Die ultimativen Spartipps für bio/öko-Ernährung gesucht

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Sandküste
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Re: Die ultimativen Spartipps für bio/öko-Ernährung gesucht

Beitrag von Sandküste » 21.02.2018, 20:12

Leila hat geschrieben:
21.02.2018, 18:14
Und natürlich sind 5 Pakete im Angebot auf den ersten Blick günstiger. Aber trotzdem teurer als das eine, was ich eigentlich gebraucht hätte. Ich hoffe, das ist verständlich.
Nö. Wenn ich einkaufe, bringe ich dann immer auch was anderes mit.
Und - was, wenn Gäste kommen? Die Kids Freunde mitbringen? Alle krank sind? Wir wohnen etwas abseits. Nix fußläufig erreichbar. Ich bestelle immer 10 Pack Nudeln ;)
Das bindet doch kein Kapital. Die essen wir im Monat ja locker. Meist mehr.
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Karola
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Re: Die ultimativen Spartipps für bio/öko-Ernährung gesucht

Beitrag von Karola » 21.02.2018, 20:13

Toll!!! Vielen Dank schonmal für eure vielen Ideen.
Ich bin gerade nur am Handy, daher jetzt leider nicht ganz ausführlich...

Das mit der Food-Coop klingt spannend! Da recherchiere ich unbedingt mal!

Und ja, vermehrt auf Angebote achten und da ggf auch mal in größerer Menge zuzuschlagen und einzufrieren, finde ich auch eine gute und v.a. leicht umzusetzende Idee.

Wir wohnen am Stadtrand einer Großstadt, ganz klassisches Wohngebiet. Aber tatsächlich gibt es 3 Radminuten entfernt urban gardening (bio) und Freunde konnten ein Stück Acker für dieses Jahr pachten. Sie haben uns auch gefragt, ob wir uns die Arbeit nicht teilen wollen. Ich habe nur tatsächlich Sorge, dass mir alles etwas über den Kopf wachsen könnte. Hat jemand Erfahrung, wie zeitintensiv so was ist? Es geht, glaube ich, um 50 m2.

Klamotten kaufen wir schon jetzt für alle überwiegend gebraucht. Das ist eine unserer Einsparmöglichkeiten, die ich gleichzeitig aber auch so fantastisch finde!
Ich könnte vielleicht noch daran arbeiten, selber weiter zu verkaufen. Oft tue ich mich schwer damit, alles genau zu beschreiben, noch Zeit für den Weg zur Post zu finden etc und verschenke letztlich das meiste. Und dann sind die Kisten fast leer, wenn ein Flohmarkt vor der Tür steht...

Kauft jemand trockene Lebensmittel in Großgebinden? Wo bekommt man sowas? Und wie lagert ihr?
Ich dachte ja schon, dass so eine Speisekammer, wie meine Großeltern sie hatten, doch wirklich hilfreich sein könnte. Einmachen, wenn es was günstig gibt, größere Mengen kaufen.

Ob Mehl oder Korn in größeren Mengen direkt von einem Bauern in der Nähe geholt werden können, muss ich auch mal recherchieren. Wäre aber definitiv wieder mit einem Autoweg verbunden und damit ist fraglich, ob sich das rechnet.fraglich

Ein Biobauer aus der Region verkauft hier im Ort auf dem Markt, kommt mir aber nicht günstiger vor, als mein Stammbioladen.

Das empfohlene Buch guck ich mir auch mal an!
Viele Grüße von Karola mit dem großen (Sept. 2011) und dem kleinen Sohn (Dez. 2013) und dem kleinen Töchterchen (April 2016)

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Karola
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Re: Die ultimativen Spartipps für bio/öko-Ernährung gesucht

Beitrag von Karola » 21.02.2018, 20:23

Ach ja, in einem anderen Thread kam noch kurz die Sprache darauf, Getreidemilch selbst herzustellen. Das möchte ich unbedingt testen!
Viele Grüße von Karola mit dem großen (Sept. 2011) und dem kleinen Sohn (Dez. 2013) und dem kleinen Töchterchen (April 2016)

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chennai
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Re: Die ultimativen Spartipps für bio/öko-Ernährung gesucht

Beitrag von chennai » 21.02.2018, 20:27

Regional und saisonal kaufen. Wenn ich gerade Knollensellerie in Bioqualität kaufe, ist der nicht so viel teurer als im Supermarkt und natürlich viel günstiger als Avocado in Bioqualität oder konventionell.

Das mit der Vorratshaltung ist wohl relativ subjektiv. Wir haben schon immer einen Vorrat an trockenen Lebensmitteln im Haus, brauchen den aber auch öfter mal auf, wenn ich das Produkt halt nicht rechtzeitig wieder auf die Liste schreibe. Naja, dann muss ich halt spontan umdisponieren und was anderes kochen oder erst noch einkaufen fahren. Einkäufer ist bei uns v.a. mein Mann, der kauft schon so ein, dass er Mengenrabatt berücksichtigt. Bei trockenen Lebensmitteln ist das auch super, wenn aber der Kühlschrank voll ist, kommen drei Sechserpacks Joghurt eher nicht so gut...
Lieben Gruß,
Chennai mit Weihnachtsengel (Ende Dezember 2008) und Maikäferchen (Ende Mai 2011)


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Madita
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Re: Die ultimativen Spartipps für bio/öko-Ernährung gesucht

Beitrag von Madita » 21.02.2018, 20:46

Was bei uns Geld spart ist eine recht große und gut sortierte Vorratshaltung und ein wöchentlicher Essensplan.
Es kostet uns immer viel Geld, wenn wir nicht geplant einen Großeinkauf machen, sondern "nur mal schnell ein kaufen, was noch fehlt". Dann neigt man eher dazu, noch was anderes mit zu kaufen, nutz vielleicht einen teureren Laden weil der Weg dahin kürzer ist...
Und ohne den Essensplan habe ich viel mehr Essensreste die wir nicht mehr nutzen. Das kostet auch Geld, mal abgesehen davon, dass ich es ohnehin nicht mag, Essen wegzuwerfen.
Liebe Grüße von Madita mit Lisabet (2006), Lasse (2009) und Lotta (2014)

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Re: Die ultimativen Spartipps für bio/öko-Ernährung gesucht

Beitrag von Lösche Benutzer 2872 » 21.02.2018, 20:57

Karola hat geschrieben:
21.02.2018, 20:13
Kauft jemand trockene Lebensmittel in Großgebinden? Wo bekommt man sowas? Und wie lagert ihr?
Ich dachte ja schon, dass so eine Speisekammer, wie meine Großeltern sie hatten, doch wirklich hilfreich sein könnte. Einmachen, wenn es was günstig gibt, größere Mengen kaufen.

Ob Mehl oder Korn in größeren Mengen direkt von einem Bauern in der Nähe geholt werden können, muss ich auch mal recherchieren. Wäre aber definitiv wieder mit einem Autoweg verbunden und damit ist fraglich, ob sich das rechnet.fraglich
Ich bestelle Getreide im Großgebinde und lagere das einfach im Sack in der Küche :oops:
Bisher ging das immer gut. Direkt vom Bauern können wir nichts holen, weil wir kein Auto haben. Ist auf jeden Fall deutlich günstiger als kleinere Mengen vor Ort zu kaufen. Selbst im Vergleich Demeterhof zu Drogerie-Bio.

Mehr Erfahrung habe ich da nicht. Wir haben nämlich eigentlich keinerlei Lagerkapazität für Großgebinde.

Elena
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Re: Die ultimativen Spartipps für bio/öko-Ernährung gesucht

Beitrag von Elena » 21.02.2018, 21:03

Madita hat geschrieben:
21.02.2018, 20:46
Was bei uns Geld spart ist eine recht große und gut sortierte Vorratshaltung und ein wöchentlicher Essensplan.
Es kostet uns immer viel Geld, wenn wir nicht geplant einen Großeinkauf machen, sondern "nur mal schnell ein kaufen, was noch fehlt". Dann neigt man eher dazu, noch was anderes mit zu kaufen, nutz vielleicht einen teureren Laden weil der Weg dahin kürzer ist...
Und ohne den Essensplan habe ich viel mehr Essensreste die wir nicht mehr nutzen. Das kostet auch Geld, mal abgesehen davon, dass ich es ohnehin nicht mag, Essen wegzuwerfen.
Das kann ich für uns zu 100% unterschreiben! Seit ich etwas mehr plane, wird definitiv weniger weggeworfen bzw. überhaupt nichts mehr.

Vorratshaltung: Ja, das ist sicher subjektiv. Es ist absolut realitätsfern zu glauben, dass eine Familie verhungert, weil sie nur 2 Pakete Nudeln im Haus hat. Man kann prima ein paar Tage ohne Essen überleben. Aber natürlich kann es auch bequem sein, Vorräte da zu haben. Je nachdem, wie man lebt. Bei uns kommt es schon vor, dass wir relativ spontan für 10 Leute Nudeln kochen.

Wir bekommen einmal pro Woche eine Lieferung vom Bioladen, außerdem kaufe ich ca. 2mal pro Woche auf dem Heimweg in einem Biosupermarkt ein. Ein paar wenige Dinge kaufen wir im örtlichen konventionellen Supermarkt. Jetzt hatten wir das Problem, dass wir alle süchtig nach der Tomatensoße aus dem Biosupermarkt sind. :roll: Aber wenn ich die auf dem Heimweg einkaufe, muss ich die mit dem Rad einen ganz schön fiesen Berg hochkamen. Jetzt haben wir aber entdeckt, dass man die online bestellen kann, und haben mal 100 Gläser geordert. :lol: Wir haben auch einen Jahresvorrat an Klopapier im Keller. Aber nicht, weil wir Katastrophen befürchten, sondern weil es Müll vermeidet und Einkäufe mit dem Auto erspart.

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Re: Die ultimativen Spartipps für bio/öko-Ernährung gesucht

Beitrag von Elena » 21.02.2018, 21:05

Madita hat geschrieben:
21.02.2018, 20:46
Was bei uns Geld spart ist eine recht große und gut sortierte Vorratshaltung und ein wöchentlicher Essensplan.
Es kostet uns immer viel Geld, wenn wir nicht geplant einen Großeinkauf machen, sondern "nur mal schnell ein kaufen, was noch fehlt". Dann neigt man eher dazu, noch was anderes mit zu kaufen, nutz vielleicht einen teureren Laden weil der Weg dahin kürzer ist...
Und ohne den Essensplan habe ich viel mehr Essensreste die wir nicht mehr nutzen. Das kostet auch Geld, mal abgesehen davon, dass ich es ohnehin nicht mag, Essen wegzuwerfen.
Das kann ich für uns zu 100% unterschreiben! Seit ich etwas mehr plane, wird definitiv weniger weggeworfen bzw. überhaupt nichts mehr.

Vorratshaltung: Ja, das ist sicher subjektiv. Es ist absolut realitätsfern zu glauben, dass eine Familie verhungert, weil sie nur 2 Pakete Nudeln im Haus hat. Man kann prima ein paar Tage ohne Essen überleben. Aber natürlich kann es auch bequem sein, Vorräte da zu haben. Je nachdem, wie man lebt. Bei uns kommt es schon vor, dass wir relativ spontan für 10 Leute Nudeln kochen.

Wir bekommen einmal pro Woche eine Lieferung vom Bioladen, außerdem kaufe ich ca. 2mal pro Woche auf dem Heimweg in einem Biosupermarkt ein. Ein paar wenige Dinge kaufen wir im örtlichen konventionellen Supermarkt. Jetzt hatten wir das Problem, dass wir alle süchtig nach der Tomatensoße aus dem Biosupermarkt sind. :roll: Aber wenn ich die auf dem Heimweg einkaufe, muss ich die mit dem Rad einen ganz schön fiesen Berg hochkamen. Jetzt haben wir aber entdeckt, dass man die online bestellen kann, und haben mal 100 Gläser geordert. :lol: Wir haben auch einen Jahresvorrat an Klopapier im Keller. Aber nicht, weil wir Katastrophen befürchten, sondern weil es Müll vermeidet und Einkäufe mit dem Auto erspart.

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Re: Die ultimativen Spartipps für bio/öko-Ernährung gesucht

Beitrag von Elena » 21.02.2018, 21:05

Huch, das sollte nicht doppelt sein... :oops:

JosMama
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Re: Die ultimativen Spartipps für bio/öko-Ernährung gesucht

Beitrag von JosMama » 21.02.2018, 21:18

Ich mag mich mal dran hängen.
Einen gewissen Vorrat habe ich ganz gerne im Haus, grade aktuell- Mann unter der Woche nicht da, ich schwanger, alleine mit drei kleinen Kindern, stark erkältet, Fieber, Kreislauf... Ich war soooo froh, die Woche nicht mit dem Auto los zu müssen, da genügend Kartoffeln, Nudeln, eingefrorenes Gemüse, Lageräpfel etc im Haus waren.

Was auch sparen hilft, ist eine gute Nachbarschaft mit Garten. Wir tauschen hier mit unserer einen Nachbarin alles mögliche- Tomaten gegen Äpfel, Rhabarber gegen eingekochte Bohnen, aber auch Dinge wie Stellplatznutzung gegen Kuchen, "Taxifahrten" gegen Kinderbespaßung etc. Klappt prima und spart einiges
Liebe Grüße von mir mit Träumer 01/12 , Lady 10/13 , Chill-Kröte 02/16 und Erdbär 06/18

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