Baby nimmt nicht zu. Zufüttern?

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pqr
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Re: Baby nimmt nicht zu. Zufüttern?

Beitrag von pqr » 24.08.2019, 12:29

Hm, das ist sicher eher etwas, was Teazer als Stillmod abschätzen kann.

Meine Laienvermutung wäre, dass Du, Babsi einfach immer recht früh anbietest und das Kind deshalb gar keine Hungerzeichen zu machen braucht.
Viele Grüße
pqr

pqr mit Mini 04/2015
und Mini2 12/2017

Leominor
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Re: Baby nimmt nicht zu. Zufüttern?

Beitrag von Leominor » 24.08.2019, 12:57

Das war beim Tigermädchen auch so. Sie hat quasi nie Hunger angezeigt, als sie in dem Alter war. Aber, ich habe halt auf Grund unserer Startschwierigkeiten auch von mir aus sehr häufig Stillen angeboten. Sie hatte gar keinen Grund sich zu melden! 😉 Als sie etwas älter war, war ich dann nicht mehr gar so sehr hinterher Bzw. sie hat auch irgendwann angefangen häufiger mal sehr deutlich abzulehnen. Und ab und zu kam es dann tatsächlich vor, dass sie wohl Hunger hatte und ich noch nichts angeboten hatte. Da hat sie sich dann sehr wohl gemeldet... Mit etwa 9-10 Monaten hat sie mir dann immer am Shirt gezogen, wenn sie stillen wollte. Da habe ich angefangen ihr ein „Wort“ dafür beizubringen. Von anderen im Forum habe ich gelesen, dass sie Babyzeichen benutzt haben. Ich bin im Nachhinein auch absolut sicher, dass sie mir mit 6 Monaten schon sehr deutlich mitgeteilt hätte, wenn sie hungrig war (da habe ich es nur nie so weit kommen lassen).

Zur trockenen Nachtwindel: hätten wir auch eine ganze Zeit lang. Eigentlich bis vor kurzem. Der Kleinen ging es immer blendend.
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Babsi
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Re: Baby nimmt nicht zu. Zufüttern?

Beitrag von Babsi » 24.08.2019, 14:07

nido56 hat geschrieben:
24.08.2019, 12:19
Ich will mich jetzt nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber ich finde, wenn dein Baby im Alter von 6 Monaten wirklich praktisch nie Hunger zeigt, du ihm das Stillen oder Essen regelmäßig aufdrängen musst, und es dann auch oft nur widerwillig isst, dann klingt das für mich tatsächlich etwas problematisch.

Hast du das Problem mal mit dem Kinderarzt besprochen? Also nicht im Hinblick auf das Gewicht, das ist ja OK, sondern im Hinblick darauf, dass dein Kind ein sehr schwieriges Essverhalten zeigt? Es gibt ja durchaus Fütterstörungen, die im Baby Alter beginnen.

Nicht falsch verstehen, ich will nicht behaupten, dass dein Kind eine Fütterstörung HAT. Ich bin ja keine Fachfrau. Aber du empfindest sein Trink- und Essverhalten dauerhaft als sehr problematisch und bist ziemlich gestresst davon. Vielleicht wäre es gut, wenn ein Fachmann erstmal feststellt, ob dem ein körperliches Problem zugrunde liegt.
Sie zeigt zum Glück nicht nie Hungerzeichen, sondern nur selten und nachts halt (wieder) kaum. Wodurch sehr lange Trinkpausen entstehen, was meine Hauptsorge war. Aufgrund unserer Vorgeschichte, kann ich es halt leider nicht positiv sehen, dass H. so lange am Stück schläft, wie es evtl. andere Mütter machen würden.
Ich denke auch, dass H. grundsätzlich einfach selten Hunger melden muss, da ich ihr häufig vorher schon die Brust anbiete. Aufdrängen muss ich zum Glück nicht, also ich empfinde es nicht so. Wir hatten Phasen, wo ich nach längeren Stillpausen verschiedene Positionen anbieten musste, damit sie trinkt. Inzwischen reicht das Auspacken der Brust.
Sie kann auch zeigen, wenn sie nicht will (Kopf wegdrehen, schimpfen). Ich biete ihr an, wenn sie länger nichts verlangt hat oder wenn es einfach in den Tagesablauf passt, z.B. vor einer längeren Autofahrt. Auch wenn H. quengelt, biete ich ihr zuerst die Brust an, bevor ich Alternativen versuche.
Ob das Andocken dann immer aufgrund von Hunger ist oder einfach oft auch Spaß am Nuckeln und Kuscheln kann ich nicht einschätzen. H. nutzt die Brust auch sehr viel zur Beruhigung. zum Einschlafen und zum Frustabbau, ohne Stillen einschlafen geht eigentlich gar nicht. Alternativ könnte ich immer abwarten, bis H. nach der Brust verlangt und quenglig wird. Das fällt mir aber aufgrund der Vorgeschichte sehr schwer. Dachte es wäre o.k. ihr die Brust anzubieten.....Wäre das besser?
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ShinyCheetah
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Re: Baby nimmt nicht zu. Zufüttern?

Beitrag von ShinyCheetah » 24.08.2019, 14:12

Ich als Laie behaupte, fürs Kind ist es nie verkehrt, die Brust anzubieten. Du kannst sie ja nicht zwingen, das Angebot anzunehmen. Aber ich denke auch, dass du einfach mehr entspannen könntest ;)
mit Sohn F (Ende September 18)

Leominor
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Re: Baby nimmt nicht zu. Zufüttern?

Beitrag von Leominor » 24.08.2019, 15:11

Babsi hat geschrieben:
24.08.2019, 14:07

Ich biete ihr an, wenn sie länger nichts verlangt hat oder wenn es einfach in den Tagesablauf passt, z.B. vor einer längeren Autofahrt. Auch wenn H. quengelt, biete ich ihr zuerst die Brust an, bevor ich Alternativen versuche.
Ob das Andocken dann immer aufgrund von Hunger ist oder einfach oft auch Spaß am Nuckeln und Kuscheln kann ich nicht einschätzen. H. nutzt die Brust auch sehr viel zur Beruhigung. zum Einschlafen und zum Frustabbau
Das klingt doch gut! 😁 Stillen ist ja bei weitem nicht nur Nahrung, sonden so viel mehr!!!Ich wollte definitiv nicht sagen, dass du warten sollst bis sie quengelt, sondern nur, dass du es im Zweifel definitiv merken wirst, wenn sie Hunger hat! Und eben die Vermutung äußern, dass das einfach selten der Fall ist, dass sie sich „beschweren“ muss, weil du häufig genug von Dir aus anbietest.

Das mit dem „genießen“ können, wenn das Kind länger am Stück schläft kommt bei euch sicher auch noch! War bei mir auch ein längerer Lernprozess. 😉 Mittlerweile beruhige ich sie nachts auch durchaus mal ohne stillen, weil ich schlichtweg keine Lust habe. Vor einem Jahr wäre das unvorstellbar für mich gewesen! Ich hatte so eine Angst, sie könnte zu wenig bekommen, dass ich das niemals gemacht hätte! Aber seit sie etwas älter ist, mehr isst und immer deutlicher kommuniziert, bin ich da sehr viel entspannter! Ich bin sicher, das kommt bei euch auch noch! Gib euch Zeit! Das wird schon!
Leominor mit dem kleinen Tigermädchen (12/17) und Babytiger im Bauch (2/20)

Leominor
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Re: Baby nimmt nicht zu. Zufüttern?

Beitrag von Leominor » 24.08.2019, 15:23

Ich musste gerade an einen Witz denken, den ich vor einiger Zeit mal gehört habe...

Die Eltern der kleinen Miriam sind in großer Sorge, weil die Kleine so gar nicht spricht. Alle Gleichaltrigen sprechen schon eine Menge, nur sie nicht.

Eines Tages sitzt die Familie beim Essen. Da sagt die Kleine Miriam doch plötzlich: „Mutter, das Essen ist kalt!“ Die Eltern sind völlig aus dem Häuschen! „Kind, du kannst ja sprechen! Wieso hast du das bislang nie getan?“
Darauf Miriam: „ Bislang war ja auch alles in Ordnung...“

Verstehst du, was ich meine?

H. findet wohl einfach, ihr macht das ziemlich gut! 😉
Leominor mit dem kleinen Tigermädchen (12/17) und Babytiger im Bauch (2/20)

nido56
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Re: Baby nimmt nicht zu. Zufüttern?

Beitrag von nido56 » 24.08.2019, 15:42

Babsi hat geschrieben:
24.08.2019, 14:07
nido56 hat geschrieben:
24.08.2019, 12:19
Ich will mich jetzt nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber ich finde, wenn dein Baby im Alter von 6 Monaten wirklich praktisch nie Hunger zeigt, du ihm das Stillen oder Essen regelmäßig aufdrängen musst, und es dann auch oft nur widerwillig isst, dann klingt das für mich tatsächlich etwas problematisch.

Hast du das Problem mal mit dem Kinderarzt besprochen? Also nicht im Hinblick auf das Gewicht, das ist ja OK, sondern im Hinblick darauf, dass dein Kind ein sehr schwieriges Essverhalten zeigt? Es gibt ja durchaus Fütterstörungen, die im Baby Alter beginnen.

Nicht falsch verstehen, ich will nicht behaupten, dass dein Kind eine Fütterstörung HAT. Ich bin ja keine Fachfrau. Aber du empfindest sein Trink- und Essverhalten dauerhaft als sehr problematisch und bist ziemlich gestresst davon. Vielleicht wäre es gut, wenn ein Fachmann erstmal feststellt, ob dem ein körperliches Problem zugrunde liegt.
Sie zeigt zum Glück nicht nie Hungerzeichen, sondern nur selten und nachts halt (wieder) kaum. Wodurch sehr lange Trinkpausen entstehen, was meine Hauptsorge war. Aufgrund unserer Vorgeschichte, kann ich es halt leider nicht positiv sehen, dass H. so lange am Stück schläft, wie es evtl. andere Mütter machen würden.
Ich denke auch, dass H. grundsätzlich einfach selten Hunger melden muss, da ich ihr häufig vorher schon die Brust anbiete. Aufdrängen muss ich zum Glück nicht, also ich empfinde es nicht so. Wir hatten Phasen, wo ich nach längeren Stillpausen verschiedene Positionen anbieten musste, damit sie trinkt. Inzwischen reicht das Auspacken der Brust.
Sie kann auch zeigen, wenn sie nicht will (Kopf wegdrehen, schimpfen). Ich biete ihr an, wenn sie länger nichts verlangt hat oder wenn es einfach in den Tagesablauf passt, z.B. vor einer längeren Autofahrt. Auch wenn H. quengelt, biete ich ihr zuerst die Brust an, bevor ich Alternativen versuche.
Ob das Andocken dann immer aufgrund von Hunger ist oder einfach oft auch Spaß am Nuckeln und Kuscheln kann ich nicht einschätzen. H. nutzt die Brust auch sehr viel zur Beruhigung. zum Einschlafen und zum Frustabbau, ohne Stillen einschlafen geht eigentlich gar nicht. Alternativ könnte ich immer abwarten, bis H. nach der Brust verlangt und quenglig wird. Das fällt mir aber aufgrund der Vorgeschichte sehr schwer. Dachte es wäre o.k. ihr die Brust anzubieten.....Wäre das besser?
So klingt das schon ganz anders. Nach deinem letzten Post hatte ich den Eindruck, dein Kind würde praktisch nie Hunger melden und müsste grundsätzlich eher zum Essen genötigt werden. Das hätte ich schon ungewöhnlich gefunden.

So, wie du jetzt schreibst, klingt das völlig normal, finde ich. Ich habe meinem Sohn auch öfter mal die Brust angeboten, weil es gerade gut passte oder weil ich dachte, er könnte mal wieder eine Portion gebrauchen.

Also, vergiss bitte, was ich vorhin geschrieben habe. Ich hatte dich einfach falsch verstanden.
nido mit dem kleinen Piraten (01/2012)

mäuschenmama
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Re: Baby nimmt nicht zu. Zufüttern?

Beitrag von mäuschenmama » 24.08.2019, 20:51

Mir ging es jetzt eine Weile auch so, dass ich das Gefühl hatte, das Mäuschen meldet sich nie von sich aus. Habe dann regelmäßig von mir aus die Brust angeboten, meist wurde getrunken und wenn kein Bedarf da war, eben maximal zweimal genuckelt oder von Anfang an der Kopf abgewandt.
Mittlerweile hat das Mäuschen einen ganz bestimmten Tonfall beim "mh-mh" machen, der anzeigt, dass sie stillen möchte (dauerte aber auch ein bisschen, bis ich das kapiert hatte). Zudem zeigt sie immer wieder mit dem Kopf in meine Richtung/arbeitet sich zu mir vor oder stubst die Brust an, um mir zeigen, dass ich doch bitte die Milchbar auspacken soll. Versuche ihr allerdings nun ein Zeichen beizubringen in der Hoffnung, dass sie mir nicht in ein paar Wochen das Shirt auszieht, wenn sie verstanden hat, wie das mit der Stillöffnung funktioniert. 😅

Aber das war eben alles einem Wandel unterzogen (und ändert sich wahrscheinlich auch wieder 😉) - und selbst jetzt biete ich immer mal aktiv an, wenn ich weiß, wir müssen bald los oder wenn es ihr nicht so gut geht. Und dann trinkt sie halt nur kurz. Einziges Manko: Wenn sie nicht richtig hungrig ist und wir uns nicht zurück ziehen, wird nicht ordentlich getrunken, weil alles andere vieeeeeel spannender ist. Oder aber sie will eigentlich trotzdem trinken und dockt dann ständig ab und an... Kein Problem daheim auf dem Sofa (vielmehr bringt sie meinen Mann damit immer zum Lachen, wenn sie wieder angerobbt kommt um in den unmöglichsten Positionen anzudocken), aber unterwegs äußerst unpraktisch... Und dennoch ist da dieses "Lieber trotzdem anlegen, sie will ja gerade irgendwie schon und sie soll ja auch zunehmen" - würde sie sicherlich auch, wenn ich sie erstmal noch ablenke und bissl später in Ruhe stille, aber man kriegt die Gedanken halt nicht so schnell los nach anfänglichen Schwierigkeiten... Da kann ich dich voll verstehen. Und zugleich merke ich, wie wertvoll es ist, wieder mehr und mehr darauf zu vertrauen, dass das Mäuschen schon weiß, was es wann braucht.
(Und um ehrlich zu sein, so gegen mal 2-3 Stunden Schlaf ohne dauernuckelndes Kind hätte ich echt nichts einzuwenden. Aber ich kann dich dennoch verstehen, dass es dir momentan noch schwerfällt mit den nächtlichen Pausen. Ich hoffe und wünsche dir, dass du es schaffst, dir darum bald keinen Kopf mehr zu machen.🙂)
Liebes Grüßle, mäuschenmama

mit dem mäuschen 02/2019 - das den Ärzten gezeigt hat, was es von Prognosen hält. :mrgreen:

Babsi
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Re: Baby nimmt nicht zu. Zufüttern?

Beitrag von Babsi » 25.08.2019, 08:52

Guten Morgen,

wir haben heute wieder gewogen. Beikost bekommt H. weiterhin 2x täglich, ich glaube sie würde auch öfters essen, aber 2x passt gut in unseren Tagesablauf. Wir haben inzwischen eine Mischung aus Füttern, Löffel selbst halten und Handführung (sie führt unsere Hand). Die Mengen schwanken stark. Sie bekommt weiterhin nur Brei und Banane, da ich mich festere Dinge noch nicht trau. Gestern hat mich eine Bekannte, die ebenfalls stillt, gefragt, ob ich schon eine Mahlzeit ersetzen kann. Kann ehrlich gesagt gar nicht verstehen, wie das beim Stillen funktionieren sollte. H. stillt vor dem Essen, manchmal dazwischen und manchmal danach. Fläschchen wird weiter verweigert.

12.02. 3640 (KH)
20.03. 4500
10.04. 4950
10.05. 5500 (Hebamme)
12.06. 6150 (Dopmeridon 10 - 10)
15.06. 6220 (Domperidon 10)
18.06. 6430
21.06. 6520
25.06. 6650 (neue Waage, kontrolliert)
28.06. 6590
02.07. 6720
03.07. 6730
04.07. 6800
05.07. 6800
06.07. 6830
07.07. 6810
08.07. 6910
09.07. 6940
14.07. 6980
17.07. 6990
22.07. 7100
25.07. 7140
28.07. 7170
01.08. 7340
04.08. 7320
08.08. 7350
11.08. 7360
18.08. 7620
25.08. 7680

@ Leominor: Ich hoffe wir werden entspannter mit der Zeit, besonders beim Thema Beikost bin ich (überraschend) entspannt. Ich merke ja jetzt schon ganz deutlich bei H., dass sie immer besser ihre Anliegen vertreten kann, da wird auch schon mal das T-Shirt gepackt. Ich habe übrigens gerade deine Signatur gelesen - herzlichen Glückwunsch!
@ Mäuschenmama: Das halbherzige Trinken kennen wir hier auch. Dann wir ein Schluck getrunken, dann wieder in der Gegend rumgeschaut, wieder getrunken, ein bisschen vor sich hin gesungen etc. Ihr macht das sichtlich Spass.
@ nido56: Schon vergessen ;-)

Nur eins ist mir noch ganz wichtig; Ich finde das Verhalten von H. nicht problematisch. H. ist super und macht alles toll und hat ganz viel Geduld mit mir :-) Meine Sorge ist mein Verhalten, das ich H. (wieder) nicht gerecht werde.
Babsi mit Zwergenfrau 02/19

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Re: Baby nimmt nicht zu. Zufüttern?

Beitrag von Leominor » 25.08.2019, 09:11

Eine „Mahlzeit“ ersetzen, wie deine Freundin das meint, geht auch nicht, wenn man nach Bedarf stillt. 😉

Das wird von alleine mit der Zeit weniger. Also bei uns war es zumindest so, dass sie sehr lange nicht seltener gestillt hat, sondern (vermutlich) einfach ein bisschen weniger getrunken hat pro Mahlzeit. Irgendwann hat sie dann nachts immer länger geschlafen und tagsüber auch mal lieber gegessen, als gestillt. Wobei das sehr tagesformabhängig war bzw. davon abhängig ob ich verfügbar war oder nicht. Und irgendwann habe ich dann tagsüber weiter reduziert, weil wir uns noch ein Kind gewünscht haben und ich noch keinen Zyklus hatte. Hat ja dann auch geklappt. 😉
Vielen Dank für die Glückwünsche! Da werdet ihr euren eigenen Weg finden. H. wird dir zeigen, was sie möchte und vielleicht kommst du auch irgendwann an den Punkt, dass du einzelne Still“Mahlzeiten“ nicht mehr möchtest und sagst dann mal nein. Das habe ich aber definitiv erst mit Ü1 gemacht und würde ich mit einem so kleinen Kind auch definitiv nicht machen. Mittlerweile stillen wir noch mindestens 3x in 24h, meist eher so 4-5x und für uns passt das gut. Wie gesagt, das ergibt sich mit der Zeit. 😁
Leominor mit dem kleinen Tigermädchen (12/17) und Babytiger im Bauch (2/20)

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