Wohnen neben Sendemasten

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Elena
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Re: Wohnen neben Sendemasten

Beitrag von Elena » 12.08.2017, 13:25

rueckenwind hat geschrieben:Ich erinnere mich mal gelesen zu haben, dass Sendemasten auf dem eigenen Haus oder ganz ganz nah, weniger belastend seien als im näheren weiteren Umkreis. Das fand ich damals einleuchtend.


Das kann schon stimmen. Die Masten strahlen nicht in alle Richtungen gleichmäßig ab, sondern quasi in "Beulen". So ähnlich, als würde man einen Luftballon in der Mitte mit einem Gummi zusammenschnüren und dann aufblasen. Und wenn das weit über meinen Kopf passiert, bekomme ich evtl. gar nichts davon ab, der Nachbar 200m weiter aber schon. Andererseits nimmt die Intensität mit dem Quadrat der Entfernung ab, das kommt dem Nachbarn dann zugute. Vermutlich ist die Abstrahlungscharakteristik auch von den Frequenzen abhängig. Ich denke nicht, dass sich so ganz einfach allgemein sagen lässt, wie die "Strahlenbelastung" man welcher Stelle ist.

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Amber
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Re: Wohnen neben Sendemasten

Beitrag von Amber » 12.08.2017, 14:59

Aber Handy-Empfang wollt ihr schon gerne überall haben, oder? In jedem Dorf gibt's solche Anlagen, jeder Kirchturm sendet mittlerweile irgendwas, nur weil man den Mast sieht, ist er nicht schlimmer als die Dutzenden anderen drumherum. Wenn diese Angst begründet wäre, kommt nur eine Wohnung in einem "Tal der Ahnungslosen" in Frage, ohne Netz. Gibt's sogar 50 km von uns weg...
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Re: Wohnen neben Sendemasten

Beitrag von PaleFire » 12.08.2017, 20:14

Naja, die Frage empfinde ich jetzt schon als etwas polemisch. [emoji6] mir ist natürlich klar, dass es solche Sendemasten überall gibt und dass man denen nicht auskommt, außer man legt es wirklich darauf an. Trotzdem ist es für mich subjektiv ein Unterschied zwischen "die Dinger stehen überall" und "ich ziehe in ein Haus, auf dessen Nebenhaus 8 Handymasten stehen". Da sind sie einfach sehr sichtbar und sehr nah und ja, da fühle ich mich (wieder: subjektiv) unwohl...
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Re: Wohnen neben Sendemasten

Beitrag von FloppyDisc » 12.08.2017, 20:21

Ich will auch Strom haben, aber nicht ins Atomkraftwerk ziehen. Klingt komisch, ist aber so [emoji16]

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Re: RE: Re: Wohnen neben Sendemasten

Beitrag von PaleFire » 12.08.2017, 20:24

FloppyDisc hat geschrieben:Ich will auch Strom haben, aber nicht ins Atomkraftwerk ziehen. Klingt komisch, ist aber so [emoji16]

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Re: Wohnen neben Sendemasten

Beitrag von Amber » 12.08.2017, 21:57

FloppyDisc hat geschrieben:Ich will auch Strom haben, aber nicht ins Atomkraftwerk ziehen. Klingt komisch, ist aber so [emoji16]

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Wieso soll das komisch klingen? Ich will nicht neben das Atomkraftwerk ziehen, daher beziehen wir Ökostrom. Aber aufs Handy will ich nicht verzichten.
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Re: Wohnen neben Sendemasten

Beitrag von davisalo » 13.08.2017, 08:21

Amber hat geschrieben:
FloppyDisc hat geschrieben:Ich will auch Strom haben, aber nicht ins Atomkraftwerk ziehen. Klingt komisch, ist aber so [emoji16]

Floppy mit Krötenkind 9/16

Wieso soll das komisch klingen? Ich will nicht neben das Atomkraftwerk ziehen, daher beziehen wir Ökostrom. Aber aufs Handy will ich nicht verzichten.


Yepp, genau!


Aber Du fragst nach Erfahrungen: Meine Eltern haben vor 50 Jahren ein Haus gebaut. Da gab es logischerweise noch keine Handymasten. Als das aber langsam aufkam, wurden aufs Nachbarhaus welche gestellt. Fanden wir damals auch total blöd. Aber was sollten/konnten wir machen? Nichts!
Daher haben wir zwangsweise Erfahrungen gesammelt... Okay, ich bin irgendwann weggezogen, aber meine Eltern nicht und meine Schwester auch nicht. Sie hat dort ihre Kinder geboren. Einer ist fast volljährig, die andere 15. Nach heutigem Wissen sind alle gesund. Subjekt haben sie dort ebenfalls keine Einschränkungen. Mehr kann ich nicht sagen. Ob irgendwann was kommt, was darauf zurückzuführen wäre? Wissen wir heute noch nicht...
Liebe Grüße
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Re: RE: Re: Wohnen neben Sendemasten

Beitrag von FloppyDisc » 13.08.2017, 09:41

Amber hat geschrieben:
FloppyDisc hat geschrieben:Ich will auch Strom haben, aber nicht ins Atomkraftwerk ziehen. Klingt komisch, ist aber so [emoji16]

Floppy mit Krötenkind 9/16

Wieso soll das komisch klingen? Ich will nicht neben das Atomkraftwerk ziehen, daher beziehen wir Ökostrom. Aber aufs Handy will ich nicht verzichten.
Naja, auch wenn man Ökostrom bezieht, kann der konkrete Strom aus der Steckdose ja Atomstrom sein. Der Ökostromanbieter speist ja auch nur ins öffentliche Netz.

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Re: Wohnen neben Sendemasten

Beitrag von Dickkopf-Mama » 13.08.2017, 10:28

...aber für meinen Anteil wird Ökostrom ins Netz eingespeist.

Worauf Amber hinaus wollte ist doch eher die " Scheinheiligkeit" von: Ich will ein Handy nutzen, aber neben dem notwendigen Handymasten sollen bitte andere wohnen.
Ist ja auch weit verbreitet, ich hab auch erst nach Fukushima angefangen mir Gedanken zu machen und auf Ökostrom umgestellt, wäre aber auch vorher nicht freiwillig neben nen Atommeiler gezogen. Andert nichts daran, dass es sich um Doppelmoral handelt.
Liebe Grüße von Meike mit drei Dickköpfen ( * 2007),( * 2010) und (*2013)

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