von seelenkind » 31.10.2018, 20:15
So, wir sind zurück.
Vorneweg: ausgerechnet an Halloween/ Reformationstag dahin zu fahren war nicht die beste Idee und die Zeitumstellung hatt ich auch nicht bedacht, daher durfte ich heute hauptsächlich ein übermüdetes Kleinkind durch halbdunkle Räume tragen, während meine Große sich jeden (!) Audioguide-Beitrag angehört hat.
Außerdem muss ich sagen, dass ich Fan von Buch-Harry bin und nicht so sehr von Film-Harry. In den Filmen fehlt einfach so vieles und mir fällt jede Abweichung als Fehler auf

Meine Tochter hatte aber einen riesen Spaß und auch die Freundinnen, die schon dort waren, waren allesamt begeistert. Man sollte definitv deutlich mehr Zeit einplanen als die eine Stunde, die im Internet angegeben ist- mindestens 2 Stunden sind es schon, inkl. ziemlich viel Herumstehen und Warterei.
Draußen vor der Halle stellt man sich in die der Uhrzeit auf dem Ticket entsprechenden Schlange und wartet auf Einlass. Ist man durch die Ticketkontrolle, ist erstmal wieder anstellen angesagt: erst für die Garderobe, dann für die Audioguides und wer will, kann Fotos mit Zauberstäben machen. Dann stellt man sich wieder in eine Schlange, und zwar vor dem eigentlichen Eingang zur Ausstellung. Von diesem Punkt an werden die Wartezeiten ganz gut überbrückt, erst mit einem kleinen Quiz, bevor man eingelassen wird, dann geht´s zum Sprechenden Hut (der allerdings Englisch spricht und eigentlich nur bestätigt, was die Kinder gerne hätten), dann gibt´s in einem weiteren Raum ein paar Filmszenen zur Einstimmung und dann erst geht es in die eigentliche Ausstellung. Die ist nicht mehr geführt, sondern man kann sich in seinem eigenen Tempo bewegen- zu den vorherigen Räumen erfolgt der Einlass immer in kleinen Gruppen durch einen verkleideten Mitarbeiter.
Die Ausstellung selber ist sehr detailverliebt und umfangreich und zwischendurch gibt´s immer mal wieder was zum Anfassen, wie etwa schreiende Alraunen zum Umtopfen und Quaffel zum Werfen, außerdem einen Hippogreif in Lebensgröße und noch allerlei anderes magisches Getier. Wer selber nicht die Geduld oder das Wissen mitbringt, um jeden Zauberstab und jedes Kleidungsstück zu erklären, ist mit einem Audiguide definitiv gut beraten. Es gibt wirklich viel zu entdecken und das Ganze ist meiner Meinung nach auch ganz nett gemacht, nur blöd zu fotografieren, da sehr dunkel (was mit Sicherheit auch ein kleines bisschen Absicht ist). Am Ende gibt´s natürlich noch den obligatorischen Shop mit überteuerten Souvenirs und einigen netten Gimmicks, die man im Internet aber günstiger bekommt.
Fazit: Für mich selber würde ich eine Anfahrtszeit von mehreren Stunden wohl nicht in Kauf nehmen. Für Kinder im Grundschulalter und darüber ist die Ausstellung aber super, sofern sie für den Anfang etwas Geduld mitbringen. Wer ein Kleinkind dabei hat, sollte schlauer sein als ich und die Ausstellung NICHT um die Mittagsschlafzeit herum besuchen. Ein halbwegs waches Kleinkind kann durchaus auch Spannendes entdecken ("Huhn! Groooooooß! Rot!"). Bei kleinen Kindern muss man außerdem sehr gut aufpassen, dass sie nicht verloren gehen, denn die Ausstellung ist voll, dunkel und unübersichtlich. Durch die Aufteilung in große Gruppen nach Zeitfenster und danach in kleinere Gruppen ist es aber drinnen nie überfüllt, wir konnten uns immer gut bewegen, auch dann, wenn wir wieder ein oder zwei Räume zurück mussten, weil die Große noch irgendwas anhören wollte.
Danach waren wir auch noch beim Baumwipfelpfad in den Heilstätten in Beelitz. Die sind ziemlich schlecht angebunden, wenn man beides macht, ist man daher einen ganzen Tag beschäftigt- wir waren von 11 bis 16 Uhr in Potsdam, mit An- und Abreise waren wir von 9 bis kurz vor 18 Uhr unterwegs.
So, wir sind zurück.
Vorneweg: ausgerechnet an Halloween/ Reformationstag dahin zu fahren war nicht die beste Idee und die Zeitumstellung hatt ich auch nicht bedacht, daher durfte ich heute hauptsächlich ein übermüdetes Kleinkind durch halbdunkle Räume tragen, während meine Große sich jeden (!) Audioguide-Beitrag angehört hat.
Außerdem muss ich sagen, dass ich Fan von Buch-Harry bin und nicht so sehr von Film-Harry. In den Filmen fehlt einfach so vieles und mir fällt jede Abweichung als Fehler auf :? Meine Tochter hatte aber einen riesen Spaß und auch die Freundinnen, die schon dort waren, waren allesamt begeistert. Man sollte definitv deutlich mehr Zeit einplanen als die eine Stunde, die im Internet angegeben ist- mindestens 2 Stunden sind es schon, inkl. ziemlich viel Herumstehen und Warterei.
Draußen vor der Halle stellt man sich in die der Uhrzeit auf dem Ticket entsprechenden Schlange und wartet auf Einlass. Ist man durch die Ticketkontrolle, ist erstmal wieder anstellen angesagt: erst für die Garderobe, dann für die Audioguides und wer will, kann Fotos mit Zauberstäben machen. Dann stellt man sich wieder in eine Schlange, und zwar vor dem eigentlichen Eingang zur Ausstellung. Von diesem Punkt an werden die Wartezeiten ganz gut überbrückt, erst mit einem kleinen Quiz, bevor man eingelassen wird, dann geht´s zum Sprechenden Hut (der allerdings Englisch spricht und eigentlich nur bestätigt, was die Kinder gerne hätten), dann gibt´s in einem weiteren Raum ein paar Filmszenen zur Einstimmung und dann erst geht es in die eigentliche Ausstellung. Die ist nicht mehr geführt, sondern man kann sich in seinem eigenen Tempo bewegen- zu den vorherigen Räumen erfolgt der Einlass immer in kleinen Gruppen durch einen verkleideten Mitarbeiter.
Die Ausstellung selber ist sehr detailverliebt und umfangreich und zwischendurch gibt´s immer mal wieder was zum Anfassen, wie etwa schreiende Alraunen zum Umtopfen und Quaffel zum Werfen, außerdem einen Hippogreif in Lebensgröße und noch allerlei anderes magisches Getier. Wer selber nicht die Geduld oder das Wissen mitbringt, um jeden Zauberstab und jedes Kleidungsstück zu erklären, ist mit einem Audiguide definitiv gut beraten. Es gibt wirklich viel zu entdecken und das Ganze ist meiner Meinung nach auch ganz nett gemacht, nur blöd zu fotografieren, da sehr dunkel (was mit Sicherheit auch ein kleines bisschen Absicht ist). Am Ende gibt´s natürlich noch den obligatorischen Shop mit überteuerten Souvenirs und einigen netten Gimmicks, die man im Internet aber günstiger bekommt.
Fazit: Für mich selber würde ich eine Anfahrtszeit von mehreren Stunden wohl nicht in Kauf nehmen. Für Kinder im Grundschulalter und darüber ist die Ausstellung aber super, sofern sie für den Anfang etwas Geduld mitbringen. Wer ein Kleinkind dabei hat, sollte schlauer sein als ich und die Ausstellung NICHT um die Mittagsschlafzeit herum besuchen. Ein halbwegs waches Kleinkind kann durchaus auch Spannendes entdecken ("Huhn! Groooooooß! Rot!"). Bei kleinen Kindern muss man außerdem sehr gut aufpassen, dass sie nicht verloren gehen, denn die Ausstellung ist voll, dunkel und unübersichtlich. Durch die Aufteilung in große Gruppen nach Zeitfenster und danach in kleinere Gruppen ist es aber drinnen nie überfüllt, wir konnten uns immer gut bewegen, auch dann, wenn wir wieder ein oder zwei Räume zurück mussten, weil die Große noch irgendwas anhören wollte.
Danach waren wir auch noch beim Baumwipfelpfad in den Heilstätten in Beelitz. Die sind ziemlich schlecht angebunden, wenn man beides macht, ist man daher einen ganzen Tag beschäftigt- wir waren von 11 bis 16 Uhr in Potsdam, mit An- und Abreise waren wir von 9 bis kurz vor 18 Uhr unterwegs.