großen Geschäfte erwischt haben (nur nicht die direkt nach der 2. Rotaimpfung, als er Durchfall hatte). Aber mit Pipi sieht es deutlich schlechter aus. Auch ungefähr seit Weihnachten (seit dem 3. Wachstumsschub) tut F sich oft extrem schwer mit dem Aufwachen. Das dauert dann gerne mal 15 min, zieht sich im Extremfall auch mal ne Dreiviertelstunde hin, in der er dauernd weint, aber die Augen noch zu hat. Dabei gebe ich echt alles, um ihm das Wachwerden so angenehm wie möglich zu machen - Brust, rumtragen, ganz viel Kuscheln, Singen... Aber Aufwachen ist einfach doof. Was jetzt leider gar nicht mehr geht, ist nach dem Aufwachen abhalten. Wenn ich das versuche, brüllt er wie am Spieß. Auch in Wiegeposition mit Brust hilft da nichts. Leider signalisiert er tagsüber quasi gar nicht, wenn er muss, sodass ich eigentlich bisher nur in Standardsituationen (nach dem Aufwachen, nach längerem Tragen) erfolgreich war - was jetzt leider wegfällt. Ich halte ihn zwar nach dem Aufwachen ab sobald er sich beruhigt hat (also, sobald er wirklich wach ist und die Augen auf hat) - aber bis dahin ist die Blase schon komplett entleert ;)

Habt ihr vielleicht einen Tip oder ein paar aufmunternde Worte? Ich hoffe, auch diese Phase geht vorbei...
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Jessica
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Re: Aufwachen als Kampf - Abhalten unmöglich. Was tun?

Beitrag von Jessica » 13.01.2019, 14:08

Ich wäre da ganz pragmatisch und würde ihm momentan Windel/Back Up anziehen. Es ist halt schade, wenn er das Abhalten so negativ verknüpft, vielleicht mag er deswegen auch nicht mehr anzeigen.
Weckst du ihn auf oder wacht er von selber auf und es fällt ihm so schwer?
Ich lasse meine soweit möglich allein aufwachen, aber ich kenne ja eure Lebensumstände nicht...

Ansonsten wünsche ich dir gutes Durchhalten und lasse dir noch einen Drücker da ((()))
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ShinyCheetah
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Re: Aufwachen als Kampf - Abhalten unmöglich. Was tun?

Beitrag von ShinyCheetah » 13.01.2019, 14:18

Danke :)

Ich hab das nicht klar ausgedrückt... F ist nicht windelfrei in dem Sinne. Er trägt immer WWW als Backup - mir geht es bei der ganzen Sache eigentlich nur um die Kommunikation und Bedürfnisbefreidigung. Und vielleicht ein paar Vorteile, später, wenn es ums Trockenwerden geht ;). Ich wär auch bereit, Back-ups wegzulassen - aber dafür müssten wir schon viiiiiel besser werden mit unserer Ausscheidungskommunikation :oops:

Ich wecke ihn nie, er wacht immer von selbst auf.
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Re: Aufwachen als Kampf - Abhalten unmöglich. Was tun?

Beitrag von ShinyCheetah » 13.01.2019, 14:20

Besonders schwierig ist das Aufwachen übrigens morgens, wenn er (abgesehen von Stillen im Halbschlaf) seit ca. 9 - 10 h schläft
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Re: Aufwachen als Kampf - Abhalten unmöglich. Was tun?

Beitrag von Reh » 13.01.2019, 14:31

Ich würde das Abhalten morgens, beim "schwierigsten" aufwachen, einfach mal ganz bleiben lassen. Vllt geht es in ein paar Tagen Oder in ein paar Wochen schon wieder besser. Gönn euch die kurze Pause, du schreibst ja selber, dass es um Bedürfnisbefriedigung geht. Und wenn sein Bedürfnis derzeit ist, in die Windel zu machen, dann ist das derzeit so.
Wir hatten letztens auch ein paar Wochen Streik (Und zwar auch das große Geschäft betreffend... ibäh!). Jetzt geht es wieder ziemlich gut und nur noch vereinzeltes Pipi landet in der Windel.
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Jessica
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Re: Aufwachen als Kampf - Abhalten unmöglich. Was tun?

Beitrag von Jessica » 13.01.2019, 15:08

Ja, dann hatte ich das wohl etwas falsch verstanden... :oops:

Ich kenne das so ähnlich von meinem Sohn, der war trocken zum 2. Geburtstag, ein halbes Jahr später wollte er unbedingt wieder Windeln tragen.
Ansonsten schließe ich mich Reh an...
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Re: Aufwachen als Kampf - Abhalten unmöglich. Was tun?

Beitrag von ShinyCheetah » 25.01.2019, 10:03

Reh hat geschrieben:
13.01.2019, 14:31
Ich würde das Abhalten morgens, beim "schwierigsten" aufwachen, einfach mal ganz bleiben lassen. Vllt geht es in ein paar Tagen Oder in ein paar Wochen schon wieder besser. Gönn euch die kurze Pause, du schreibst ja selber, dass es um Bedürfnisbefriedigung geht. Und wenn sein Bedürfnis derzeit ist, in die Windel zu machen, dann ist das derzeit so.
Wir hatten letztens auch ein paar Wochen Streik (Und zwar auch das große Geschäft betreffend... ibäh!). Jetzt geht es wieder ziemlich gut und nur noch vereinzeltes Pipi landet in der Windel.
Hab ich dann gemacht, und zwei Tage später war es wieder besser. Irgendwie ist es beim Abhalten bei uns immer so... Keine Ahnung, warum ich diesmal dachte, es wäre anders. Meistens wacht F inzwischen auch wieder entspannter auf.

Danke an euch!
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Lösche Benutzer 25796

Re: Aufwachen als Kampf - Abhalten unmöglich. Was tun?

Beitrag von Lösche Benutzer 25796 » 25.01.2019, 12:28

Nachts abhalten geht bei uns gar nicht! Meine Maus beschwerte sich jedesmal dermaßen lautstark, dass ich sie "wach" gemacht habe durchs halten, wo sie doch eigentlich fröhlich zufrieden in der Windel an der Brust nuckeln wollte. Hab ich dann akzeptiert, wie Reh so treffend schreibt, es geht um bedürfnisbefriedigung und aber auch Kommunikation! Und protest ist ja eine deutliche Form der Kommunikation.

Tagsüber abhalten ist überhaupt kein Thema, das findet sie toll und guckst fröhlich mit meinem Spiegelbild.

Wie schön, dass es bei euch wieder entspannter ist, ich drücke die Daumen dass er es auch nachts wieder akzeptiert

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