Stillen+ Zufüttern von Geburt an / Stillen mit tubulären Brüsten

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Re: Stillen+ Zufüttern von Geburt an / Stillen mit tubulären Brüsten

Beitrag von Mondenkind » 27.08.2019, 21:10

Ich brauche die Stillfrequenz auf jeden Fall, ich hab einfach nicht alles verstanden von dem, was du aufgeschrieben hattest.

WArum wird so selten gewogen? Ich halte das unter den Umständen nicht für sinnvoll, da Probleme mit der Milchbildung vorbekannt sind und die Zunahme sich derzeit im unteren Normbereich bewegt.

Die Frage ist, was möchtest Du: nicht pumpen, nicht BES, wie Du es am Anfang schriebst oder hast Du Deine Meinung revidiert?
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Re: Stillen+ Zufüttern von Geburt an / Stillen mit tubulären Brüsten

Beitrag von MostOfNow » 29.08.2019, 21:56

Nein, BES nutze ich weiterhin und bin damit okay.
Pumpen zusätzlich schaffe ich nur einfach nicht.
Wird meine Milch durch diese Entscheidung irgendwann ganz weg gehen, obwohl ich ja anlege?
Ich dachte das halt einfach das zufüttern immer mehr wird.

Okay ... dann notiere ich es auch weiterhin.

Wenn es an der unteren Norm ist- muss ich dann die Menge die ich zufütter besser erhöhen?
Es sind ja derzeit etwa 300ml/Tag

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Re: Stillen+ Zufüttern von Geburt an / Stillen mit tubulären Brüsten

Beitrag von MostOfNow » 29.08.2019, 22:07

Zum wiegen:
Meine Hebamme kommt zum wiegen.
Ich wollte nach der Geburt gern täglich wiegen , davon hat sie mir abgeraten, ebenfalls vom protokollieren.

Kurz zum Hintergrund: bei meinem Sohn hatt das thema stillen in meinem Tag einen so großen Raum eingenommen dass ich gedanklich irgendwann nur darauf fixiert war .
ich habe nach dem Abstillen bei ihm ( das ja "unfreiwillig " kam wegen der brustverweigerung nachdem wir Flasche gegeben haben weil das BES mit ihm total schwierig war ) eine ziemlich tiefe Krise durchlebt.

Für meine Hebamme steht an erster Stelle das zu verhindern♡

Ich bin deswegen auch sehr ambivalent was das Protokoll führen angeht.
einerseits weiß ich dass es sehr wichtig ist um hier überhaupt ausreichend beraten zu werden .
die Beratung wiederum ist für mich wichtig weil ich sicher gehen möchte dass ich meiner Tochter nicht irgendwie schade weil sie zu wenig bekommt.
gleichzeitig natürlichr möchte ich dass sie so viel wie möglich von mir bekommt. Besonders nachdem meine große und auch mein Sohn nicht gut mit Pre-Milch klarkamen

Auf der anderen Seite merke ich das gerade durch das Protokollieren das Thema sich quasi den ganzen Tag durch meine Gedanken zieht weil ich überlege ob sie jetzt schon ausreichend Pipi Windeln hatte für die Uhrzeit zb und ob ich mehr Milch in sie rein bekommen sollte .
Aber auch wenn ich den Fluss erhöhe nimmt sie nicht viel mehr.

pqr
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Re: Stillen+ Zufüttern von Geburt an / Stillen mit tubulären Brüsten

Beitrag von pqr » 29.08.2019, 22:37

Hallo Most of Now

Ich hatte auch bei beiden Kindern Unterstützung durch Stillberatung und wollte Dir meine Erfahrungen mit dem Protokollieren da lassen. Auch wenn ich nicht protokolliert hätte, wäre das Thema genauso präsent gewesen beim 2. Kind, nur mit mehr Ungewissheit.
Ich hatte eine kurze Phase unterbrochen aufzuschreiben, war aber nicht ungestresst dadurch. Ich hatte das unbestimmte Gefühl, es könnte wenig sein und nicht klappen, und auch das stresste mich.
Viele Grüße
pqr

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Re: Stillen+ Zufüttern von Geburt an / Stillen mit tubulären Brüsten

Beitrag von MostOfNow » 01.09.2019, 20:08

Danke. Das hilft mir

Ich möchte diesen Beitrag erst mal pausieren und mir darüber klar werden mit welchem Auftrag bzw warum ich die Beratung möchte oder ob es vielleicht ohne geht.
Dann kann ich auch besser und entschiedener hinter dem protokollieren stehen und ihr so richtig beraten.

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Re: Stillen+ Zufüttern von Geburt an / Stillen mit tubulären Brüsten

Beitrag von Mondenkind » 01.09.2019, 20:32

Ich kann deine Ambivalenz auch vollkommen nachvollziehen. Für eine Beratung muss aber klar sein, was Du möchtest. Und eine psychische Krise zu verhindern sollte Priorität haben!

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