Babyfreundlich in Frankfurt entbinden?

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Re: Babyfreundlich in Frankfurt entbinden?

von KaHaLi » 11.11.2016, 18:12

Hallo, auch wenn du offenbar schon entbunden hast, lasse ich meine Erfahrung gerne für die Nächste da :)
Ich habe im Heilig-Geist-Krankenhaus entbunden, das ist auch ein babyfreundliches Krankenhaus.
Trotz Komplikationen bei der Geburt, hat man mir eine natürliche Geburt ermöglicht, Stillen wird dort absolut unterstützt und gefördert und eine Schwester hat mein Baby in der ersten Nacht im Bondolino getragen, damit ich mal 2-3 Stunden schlafen konnte.
Ich werde dort definitiv wieder hingehen.

Re: Babyfreundlich in Frankfurt entbinden?

von Lösche Benutzer 22277 » 03.06.2016, 09:42

Hallo Batinka,

auch Dir vielen Dank für die Rückmeldung!

Stillfreundlichkeit ist mir auf jeden Fall sehr wichtig, man hört da teilweise sehr schräge Dinge von anderen Kliniken.

Liebe Grüße
Raya

Re: Babyfreundlich in Frankfurt entbinden?

von Batinka » 03.06.2016, 09:37

Hallo Raya, eine Freundin von mir hat in der Frankfurter Uniklinik entbunden und war dort sehr zufrieden. Einziger Kritikpunkt war, dass ihr Mann dem Baby auf der Kinderstation kein Fläschchen mit abgepumpter Milch (sie musste nochmal nachoperiert werden) geben durfte und sehr gegen Schnuller gearbeitet wird, weil das die Stillbeziehung gefährden könnte. Sie hat das Baby dann aber auch sobald sie wieder einigermaßen fit war in ihr Zimmer bekommen. Also ja, dort ist es wohl stillfreundlich.

Re: Babyfreundlich in Frankfurt entbinden?

von Lösche Benutzer 22277 » 03.06.2016, 08:23

Liebe Marjanka,

vielen Dank für Deinen ausführlichen Bericht, er hat mir sehr geholfen und mich in meiner Entscheidung für die Uniklinik bestärkt :D

Liebe Grüße
Raya

Re: Babyfreundlich in Frankfurt entbinden?

von Lösche Benutzer 10310 » 03.06.2016, 01:58

Hallo :)

Sorry, ich habe dich vergessen :oops:

Ich war mit dem KH zufrieden. Kreißsaal ist jetzt nicht wirklich schick, da hängen auch keine Tücher von der Decke z.B. Die hätte ich vermisst, wenn meine Geburt so wäre wie ich ich sie mir im Idealfall vorgestellt habe. In meinem Fall war es egal, wegen Nabelschnurvorfall sollte ich eh nicht aufstehen. Manchmal wirkt das Personal auf der Geburtsstation etwas verpeilt (mir wollte man schon ein Tag vor der geplanten Einleitung einen Zugang in die Vene legen), da habe ich ein oder anderes mal mein Teil dazu gedacht :roll: , es waren aber eher Kleinigkeiten.

Die Klinik legt schon Wert auf eine natürliche Geburt. Ich hatte Zwillinge und das erste in BEL, die natürliche Geburt in dem Fall würde kein anderes KH begleiten (in Bürgerhospital wollte man mir einen Termin für KS gleich geben). Und an der Uniklinik waren sie sehr entspannt, ich hatte nicht das Gefühl ich mache total riskante Sachen oder so, sondern fühlte mich darin bestärkt das zu versuchen. Erfahrung haben sie ja.
Ich hatte nach zwei-drei Stunden Wehen im Liegen dann aber doch einen erlösenden KS. Gut, kann man vorher nicht wissen. Im OP war man nett zu mir, Prof. Louwen war dabei, er sollte die Geburt ja ursprünglich begleiten. Evtl. waren da auch ein Paar Studenten (bei der OP, nicht im Kreißsaal), das war mir in der Aufregung aber egal. Ich hatte meine Mädchen auch gleich gesehen und anfassen können, war gefühlt nicht wirklich von ihnen getrennt, räumlich gar nicht. Dann hat man uns wieder in den Kreißsaal gebracht, da konnte ich beide stillen und wir uns alle ausruhen.

An dieser Stelle muss ich noch folgendes erwähnen: im Bürgerhospital z.B. werden Mütter nach dem KS in den Aufwachraum gebracht. In diesen dürfen wohl keine Babys rein. Wenn man Pech hat also, wartet man lange bis ein Bett frei wird, ohne Baby. Die Info habe ich erst nach der Geburt von einer Bekannten, sie arbeitet da in der Anästhesie. Ich würde jedenfall nachfragen diesbezüglich.

Muss das Neugeborene auf die Intensivstaion, sieht es wahrscheinlich anders aus, also auch an der Uniklinik.

Wir hatten ein Familienzimmer, was sehr komfortabel war, mit einem richtigen Doppelbett, eigener Dusche, Sitzmöbel, im Prinzip wie ein Hotelzimmer eingerichtet. Das hätte ich mir im Bürgerhospital wahrscheinlich abschminken können, so voll wie die meistens sind. Wie es in der Klinik Höchst ist weiß ich nicht.

Ich hatte nach dem KS noch den ganzen Tag und die Nacht darauf die PDA-Pumpe, das war für mich goldwert (und handhabt wohl nicht jedes KH so), denn ich hatte nicht diese ersten fiesen Schmerzen und konnte recht gut schlafen.

Stillen: es ist eine IBCLC- Beraterin auf der Station. Sie kam zu mir ins Zimmer, wahrscheinlich weil ich nicht selbst konnte. Sie kam mehrmals von alleine und hat nach mir geschaut, Paar Mal habe ich extra nach ihr gerufen und sie kam.

Das Stillzimmer habe ich nicht benötigt, habe mir das jedoch angeschaut, und es sieht sehr ansprechend aus. Als ich da war, war es ziemlich leer. Im Bürgerhospital oft eher voll.

Das KH bezeichnet sich als stillfreundlich. Prof. Louwen rät auch Frauen zu stillen. Dass ich meinen Sohn über zwei jahre gestillt habe, fanden sie super.

Sie bieten nicht von alleine Schnuller an. Soll evtl. zugefüttert werden, fragen sie erst und auch womit (Muttermilh abgepumpt oder Pre) und nehmen dafür eine Spritze. Wasser zum Magen Vollmachen wird nicht empfohlen. In Bürgerhospital, wo ich meinen Sohn geboren habe, standen sowohl Fläschchen als auch Wasser zur Verfügung, mir hat man damals geraten Wasser zu geben, weil mein Brustkind sich an meienr Brust dauerhaft festgesaugt hat und ich wegen wunden BW (die ich bei zwillingen nicht bekommen habe) gejammert habe.

Einzig ist es so, das Babys die unter die Lampe müssen, auf die andere Station verlegt werden und da kann es passieren, dass für die Mutter kein Bett frei ist, sie muss dann auf der Wochenbettstation schlafen. Im Bürgerhospital standen die Lampen im Säuglingszimmer.

Muss das Neugeborene auf die Intensivstaion, sieht es wahrscheinlich vieles anders aus, da kann ich nichts dazu sagen. Vielleicht hatte ich auch allgemein sehr viel Glück und es war nicht so überfüllt zu dem Zeitpunkt als ich da war.

Und, egal wie du dich entscheidest, den Eltern- Infoabend an der Uniklinik würde ich trotzdem mitnehmen, das macht unheimlich Spaß :)

Alles Gute und liebe Grüße!

Re: Babyfreundlich in Frankfurt entbinden?

von Lösche Benutzer 10310 » 23.05.2016, 01:34

Hier :) . Meine Zwillingsmädchen kamen in der Uniklinik FfM zur Welt. Ich melde mich die Tage ausführlicher.

Re: Babyfreundlich in Frankfurt entbinden?

von Lösche Benutzer 22277 » 21.05.2016, 17:59

Ich klinke mich hier mal ein, weil ich mich noch für eine Klinik in Frankfurt entscheiden muss - wegen einer bestehenden Vorerkrankung wurde mir geraten, in einer Klinik mit Neonatologie zu entbinden. Mir wäre es aber sehr wichtig, dass die Klinik viel Wert auf eine natürliche Geburt legt und dass es eine gute Stillberatung gibt.

Hat hier noch jemand aktuellere Erfahrungen mit der Uniklinik? Die sagt mir nach Lektüre des Threads momentan sehr zu. Oder gibt es weitere Alternativen?

Vielen Dank schon mal!

Re: Babyfreundlich in Frankfurt entbinden?

von Laraliese » 06.07.2014, 17:23

Bad Nauheim ist babyfreundlich zertifiziert, aber sehr sehr viele Babies werden nach der Geburt verlegt (aus meist nicht ganz nachvollziehbaren Gründen). Die Konsequenzen daraus sind für die Zukunft von Mama und Kind nicht so babyfreundlich... Auch die Räumlichkeiten sind irgendwie nicht so praktisch eingerichtet. Sieht auf den ersten Blick voll schön und gut aus, aber wenn man genauer hinsieht; Es gibt im Raum nur einen Haken für so ein Tuch zum festhalten und der ist nicht überm Bett, ich habe nur einen Gebärhocker auf der Station gesehen, das Wasser für die Wanne läuft extrem langsam ein, ich kann mich nicht erinnern viele Handtücher in Griffweite gesehen zu haben... also insgesamt sollte man sich das schon genau angucken. Und Stillberaterin haben sie auch nur eine.

Re: Babyfreundlich in Frankfurt entbinden?

von Lösche Benutzer 10310 » 26.06.2014, 00:51

Hallo,

der Thread ist zwar schon älter, ich denke, es gibt jedoch immer noch Schwangere die nach Erfahrungen suchen, deshalb schreibe ich auch was dazu :wink: .

zwei Freundinnen von mir waren im Marienkrankenhaus. Eine wegen ihrer 1. Geburt, sie hatte dann aber doch ein sek. KS. Die andere wegen der 2. Geburt (die 1. war ein sek. KS in der Uniklinik, da war sie nicht glücklich, da sie das Baby erst ca. 1,5 Stunden nach der OP gesehen /bekommen hat), sie bekam ihr 2. Baby spontan. Beide waren zufrieden, sie hatten Familien bzw. Einzelzimmer. KS wird da im Kreissaal durchgeführt, diese Freundin dürfte ihr Baby gleich haben, bzw. das wurde neben ihr gelegt.

Eine Mutter aus der Spielgruppe bekam beide Kinder im Marien, beide KS, sie war auch zufrieden.

Ich selbst bekam mein 1. Kind im Bürgerhospital spontan. Mein Sohn wurde mir nach der Geburt sofort auf den Bauch gelegt. Die U1 später lief im gleichen Raum ab, ich konnte vom Bett aus alles sehen und hören. Ich war also zufrieden. Ich blieb nach der Geburt noch ein Paar Tage da. Familien und Einzelzimmer waren belegt, also teilte ich meins mit einer Frau, die ihr 4. Kind bekommen hat. Ich bekam ein Beistellbett, sie hatte ihr Bett an der Wand, und das Baby schlief bei ihr. Niemand hatte etwas dagegen, zumindest kriegte ich das nicht mit. Ich empfand die Schwestern auf der Wochenbettstation meist als freundlich und hilfsbereit, man musste aber nach Hilfe fragen. Dafür, dass das KH meistens voll ist, können sie mit dem Streß und Nachfrage gut umgehen, so empfand ich das. Ich wurde weder zu einer Flasche genötigt noch wurde mir mein Baby weggenommen, ich weiß aber nicht, ob das anders ist, wenn ein Baby kleiner ist, Schwierigkeiten beim Trinken hat oder sich sonstiges. Wir hatten außer wunden BW keine Probleme.

Ansonsten sind die Kliniken in Bad Soden und Bad Nauheim als babyfreundlich zertifiziert.

LG

Re: Babyfreundlich in Frankfurt entbinden?

von Laraliese » 20.03.2014, 08:15

Ich war mit meiner Freundin im Geburtshaus bei der Entbindung ihres 2.Kindes. Es war bevor ich Mutter wurde. Und ich war überhaupt nicht begeistert. Sie war drei Tage über Termin, hatte starke Wehen und wir wurden wieder heim geschickt. Haben uns dann entschlossen, nah beim GH spazieren zu gehen. Kurze Zeit später waren wir wieder da. Ach. Erstmal telefonieren.
10 Minuten später, die zweite Hebamme kommt, weiter telefonieren. Nicht das sie irgendwie rausgegangen wäre, nein, eine betreute die Geburt, die andere am Telefon.
Es war schon sehr merkwürdig. Mir fehlte der Respekt.
Das Kindchen war sehr schnell da, innerhalb einer halben Stunde, soviel zu "gehen sie nach hause, das kommt heute nicht".
Ich war etwas überfordert, hielt einfach ihre Hand, und dachte nur, was würde ihr Mann in so einer Situation blos tun?
Ich war mir nicht sicher ob wir dort so gut aufgehoben waren und einfach erleichtert nachdem alles gut ging.

Eine andere Freundin von mir wurde dort 2 std vor der Geburt auch wieder weggeschickt.

Und ein paar Freundinnen von mir sind dort ganz begeistert. Hmm. Ich denke jeder macht gute und leider manche auch schlechte Erfahrungen an ein und dem selben Ort. Aber nach 'meiner' Erfahrung würde ich da nicht hingehen.

Meine Geburt war auch im Geburtshaus, allerdings nicht in Frankfurt. Und ich war sehr zufrieden.

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