Muttermilch induzierte Colitis

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weintraube80
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Re: Muttermilch induzierte Colitis

Beitrag von weintraube80 » 03.09.2019, 21:33

Skoxi hat geschrieben:
03.09.2019, 20:58
Weintraube, das ist überhaupt nicht schlimm, im Gegenteil ich empfinde es sogar als (im Vergleich zu meiner 6 monatigen Maus) ziemlich viel. Aber sicher auch im Rahmen und völlig normal.

Bei uns überlege ich bei jedem Essen was sie mitessen kann, mal sind es 10 zerquetschte Erbsen, mal nur rum lutschen am Weichen einer Gurke, mal zwei Quadrat cm Pfannkuchen, mal ein Stück Mango, mal 8 Löffel Hipp Brei, eine viertel Cocktailtomate, 2cm Banane mitm Löffel gematscht oder angelutscht, etc .

Ihr ist wichtig dass sie. wenn wir am Tisch sitzen, auch was bekommt, und das sind dann solche Mengen wie oben.

War bei meinem Großen auch nicht anders, die Mengen waren eher kleiner.
Mit den Monaten wurde es von alleine mehr, komplett gesteuert von ihm. Echt satt gegessen hat er sich so ca mit einem Jahr.
Vielleicht sollte ich die Menge wieder reduzieren !?
Sie hat ja eh "Verstopfung", also nicht richtig verstopft, aber es dauert bis sie machen kann und jammert auch etwas wegen Bauchweh. Ich gebe morgen mal weniger, mal sehen wie es ihr dann geht.

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Re: Muttermilch induzierte Colitis

Beitrag von Individuum » 07.09.2019, 08:19

weintraube80 hat geschrieben:
03.09.2019, 21:33
Skoxi hat geschrieben:
03.09.2019, 20:58
Weintraube, das ist überhaupt nicht schlimm, im Gegenteil ich empfinde es sogar als (im Vergleich zu meiner 6 monatigen Maus) ziemlich viel. Aber sicher auch im Rahmen und völlig normal.

Bei uns überlege ich bei jedem Essen was sie mitessen kann, mal sind es 10 zerquetschte Erbsen, mal nur rum lutschen am Weichen einer Gurke, mal zwei Quadrat cm Pfannkuchen, mal ein Stück Mango, mal 8 Löffel Hipp Brei, eine viertel Cocktailtomate, 2cm Banane mitm Löffel gematscht oder angelutscht, etc .

Ihr ist wichtig dass sie. wenn wir am Tisch sitzen, auch was bekommt, und das sind dann solche Mengen wie oben.

War bei meinem Großen auch nicht anders, die Mengen waren eher kleiner.
Mit den Monaten wurde es von alleine mehr, komplett gesteuert von ihm. Echt satt gegessen hat er sich so ca mit einem Jahr.
Vielleicht sollte ich die Menge wieder reduzieren !?
Sie hat ja eh "Verstopfung", also nicht richtig verstopft, aber es dauert bis sie machen kann und jammert auch etwas wegen Bauchweh. Ich gebe morgen mal weniger, mal sehen wie es ihr dann geht.
Hallo Weintraube,

meines Wissens nach ist das keinesfalls Verstopfung, was du beschreibst. Bei einem Baby spricht man von Verstopfung, wenn der Stuhl hart und sehr fest ist und quasi wie so Hasenköttel. Und nicht, wenn es mal einen Tag nicht in die Windel macht. Babys können etliche Tage nicht in die Windel machen und solange der Stuhl dann nicht hart ist, ist das auch ok. In dem Alter ist es eigentlich auch normal, dass der Stuhlgang von Meckern, sich winden etc. begleitet sein kann. Das muss auch nichts schlimmes bedeuten, sondern kann einfach heißen, dass sie es unangenehm findet, sich selbst zu beschmutzen in der Windel. Du kannst dem Abhilfe schaffen, indem du sie in Abhalteposition über ein Töpfchen, die Toilette oder sonstwas hältst. I.d.R. tut das Kindern mit solchen Problemen sehr gut, weil es die Darmentleerung erleichtert. Also vielleicht willst du das ja mal ausprobieren. 😊
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Re: Muttermilch induzierte Colitis

Beitrag von Delta » 07.09.2019, 11:58

Hallo Weintraube, den viel selteneren Stuhlgang nach Beikosteinführung beobachte ich bei meiner Kleinen (7 Monate) auch. Sie hat während ihrer gesamten Vollstillzeit tagsüber sehr häufig Stuhlgang gehabt. Bei jedem Pipi ist etwas mitgekommen, da der Stuhl sehr flüssig war, und nach jedem Stillen sind auch noch größere Mengen in die Windel gegangen. Ich musste teilweise alle 30 Minuten die Windel wechseln und trotzdem hatte sie oft einen wunden Po. Seit sie jetzt regelmäßig jeden Tag etwas Brei isst, hat sie nur noch höchstens einmal täglich Stuhlgang.

Wir hatten übrigens auch Probleme mit Blut im Stuhl. Als sie 4,5 Monate war, haben wir ihr mal ein Fläschchen Pulvermilch gegeben, weil wir testen wollten, ob sie das nimmt, falls ich für meine arbeitsbedingten Abwesenheiten nicht genug abgepumpt bekomme. Darauf hat sie mit knallroter Haut auf dem Oberkörper und Blut im Stuhl reagiert. Daraufhin haben wir nur noch Muttermilch gegeben, aber trotzdem hatte sie danach hin und wieder noch kleine Blutfäden im Stuhl. Es war aber nicht jedes Mal, und vor allem, wenn sie viel Stuhlgang auf einmal hatte (vielleicht 3-4 mal die Woche und immer nur sehr wenig Blut). Jetzt mit Beikost scheint das Blut im Stuhl verschwunden zu sein.
Mit dem Dinomädchen (Juli 2014) und dem Babymädchen (Februar 2019)

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Re: Muttermilch induzierte Colitis

Beitrag von Ellies » 07.09.2019, 12:01

Ich habe mal gehört, dass bei Stillkindern von 7 mal am Tag bis einmal alle 7 Tage alles OK ist. Klar unter Schmerzen sollte es nicht sein, aber falls es gut geht würde ich mir da keine Sorgen machen.
Ich habe beim Maulwurf gemerkt, dass es mit dem Stuhl besser war wenn er auch einfach bei uns Fingerfood mitgegessen hat. Das waren anfangs so mikroskopische Mengen, die er da selbst in den Mund gekriegt hat, dass der Umstieg echt super langsam war. Er hatte glaube ich nur ein Mal mit dickerem Stuhl zu kämpfen. Wenn man nebenher noch viel stillt ist das die beste Medizin.
Brei Kinder in meinem Umfeld hatten öfters zu kämpfen. Kann man sich ja auch vorstellen, dass auf einmal 100g Pastinaken oder Kartoffeln da schneller stopfen als ein bisschen Tomate, ein bisschen Banane und ein Stück Pfannkuchen.
Anfangs war es schon ungewohnt da einfach nicht verkopft ranzugehen und das Kind einfach machen zu lassen. Aber les dir nochmal den Link zur Beikosteinführung durch. Da ist alles super beschrieben.
Einfach dem Kind dein salzloses Essen hinstellen und schauen was es damit macht.
Ellie mit dem kleinen Muulwürfle (04/2018) :)

weintraube80
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Re: Muttermilch induzierte Colitis

Beitrag von weintraube80 » 08.09.2019, 20:35

Individuum hat geschrieben:
07.09.2019, 08:19
weintraube80 hat geschrieben:
03.09.2019, 21:33
Skoxi hat geschrieben:
03.09.2019, 20:58
Weintraube, das ist überhaupt nicht schlimm, im Gegenteil ich empfinde es sogar als (im Vergleich zu meiner 6 monatigen Maus) ziemlich viel. Aber sicher auch im Rahmen und völlig normal.

Bei uns überlege ich bei jedem Essen was sie mitessen kann, mal sind es 10 zerquetschte Erbsen, mal nur rum lutschen am Weichen einer Gurke, mal zwei Quadrat cm Pfannkuchen, mal ein Stück Mango, mal 8 Löffel Hipp Brei, eine viertel Cocktailtomate, 2cm Banane mitm Löffel gematscht oder angelutscht, etc .

Ihr ist wichtig dass sie. wenn wir am Tisch sitzen, auch was bekommt, und das sind dann solche Mengen wie oben.

War bei meinem Großen auch nicht anders, die Mengen waren eher kleiner.
Mit den Monaten wurde es von alleine mehr, komplett gesteuert von ihm. Echt satt gegessen hat er sich so ca mit einem Jahr.
Vielleicht sollte ich die Menge wieder reduzieren !?
Sie hat ja eh "Verstopfung", also nicht richtig verstopft, aber es dauert bis sie machen kann und jammert auch etwas wegen Bauchweh. Ich gebe morgen mal weniger, mal sehen wie es ihr dann geht.
Hallo Weintraube,

meines Wissens nach ist das keinesfalls Verstopfung, was du beschreibst. Bei einem Baby spricht man von Verstopfung, wenn der Stuhl hart und sehr fest ist und quasi wie so Hasenköttel. Und nicht, wenn es mal einen Tag nicht in die Windel macht. Babys können etliche Tage nicht in die Windel machen und solange der Stuhl dann nicht hart ist, ist das auch ok. In dem Alter ist es eigentlich auch normal, dass der Stuhlgang von Meckern, sich winden etc. begleitet sein kann. Das muss auch nichts schlimmes bedeuten, sondern kann einfach heißen, dass sie es unangenehm findet, sich selbst zu beschmutzen in der Windel. Du kannst dem Abhilfe schaffen, indem du sie in Abhalteposition über ein Töpfchen, die Toilette oder sonstwas hältst. I.d.R. tut das Kindern mit solchen Problemen sehr gut, weil es die Darmentleerung erleichtert. Also vielleicht willst du das ja mal ausprobieren. 😊
Hart ist es nicht, also weich, aber in der Regel macht sie jetzt alle 2-3 Tage 1x oder an zwei aufeinander folgenden Tagen.
Am leichtesten gelingt es bei mir auf dem Schoß, wenn sie so ähnlich einer Abhalteposition ist oder in ihrem Sit 'n Relax halb liegend liegt.

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Re: Muttermilch induzierte Colitis

Beitrag von weintraube80 » 08.09.2019, 20:38

Delta hat geschrieben:
07.09.2019, 11:58
Hallo Weintraube, den viel selteneren Stuhlgang nach Beikosteinführung beobachte ich bei meiner Kleinen (7 Monate) auch. Sie hat während ihrer gesamten Vollstillzeit tagsüber sehr häufig Stuhlgang gehabt. Bei jedem Pipi ist etwas mitgekommen, da der Stuhl sehr flüssig war, und nach jedem Stillen sind auch noch größere Mengen in die Windel gegangen. Ich musste teilweise alle 30 Minuten die Windel wechseln und trotzdem hatte sie oft einen wunden Po. Seit sie jetzt regelmäßig jeden Tag etwas Brei isst, hat sie nur noch höchstens einmal täglich Stuhlgang.

Wir hatten übrigens auch Probleme mit Blut im Stuhl. Als sie 4,5 Monate war, haben wir ihr mal ein Fläschchen Pulvermilch gegeben, weil wir testen wollten, ob sie das nimmt, falls ich für meine arbeitsbedingten Abwesenheiten nicht genug abgepumpt bekomme. Darauf hat sie mit knallroter Haut auf dem Oberkörper und Blut im Stuhl reagiert. Daraufhin haben wir nur noch Muttermilch gegeben, aber trotzdem hatte sie danach hin und wieder noch kleine Blutfäden im Stuhl. Es war aber nicht jedes Mal, und vor allem, wenn sie viel Stuhlgang auf einmal hatte (vielleicht 3-4 mal die Woche und immer nur sehr wenig Blut). Jetzt mit Beikost scheint das Blut im Stuhl verschwunden zu sein.
So fing es bei uns an, mit bis zu 10x am Tag wickeln und rotem Po. Jetzt seit dem Beikoststart ist es nicht mehr schleimig, Blut konnte ich keins mehr entdecken, aber da bin ich mir mittlerweile gar nicht mehr so sicher ob das Blut nicht von der Althera Spezialmilch kam.

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Re: Muttermilch induzierte Colitis

Beitrag von weintraube80 » 08.09.2019, 20:45

Ellies hat geschrieben:
07.09.2019, 12:01
Ich habe mal gehört, dass bei Stillkindern von 7 mal am Tag bis einmal alle 7 Tage alles OK ist. Klar unter Schmerzen sollte es nicht sein, aber falls es gut geht würde ich mir da keine Sorgen machen.
Ich habe beim Maulwurf gemerkt, dass es mit dem Stuhl besser war wenn er auch einfach bei uns Fingerfood mitgegessen hat. Das waren anfangs so mikroskopische Mengen, die er da selbst in den Mund gekriegt hat, dass der Umstieg echt super langsam war. Er hatte glaube ich nur ein Mal mit dickerem Stuhl zu kämpfen. Wenn man nebenher noch viel stillt ist das die beste Medizin.
Brei Kinder in meinem Umfeld hatten öfters zu kämpfen. Kann man sich ja auch vorstellen, dass auf einmal 100g Pastinaken oder Kartoffeln da schneller stopfen als ein bisschen Tomate, ein bisschen Banane und ein Stück Pfannkuchen.
Anfangs war es schon ungewohnt da einfach nicht verkopft ranzugehen und das Kind einfach machen zu lassen. Aber les dir nochmal den Link zur Beikosteinführung durch. Da ist alles super beschrieben.
Einfach dem Kind dein salzloses Essen hinstellen und schauen was es damit macht.
Sie greift schon nach meinem/unserem Essen und führt mittlerweile den Löffel selbst zum Mund. Sie bekommt immer einen eigenen in die Hand dazu.
Also hast du immer wenn ihr gegessen habt, deinem Baby auch was abgegeben? Ungesalzen natürlich?
Das fände ich für uns organisatorisch leichter als Brei kochen 🙈
Ich habe die Mengen beim Mittag reduziert und höre sofort auf zu geben sobald sie desinteressiert wirkt.
Sie bekommt Kartoffel+Zucchini und etwas Birnenmus.
Nachmittag ist sie gierig auf meine Banane da gebe ich ihr 2-4 Löffelchen. Sie würde auch mehr davon nehmen, aber ich trau mich nicht, will sie ja nicht überstopfen.

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Ellies
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Re: Muttermilch induzierte Colitis

Beitrag von Ellies » 08.09.2019, 20:49

Ja genau, wir haben ihm einfach unser Essen gegeben, ungesalzen. Also nicht unbedingt sowas wie Nüsse oder kleinteilige, harte Sachen. Und nichts mit Zucker.
Aber alles an Gemüse und Beilagen..
Ellie mit dem kleinen Muulwürfle (04/2018) :)

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Re: Muttermilch induzierte Colitis

Beitrag von Skoxi » 08.09.2019, 20:50

So machen wir das, von dem was wir essen bekommt die Kleine etwas ab, wenn es passt. Kartoffeln hat man ja schnell mit der Gabel zerdrückt und bißchen Olivenöl dazu, Erbsen oder Mais haben wir durch die Knoblauchpresse gedrückt. Wenn gar nichts dabei war gab es ein Stück Brot oder etwas geriebenen Apfel.
So ist ihr Essen schnell mitgemacht ohne großen Aufwand.
Zwerg 02/2016
Kleine Maus 03/19

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Re: Muttermilch induzierte Colitis

Beitrag von weintraube80 » 09.09.2019, 06:46

Cool! Dann werde ich das auch so machen, denn manchmal schaut sie schon gierig und kriegt nix, weil ich im Kopf habe "sie hatte heut doch schon Brei".

Danke euch!

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