Wegen Langzeitstillen B12-Mangel beim Kind?

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

Moderatoren: bayleaf, Atsitsa, Mondenkind, deidamaus, SchneFiMa, Teazer, tania

Benutzeravatar
AnnieMerrick
SuT-Legende
Beiträge: 9713
Registriert: 05.07.2014, 19:56

Re: Wegen Langzeitstillen B12-Mangel beim Kind?

Beitrag von AnnieMerrick » 22.04.2019, 20:41

deidamaus hat geschrieben:
22.04.2019, 20:17
AnnieMerrick hat geschrieben:
21.04.2019, 06:42
Darf ich mich mit einer Frage einklinken?
Wie sieht es aus, wenn in der Sws ab ca. 19 woche
b12, eisenanämie und schwerer vit d mangel vorlagen, aber 3 monate nach der Entbindung alle werte wieder im unteren normbereich liegen, ausser b12, da gab es einen hohen Überschuss durch das Kombipräperat meiner FA.


Könnten beim kind Mangelerscheinungen bei o.g. vorliegen? Es wurde bis in den 10. Monat quasi vollgestillt.
Hattest du dann in der Schwangerschaft die entsprechenden Sachen substituiert?

Eisenmangel beim Baby kann in der Tat durch Eisenmangel der Mutter in der Schwangerschaft begünstigt werden. Ob es Studien zu B12 und Vitamin D gibt, weiß ich nicht. Da sollte dich aber dein Frauenarzt bzw. dein Kinderarzt informieren können.

Liebe Grüße
deidamaus
Ja, ich habe vom arzt aus substituiert, aber es blieb ja nichts drin. Gar nix. Meinen kinderarzt hatte ich gleich bei der u3 informiert, mit laborwerten von mir, kurz vor der Entbindung war alles quasi "leer" (Eisenanämie war rot dahinter geschrieben mit 3 x !!!) Der KIA meinte, kind sieht gesund aus, Stillkind. Damit war die Sache vom Tisch.

Bemerkt man denn Eisenmangel? Generell B12 und D3 Mangel bei Kindern?

Auch in Hinblick auf meine Große, die Unverträglichkeiten hat und extrem blass und dauerverschnupft ist.

Die Folgewertenach Entbindung hat dann meine Hebamme genommen. Bei mir ist alles wieder okay :D
Viele Grüße
AnnieMerrick mit Maus (6/14) und Spatz (6/18)
---
Ich reduziere meine Onlinezeit und antworte unter Umständen erst einige Tage später.

Pinguinkröte
hat viel zu erzählen
Beiträge: 204
Registriert: 29.01.2019, 22:34

Re: Wegen Langzeitstillen B12-Mangel beim Kind?

Beitrag von Pinguinkröte » 23.04.2019, 07:33

deidamaus hat geschrieben:
22.04.2019, 20:14
pqr hat geschrieben:
20.04.2019, 22:56
Es gibt lt. der Mehrzahl der Publikationen eine Korrelation/Abhängigkeit des Gehaltes Vit B 12 in der Muttermilch und des mütterlichen Blutspiegels.
Man könnte wohl schauen oder recherchieren, wie der Blutspiegel durch Deine Spritzen über die Zeit so aussieht.
Für stillende Mütter mit B12 Mangel wird empfohlen, täglich B12 zu sich zu nehmen, da es keine Studien dazu gibt, ob eine nicht tägliche Aufnahme oder gelegentliche Spritzen für einen ausreichenden Gehalt an B12 in der Muttermilch sorgen.

Liebe Grüße
deidamaus
Danke für die Info. Dann werde ich mich da um ne andere Art der Substitution kümmern.
Pinguinkröte mit Tragling (06/18)

Glyzinie
gehört zum Inventar
Beiträge: 478
Registriert: 05.02.2017, 11:51

Re: Wegen Langzeitstillen B12-Mangel beim Kind?

Beitrag von Glyzinie » 23.04.2019, 22:42

Vitamin D bekommen die Kleinen ja sowieso zusätzlich. Da würde ich mich nicht sorgen. Das ein unterer Wert für dich weit von gut weg ist, weißt du ja wahrscheinlich.
Eisenmangel erkennt man evtl. an Apetitmangel. Auch Risikogruppen wie Frühgeborene sind oft betroffen.
Wenn dir das alles so Sorgen macht bei deinem Kind, dann besprich dich mit dem Arzt und lass Blut abnehmen.

Die Übelkeit kann übrigens auch von den Eisentabletten sein, die du genommen hast.
Mit eiligem Piffi (11/2016)
Bild

Antworten