von Kattirina » 24.06.2018, 21:53
DAs klingt auch gut, Jane!
Jamelek, in Potsdam haben die Rochenkinder ja gerade erst angefangen, hatte das Gefühl, da war anfangs nicht so der Riesenansturm. Habe mich selbst erst mehrere Tage nach der Frist angemeldet... und dachte auch, ich hätte keine Chance.
Den Elternabend habe ich leider verpasst, als sie vor Kursbeginn das Konzept erklärt haben. Aber ich finde, die Webseite gibt auch einiges her. Interview mit der Leiterin etc.
Ablauf der ersten Stunde: die drei Schwimmlehrerinnen waren schon im Becken und haben uns, die wir als erste oder zweite reinkamen, einfach eingeladen gleich ins Wasser zu kommen, und ab da konnten wir 45 Minuten lang machen was wir wollten. Das Wasser war warm und es gab viel Platz. Die Lehrerinnen haben uns nur kontaktiert, wenn wir eine Frage hatten, oder es eine Regel gab (z.B. aus Sicherheitsgründen nicht mit Flossen neben dem Becken laufen).
Auftriebhilfen gibt es nicht. Schwimmtechnik gibt es nicht. Seepferdchen ist nicht das Ziel.
Das Motto sind Spaß, Sicherheit (durch Anwesenheit der Eltern und posit. Erfahrungen) und dadurch Experimentierfreudigkeit - oder so würde ich das Motto beschreiben, die Webseite kann das sicher besser. Da sagt die Gründerin (ehem. Leistungsschwimmerin) auch z.B., wie seltsam es eigentlich ist, dass unsere Kinder zuerst Brustschwimmen lernen sollen, die technisch anspruchsvollste Schwimmart, die so kleine Kinder eigentlich kaum koordinieren können... und sie sagt: was nützt es, wenn das Kind grade so das Seepferdchen erlangt hat, aber nicht gelernt, für sich seine eigenen Kräfte im Wasser zu erproben, um zu wissen, wie weit es in den See rausschwimmen sollte, oder lieber nicht?
Mein Kind ist auch nicht sooo viel über 1,20, aber es wollte gleich Flossen haben, und mit denen konnte es sich dann grade so beim Laufen mit den Zehenspitzen auf dem Boden mit dem Kinn über Wasser halten. Anfangs hing es auch sehr an mir bzw. wir spielten zwischen Beckenrand und Mama mit 1 m Abstand. Und dann merkte es, wie gut das Paddeln mit den Flossen ging.
Ich konnte es einfach nicht glauben, aber am Ende dieser 45 Minuten ist das Kind alleine quer durchs ganze Becken geschwommen! Und war so glücklich! Und will am liebsten jeden Tag dort hin

.
Mal sehen, wie der Übergang von Flossen auf ohne Flossen irgendwann geht.
Das wäre vielleicht ein weiteres Motto dieses Kurses: Vertrauen. Vertrauen, dass das alles schon kommt, von alleine, wenn man den Kindern nur Zeit und die richtige Umgebung gibt... liebe Grüße!
DAs klingt auch gut, Jane!
Jamelek, in Potsdam haben die Rochenkinder ja gerade erst angefangen, hatte das Gefühl, da war anfangs nicht so der Riesenansturm. Habe mich selbst erst mehrere Tage nach der Frist angemeldet... und dachte auch, ich hätte keine Chance.
Den Elternabend habe ich leider verpasst, als sie vor Kursbeginn das Konzept erklärt haben. Aber ich finde, die Webseite gibt auch einiges her. Interview mit der Leiterin etc.
Ablauf der ersten Stunde: die drei Schwimmlehrerinnen waren schon im Becken und haben uns, die wir als erste oder zweite reinkamen, einfach eingeladen gleich ins Wasser zu kommen, und ab da konnten wir 45 Minuten lang machen was wir wollten. Das Wasser war warm und es gab viel Platz. Die Lehrerinnen haben uns nur kontaktiert, wenn wir eine Frage hatten, oder es eine Regel gab (z.B. aus Sicherheitsgründen nicht mit Flossen neben dem Becken laufen).
Auftriebhilfen gibt es nicht. Schwimmtechnik gibt es nicht. Seepferdchen ist nicht das Ziel.
Das Motto sind Spaß, Sicherheit (durch Anwesenheit der Eltern und posit. Erfahrungen) und dadurch Experimentierfreudigkeit - oder so würde ich das Motto beschreiben, die Webseite kann das sicher besser. Da sagt die Gründerin (ehem. Leistungsschwimmerin) auch z.B., wie seltsam es eigentlich ist, dass unsere Kinder zuerst Brustschwimmen lernen sollen, die technisch anspruchsvollste Schwimmart, die so kleine Kinder eigentlich kaum koordinieren können... und sie sagt: was nützt es, wenn das Kind grade so das Seepferdchen erlangt hat, aber nicht gelernt, für sich seine eigenen Kräfte im Wasser zu erproben, um zu wissen, wie weit es in den See rausschwimmen sollte, oder lieber nicht?
Mein Kind ist auch nicht sooo viel über 1,20, aber es wollte gleich Flossen haben, und mit denen konnte es sich dann grade so beim Laufen mit den Zehenspitzen auf dem Boden mit dem Kinn über Wasser halten. Anfangs hing es auch sehr an mir bzw. wir spielten zwischen Beckenrand und Mama mit 1 m Abstand. Und dann merkte es, wie gut das Paddeln mit den Flossen ging.
Ich konnte es einfach nicht glauben, aber am Ende dieser 45 Minuten ist das Kind alleine quer durchs ganze Becken geschwommen! Und war so glücklich! Und will am liebsten jeden Tag dort hin :-).
Mal sehen, wie der Übergang von Flossen auf ohne Flossen irgendwann geht.
Das wäre vielleicht ein weiteres Motto dieses Kurses: Vertrauen. Vertrauen, dass das alles schon kommt, von alleine, wenn man den Kindern nur Zeit und die richtige Umgebung gibt... liebe Grüße!