Muttermilch induzierte Colitis

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weintraube80
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Muttermilch induzierte Colitis

Beitrag von weintraube80 » 28.08.2019, 23:21

Hallo :4: - Mamis,

ich bin neu hier und habe auch schon direkt eine Frage.
Bei meiner Tochter wird eine Muttermilch induzierte Colitis vermutet, weil sie seit Wochen Blutfäden und neuerdings Blut im Stuhl mit erheblichen Schleimbeimengungen :oops:. hat (sorry für die Details)
Nun ist es so, dass ich mich schon seit etlichen Wochen ca. 2 Monate auch komplett kuhmilchfrei ernähre, meines Wissens nach.
Sie hatte mit ca 6 Wochen sehr häufig Stuhlgang (bis zu 10 x am Tag) in den dollsten Varianten. Ich wurde von ärztlicher Seite nicht ernstgenommen, erst als die ersten Blutfäden auftauchten. Das passierte ca. 1 Woche nach Zufüttern von Spezialmilch. Seit dem passierte es immer wieder mal, letzten Freitag dann sehr doll nachts.
Ich habe es in der Zwischenzeit geschafft 98% zu Stillen teils auch tageweise 100% Stillen ohne Zufüttern.
Bei meinem Baby wurde heute Blut abgenommen um weitere Unverträglichkeiten auszuschließen, die Ärzte gehen von einer Muttermilch induzierten Colitis aus und raten zum sofortigen Abstillen. Mein Baby quält sich so ohne Brust, sie vermisst es sehr, kann nur in der Manduca einschlafen usw.
Hat jemand Erfahrung mit so einem Problem? Ich wäre um Tipps froh und Erfahrungsberichte.
Entschuldigt den langen Text.

LG Weintraube

pqr
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Re: Muttermilch induzierte Colitis

Beitrag von pqr » 29.08.2019, 00:09

Hallo Weintraube

Welche Spezialmilch hast Du denn zugefüttert?
Hat Dein Baby weitere Probleme außer den Blutigen Fäden? Gedeiht es gut?
Viele Grüße
pqr

pqr mit Mini 04/2015
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pqr
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Re: Muttermilch induzierte Colitis

Beitrag von pqr » 29.08.2019, 00:26

Wenn ich das richtig verstehe, wird der Begriff «Muttermilch-induzierte Kolitis» für «Kuhmilch-induzierte allergische Kolitis» oder «Nahrungsmittel-induzierte eosinophile Proktokolitis" bzw. Allergische Prokolitis verwendet, d.h. das Kind verträgt nicht die Muttermilch selbst nicht, sondern in die Muttermilch übergegangene Proteine, meist von Kuhmilch, manchmal auch Soja.
Viele Grüße
pqr

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Re: Muttermilch induzierte Colitis

Beitrag von 7erendipity » 29.08.2019, 03:48

Hallo,

Hat deine Tochter denn eine Gedeihproblematik, also zu wenig zugenommen? Hat sie schmerzen unmittelbar oder einige Zeit nach dem stillen? Bist du jetzt schon komplett am abstillen? Welche Milch hast du zugefüttert? Auf Sojabasis? Du schriebst erst NACH dem Zufüttern kam es zu Blutfädchen?
Wer hat die Diagnose gestellt? Wart ihr bei einem Gastroenterologen (Darmspezialist)?
Geht es deiner Tochter schlecht, oder ist sie bis auf die Stuhlproblematik gesund?
Ein abstillen ist bei dieser Diagnose eigentlich nicht nötig, nur bei sehr schweren Krankheitsverläufen mit Gedeihstörung und starkem Blutverlust würde man dazu raten.
Es muss auch nicht immer ein Milcheiweiss die Ursache sein. Manchmal reagieren Kinder wohl auch auf andere Eiweiße (Soja etc.)

Kennst du diesen Artikel:
https://abm.memberclicks.net/assets/DOC ... german.pdf

Bei meiner ältesten Tochter wurde auch diese Diagnose von der Kinderärztin gestellt, sie hatte über Wochen Blut Fädchen im Stuhl und eher hochfrequente grünliche und schaumige Stühle. Daraufhin habe ich mich komplett vegan ernährt, weil die möglichen Eiweiße auf die reagiert werden kann auch in Fleisch zu finden sind.
Es wurde nach einigen Wochen besser, allerdings zweifele ich im Nachhinein etwas an der Diagnose.
Eine Stillberaterin im RL meinte zu mir, dass diese Diagnose eher selten ist, meine Tochter hatte immer sehr gut zugenommen und keine Gedeihprobleme, ich hatte aber sehr sehr viel Milch.
Ein Überangebot von Milch kann wohl auch durch die dadurch beschleunigte Darmpassage (viel laktosereiche Milch) zu Blut im Stuhl führen.

Es wäre wichtig, dass du folgende Fragen möglichst genau beantworten um eine Beratung hier zu bekommen:
Wie funktioniert Stillberatung im SuT?

Dann kann sich eine Still-Mod besser mit euch befassen.
Alles gute.
LG 7erendipity
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Re: Muttermilch induzierte Colitis

Beitrag von 7erendipity » 29.08.2019, 03:50

https://stillen-und-tragen.de/forum/vie ... 2&t=168505
Vielleicht hilft dir dieser Thread weiter.
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Re: Muttermilch induzierte Colitis

Beitrag von AnnieMerrick » 29.08.2019, 05:01

pqr hat geschrieben:
29.08.2019, 00:26
Wenn ich das richtig verstehe, wird der Begriff «Muttermilch-induzierte Kolitis» für «Kuhmilch-induzierte allergische Kolitis» oder «Nahrungsmittel-induzierte eosinophile Proktokolitis" bzw. Allergische Prokolitis verwendet, d.h. das Kind verträgt nicht die Muttermilch selbst nicht, sondern in die Muttermilch übergegangene Proteine, meist von Kuhmilch, manchmal auch Soja.
Genau, und wir hatten das! Ich habe mich dann sehr streng milch, kasein ! Und glutenfrei, sojafrei sowieso, ernährt und mit dem vollstillen wurde es besser.

Spezialnahrung , pre usw,. Hat es bei uns schlimmer gemacht.
Viele Grüße
AnnieMerrick mit Mausemädchen und Mäusezwerg
---
Ich reduziere meine Onlinezeit und antworte unter Umständen erst einige Tage später.

weintraube80
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Re: Muttermilch induzierte Colitis

Beitrag von weintraube80 » 29.08.2019, 06:11

pqr hat geschrieben:
29.08.2019, 00:09
Hallo Weintraube

Welche Spezialmilch hast Du denn zugefüttert?
Hat Dein Baby weitere Probleme außer den Blutigen Fäden? Gedeiht es gut?
Ich hatte anfangs zu wenig Milch und wir haben Milumil zugefüttert. Ich war lange in der Annahme, dass nicht genug Milch da ist.
Ab ca der 6./7. Lebenswoche fing es von einem Tag auf den anderen an, dass meine Tochter grünlichen Stuhlgang hatte. Der Arzt ging von einem Magen-Darm Infekt aus, weil sie auch häufig spuckte und es manchmal auch schwallartig wieder hoch kam (meine Vermutung dazu im Nachhinein war, dass wir sie überfüttert haben weil Angst vor zu wenig Milch).
Dann fing es an mit dem sehr häufigen Stuhlgang, von schleimig bis schaumig grünlich, wie Wasser grünlich, alles dabei. Es schien ihr aber nix auszumachen?
Sie musste sich nicht besonders anstrengen um sich zu entleeren.
Irgendwann sagte der Kinderarzt, dass diese Stühle komisch seien insbesondere das Schleimige. Er empfahl uns eine kuhmilchfreie Spezialmilch, die ALTHERA.
Ich stillte weiter und fütterte nicht mehr nach jeder Mahlzeit dazu. Die Spuckerei hörte auf und die hohe Stuhlfrequenz besserte sich von 10 Mal zu ca. 2-5 x am Tag. Die Stühle waren nicht mehr dauerhaft grünlich überwiegend senf- bis goldgelb aber durchgehend mit einem Schleimanteil.
Meiner Tochter fiel die Umstellung auf die Althera mit der Verdauung sehr schwer, ich hatte den Eindruck, dass sie davon eine Art Verstopfung bekam. Eine Woche nach der Einführung von der Althera waren das erste Mal Blutpünktchen im Stuhl. Ein Test auf Blut im Stuhl war negativ also wurde ich nicht weiter ernstgenommen.
Ich machte 3 Tage bevor sie die Althera bekam eine Auslassdiät (3 Tage jeweils an einem Tag nur Kartoffeln, Nudeln, Reis) der Stuhlgang war perfekt, kein Schleim, goldgelb.
Ab den ersten Blutpünktchen im Stuhl hatte sie sie immer mal wieder, nie tagelang am Stück.
Sie gedeiht und wächst wunderbar. Bei der U4 war sie 62,5 cm und 7600 Gramm schwer. Eigentlich gut.
Sie nimmt weiterhin gut zu und sieht auch sehr gesund aus, entwickelt sich auch sehr gut motorisch usw.
Letze Woche bekam sie Donnerstag abends 80ml Althera, meine Milch reichte nicht, weil ich zu wenig getrunken habe, dachte ich. In der Nacht zum Freitag hatte sie plötzlich 3x Stuhlgang mit rosa Schleim und Blutfädchen in jeder Stuhlwindel.
Es wurde ein Test gemacht, der war diesmal positiv auf Blut. Gestern wurde ihr Blut abgenommen, ich soll nur noch Althera füttern. Der Stuhl ist wieder grünlich gewesen mit etwas weniger Schleim, aber dafür hat sie mehr Bauchschmerzen.
Sie ist jetzt 5 Monate alt.
Gestillt wurde immer nach Bedarf, zum Trost, zum Einschlafen usw.
Bei Hunger trank sie konstant, beim Stillen zur Beruhigung dockte sie auch mal häufiger ab und bei Neugierde. In den letzten 2-3 Wochen war das vermehrt der Fall mit dem Ab-und Andocken. Häufig trank sie nur kurz und schaute dann lieber was der große Bruder macht.
Ich würde ungern abstillen, unsere Stillbeziehung ist uns beiden wichtig,gerade jetzt wo ich sie nicht mehr seit gestern anlege sehe ich wie viel Milch ich eigentlich habe.
Ich hoffe, ich habe nichts vergessen :-)

Vielen lieben Dank an alle die mir antworten.

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Re: Muttermilch induzierte Colitis

Beitrag von weintraube80 » 29.08.2019, 07:47

7erendipity hat geschrieben:
29.08.2019, 03:48
Hallo,

Hat deine Tochter denn eine Gedeihproblematik, also zu wenig zugenommen? Hat sie schmerzen unmittelbar oder einige Zeit nach dem stillen? Bist du jetzt schon komplett am abstillen? Welche Milch hast du zugefüttert? Auf Sojabasis? Du schriebst erst NACH dem Zufüttern kam es zu Blutfädchen?
Wer hat die Diagnose gestellt? Wart ihr bei einem Gastroenterologen (Darmspezialist)?
Geht es deiner Tochter schlecht, oder ist sie bis auf die Stuhlproblematik gesund?
Ein abstillen ist bei dieser Diagnose eigentlich nicht nötig, nur bei sehr schweren Krankheitsverläufen mit Gedeihstörung und starkem Blutverlust würde man dazu raten.
Es muss auch nicht immer ein Milcheiweiss die Ursache sein. Manchmal reagieren Kinder wohl auch auf andere Eiweiße (Soja etc.)

Kennst du diesen Artikel:
https://abm.memberclicks.net/assets/DOC ... german.pdf

Bei meiner ältesten Tochter wurde auch diese Diagnose von der Kinderärztin gestellt, sie hatte über Wochen Blut Fädchen im Stuhl und eher hochfrequente grünliche und schaumige Stühle. Daraufhin habe ich mich komplett vegan ernährt, weil die möglichen Eiweiße auf die reagiert werden kann auch in Fleisch zu finden sind.
Es wurde nach einigen Wochen besser, allerdings zweifele ich im Nachhinein etwas an der Diagnose.
Eine Stillberaterin im RL meinte zu mir, dass diese Diagnose eher selten ist, meine Tochter hatte immer sehr gut zugenommen und keine Gedeihprobleme, ich hatte aber sehr sehr viel Milch.
Ein Überangebot von Milch kann wohl auch durch die dadurch beschleunigte Darmpassage (viel laktosereiche Milch) zu Blut im Stuhl führen.

Es wäre wichtig, dass du folgende Fragen möglichst genau beantworten um eine Beratung hier zu bekommen:
Wie funktioniert Stillberatung im SuT?

Dann kann sich eine Still-Mod besser mit euch befassen.
Alles gute.
Sie nahm und nimmt jeher super zu.
Als sie noch Koliken hatte war sie unruhig an der Brust.
Meistens nicht, nur wenn das große Geschäft unterwegs war. Ansonsten trinkt sie ruhig, wie jetzt :-) ich konnte mir das Drama nicht länger angucken.
Ich hatte ihr seit gestern keine Brust gegeben bis jetzt.
Sie ist nach dem Stillen normal würde ich sagen.
Schreit nicht, ich habe nicht den Eindruck, dass sie vermehrt Schmerzen hat dadurch. Nur bis das Geschäft kommt dauert es manchmal, da regt das Stillen oft an meine ich.

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Re: Muttermilch induzierte Colitis

Beitrag von weintraube80 » 29.08.2019, 07:52

weintraube80 hat geschrieben:
29.08.2019, 07:47
7erendipity hat geschrieben:
29.08.2019, 03:48
Hallo,

Hat deine Tochter denn eine Gedeihproblematik, also zu wenig zugenommen? Hat sie schmerzen unmittelbar oder einige Zeit nach dem stillen? Bist du jetzt schon komplett am abstillen? Welche Milch hast du zugefüttert? Auf Sojabasis? Du schriebst erst NACH dem Zufüttern kam es zu Blutfädchen?
Wer hat die Diagnose gestellt? Wart ihr bei einem Gastroenterologen (Darmspezialist)?
Geht es deiner Tochter schlecht, oder ist sie bis auf die Stuhlproblematik gesund?
Ein abstillen ist bei dieser Diagnose eigentlich nicht nötig, nur bei sehr schweren Krankheitsverläufen mit Gedeihstörung und starkem Blutverlust würde man dazu raten.
Es muss auch nicht immer ein Milcheiweiss die Ursache sein. Manchmal reagieren Kinder wohl auch auf andere Eiweiße (Soja etc.)

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Bei meiner ältesten Tochter wurde auch diese Diagnose von der Kinderärztin gestellt, sie hatte über Wochen Blut Fädchen im Stuhl und eher hochfrequente grünliche und schaumige Stühle. Daraufhin habe ich mich komplett vegan ernährt, weil die möglichen Eiweiße auf die reagiert werden kann auch in Fleisch zu finden sind.
Es wurde nach einigen Wochen besser, allerdings zweifele ich im Nachhinein etwas an der Diagnose.
Eine Stillberaterin im RL meinte zu mir, dass diese Diagnose eher selten ist, meine Tochter hatte immer sehr gut zugenommen und keine Gedeihprobleme, ich hatte aber sehr sehr viel Milch.
Ein Überangebot von Milch kann wohl auch durch die dadurch beschleunigte Darmpassage (viel laktosereiche Milch) zu Blut im Stuhl führen.

Es wäre wichtig, dass du folgende Fragen möglichst genau beantworten um eine Beratung hier zu bekommen:
Wie funktioniert Stillberatung im SuT?

Dann kann sich eine Still-Mod besser mit euch befassen.
Alles gute.
Sie nahm und nimmt jeher super zu.
Als sie noch Koliken hatte war sie unruhig an der Brust.
Meistens nicht, nur wenn das große Geschäft unterwegs war. Ansonsten trinkt sie ruhig, wie jetzt :-) ich konnte mir das Drama nicht länger angucken.
Ich hatte ihr seit gestern keine Brust gegeben bis jetzt.
Sie ist nach dem Stillen normal würde ich sagen.
Schreit nicht, ich habe nicht den Eindruck, dass sie vermehrt Schmerzen hat dadurch. Nur bis das Geschäft kommt dauert es manchmal, da regt das Stillen oft an meine ich.
Ach so, der Kinderarzt meinte das bzw es ist eine Gemeinschaftspraxis und die haben das so besprochen damit "eine Linie da rein kommt".
Ich persönlich glaube, dass sie überfordert sind.
Ich werde jetzt bis Montag weiter Stillen und wieder eine Auslassdiät machen. Denn die Althera quält sie fürchterlich und sie hat damit Schwierigkeiten mit dem groß machen.

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Re: Muttermilch induzierte Colitis

Beitrag von 7erendipity » 29.08.2019, 07:53

Hallo,
Ich bin keine Stillberaterin, aber ich würde bei diesem milden Verlauf nicht einfach abstillen. Wenn die Blutuntersuchung auch unauffällig ist, würde ich einfach mal weiter machen und es aussitzen.
Deine Tochter ist ja auch bald im Beikostalter, häufig wird es dann auch besser wenn mit Beikost begonnen werden kann.
Aber sie hat keine Gedeihstörung, du schreibst die seltsamen Stühle stören sie nicht. Das klingt doch gut.
Und was soll denn die Begründung sein warum du abstillen musst? Da muss man m M n schon abwiegen was schwerer wiegt, das Abstillen und dadurch die Nachteile von Muttermilch-freier Ernährung oder die Entzündung. Das kann man aus der Ferne schlecht beurteilen, ich würde mir da aber an deiner Stelle eine andere Kinderärztlichen Meinung einholen, und zwar von einem Gastroenterologen.

Wenn sie auf Althera auch reagiert, und du dich vorher wirklich Milcheiweissfrei ernährt hast, könnte ja auch etwas anderes noch (zusätzlich?) in frage kommen. Eine richtige Auslassdiät würde ich ohne Fachkenntnisse allerdings nicht alleine durchführen.
Das Lactalbumin (ein mögliches Milcheiweiss) ist tierartspezifisch, das Casein jedoch nicht, deshalb sollte man während des Auslassversuchs auch keine Schaf- oder Ziegenmilchprodukte zu sich nehmen.
LG 7erendipity
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