Bitte um Unterstützung mit dem BES/ evtl Reduktion der Zufüttermenge

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Re: Bitte um Unterstützung mit dem BES/ evtl Reduktion der Zufüttermenge

Beitrag von mäuschenmama » 25.07.2019, 12:21

äffchen hat geschrieben:
25.07.2019, 11:18
mir war so als hätte ich gestern Abend schon geschrieben.. :wink:
hier gab es am Anfang auch ein oder zweimal viel Erbrechen. das erste mal war es nach winzigen Mengen Banane. das hat sie offenbar einfach nicht vertragen. insgesamt hatte ich das Gefühl, dass gekochtes und der getreidebrei am Anfang besser zu verdauen waren. inzwischen geht alles. die Mengen sind allerdings nach wie vor nicht so groß..da bin ich ein bisschen neidisch auf die 190g..
Das mit dem nicht vertragen hab ich mich auch gefragt. Es war ein gemischtes Obstgläschen. Ich hab jetzt erstmal nur solche nachgekauft, in denen nur eine Obstsorte ist, damit ich da besser sehen kann wie es mit dem vertragen ist.
Ich bin ehrlich gesagt mehr als erstaunt gewesen, wie sie diese große Menge reingespachtelt hat (tags davor war ich ja schon bei den 120g Gläschen mehr als baff, als sie mir bei ihren zwei Mahlzeiten je eines geleert hat), damit hatte ich echt nicht gerechnet. Aber den Großteil davon durfte ich ja dann wieder auf mir, im Teppich, an der Wand und im Badewasser begrüßen - ob das so zu beneiden ist. ;)
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Re: Bitte um Unterstützung mit dem BES/ evtl Reduktion der Zufüttermenge

Beitrag von Mondenkind » 25.07.2019, 14:23

mäuschenmama hat geschrieben:
24.07.2019, 18:55
Und es ist bei alledem ja eigentlich auch nicht Sinn der Sache, dass sie sich in der Folgezeit zweimal heftig erbricht, weil sie sich ihren Magen mit dem vielen Essen (stillen, Brei, wollte nochmal stillen) überdehnt hat... Nach dem zweiten Erbrechen hat sie wahnsinnig geschrien, ist aber nun an der Brust zur Ruhe gekommen und eingeschlafen.
Das Erbrechen kann zum einem natürlich auch einen anderen Grund haben.

Darüber hinaus kann es natürlich sein, dass zumindest anfangs größere Portionen nicht so gut vertragen werden, subjektiv. Das heißt aber immer noch nicht, dass sie nicht objektiv ruhig so viel essen darf, wie sie möchte! Wenn es halt zu viel war, dann schränk es ein. Aber ich kann ja von hier nicht wissen, wieviel sie verträgt. Fakt ist, es gibt keine ernst zu nehmende Richtlinien, wann welches Kind wieviel Gramm essen soll oder darf.
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Re: Bitte um Unterstützung mit dem BES/ evtl Reduktion der Zufüttermenge

Beitrag von mäuschenmama » 26.07.2019, 11:24

Danke für deine Nachricht, Mondenkind. Komme leider erst heute zum Antworten.
Ich schau jetzt einfach, wie es sich die nächsten Tage entwickelt.
Gestern wollte sie zum Beispiel nur einmal essen und da auch nur eine kleine Portion - ich glaube, das lag daran, dass es ihr gar nicht gut ging - sehr schmerzhafte Verstopfung inklusive blutigem Po... Mittlerweile hat sie dank Glycerinzäpfchen endlich etwas Stuhl absetzen können, es geht ihr ein ganzes Stück besser.
Von daher isst sie heute vielleicht auch wieder besser. Statt Neues auszuprobieren haben wir aber beschlossen erstmal bereits bekannte, gut vertragene und stuhlauflockernde Kost zu geben, bis sich ihre Verdauung wieder normalisiert hat.

Sollte ich mengenmäßig das Gefühl nicht los werden, dass es etwas zu viel wird, würde ich in den kommenden Tagen evtl die Menge nach oben hin begrenzen (also eben nicht ganz so viel wie Mittwoch) und erstmal sehen, wie sie es verträgt. Vor allem weil es so scheint - wahrscheinlich auch in Kombination mit der Hitze - dass sie von den letzten beiden Tagen etwas erschöpft ist. Jedenfalls schläft sie sehr viel, stillt aber zum Glück weiterhin gut.
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Re: Bitte um Unterstützung mit dem BES/ evtl Reduktion der Zufüttermenge

Beitrag von mäuschenmama » 26.07.2019, 12:16

Noch eine Frage: Falls sie mal gar nichts vom angebotenen Brei oder vom Familientisch isst, soll ich dann beim Stillen abends noch etwas übers BES zufüttern oder wären ein, zwei Tage da kein Problem?

Wenn der Tag so weiter läuft wie bisher wird es wohl schwer werden mit der Beikostgabe... Aber vielleicht geht's ihr in ein paar Stunden auch schon wesentlich besser und ich mach mir umsonst Gedanken.
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Re: Bitte um Unterstützung mit dem BES/ evtl Reduktion der Zufüttermenge

Beitrag von Mondenkind » 26.07.2019, 22:10

mäuschenmama hat geschrieben:
26.07.2019, 12:16
Noch eine Frage: Falls sie mal gar nichts vom angebotenen Brei oder vom Familientisch isst, soll ich dann beim Stillen abends noch etwas übers BES zufüttern oder wären ein, zwei Tage da kein Problem?
Nein, ich würde kein BES mehr anbieten. Sie holt sich schon, was sie braucht.
Wenn der Tag so weiter läuft wie bisher wird es wohl schwer werden mit der Beikostgabe... Aber vielleicht geht's ihr in ein paar Stunden auch schon wesentlich besser und ich mach mir umsonst Gedanken.
Solche TAge gibt es- wir essen ja auch mal einen Tag mehr, einen weniger.
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Re: Bitte um Unterstützung mit dem BES/ evtl Reduktion der Zufüttermenge

Beitrag von mäuschenmama » 27.07.2019, 20:34

Mondenkind hat geschrieben:
26.07.2019, 22:10
Nein, ich würde kein BES mehr anbieten. Sie holt sich schon, was sie braucht.
Habe deine Nachricht gestern noch gelesen, aber der Tag hatte es sehr in sich, kam dann nicht mehr zum Antworten...
Deine Nachricht hat mich beruhigt, auch wenn sie letztlich gestern doch noch einmal was vom Brei gegessen hat. War halt einfach unsicher nachdem sie jetzt fast 5 Monate lang immer was zusätzlich zum Stillen hatte.
Mondenkind hat geschrieben:
26.07.2019, 22:10
Solche TAge gibt es- wir essen ja auch mal einen Tag mehr, einen weniger.
Mal mehr, mal weniger denke ich mir von Anfang an. Nur wie es ist, wenn sie mal gar nichts zusätzlich zum Stillen nimmt hatte mich verunsichert. Wahrscheinlich fehlt nach unserer Geschichte auch schlichtweg einfach ein Stück weit das Vertrauen in die Milchbildung - andererseits ist die aktuelle Breimenge ja auch nicht so mega groß als dass sie es ab und an nicht auch über Stillen ausgleichen könnte.
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Re: Bitte um Unterstützung mit dem BES/ evtl Reduktion der Zufüttermenge

Beitrag von mäuschenmama » 12.08.2019, 11:21

Hallo Mondenkind,
ich hatte mich ja jetzt eine ganze Zeit lang nicht mehr gemeldet, habe einfach mal beobachtet wie es hier bei uns so läuft.
Ich habe mich immer mal wieder bei dem Gedanken ertappt nicht vielleicht doch mal wieder zu wiegen... Aber es dann mit Blick auf mein Mäuschen, das in letzter Zeit immer mobiler wird, viel grinst und juchzt, sein lassen. Sie zeigt mir ja schließlich sehr gut, dass es ihr gut geht (das häufige Weinen der letzten Zeit lag definitiv am Entwicklungsschub und tritt vor allem dann auf, wenn ich mich Richtung Zimmertür bewege.😉).

So richtig deutlich zeigt sie zwar nur an, dass sie an die Brust will, wenn sie verärgert ist (weil zB das vorwärts krabbeln noch nicht klappt, sie so gerne würde, aber dann doch wieder rückwärts unterwegs ist) oder kurz kuscheln will (da hat sie den ausgepackten Busen gestern angestrahlt und mit Schwung angedockt 😀😍), ich biete es ihr einfach immer wieder an. Meistens will sie dann auch trinken, aber oft nur kurz, sie will ja dringend weiter spielen, außerdem könnte man ja was verpassen. 😉 Aber wenn sie müde wird trinkt sie ausdauernd und zudem häufig im Schlaf.
Brei isst sie zweimal täglich (einmal Obst, einmal Gemüse), in der Regel je ca 40g - dazu immer mal wieder was zum Probieren vom Familientisch. Aktuell gebe ich ihr ja hochkalorischen Brei. Soll ich das einfach so weiterführen? Wenn ja, wie lange etwa?
Ansonsten meinte der Kinderarzt letztens, dass es gut wäre, etwas früher Fleisch einzuführen (das mit dem Eisensirup klappt im Brei wesentlich schlechter als im BES, aber er meinte so wies sich verändert hat, können wir das Eisen substituieren erstmal sein lassen). Was er mit "früher" meint habe ich vergessen zu fragen. Dachte, das hole ich nächste Woche bei der U5 nach. Aber da ich aufgrund eines Sturzes letzte Woche mit Krücken unterwegs bin und unklar ist, ob ich bis zum Termin alleine mit dem Mäuschen hinkomme habe ich den Termin verlegt. Allerdings ist er jetzt erst einen Monat später, weil vorm Praxisurlaub alles schon so voll ist. Weiß also nicht so ganz wie ich es jetzt mit dem Fleisch handhaben soll.

Im Zuge der verletzungsbedingten "Sofa-Tage" und der Tatsache, sie nicht mal eben zur Beruhigung etwas durch die Wohnung tragen zu können, stillen wir übrigens seeeeeehr oft. Bin froh, nicht mehr dokumentieren zu müssen, mags lieber ausschließlich genießen können statt es in Zahlen zu sehen. 😅
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Re: Bitte um Unterstützung mit dem BES/ evtl Reduktion der Zufüttermenge

Beitrag von Babsi » 16.08.2019, 18:02

Ich schubs dich mal nach oben mit Deiner Frage bzw. Fragen ;-)
Unsere Kleinen sind ja etwa gleich alt. Meine Maus bekommt schon Fleisch. Hab ihr bereits vor ein paar Wochen ne kleine Portion gegeben, da hatte ich aber das Gefühl, dass sie sehr drückt danach und hab wieder pausiert. Seit ein paar Tagen bekommt sie wieder Fleisch und verdaut es auch gut. Laut meiner KiÄ ist es o.k. ab Beikoststart auch Fleisch zu geben - ich hoffe das stimmt so.
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Re: Bitte um Unterstützung mit dem BES/ evtl Reduktion der Zufüttermenge

Beitrag von Mondenkind » 18.08.2019, 10:32

mäuschenmama hat geschrieben:
12.08.2019, 11:21
Aktuell gebe ich ihr ja hochkalorischen Brei. Soll ich das einfach so weiterführen? Wenn ja, wie lange etwa?
Möchtest Du gar keinen Brei geben oder keinen hochkalorischen mehr?
mäuschenmama hat geschrieben:
12.08.2019, 11:21
Ansonsten meinte der Kinderarzt letztens, dass es gut wäre, etwas früher Fleisch einzuführen (das mit dem Eisensirup klappt im Brei wesentlich schlechter als im BES, aber er meinte so wies sich verändert hat, können wir das Eisen substituieren erstmal sein lassen). Was er mit "früher" meint habe ich vergessen zu fragen. Dachte, das hole ich nächste Woche bei der U5 nach. Aber da ich aufgrund eines Sturzes letzte Woche mit Krücken unterwegs bin und unklar ist, ob ich bis zum Termin alleine mit dem Mäuschen hinkomme habe ich den Termin verlegt. Allerdings ist er jetzt erst einen Monat später, weil vorm Praxisurlaub alles schon so voll ist. Weiß also nicht so ganz wie ich es jetzt mit dem Fleisch handhaben soll.
Esst Ihr denn selber Fleisch? Dann biete ihr ruhig was an, wenn Ihr auch welches esst. Besonders viel oder vermehrt Fleisch muss nicht sein, wenn sie auch keine Substitution mehr braucht. Ansonsten kann Fleisch ab Beikoststart angeboten werden, das ist kein Problem.
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Re: Bitte um Unterstützung mit dem BES/ evtl Reduktion der Zufüttermenge

Beitrag von mäuschenmama » 22.08.2019, 20:19

Babsi und Mondenkind, entschuldigt! Leider kam keine Benachrichtigungsmail und so habe ich eure Antworten erst heute gelesen...
Mondenkind hat geschrieben:
18.08.2019, 10:32
Möchtest Du gar keinen Brei geben oder keinen hochkalorischen mehr?
Brei würde ich ihr auf jeden Fall weiterhin geben - sie isst ihn sehr gern und mit Freude. Ich war nur unsicher, ob wir die Ölmenge irgendwann - und wenn ja wann - reduzieren sollten.
Mondenkind hat geschrieben:
18.08.2019, 10:32
Esst Ihr denn selber Fleisch? Dann biete ihr ruhig was an, wenn Ihr auch welches esst. Besonders viel oder vermehrt Fleisch muss nicht sein, wenn sie auch keine Substitution mehr braucht. Ansonsten kann Fleisch ab Beikoststart angeboten werden, das ist kein Problem.
Kochschinken esse ich viel, Fleisch aber essen wir nur sehr selten (auch wenn ich selbst derzeit Eisen substituieren muss und es wahrscheinlich daher sinnvoll wäre, wieder häufiger bzw zumindest regelmäßig Fleisch zu essen...). Also einfach dann ein Stück Fleisch ungewürzt mit anbraten, klein schneiden und ihr geben? Das können wir gerne das nächste Mal probieren. Hätte ich deine Nachricht früher gesehen, hätte sie heute vom Abendessen bei den Schwiegereltern etwas davon bekommen - das müsste ja dann auch gehen, wenn ich in einem Fall wie heute Abend dann vom fertigen Schnitzel einfach die Panade entferne, oder?
Sie schaut zwar immer sehr gierig auf mein Wurstbrot, aber da sind so viele Gewürze und ja oft auch Zusatzstoffe drin, sodass ich ihr Wurst bisher verwehrt und dann nur Brot gegeben habe.
Da fällt mir noch was ein: Sollten wir das Brot eigentlich auch immer buttern? (Auch wenn wir danach das ganze Kind waschen müssen...)
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