Abstill-Plauder-Strang

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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tetris
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Re: Abstill-Plauder-Strang

Beitrag von tetris » 26.08.2019, 07:24

Nach einer Woche darf sogar ich wieder ins Bett bringen, dann wird gekuschelt und ca. 5 Minuten getragen, nachts hat sie zweimal durchgeschlafen, seit es wieder so warm ist trinkt sie 1-2 male Wasser.

Tags fragt sie an und zu nach Milch, nimmt aber dann gerne Kuscheln, Wasser oder Essen, je nach Bedarf

Allerdings schlafen nun 4 Kuscheltiere bei uns.
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NudelSalat1234
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Re: Abstill-Plauder-Strang

Beitrag von NudelSalat1234 » 30.08.2019, 13:05

Hallo zusammen!

Ich gehe ab September wieder arbeiten und werden dann nur noch "chaotisch" (meine Arbeitszeiten schwanken sehr, mein Mann bleibt zuhause) stillen. Aktuell sind wir, wenn mein Kleiner nicht gerade krank ist, beim Stillen zum Abend- und Mittagsschlaf und nächtlichen Stillen angekommen, ohne mein Zutun. Also er will zumeist tagsüber nicht. Zuerst dachte ich, es wäre besser, ich würde das vor meinem Wiedereinstieg kontrolliert reduzieren, hatte dann aber keine Lust 😂 es ist dann von allein weniger geworden!

Warum ich aber eigentlich hier schreibe ist die latente Furcht vor durchstillten Nächten. Wir hatten kürzlich etwa eine oder zwei Wochen harte Nächte, die ich mit eigenem Mittagsschlaf ganz gut gewuppt habe, aber das geht ja dann nicht mehr. Hat jemand so nachts a gestillt, dass immer zuerst der Papa reagiert hat (schlafen im Familienbett) und dann erst gestillt wurde, wenn das nicht geklappt hat? Mein Mann könnte sich auch zwischen mich und unseren Sohn legen, hilft das?
Vielleicht ergibt sich auch das von selbst, denn vor diesem Schub/Zähnen/Wasauchimmer hatten wir längere Stillabstände, die für mich gut gepasst haben...

Ihr merkt, ich bin wirr. 😁
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ShinyCheetah
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Re: Abstill-Plauder-Strang

Beitrag von ShinyCheetah » 30.08.2019, 21:20

Ich arbeite seit einem Monat wieder und stille nachts zwischen 5 und 20 mal (grobe Schätzung ;)). Wenn es zu anstrengend wird, das Dauernuckeln unangenehm wird oder ich einfach nicht mehr mag und das Gefühl habe, dringend Schlaf am Stück zu brauchen, wecke ich meinen Mann und er steht mit F auf. Gibt natürlich viel Protest, aber entweder Rumtragen oder Federwiege oder Pezziball hat bis jetzt immer gekappt. Kam bisher 3x vor.

Damit will ich sagen: Keine Angst vor Arbeit mit durchstillten Nächten ;) Meine Kolleg(Inn)en mit nicht (mehr) gestillte Kindern sind sogar eher weniger wach als ich ;)
mit Sohn F (Ende September 18)

Freshi
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Re: Abstill-Plauder-Strang

Beitrag von Freshi » 30.08.2019, 22:39

Kann ich bestätigen, nachts mehrfach stillen und arbeiten geht trotzdem...irgendwie :lol:

Allerdings hab ich vor ungefähr zwei Monaten trotzdem entschieden, dass das nächtliche Stillen nun ein Ende haben muss, zumindest wenn ich morgens um 4.30 Uhr wieder raus musste. Damit einhergehend haben wir aber auch unser Familienbett aufgelöst - der Zwerg ist auf eine große Matratze umgezogen und Papa hat sukzessive mehr "Nachtschichten" dort übernommen, nachdem das Schlafen ohne mich (weil nach 12 Monaten dann auch wieder im Nachtdienst) soooo super geklappt hat.
Seit ca. 2 Wochen stillen wir nur noch einmal täglich, in der Nacht kommt er nichtmal mehr auf die Idee zu stillen wenn ich ihn begleite weil er aufwacht oder so, das macht es mir natürlich auch wirklich sehr leicht das Ganze so durchzuziehen...
Manchmal ist das größte Glück ganz klein... (05/18)

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Frinchen
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Re: Abstill-Plauder-Strang

Beitrag von Frinchen » 01.09.2019, 12:58

Freshi hat geschrieben:
30.08.2019, 22:39
Kann ich bestätigen, nachts mehrfach stillen und arbeiten geht trotzdem...irgendwie :lol:

Allerdings hab ich vor ungefähr zwei Monaten trotzdem entschieden, dass das nächtliche Stillen nun ein Ende haben muss, zumindest wenn ich morgens um 4.30 Uhr wieder raus musste. Damit einhergehend haben wir aber auch unser Familienbett aufgelöst - der Zwerg ist auf eine große Matratze umgezogen und Papa hat sukzessive mehr "Nachtschichten" dort übernommen, nachdem das Schlafen ohne mich (weil nach 12 Monaten dann auch wieder im Nachtdienst) soooo super geklappt hat.
Seit ca. 2 Wochen stillen wir nur noch einmal täglich, in der Nacht kommt er nichtmal mehr auf die Idee zu stillen wenn ich ihn begleite weil er aufwacht oder so, das macht es mir natürlich auch wirklich sehr leicht das Ganze so durchzuziehen...
Hast du nachts direkt komplett abgestillt? Ich überlege auch immer mal wieder. Allerdings muss ich um 5:30 aufstehen und habe Sorge, dass wenn ich ein Zeitfenster nach Gordon einführe, er dann morgens dauernuckeln möchte.
Aber wahrscheinlich ist mein Leidensdruck aktuell noch nicht sooo hoch, dass ich das in welcher Form auch immer durchziehen würde.
...mit dem Äffchen 08/2017

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Re: Abstill-Plauder-Strang

Beitrag von fridalenka » 01.09.2019, 17:23

Ich arbeite seit einem Jahr wieder und seitdem stilen wir auch immer noch nachts. Es sind aber nur 1 oder 2 mal und somit bekomme ich ausreichend Schlaf. Bis vor 3 Monaten haben wir im Familienbett geschlafen und da waren sie Nächte nicht gut. Ich habe schlecht geschlafen und bin oft aufgewacht obwohl mein Sohn auch nur zweimal oder dreimal stillen wollte. Fast jedesmal wenn er sich gedreht hat etc. war ich munter. Ich war früh wie geradert aber dass lag halt nicht amstillen sondern der allgemeinen Schlafsituation. Er hat nun ein eigenes ganz tolles Bett neben uns indem er gerne schläft und wir trotzdem noch stillen können. Für uns die perfekte Lösung.
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Re: Abstill-Plauder-Strang

Beitrag von fridalenka » 01.09.2019, 17:27

Achso um Deine Frage zu beantworten. Unser Papa schläft so tief dass er unseren Sohn oft erst nach mir hört und ich vorher schon wach werde. Da er aber beruflich einen sehr verantwortungsvollen Job hat z d jeden Tag fast 2 Stunden mit dem Auto zur Arbeit fahren muss lasse ich ihn au h schlafen.
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Re: Abstill-Plauder-Strang

Beitrag von Freshi » 01.09.2019, 19:18

Frinchen hat geschrieben:
01.09.2019, 12:58
Freshi hat geschrieben:
30.08.2019, 22:39
Kann ich bestätigen, nachts mehrfach stillen und arbeiten geht trotzdem...irgendwie :lol:

Allerdings hab ich vor ungefähr zwei Monaten trotzdem entschieden, dass das nächtliche Stillen nun ein Ende haben muss, zumindest wenn ich morgens um 4.30 Uhr wieder raus musste. Damit einhergehend haben wir aber auch unser Familienbett aufgelöst - der Zwerg ist auf eine große Matratze umgezogen und Papa hat sukzessive mehr "Nachtschichten" dort übernommen, nachdem das Schlafen ohne mich (weil nach 12 Monaten dann auch wieder im Nachtdienst) soooo super geklappt hat.
Seit ca. 2 Wochen stillen wir nur noch einmal täglich, in der Nacht kommt er nichtmal mehr auf die Idee zu stillen wenn ich ihn begleite weil er aufwacht oder so, das macht es mir natürlich auch wirklich sehr leicht das Ganze so durchzuziehen...
Hast du nachts direkt komplett abgestillt? Ich überlege auch immer mal wieder. Allerdings muss ich um 5:30 aufstehen und habe Sorge, dass wenn ich ein Zeitfenster nach Gordon einführe, er dann morgens dauernuckeln möchte.
Aber wahrscheinlich ist mein Leidensdruck aktuell noch nicht sooo hoch, dass ich das in welcher Form auch immer durchziehen würde.
Nein, ich hab mit einem Zeitfenster von 23-5 Uhr begonnen. Bestimmt 6 Wochen lang... Oft ist er ab da aber auch nach dem Einschlafstillen garnicht mehr bis 23.00 Uhr aufgewacht oder ich war morgens nach 5.00 Uhr schon weg, so wurde das einfach irgendwie immer weniger.
Ich konnte mir kurz vorher auch noch nicht vorstellen das Stillen nachts komplett einzuschränken aber nachdem wir dann mehrere Tage hatten in denen er wenn ich zu Hause war gefühlt von 5-8 Uhr nur genuckelt hat ohne wieder einzuschlafen, beim Papa aber problemlos bis mindestens 7.30 Uhr schläft wollte ich wirklich nicht mehr. Und als das innerlich klar war für mich konnten wir es zu dritt auch gut und gemeinsam umsetzen.
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Re: Abstill-Plauder-Strang

Beitrag von Frinchen » 01.09.2019, 20:19

Ja, diese Klarheit fehlt bei mir noch. Wir haben halt auch gute Nächte dabei, einer einige Stunden am Stück schläft. Aber eben häufiger welche, in denen er alle 1-2 Stunden wach wird. Wenn ich morgens weg bin, schläft er auch in er Regel besser 🙂
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Re: Abstill-Plauder-Strang

Beitrag von Arnat » 05.09.2019, 12:41

Ich reihe mich hier auch nochmal ein. Meine Kleine stillt nachts - ach ich weiß nicht wie oft - und dreht sich sehr häufig bzw. legt sich so hin, dass sie maximal viel Platz braucht. Wir ziehen bald um und da bekommt sie ihr eigenes Zimmer. Ich hoffe, sie wird dort dann auch schlafen - eventuell auf unserem jetzigen Bett. Das Kinderbett steht neben uns, aber sie will darin nicht schlafen - sondern nur in unserem, bzw. meinem. Mein Mann schläft auf der Schlafcouch, da unser jetziges Bett noch zu schmal für uns alle drei wäre.

Sie stillt tagsüber morgens, mittags und Abends - manchmal fällt mittags weg, wenn sie vormittags viel gegessen hat. Abends schafft sie es häufig nicht mehr zu Abend zu essen, wenn sie keinen Mittagsschlaf vor unserer Nachmittagskita hatte - wenn schon, dann schon.
Ich würde sehr gerne nachts abstillen und mein Kind ins eigene Bett legen - Nachts merke ich oft, dass ich nicht gut schlafen kann, weil sie viel nuckelt. Wenn ich nachts nicht da bin, dann wacht sie bei meinem Mann nur einmal auf und schläft dann auch ohne essen oder trinken wieder ein. Wenn ich da bin, wacht sie viel öfter auf und will trinken.

Wie ziehe ich es durch, wenn sie manchmal abends nichts gegessen hat? Reicht es denn prinzipiell, wenn sie morgens, mittags und abends gegessen und gestillt hat (abends trinkt sie beide Brüste leer bevor sie einschläft) und ich sie dann erst wieder ran lasse, wenn es sechs uhr Morgens ist? Sie schläft ohne Abendessen (wenn sie keinen Mittagsschlaf hatte) von ca. 7 bis 22 Uhr - stillt dann nochmal und schläft wieder ein. Was meint ihr... würde sie hungern, wenn ich es dann bis zum Morgen verweigere? Könnte ich es theoretisch um 22 Uhr auch weglassen?

Ach ja, und dann ist da noch die Sehnsucht nach einen weiteren Schwangerschaft.

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