Kuhmilcheiweißunverträglichkeit

Austausch, Rezepte und Erste Hilfe für die Ernährungsumstellung bei Zöliakie, Milcheiweißunverträglichkeit, Lactoseintoleranz, etc.
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sanilii
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Re: Kuhmilcheiweißunverträglichkeit

Beitrag von sanilii » 14.02.2018, 14:21

Eigtl ist es wirklich nur Fett, es können lediglich noch Spuren drin sein. Ich halte es also wie mit den Spuren und die sind mir egal.
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Helenchen
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Re: Kuhmilcheiweißunverträglichkeit

Beitrag von Helenchen » 14.02.2018, 16:29

Danke sanilii dann erweitern wir mal vorsichtig unsren speiseplan
mit den Mädels an der Hand (2012/2015)und dem Bärchen auf dem Arm (7/2017)

Mein Nähpark: Pfaff quilt ambition 2.0, W6 Overlock und Juki mcs 1500

Schneekugel81
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Re: Kuhmilcheiweißunverträglichkeit

Beitrag von Schneekugel81 » 18.03.2018, 03:09

Hallo,

ich habe jetzt so viel gelesen und gefühlt doch noch mindestens 100 Fragen.

Wie und wann würde es bei Euren Kindern festgestellt.
Wer hat Euch geholfen?
Müsstet ihr alles allein lernen, was man Essen darf, wie man kochen kann?

Wir vermuten, dass unser Jüngster eine Milcheiweissunverträglichkeit hat.

Seit fast 20 Woche quälen ihn immer wieder heftige Bauchschmerzen, einmal Fliessschnupfen, die Nase war so zu, dass ich über Wochen vier mal täglich inhaliert habe.

Erst hieß es Kiss (dass er auch hatte), dann Koliken, dann ein Infekt.

Ich lasse gerade alles weg, bin aber was das Kochen angeht völlig ratlos. Ernähre mich von Dinkelbrot, Äpfeln, Möhren und Nudeln mit Ketchup 🙄
Mir ist das Stillen wahnsinnig wichtig, es hat mich so getroffen, wenn er nicht trinken wollte oder die Brust angeschrien hat. Irgendwie war nie jemand da, der uns helfen wollte.
Irgendwann habe ich mich total eingeigelt, weil er so viel geschrien hat und ich das Glück anderer nicht mehr ertragen konnte.
Ok, das sprengt jetzt hier den Rahmen, aber ich wollte damit ausdrücken, wie sehr ich mich über jeden Tipp freue.

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sanilii
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Re: Kuhmilcheiweißunverträglichkeit

Beitrag von sanilii » 18.03.2018, 12:35

Oh Schneekugel, das hört sich anstrengend an! ((()))

Also, wir hatten einmalig viel Blut im Stuhl und die Verdachtsdiagnose der Kinderärztin lautete Kuhmilcheiweißunverträglichkeit/-Allergie.
Die einfachste und auch beste Art der Diagnose (vor allem in dem Alter) ist die Auslassdiät. Wenn nach 6-8 Wochen komplettem Milchverzicht keine Symptome mehr da sind bzw sich sehr bessern ist es eigtl so gut wie klar.
Wenn der Kinderarzt die Diagnose ausspricht habt ihr definitiv Anspruch auf eine Ernährungsberatung!

Generell ist es nicht allzu schwer, milcheiweißfrei zu kochen. Milch und Sahne entweder weglassen oder mit Kokos/Hafer/Reis etc ersetzen. Keine Butter sondern Margarine (Achtung, viele haben Buttermilch oder so drin). Bei verpackten Sachen wirklich gut die Inhaltsstoffe durchlesen (auch auf Casein, Molkepulver, Milchpulver etc achten). Bäcker und Metzger bzw auch Restaurants müssen Allergielisten haben.

Also, erster Weg: Kinderarzt.
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pqr
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Re: Kuhmilcheiweißunverträglichkeit

Beitrag von pqr » 18.03.2018, 15:03

Hallo Schneekugel

Ich würde damit auch erstmal zum Kinderarzt. Wenn es das bei Euch gibt, auch zu einem Kinderallergologen oder Kindergastroenterologen.
Zum Kochen schliesse ich mich den Tipps von sanili an.
Da Soya für einige Kuhmilcheiweißallergiker auch ein Problem ist, würde ich die anderen Pflanzenmilchsorten empfehlen.
Viele Grüße
pqr

pqr mit Mini 04/2015
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Re: Kuhmilcheiweißunverträglichkeit

Beitrag von pqr » 18.03.2018, 15:06

Mir erscheinen Eure Symptome als eher unspezifisch, es könnte auch etwas anderes, unreifer Darm, Regulationsstörung o.ä. sein oder unabhängige Sachen.
Wie sieht es denn mit Blut im Stuhl aus, wie mit Gedeihstörung und wie ist die Haut?
Viele Grüße
pqr

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Re: Kuhmilcheiweißunverträglichkeit

Beitrag von Schneekugel81 » 18.03.2018, 17:04

Hallo und lieben Dank für Eure Antworten,

ich hatte Freitag noch mit dem KiA telefoniert. Er glaubt nicht, dass es das ist. Diese Aussage habe ich jetzt schon so oft gehört, aber keine andere Idee.
Nach zwei Tagen ohne könnte ich jetzt zwei Nächte in Folge schlafen (bis auf Stillpausen).
tagsüber ist er fröhlich, keine Bauchkrämpfe.

Es ist also ein verzweifeltes probieren. Allerdings gab es im familiären Umfeld ähnliches.
Nur schon ne Weile her.

KiA wird mir nicht helfen. Weiß ich leider jetzt schon.

Gewichzsentwicklung ist jetzt langsam nicht mehr toll, geht aber noch in 6 Wochen knapp 500g.
Um den Mund hat er immer wieder rote Stellen, der Po ist oft wund, sonst ok.
Blut im Stuhl nur einmal eine wirkliche Minimenge.

Aber wenn es ihm besser geht, kann es ja nicht so falsch sein? So richtig glücklich bin ich allerdings nicht.

Ich will einfach wissen, was los ist und was diese Trinkverweigerung mit Magenkrämpfen auslöst 😞

pqr
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Re: Kuhmilcheiweißunverträglichkeit

Beitrag von pqr » 18.03.2018, 18:19

Wie schaut es denn derzeit mit Soor und Erkältung aus?
Bekommt Dein Baby eigentlich schon Beikost?
Viele Grüße
pqr

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Re: Kuhmilcheiweißunverträglichkeit

Beitrag von Schneekugel81 » 18.03.2018, 20:13

Wir hatten beim KiA wegen Soor gefragt, er meinte er glaubt es nicht, wir könnten aber behandeln.
Als der Kleine dann mal wieder gar nicht trank habe ich behandelt. Er trank wieder, der Fleck im Mund verschwand.
Beikost gibt es erst seit kurzem und nur kleie Mengen, hatte und habe Sorge, dass die Verdauungsbeschwerden noch schlimmer werden könnten.
Ich bin wirklich ratlos. 😞

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Re: Kuhmilcheiweißunverträglichkeit

Beitrag von Sophia85 » 22.03.2018, 18:27

Schneekugel, hast du noch jemanden vor Ort, der dein Kind direkt angucken kann? Wenn der Kinderarzt dir nicht weiter helfen kann, gibt es jemand anderes mit Ahnung? Nachsorgehebamme zum Beispiel? Sorry, ich weiß grade nicht, wie alt dein Baby ist.

Die Probleme klingen wirklich unspezifisch. Das ist immer schwierig.

Wenn es ihm ohne Kuhmilch besser geht, dann ist das ja zumindest etwas. Schaden wird das Weglassen bestimmt keinem.

Was kochen, backen, etc angeht: Ich finde es hilfreich, dass es jetzt so viel für Veganer gibt, Rezepte, Infos und Produkte. Vegan ist ja automatisch milchfrei. Mir macht es inzwischen total Spaß, vegan zu kochen, auch wenn ich gar kein Veganer bin. Tierische Produkte kann man dann immernoch gezielt dazu essen, wenn man will.

Für mich selbst nutze ich auch ein paar "Ersatzprodukte" wie Hafermilch oder vegane Brotaufstriche, etc. Die gebe ich aber nicht als Beikost. Der Kleine bekommt Muttermilch, der braucht keine Hafermilch oder Sojamilch oder was immer.
Zum ersten Mal Mama, Sohn wurde 04/2017 geboren.

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