Einschlafwälzen und Wachphasen

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

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Kuriburi
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Re: Einschlafwälzen und Wachphasen

Beitrag von Kuriburi » 13.09.2017, 10:40

pqr hat geschrieben:Hallo Molai

Das klingt sehr anstrengend. Du Arme. Parallel zum schlecht schlafen Arbeiten gehen hätte ich wohl nicht geschafft.
Ich würde in Deiner Situation auch das nächtliche Abstillen in Erwägung ziehen.
Ich hatte das auch sehr lange nicht gewollt, aber letztendlich hat es den Schlaf bei uns sehr verbessert.
Musst du das jetzt schreiben? (Hier fehlt das Äffchen, das sich die Augen zuhält :wink: ) Ich kann mir vorstellen, dass das nächtliche Abstillen auch hier eine Verbesserung bringen KÖNNTE. Aber ich bringe das nicht übers Herz... :cry:
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pqr
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Re: Einschlafwälzen und Wachphasen

Beitrag von pqr » 13.09.2017, 14:45

Kuriburi hat geschrieben:
pqr hat geschrieben:Hallo Molai

Das klingt sehr anstrengend. Du Arme. Parallel zum schlecht schlafen Arbeiten gehen hätte ich wohl nicht geschafft.
Ich würde in Deiner Situation auch das nächtliche Abstillen in Erwägung ziehen.
Ich hatte das auch sehr lange nicht gewollt, aber letztendlich hat es den Schlaf bei uns sehr verbessert.
Musst du das jetzt schreiben? (Hier fehlt das Äffchen, das sich die Augen zuhält :wink: ) Ich kann mir vorstellen, dass das nächtliche Abstillen auch hier eine Verbesserung bringen KÖNNTE. Aber ich bringe das nicht übers Herz... :cry:
Hallo Kuriburi.

Ich wollte nicht sagen, dass es in jedem Fall hilft oder mich still unfreundlich äußern.
Es ging mir nur darum, dass es bei uns geholfen hat und in Monats schwieriger Situation einen Versuch wert sein könnte.
Viele Grüße
pqr

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Re: Einschlafwälzen und Wachphasen

Beitrag von pqr » 13.09.2017, 14:46

Monats sollte Molai heissen.
Autokorrektur
Viele Grüße
pqr

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Re: Einschlafwälzen und Wachphasen

Beitrag von Kuriburi » 13.09.2017, 16:46

Keine Sorge pqr, genauso hatte ich fasslich aufgefasst.
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Re: Einschlafwälzen und Wachphasen

Beitrag von Kuriburi » 13.09.2017, 16:46

Fasslich = das auch
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Re: Einschlafwälzen und Wachphasen

Beitrag von molai » 15.09.2017, 11:44

Ich danke euch für eure lieben Worte und die Solidarität. pqr und LilyGreen, ich verstehe genau, was ihr meint - ich bringe es aber a) nicht recht übers Herz und b) wüsste ich rein praktisch gar nicht, wie ich das bewerkstelligen sollte. Von absolut fehlender Kraft (und damit auch Durchhaltevermögen, Konsequenz, "Aushalten" der Situation) einem nächtlichen Abstillen gegenüber ganz zu schweigen. Ich würde sofort wegknicken bei jeglichem Protest, muss ich zugeben. Es ist kein Zustand, ich giere dann lieber nach den wenigen Ruhephasen nachts. All das ist natürlich keine Lösung und aus meinem Unfeld schallt es dann nur noch "Tja, dann biste selbst schuld. Kind (nachts/komplett) abstillen und ins eigene Zimmer, dann is' gut. Das wäre zwei Wochen Zähne zusammenbeißen und fertig."

Ich sehe es so viel komplexer: ich habe die Kraft nicht. Ich weiß nicht, wie. Ich weiß nicht, ob ich mir nicht damit das EINZIGE Mittel, das die Kleine beruhigt, auch noch nehme. Ich sehe, dass sie mich gerade sehr dringend braucht; daher das Gewälze, Suchen, Festnuckeln und Jammern nachts.

Klare Entscheidungen sind gerade sehr schwer zu treffen. Ich bin heute zb wieder absolut gerädert, habe Kreißlaufprobleme, sehe alles schwarz. (Und denke viel zu weit: ich wollte doch noch ein zweites Kind. Aber SO nicht. Das überlebe ich nicht nochmal und schon gar nicht in Kombination).

Laufen kann sie übrigens, das hat es motorisch tatsächlich zum Einschlafen hin etwas entschärft, sie versucht nicht mehr, sich vom Bettrand zu werfen und ähnliches. An der Dauer hat sich jedoch nicht viel getan. Sprechen kann sie auch einiges und das schon länger (Mama, Papa, NEIN, Apfel, Katze, Haben, Auch,.... so halt), da halte ich einen Sprachpatch jetzt nicht recht als Ursache für wahrscheinlich. Und 4 fiese Backenzähne sind durch, andere stehen da scheinbar noch nicht vor dem Durchbruch.
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Re: Einschlafwälzen und Wachphasen

Beitrag von Kuriburi » 15.09.2017, 16:36

molai hat geschrieben: Ich sehe es so viel komplexer: ich habe die Kraft nicht. Ich weiß nicht, wie. Ich weiß nicht, ob ich mir nicht damit das EINZIGE Mittel, das die Kleine beruhigt, auch noch nehme. Ich sehe, dass sie mich gerade sehr dringend braucht; daher das Gewälze, Suchen, Festnuckeln und Jammern nachts.

Klare Entscheidungen sind gerade sehr schwer zu treffen. Ich bin heute zb wieder absolut gerädert, habe Kreißlaufprobleme, sehe alles schwarz. (Und denke viel zu weit: ich wollte doch noch ein zweites Kind. Aber SO nicht. Das überlebe ich nicht nochmal und schon gar nicht in Kombination
Ich verstehe dich da so gut. Ich schaffe das mit dem Abstillen deshalb auch nicht. Und diese Gedanken in Richtung 2. Kind haben mein Mann und ich exakt die gleichen. Wir haben uns jetzt darauf geeinigt, die vorerst beiseite zu schieben und in frühestens 3-4 Jahren weiter in diese Richtung zu überlegen. Bis dahin kann die Welt schon wieder ganz anders aussehen. (Und falls nicht, dann gibt es garantiert keine Nr. 2!!) Aber einen kleinen Gescheisterabstand wird es hier definitiv nicht geben, wir sind ja nicht lebensmüde haben wir beschlossen. 8)
Das mit deinem Kreislauf hört sich allerdings besorgniserregend an. Pass bitte gut auf dich auf. Ich hoffe, du kannst das Wochenende für etwas Erholung nutzen.
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Re: Einschlafwälzen und Wachphasen

Beitrag von gertraudanna » 24.09.2017, 04:02

Schick dir mal ganz viel Kraft und hoffe, dass es sich bald bessert. Mir hat geholfen einfach los zu lassen. Ich Check dann meine Emails oder so. Wenn sie nochmal richtig aufdreht vor dem Schlafen, dann mach ich nochmal Licht an und pack Sachen für den nächsten Tag oder leg Wäsche zusammen. Das ist mit dem laufen echt besser geworden, weil sie jetzt viel besser selber rum toben kann.

Nun haben wir seit ein paar Wochen eine Phase in der sie gg. 01.30 Uhr wach wird. Erst wälzt sie sich hin und her, Dockt an und ab. Will die ganze Zeit Brust,trinkt aber nicht richtig. Dann ist sie richtig wach. Dann schläft sie wieder ein, vermeintlich, denn kurz darauf rammelt sie wieder rum. Dass geht dann bis um 03 manchmal auch länger. Ich hoffe, dass ist nur eine Phase und geht bald wieder vorbei, langsam zerrt das an den Schlafreserven und wirkt sich auf die Arbeit aus (Vergesslichkeit usw.). Kann also gut nachvollziehen wie du dich tagsüber fühlst und dass obwohl es erst seit kurzen ist. Wünsch dir deshalb ganz viel Kraft und Durchhaltevermögen.

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Re: Einschlafwälzen und Wachphasen

Beitrag von molai » 15.11.2017, 11:42

Ich traue mich jetzt und schreibe es: DAS KIND SCHLÄFT! :shock: MEINS. Mein Schlechtschläfer-Monsterkind. :shock:

Seit fast 5 Wochen schläft sie herrlich. Herrlich!! Ich habe mich nicht getraut, es laut auszusprechen, weil ich jeden Tag mit dem Wandel rechnete und es nicht verhexen wollte. Ich traue mich jetzt mal, vielleicht mache ich jemandem Mut (Kuriburi, wie sieht es bei euch aus mittlerweile?).

Sie geht um 20 Uhr ins Bett und schläft ca 30 Minuten später. Einschlafstillen ohne größeres Gehampel und Drehen und Wälzen. Meist ganz ohne. Dann schläft sie sehr sehr sehr oft bis 5 Uhr mit nur 1x kurz stillen (im Halbschlaf, alles kein Problem). Manchmal ist das auch 2x, wenn es ganz arg wird 3x. Aber selten! Ab 5 wird dann viel genuckelt, getrunken, gekuschelt, dabei dösen bzw schlafen wir aber auch noch.

Ich schlafe jede Menge Nächte von 21:30 Uhr bis 5 Uhr. Einfach so. Und danach auch noch ein bisschen. :shock: Ich bin ein völlig neuer Mensch! Und auch das Kind ist weit entspannter. Es ist wunderbar! Und ja, es gab dann mal eine zahnende Fiebernacht und dann eine sehr unruhige nach einem wilden Tag, jetzt gerade hat sie Schnupfen und ist so 3-4x pro Nacht kurz wach... aber alles ist absolut kein Vergleich zu dem 15 oder 16monatigen Horror, den ich hier durch habe. JUHU!

Geändert habe ich übrigens: nichts. :lol: Es passierte einfach!
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Re: Einschlafwälzen und Wachphasen

Beitrag von Kuriburi » 15.11.2017, 12:45

Molai, wie toll ist das denn bitte? Ich gratuliere zum Durchhaltevermögen und dem schlafenden Kind!!! :D

Hier ist es natürlich schon 1000x besser als vor einem Jahr um diese Zeit, aber ehrlich gesagt immer noch grottig . Daher treibe ich mich auch immer noch im Argh reloaded... rum . :? Nun hatte ich ja zunächst den Eindruck, dass es seit Betreuungsbeginn besser würde bei uns, das hat sich aber nicht bestätigt. Leider ist der Zwerg auch ständig krank. Mehr als eine Woche Betrjeuung am Stück haben wir noch nicht geschafft.

Ich freue mich sehr für dich, du hast es dir verdient. Gut zu lesen, dass es einfach so kam. Schwiemu meint nämlich aktuell, wir hätten ihn ja so daran gewöhnt bei mir (und schlecht) zu schlafen.. :roll:
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