Nächtliches Stillen als Gewohnheit
Moderator: Giraeffchen
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Nächtliches Stillen als Gewohnheit
Hallo zusammen,
ich brauche heute mal Eure Meinungen/Erfahrungen.
Es geht mir um unsere Kleine, die jetzt fast 2 Jahre alt ist. Sie wird einschlafgestillt und verlangt in der Nacht ca. 4 x noch das Stillen. Das ist bei ihr auch keine Phase, sondern hat sich seit der Geburt nicht geändert. Mittlerweile glaube ich, dass das Stillen in der Nacht bei ihr zur Gewohnheit geworden ist. Sie kann nur durch das Stillen weiterschlafen. Ich würde so gerne wieder wenigstens annähernd durchschlafen (so jeweils 5 Stunden am Stück). Aber wenn sie schlafen nur mit Mumu (ihr Wort für`s Stillen)in Verbindung bringt, befürchte ich, dass sich das nie ändern wird. Jeder Mensch wird in der Nacht ja mal kurz wach und schläft dann einfach weiter. Aber wenn meine Kleine kurz wach wird, kann sie nicht ohne Mumu weiterschlafen. Es bringt nichts ihr zur erklären, dass es jetzt dunkel ist und es keine Mumu gibt und sie aber gerne mit mir kuscheln darf. Sie will dann auch nicht von mir angefasst werden und rumgetragen will sie auch nicht werden. Der Papa kann da auch nicht helfen. Ich habe ihr auch schon angeboten ihr Saft zum trinken zu geben, aber den will sie dann nicht, sondern nur Mumu und einen Schnuller nimmt sie nicht. Sie verlangt dann verzweifelt nach ihrer Mumu und ist völlig von Sinnen, wenn sie sie nicht bekommt. Also stille ich sie am Ende doch, weil ich ihre Verzweiflung nicht länger ertrage und weil ich ja auch schlafen will. Am Tag akzeptiert sie ein Nein zum Stillen.
Es bringt mich echt zur Verzweiflung. Langsam muss sie doch auch mal ohne bzw. mit weniger Stillen in der Nacht auskommen, oder? Das geht jetzt schon 2 Jahre so und es ist kein Ende in Sicht. Zumal es mir auch weh tut, wenn sie stillt. Dann rutscht die Brustwarze zum Teil aus ihren Mund und wird nur noch vorne mit den Zähnen festgehalten. Ich werde teilweise schon richtig agressiv, wenn sie in der Nacht nur immer nach der Mumu verlangt.
Ich habe auch schon Schlafprogramme nach Pantley und Gordon angefangen. Aber nach spätestens 3 Nächten habe ich abgebrochen, weil es mich so geschlaucht hat. In diesen Nächten hatte ich noch weniger Schlaf. Bin ich da zu nachgiebig? Muß ich/wir da einfach durch? Ich befürchte aber, dass es trotzdem nicht besser wird und der ganze Streß umsonst war.
Bei wem ist bzw. war es denn mit dem nächtlichen Stillen in dem Alter (also mit 2 Jahren) auch so? Ist es von alleine besser geworden oder mußtet ihr was tun?
Ich bin schon gespannt auf Eure Antworten.
ich brauche heute mal Eure Meinungen/Erfahrungen.
Es geht mir um unsere Kleine, die jetzt fast 2 Jahre alt ist. Sie wird einschlafgestillt und verlangt in der Nacht ca. 4 x noch das Stillen. Das ist bei ihr auch keine Phase, sondern hat sich seit der Geburt nicht geändert. Mittlerweile glaube ich, dass das Stillen in der Nacht bei ihr zur Gewohnheit geworden ist. Sie kann nur durch das Stillen weiterschlafen. Ich würde so gerne wieder wenigstens annähernd durchschlafen (so jeweils 5 Stunden am Stück). Aber wenn sie schlafen nur mit Mumu (ihr Wort für`s Stillen)in Verbindung bringt, befürchte ich, dass sich das nie ändern wird. Jeder Mensch wird in der Nacht ja mal kurz wach und schläft dann einfach weiter. Aber wenn meine Kleine kurz wach wird, kann sie nicht ohne Mumu weiterschlafen. Es bringt nichts ihr zur erklären, dass es jetzt dunkel ist und es keine Mumu gibt und sie aber gerne mit mir kuscheln darf. Sie will dann auch nicht von mir angefasst werden und rumgetragen will sie auch nicht werden. Der Papa kann da auch nicht helfen. Ich habe ihr auch schon angeboten ihr Saft zum trinken zu geben, aber den will sie dann nicht, sondern nur Mumu und einen Schnuller nimmt sie nicht. Sie verlangt dann verzweifelt nach ihrer Mumu und ist völlig von Sinnen, wenn sie sie nicht bekommt. Also stille ich sie am Ende doch, weil ich ihre Verzweiflung nicht länger ertrage und weil ich ja auch schlafen will. Am Tag akzeptiert sie ein Nein zum Stillen.
Es bringt mich echt zur Verzweiflung. Langsam muss sie doch auch mal ohne bzw. mit weniger Stillen in der Nacht auskommen, oder? Das geht jetzt schon 2 Jahre so und es ist kein Ende in Sicht. Zumal es mir auch weh tut, wenn sie stillt. Dann rutscht die Brustwarze zum Teil aus ihren Mund und wird nur noch vorne mit den Zähnen festgehalten. Ich werde teilweise schon richtig agressiv, wenn sie in der Nacht nur immer nach der Mumu verlangt.
Ich habe auch schon Schlafprogramme nach Pantley und Gordon angefangen. Aber nach spätestens 3 Nächten habe ich abgebrochen, weil es mich so geschlaucht hat. In diesen Nächten hatte ich noch weniger Schlaf. Bin ich da zu nachgiebig? Muß ich/wir da einfach durch? Ich befürchte aber, dass es trotzdem nicht besser wird und der ganze Streß umsonst war.
Bei wem ist bzw. war es denn mit dem nächtlichen Stillen in dem Alter (also mit 2 Jahren) auch so? Ist es von alleine besser geworden oder mußtet ihr was tun?
Ich bin schon gespannt auf Eure Antworten.
Viele Grüße!
Mama mit 3 tollen Kindern
2 Jungs (04/2004 und 03/2007) und 1 Mädchen (03/2009)
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- Leesha
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Re: nächtliches Stillen und Gewöhnung
an Kaehde:
Kannst du bitte die Überschrift von diesem Thread ändern in:
Nächtliches Stillen als Gewohnheit?
Vielen Dank!
Kannst du bitte die Überschrift von diesem Thread ändern in:
Nächtliches Stillen als Gewohnheit?
Vielen Dank!
Viele Grüße!
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Erdnuckel2009
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Re: nächtliches Stillen und Gewöhnung
Wo schläft Eure Kleine denn? Habt ihr ein Familienbett?
Also unsere Tochter ist noch ein Stückchen jünger (17 Monate). Hat Nachts aber auch immer sehr viel gestillt. Ich kann Dir allerdings nicht mehr sagen, wie oft. Alle 2 Stunden mndestens. Und ab einer bestimmten Uhrzeit war es auf jeden Fall immer ein Dauerstillen. Ich habe zumindest schon versucht, das Stillen mit Hilfe von Pantley ein wenig einzuschränken. hat bei uns allerdings wirklich null Erfolg gehabt. Und ich habs dann auch erst einmal wieder sein lassen. Denn Dank Beistellbettchen ging das Stillen wenigstens so halb automatisch, dass ich nie wirklich wach wurde und mit Stillen dann immr mehr Schlaf hatte, als bei meinen halbherzigen Reduzierungsversuchen.
Tja, nun habe ich Urlaub und mein Mann wollte gerne probieren, Töchterchen mal alleine in ihrem Bett in ihrem Zimmer schlafen zu lassen, weil das Beistellbett zu klein wird und wir neben dem Bett leider keinen Platz für nn größeres Kinderbett haben. Ich hab mich innerlich gewehrt, weil ich gedacht habe, dass das in einem Debakel endet. Ähm, tja, was soll ich sagen. Mein Kind ist seit gestern Abend 20 Uhr ohne einen Mucks am Pennen.
Ganz alleine. Ohne das ich das Nicht-Stillen irgendwie forciert habe. Ich hatte mir fest vorgenommen, sie dennoch jedesmal zu Stillen, wenn sie wach wird.
Aber, es ist mein Kind. Nicht deins. Sprich, es könnte bei Euch ähnlich laufen, muss es aber nicht.
Also unsere Tochter ist noch ein Stückchen jünger (17 Monate). Hat Nachts aber auch immer sehr viel gestillt. Ich kann Dir allerdings nicht mehr sagen, wie oft. Alle 2 Stunden mndestens. Und ab einer bestimmten Uhrzeit war es auf jeden Fall immer ein Dauerstillen. Ich habe zumindest schon versucht, das Stillen mit Hilfe von Pantley ein wenig einzuschränken. hat bei uns allerdings wirklich null Erfolg gehabt. Und ich habs dann auch erst einmal wieder sein lassen. Denn Dank Beistellbettchen ging das Stillen wenigstens so halb automatisch, dass ich nie wirklich wach wurde und mit Stillen dann immr mehr Schlaf hatte, als bei meinen halbherzigen Reduzierungsversuchen.
Tja, nun habe ich Urlaub und mein Mann wollte gerne probieren, Töchterchen mal alleine in ihrem Bett in ihrem Zimmer schlafen zu lassen, weil das Beistellbett zu klein wird und wir neben dem Bett leider keinen Platz für nn größeres Kinderbett haben. Ich hab mich innerlich gewehrt, weil ich gedacht habe, dass das in einem Debakel endet. Ähm, tja, was soll ich sagen. Mein Kind ist seit gestern Abend 20 Uhr ohne einen Mucks am Pennen.
Aber, es ist mein Kind. Nicht deins. Sprich, es könnte bei Euch ähnlich laufen, muss es aber nicht.
Liebe Grüße vom Erdnuckel mit der großen Prinzessin 10/2009 und der kleinen Kämpferin 12/2014
- kaehde
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Re: nächtliches Stillen und Gewöhnung
Ich habs gesehen, und schaue mal, obs funktioniertLeesha hat geschrieben:an Kaehde:
Kannst du bitte die Überschrift von diesem Thread ändern in:
Nächtliches Stillen als Gewohnheit?
Vielen Dank!
Viele Grüße,
Katja
Katja mit Benjamin (32.0 SSW, 02/05)
und Rebecca (02/08 )
Das Wichtigste im Leben sind ja sowieso die gelebten Beziehungen und die Liebe, die man schenkt und bekommt. (duduja)
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Re: Nächtliches Stillen als Gewohnheit
Ich glaube, es hat geklappt....
Und noch meine Antwort zum Thema:
Mein Sohn hat sich mit knapp 2 selbst abgestillt, weil ich so wunde Brustwarzen hatte und Schmerzen. Er hat das gemerkt und wollte nicht mehr.
Bei meiner Tochter war ich ungefähr in diesem Alter an einem ähnlichen Punkt wie Du. Es war mir zu viel, ich wollte nicht mehr nachts ständig stillen. Sie hat schon rel. viel verstanden, also habe ich es probiert.
Wir haben eine Zeitschaltur an ein Nachtlicht gekoppelt, und ich habe ihr gesagt, daß wir vor dem Einschlafen stillen, und dann wenn das Licht ausgeht, schlafen (ohne Stillen), und dann erst wieder wenn das Licht wieder an ist.
So konnte ich immer sagen, sie darf ja wieder, aber erst...
Die Zeitschaltuhr habe ich dann langsam von 3 auf 5 Uhr umgestellt.
Das hat gut funktioniert. Natürlich war sie am ersten Abend sauer. Aber sie ließ sich sehr gut trösten.
Kennst Du "The no cry sleep solution"? E. Pantley ? Davon gibt es eine Toddler Version (auf deutsch ist bisher nur die Version für die Babys erschienen- Schreien statt schlafen heißt das) - evtl. kann Dir das weiterhelfen.
Ich denke, Du mußt Dir klar werden, was Du willst,damit Du das dann auch klar für Dich und Dein Kind formulieren kannst...
Viele Grüße,
KAtja
Und noch meine Antwort zum Thema:
Mein Sohn hat sich mit knapp 2 selbst abgestillt, weil ich so wunde Brustwarzen hatte und Schmerzen. Er hat das gemerkt und wollte nicht mehr.
Bei meiner Tochter war ich ungefähr in diesem Alter an einem ähnlichen Punkt wie Du. Es war mir zu viel, ich wollte nicht mehr nachts ständig stillen. Sie hat schon rel. viel verstanden, also habe ich es probiert.
Wir haben eine Zeitschaltur an ein Nachtlicht gekoppelt, und ich habe ihr gesagt, daß wir vor dem Einschlafen stillen, und dann wenn das Licht ausgeht, schlafen (ohne Stillen), und dann erst wieder wenn das Licht wieder an ist.
So konnte ich immer sagen, sie darf ja wieder, aber erst...
Die Zeitschaltuhr habe ich dann langsam von 3 auf 5 Uhr umgestellt.
Das hat gut funktioniert. Natürlich war sie am ersten Abend sauer. Aber sie ließ sich sehr gut trösten.
Kennst Du "The no cry sleep solution"? E. Pantley ? Davon gibt es eine Toddler Version (auf deutsch ist bisher nur die Version für die Babys erschienen- Schreien statt schlafen heißt das) - evtl. kann Dir das weiterhelfen.
Ich denke, Du mußt Dir klar werden, was Du willst,damit Du das dann auch klar für Dich und Dein Kind formulieren kannst...
Viele Grüße,
KAtja
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Re: Nächtliches Stillen als Gewohnheit
@Erdnuckel2009:
Ja, sie schläft bei uns bzw. mir im Familienbett und das auch schon seit ihrer Geburt. Ich stille also auch im Halbschlaf. Ich werde aber eben doch wach und das belastet mich.
Gut zu lesen, dass es mit Pantley auch mal nicht geklappt hat. Das ist bei uns nämlich genauso. Schön, wenn es jetzt bei deiner Kleinen einfach so geklappt hat.
@kaehde:
Vielen Dank fürs ändern!
Da es mir aber wirklich weh getan hat, habe ich mich dann strikt geweigert und sie hat dann verlangt dass ich singe. Das habe ich dann auch gemacht, aber nach einer halben Stunde singen, wollte ich das dann auch nicht mehr. Dann endlich ist sie auch eingeschlafen. Aber nur um 2 Stunden später wieder aufzuwachen. Da habe ich sie dann in den Schlaf gestillt, weil ich keine Kraft für etwas anders mehr hatte.
Ich habe letzte Woche es wieder mit Pantley probiert, nachdem das mit dem Erklären nicht geklappt hat. Die erste Nacht war o.k. Sie ist ohne Brust im Mund eingeschlafen. Dafür habe ich gesungen. Naja, in der Nacht mußte ich, wenn ich das Stillen beendet hatte, gefühlte 100x "Der Mond ist aufgegangen" singen.
Dabei bin ich eher eingeschlafen als meine Kleine. Das war viel anstrengender als das Stillen und das wollte ich als Ersatz fürs Stillen auch nicht.
Also habe ich ihr nur kuscheln angeboten. Das hat wieder eine NAcht ganz gut geklappt. Sie ist ohne Brust eingeschlafen, aber nur um 10 Minuten später wieder aufzuwachen und wieder Mumu haben zu wollen. Dann habe ich sie ihr wieder kurz gegeben und dann gekuschelt. Dann ist sie wieder 10 Minuten später aufgewacht und alles ging von vorne los. Nach 2 Stunden war ich so müde, dass ich nichtmehr konnte und habe sie in den Schlaf gestillt. Die die nächsten 2 Nächte hat es überhaupt nicht mehr geklappt. Sie ist dann nicht nur sauer, sondern regelrecht verzweifelt. Sie schreit dann so, als wenn man ihr die Luft zum atmen nehem würde.
Also habe ich wieder abgebrochen, weil es ja nicht besser, sondern eher schlimmer geworden ist. Die 2 Nächte danach, waren schrecklich. SIe hat die ganze Nacht dauergenuckelt. Letzte Nacht war o.k. Ich habe sie in den Schlaf gestillt und sie wollte nur 2x gestillt werden.
Aber ich weiß aus Erfahrung, dass es die nächste Nacht wieder ganz anders werden kann.
Ich habe den Eindruck, das sie die 2 Nächte zum dauernuckeln brauchte. Vieleicht hat sie Angst gehabt, ohne Mumu einschlafen zu müßen, dass sie lieber gar nicht losgelassen hat.
Auch höre ich sie im Schlaf schmatzen. So als ob sie noch die Brust im Mund hat. Bis sie mitbekommt, dass es nicht so ist und dann wieder Mumu haben muß.
Kann es sein, dass sie noch so ein großes Saugbedürfniss hat?
Aber dann ist meine Kleine soooo verzweifelt und ich bekomme eher weniger Schlaf als mehr, dass ich es abbreche und das Gefühl habe wieder versagt zu haben.
Und wenn ich es wirklich durchziehen würde, hätte ich eine oder keine Ahnung wie viel Nächte gar keinen Schlaf. Und das geht ja auch nicht, weil ich am Tag ja nicht den Schlaf nachholen kann, da mich meine 2 Großen auch noch brauchen. Außerdem habe ich die Befürchtung, dass ich meiner Kleinen damit zu viel zumuten würde und sie danach völlig verstört ist. Vieleicht übertreibe ich damit aber auch nur, keine Ahnung.
Am Tag ist es völlig anders. Da läßt sie sich ablenken (meistens mit Buch anschauen), wenn sie Mumu will, ich ihr die zu dem Zeitpunkt aber nicht geben will. Da verlangt sie auch nicht so verzweifelt danach, wie in der Nacht.
Ich habe keine Ahnung, was an der Nacht so schlimm für sie ist. Sie ein total anders Kind. So verzweifelt, wie sie da nach der Mumu verlangt ist sie am Tag nie, egal ob es um die Mumu geht oder das sie etwas anderes nicht bekommt, was sie gerne will.
Im Moment geht es mir so, dass es gerade so o.k. ist, sie in der Nacht so oft zu stillen. Angst macht mir nur die Zukunft. Was ist, wenn sich das nie bei ihr ändern wird? Ich möchte nicht noch 1 Jahr oder länger so weiter machen.
Wenn ich wüßte, dass es in 2-3 Monaten von alleine besser werden würde, würde ich sie gerne noch so oft in der Nacht stillen. Aber dafür gibt ja leider keine Garantie.
Oder ist sie in 2 bis 3 Monaten doch so weit, dass sie es besser akzeptieren kann, wenn ich "Nein" zum Stillen in der Nacht sage? Aber was ist wenn nicht?
Ich bin da ziemlich hin und her gerissen.
Ja, sie schläft bei uns bzw. mir im Familienbett und das auch schon seit ihrer Geburt. Ich stille also auch im Halbschlaf. Ich werde aber eben doch wach und das belastet mich.
Gut zu lesen, dass es mit Pantley auch mal nicht geklappt hat. Das ist bei uns nämlich genauso. Schön, wenn es jetzt bei deiner Kleinen einfach so geklappt hat.
@kaehde:
Vielen Dank fürs ändern!
Ich habe meiner Kleinen auch schon gesagt, dass sie erst stillen darf, wenn es wieder hell ist. Das ging total daneben. Da ich sie nicht anders trösten darf, lag sie ca. 30 Minuten neben mir und hat geschrieen. Alle Erklärungsversuche haben nichts gebracht. Dann kam mein Mann und hat sie mit ins Wohnzimmer genommen. Eine Zeit lang ging es gut. Dann hat sie verzweifelt nach mir verlangt und als sie dann bei mir war, wollte sie natürlich Mumu. Da war nix zu machen mit kuscheln oder auf später vertrösten. Das Ganze ging 2 Stunden, dann habe ich sie doch wieder in den Schlaf gestillt, weil ich uns nichtmehr zumuten wollte.kaehde hat geschrieben: Bei meiner Tochter war ich ungefähr in diesem Alter an einem ähnlichen Punkt wie Du. Es war mir zu viel, ich wollte nicht mehr nachts ständig stillen. Sie hat schon rel. viel verstanden, also habe ich es probiert.
Wir haben eine Zeitschaltur an ein Nachtlicht gekoppelt, und ich habe ihr gesagt, daß wir vor dem Einschlafen stillen, und dann wenn das Licht ausgeht, schlafen (ohne Stillen), und dann erst wieder wenn das Licht wieder an ist.
So konnte ich immer sagen, sie darf ja wieder, aber erst...
Die Zeitschaltuhr habe ich dann langsam von 3 auf 5 Uhr umgestellt.
Das hat gut funktioniert. Natürlich war sie am ersten Abend sauer. Aber sie ließ sich sehr gut trösten.
Auch wenn es mir weh tut und ich meiner Kleinen das sage, interssiert sie das nicht. Es hat mir wirklich weh getan und wollte nicht mehr. Ich habe ihr gesagt, dass die Mumu Aua hat und sie hat gesagt: "Nein!!!!" und hat verzweifelt nach der Mumu verlangt.kaehde hat geschrieben: Mein Sohn hat sich mit knapp 2 selbst abgestillt, weil ich so wunde Brustwarzen hatte und Schmerzen. Er hat das gemerkt und wollte nicht mehr.
Ja, ich habe das Buch "Schlafen statt schreien" von E. Pantley. Kennst du die Toddler Version? Weißt du, was da anderes drin steht als bei "Schlafen statt schreien"?Wenn es die nur auf englisch gibt, kann ich leider damit nichts anfangen, weil mein englisch nicht so gut ist.kaehde hat geschrieben: Kennst Du "The no cry sleep solution"? E. Pantley ? Davon gibt es eine Toddler Version (auf deutsch ist bisher nur die Version für die Babys erschienen- Schreien statt schlafen heißt das) - evtl. kann Dir das weiterhelfen.
Ich habe letzte Woche es wieder mit Pantley probiert, nachdem das mit dem Erklären nicht geklappt hat. Die erste Nacht war o.k. Sie ist ohne Brust im Mund eingeschlafen. Dafür habe ich gesungen. Naja, in der Nacht mußte ich, wenn ich das Stillen beendet hatte, gefühlte 100x "Der Mond ist aufgegangen" singen.
Dabei bin ich eher eingeschlafen als meine Kleine. Das war viel anstrengender als das Stillen und das wollte ich als Ersatz fürs Stillen auch nicht.
Also habe ich ihr nur kuscheln angeboten. Das hat wieder eine NAcht ganz gut geklappt. Sie ist ohne Brust eingeschlafen, aber nur um 10 Minuten später wieder aufzuwachen und wieder Mumu haben zu wollen. Dann habe ich sie ihr wieder kurz gegeben und dann gekuschelt. Dann ist sie wieder 10 Minuten später aufgewacht und alles ging von vorne los. Nach 2 Stunden war ich so müde, dass ich nichtmehr konnte und habe sie in den Schlaf gestillt. Die die nächsten 2 Nächte hat es überhaupt nicht mehr geklappt. Sie ist dann nicht nur sauer, sondern regelrecht verzweifelt. Sie schreit dann so, als wenn man ihr die Luft zum atmen nehem würde.
Also habe ich wieder abgebrochen, weil es ja nicht besser, sondern eher schlimmer geworden ist. Die 2 Nächte danach, waren schrecklich. SIe hat die ganze Nacht dauergenuckelt. Letzte Nacht war o.k. Ich habe sie in den Schlaf gestillt und sie wollte nur 2x gestillt werden.
Aber ich weiß aus Erfahrung, dass es die nächste Nacht wieder ganz anders werden kann.
Ich habe den Eindruck, das sie die 2 Nächte zum dauernuckeln brauchte. Vieleicht hat sie Angst gehabt, ohne Mumu einschlafen zu müßen, dass sie lieber gar nicht losgelassen hat.
Auch höre ich sie im Schlaf schmatzen. So als ob sie noch die Brust im Mund hat. Bis sie mitbekommt, dass es nicht so ist und dann wieder Mumu haben muß.
Kann es sein, dass sie noch so ein großes Saugbedürfniss hat?
Das ist ja mein Problem. Ich weiß was ich will, nämlich sie nicht mehr lange so oft in der Ncht zu stillen.Akzeptabel wären so 2 bis 3 Monate. Bei jeden Versuch das zu ändern, bin ich fest entschloßen es durchzuziehen. Ich denke dann, wenni ch es jetzt nicht schaffe, dann wird es in 2 bis 3 Monaten erst recht nicht klappen.kaehde hat geschrieben: Ich denke, Du mußt Dir klar werden, was Du willst,damit Du das dann auch klar für Dich und Dein Kind formulieren kannst...
Aber dann ist meine Kleine soooo verzweifelt und ich bekomme eher weniger Schlaf als mehr, dass ich es abbreche und das Gefühl habe wieder versagt zu haben.
Und wenn ich es wirklich durchziehen würde, hätte ich eine oder keine Ahnung wie viel Nächte gar keinen Schlaf. Und das geht ja auch nicht, weil ich am Tag ja nicht den Schlaf nachholen kann, da mich meine 2 Großen auch noch brauchen. Außerdem habe ich die Befürchtung, dass ich meiner Kleinen damit zu viel zumuten würde und sie danach völlig verstört ist. Vieleicht übertreibe ich damit aber auch nur, keine Ahnung.
Am Tag ist es völlig anders. Da läßt sie sich ablenken (meistens mit Buch anschauen), wenn sie Mumu will, ich ihr die zu dem Zeitpunkt aber nicht geben will. Da verlangt sie auch nicht so verzweifelt danach, wie in der Nacht.
Ich habe keine Ahnung, was an der Nacht so schlimm für sie ist. Sie ein total anders Kind. So verzweifelt, wie sie da nach der Mumu verlangt ist sie am Tag nie, egal ob es um die Mumu geht oder das sie etwas anderes nicht bekommt, was sie gerne will.
Im Moment geht es mir so, dass es gerade so o.k. ist, sie in der Nacht so oft zu stillen. Angst macht mir nur die Zukunft. Was ist, wenn sich das nie bei ihr ändern wird? Ich möchte nicht noch 1 Jahr oder länger so weiter machen.
Wenn ich wüßte, dass es in 2-3 Monaten von alleine besser werden würde, würde ich sie gerne noch so oft in der Nacht stillen. Aber dafür gibt ja leider keine Garantie.
Oder ist sie in 2 bis 3 Monaten doch so weit, dass sie es besser akzeptieren kann, wenn ich "Nein" zum Stillen in der Nacht sage? Aber was ist wenn nicht?
Ich bin da ziemlich hin und her gerissen.
Viele Grüße!
Mama mit 3 tollen Kindern
2 Jungs (04/2004 und 03/2007) und 1 Mädchen (03/2009)
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Tofuwurst
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Re: Nächtliches Stillen als Gewohnheit
Liebe Leesha,
das ist bestimmt eine harte Situation für Euch!
Mir geht es ähnlich: Mein anderthalbjähriger Sohn stillt auch noch alle zwei-drei Stunden. Aber da ich auch kaum wach werde, stört es mich nicht so sehr, dass ich jetzt den Pantley-Aufwand betreiben würde. Auch bei mir würde es viel mehr Schlaf kosten, würde ich jetzt etwas ändern wollen.
Ich würde mir aber keine Sorgen über die Zukunft machen. Du hast es bisher geschafft und wenn Du die Energie hast, die nächsten zwei-drei Monaten weiterzumachen, dann mach doch die nächsten zwei-drei Monate weiter und dann kannst Du immer noch schauen. Mir scheint es, als wäre das nächtliche Stillen Deiner Tocher sehr wichtig. Bei meinem Sohn habe ich den Eindruck, als decke er viel seines Nähebedürfnisses nachts, indem er stillt. Tagsüber ist er sehr beschäftigt, er ist ständig unter Strom, aber nachts braucht er mich sehr. Das akzeptiere ich.
Warte doch einfach ab - es wird nicht ewig gehen. Und in der Zwischenzeit helfen Lanolin und Heilwolle!
das ist bestimmt eine harte Situation für Euch!
Mir geht es ähnlich: Mein anderthalbjähriger Sohn stillt auch noch alle zwei-drei Stunden. Aber da ich auch kaum wach werde, stört es mich nicht so sehr, dass ich jetzt den Pantley-Aufwand betreiben würde. Auch bei mir würde es viel mehr Schlaf kosten, würde ich jetzt etwas ändern wollen.
Ich würde mir aber keine Sorgen über die Zukunft machen. Du hast es bisher geschafft und wenn Du die Energie hast, die nächsten zwei-drei Monaten weiterzumachen, dann mach doch die nächsten zwei-drei Monate weiter und dann kannst Du immer noch schauen. Mir scheint es, als wäre das nächtliche Stillen Deiner Tocher sehr wichtig. Bei meinem Sohn habe ich den Eindruck, als decke er viel seines Nähebedürfnisses nachts, indem er stillt. Tagsüber ist er sehr beschäftigt, er ist ständig unter Strom, aber nachts braucht er mich sehr. Das akzeptiere ich.
Warte doch einfach ab - es wird nicht ewig gehen. Und in der Zwischenzeit helfen Lanolin und Heilwolle!
- kaehde
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Re: Nächtliches Stillen als Gewohnheit
Hallo,
ich schließe mich Tofuwurst an. Wenn es im Moment o.K. für Dich ist, dann würde ich es einfach machen. Und NICHT versuchen jetzt was zu ändern. In 2 bis 3 Monaten kann das ganz anders ausschauen. Es ist immer schwierig, den richtigen Zeitpunkt zu erwischen, und so wie Du es beschreibst, ist es für sie im Moment auch sehr schwierig darauf zu verzichten. Ich würde schauen, wie es sich weiter entwickelt, und dann, wenn Du wirklich nicht mehr willst, bzw. wenn Du merkst, sie ist bereit dafür, schauen, wo ihr euch treffen könnt!
Ich hätte es auch niht gedacht, daß es so "einfach" wird, aber es hat gut geklappt, auch das letztendliche komplett abstillen (erst ca. vo 2 Wochen), das auch von meiner Seite ausging, weil ich einfach wirklich nciht mehr wollte jetzt, ging innerhalb von 2 Tagen über die Bühne, ohne großen Protest....
Viele Grüße,
Katja
ich schließe mich Tofuwurst an. Wenn es im Moment o.K. für Dich ist, dann würde ich es einfach machen. Und NICHT versuchen jetzt was zu ändern. In 2 bis 3 Monaten kann das ganz anders ausschauen. Es ist immer schwierig, den richtigen Zeitpunkt zu erwischen, und so wie Du es beschreibst, ist es für sie im Moment auch sehr schwierig darauf zu verzichten. Ich würde schauen, wie es sich weiter entwickelt, und dann, wenn Du wirklich nicht mehr willst, bzw. wenn Du merkst, sie ist bereit dafür, schauen, wo ihr euch treffen könnt!
Ich hätte es auch niht gedacht, daß es so "einfach" wird, aber es hat gut geklappt, auch das letztendliche komplett abstillen (erst ca. vo 2 Wochen), das auch von meiner Seite ausging, weil ich einfach wirklich nciht mehr wollte jetzt, ging innerhalb von 2 Tagen über die Bühne, ohne großen Protest....
Viele Grüße,
Katja
Katja mit Benjamin (32.0 SSW, 02/05)
und Rebecca (02/08 )
Das Wichtigste im Leben sind ja sowieso die gelebten Beziehungen und die Liebe, die man schenkt und bekommt. (duduja)
und Rebecca (02/08 )
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Re: Nächtliches Stillen als Gewohnheit
Vielen Dank Euch Zweien!
Ihr habt eigetlich das bestätigt, was ich auch empfinde, nämlich jetzt nichts zu ändern.
Mit dieser Entscheidung geht es mir schon wieder besser.
Letzte Nacht war wieder mehr dauernuckeln. Aber sie hat von alleine losgelassen und da war sie noch nicht eingeschlafen. Dann hat sie sich ein paar mal rumgewälzt und geschmatzt. Dann wollte sie doch wieder Mumu.
Ich habe den Eindruck, als wenn sie es selber probieren wollte ohne Mumu einzuschlafen und dann gemerkt hat, dass sie es doch nicht schafft.
Vieleicht merkt sie ja, dass ich möchte, dass sie nicht mehr so oft in der Nacht stillt und gibt sich jetzt schon Mühe, aber es klappt halt noch nicht. Das finde ich schon sehr süß!
Viele liebe Grüße!
Ihr habt eigetlich das bestätigt, was ich auch empfinde, nämlich jetzt nichts zu ändern.
So werde ich es machen. Wahrscheinlich ist sie jetzt noch nicht so weit.kaehde hat geschrieben:
Ich würde schauen, wie es sich weiter entwickelt, und dann, wenn Du wirklich nicht mehr willst, bzw. wenn Du merkst, sie ist bereit dafür, schauen, wo ihr euch treffen könnt!
Mit dieser Entscheidung geht es mir schon wieder besser.
Letzte Nacht war wieder mehr dauernuckeln. Aber sie hat von alleine losgelassen und da war sie noch nicht eingeschlafen. Dann hat sie sich ein paar mal rumgewälzt und geschmatzt. Dann wollte sie doch wieder Mumu.
Ich habe den Eindruck, als wenn sie es selber probieren wollte ohne Mumu einzuschlafen und dann gemerkt hat, dass sie es doch nicht schafft.
Vieleicht merkt sie ja, dass ich möchte, dass sie nicht mehr so oft in der Nacht stillt und gibt sich jetzt schon Mühe, aber es klappt halt noch nicht. Das finde ich schon sehr süß!
Viele liebe Grüße!
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- Sterngucker
- gehört zum Inventar
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- Registriert: 10.05.2009, 10:51
Re: Nächtliches Stillen als Gewohnheit
Hi!
Das ist echt unglaublich! Uns geht es hier genauso und wir machen echt genau das selbe durch wie ihr!!! Lias ist auch gerade 2 geworden und unsere Nächte sehen so aus, wie du die euren beschreibst!
Ich wollte auch uuuunbedingt besser schlafen, habe das Buch gelesen und war wild entschlossen. Nichts -- Lias war fest entschlossen weiter "Mils" zu trinken und hat reagiert wie deine Kleine. Schreien, verzweifelt sein, Wut. Irgendwann konnte ich auch nicht mehr und habs gelassen. Irgend ein Teil in mir hat sich dann auch entschieden, dass es irgendwie so für uns nicht stimmig ist. Ich möchte aber trotzdem dran bleiben und es nicht wieder in die gewohnheit sinken lassen. Ich nehme ihn weiterhin von der Brust, sobald er aufhört zu nuckeln und schaue dann einfach, wie er reagiert und stille ihn dann wieder, nehme ihn wieder weg...usw. Naja ich muss zugeben, manchmal werde ich dann echt bockig und verweigere ihm dann mehr oder weniger die Brust, was natürlich in einem Wutausbruch seiner Seite ausartet. Da wünsche ich mir, dass ich noch ein wenig endspannter und geduldiger sein darf. Irgendwie glaube ich trotzdem fest dran, das wir bald mal laaaaaaaaaange schlafen dürfen
. Ich wünsche es mir sehr. Viel Glück euch weiterhin, vielleicht magst du ja mal schreiben wie es euch geht. Liebe Grüße
Das ist echt unglaublich! Uns geht es hier genauso und wir machen echt genau das selbe durch wie ihr!!! Lias ist auch gerade 2 geworden und unsere Nächte sehen so aus, wie du die euren beschreibst!
Ich wollte auch uuuunbedingt besser schlafen, habe das Buch gelesen und war wild entschlossen. Nichts -- Lias war fest entschlossen weiter "Mils" zu trinken und hat reagiert wie deine Kleine. Schreien, verzweifelt sein, Wut. Irgendwann konnte ich auch nicht mehr und habs gelassen. Irgend ein Teil in mir hat sich dann auch entschieden, dass es irgendwie so für uns nicht stimmig ist. Ich möchte aber trotzdem dran bleiben und es nicht wieder in die gewohnheit sinken lassen. Ich nehme ihn weiterhin von der Brust, sobald er aufhört zu nuckeln und schaue dann einfach, wie er reagiert und stille ihn dann wieder, nehme ihn wieder weg...usw. Naja ich muss zugeben, manchmal werde ich dann echt bockig und verweigere ihm dann mehr oder weniger die Brust, was natürlich in einem Wutausbruch seiner Seite ausartet. Da wünsche ich mir, dass ich noch ein wenig endspannter und geduldiger sein darf. Irgendwie glaube ich trotzdem fest dran, das wir bald mal laaaaaaaaaange schlafen dürfen