Baby und Kleinkind ins Bett bringen..

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

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7erendipity
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Re: Baby und Kleinkind ins Bett bringen..

Beitrag von 7erendipity » 11.10.2017, 21:22

Die erste Zeit fand ich es auch extrem schwierig abends, weil die Kleine da ihre Schreizeit hatte. Nur geholfen hat da stillen im Tuch mit weißem rauschen. Ich hab die Grosse dann im Wohnzimmer auf der Couch gehabt, sie hat noch was gewurschtelt (Buch angucken oder Stickerbuch) und ist dann irgendwann (spät...) eingepennt und ich hab sie dann nachdem ich die kleine schlafend ablegen konnte ins Familienbett getragen.

Davon ist zurück geblieben, dass die Große ihre Babypuppe immer im Tragetuch in der Küche zum schlafen bringt - wild wippend und mit lautem schschsch... :-D
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Helenchen
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Re: Baby und Kleinkind ins Bett bringen..

Beitrag von Helenchen » 11.10.2017, 21:36

Wir waren mal mit 6 Kindern und 3 Mamas zusammen im Urlaub. Da konnten 5 kinder erst schlafen wenn mein Baby seine schreizeit endlich um hatte[emoji16]. Vielleicht muss man sich auch davon frei machen dass es perfekt klappen muss. Mit brüllendem baby ohne helfende Hände ist halt schon echt ne Herausforderung

[emoji70]9/2012[emoji72]2/2015[emoji214]7/2017
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Vanillekuechlein
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Re: Baby und Kleinkind ins Bett bringen..

Beitrag von Vanillekuechlein » 11.10.2017, 21:50

MamaMonster hat geschrieben:Der Monsterjunge kriegt Musik mit seine Kopfhörern, die er zum dritten Geburtstag bekommen hat und sehr liebt, damit ist er ruhig und entspannt und (...)
Darf ich fragen welches Modell ihr habt? Ich hab vor Ort noch keine gesehen die ihm gut passen würden und einen ordentlichen Klang haben. Das würde meinem Winterkind auch gefallen.
Meistens sind die zwei abends ähnlich müde, dann kuschelt sich der Große an meinen Rücken während ich den Kleinen stille und ich erzähle eine Geschichte (mit Wunschthema :) ) oder singe für sie.
Wenn gleichzeitig gar nichts zu machen ist, spanne ich ihren Papa ein, soweit möglich. Er nimmt dann den wacheren von beiden und bespaßt ihn, bis der andere schläft und dann bekomme ich den noch wachen Zwerg zurück ;) und habe Zeit ihn in den Schlaf zu begleiten.
mit Sternchen, Winterkind *11/13 und Frühlingskind *5/16

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Re: Baby und Kleinkind ins Bett bringen..

Beitrag von Vanillekuechlein » 11.10.2017, 22:02

Theolino, meine zwei sind auch zweieinhalb Jahre auseinander. Die ersten Monate waren wirklich schwierig war das schlafen angeht und mir tut mein Großer immer noch leid. Plötzlich ständig zurückstecken zu müssen ist richtig kacke. Im Nachhinein wünschte ich, ich hätte versucht das Baby generell früher zu Bett zu bringen um dann mehr Zeit für ihn zu haben, um ihn zumindest abends so zu begleiten wir er es gekannt hat. Es war ganz schön holprig :( Als der Kleine ein halbes Jahr war war das aber quasi vergessen, seitdem ist es ziemlich reibungslos abends.
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Theolino
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Re: Baby und Kleinkind ins Bett bringen..

Beitrag von Theolino » 11.10.2017, 23:59

Danke euch für die Antworten. So wirklich ist noch nichts für uns dabei. Ausser vielleicht den Anspruch runter zu schrauben. Heute war der Große dann zuminderst um 20:30 im Bett. Statt sonst um 18:45...
Wenn der Papa ausnahmsweise abends da ist, ist ins Bett bringen kein Problem: ich bring den Großen ins Bett und Papa hat das Baby. Nach 15 min schläft der Große. Aber alleine ist es ein Graus seit das Baby nicht mehr einfach friedlich nuckelnd dabei liegt.
Die kleine hat keine richtige Brüllzeit (Anfängerbaby), aber sie schläft abends in der Regel immer nur 10, 20 min am Stück, das reicht nicht, um den Großen zusammen mit ihr ins Bett zu bringen. Sie weckt ihn dann zuverlässig kurz bevor er richtig schläft wieder auf :( Dann ist sie aber im Bett nicht mehr zu breruhigen. Stehe ich aber auf kann der Große dort nicht alleine bleiben...
Der Große wiederum ist derzeit absolut nicht absprache- oder wartefähig. Also still irgendwas zu machen und zu warten bis das Baby schläft endet in einem wilden Spiel oder einem Wutanfall mit Trampeln und Kreischen. Alles doof gerade....
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Re: Baby und Kleinkind ins Bett bringen..

Beitrag von Sabina » 12.10.2017, 04:10

Alles doof, das glaub ich dir. Aber alles auch bloss eine Phase...muss der Grosse am Morgen zeitig raus? Oder kann er halt für die nächsten Wochen generell etwas später ins Bett?

Ich musste mich jeweils mit Baby im Tuch auf dem Pezziball wippend neben das Bett setzen und die Hand vom Grossen halten. Das ging aber auch nur dank nicht schreiendem Baby. Mit dem neuen Baby wäre das oft genug unmöglich und hat schon häufig zu vielen Tränen geführt. Bei allen Beteiligten! Aber die Grossen schlafen zum Glück normalerweise auch alleine ein.


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Re: Baby und Kleinkind ins Bett bringen..

Beitrag von Regenbogen82 » 12.10.2017, 04:23

Als die Mittlere ein Baby was, hat mein Mann den Großen ins Bett gebracht, was leider mit sehr viel weinen verbunden war.
Als die Kleine da war, habe ich von Anfang an weiter (wegen ambulanter Geburt ohne Pause) die Mittlere ins Bett gebracht und im Wechsel mit meinem Mann den Großen. Das Baby/Kleinkind war und ist fast immer dabei, schlief und stillte und hatte anfangs auch Schreiphasen, in denen ich mit der Kleinen auf dem Arm, wenn Stillen nicht reichte, durchs Zimmrt gelaufen bin und die beiden Großen dann trotz Schreien irgendwann eingeschlafen sind. Es war für alle sehr anstrengend, aber gefühlt war es emotional gerade für die Mittlere die beste Lösung.
Alles Gute für Euch!
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Re: Baby und Kleinkind ins Bett bringen..

Beitrag von Zwergenaufstand » 12.10.2017, 09:05

Warum wacht das Baby nach 10 bis 20 Minuten wieder auf? Ist es noch nicht ihre übliche Nacht-Schlafzeit oder wird sie vom Großen gestört, der noch nicht schläft? Oder ist das generell so?

Wenn es noch nicht ihre eigentliche Schlafenszeit ist, könntest du dann den Großen evtl auch erst später schlafen legen oder geht das nicht?

Oder wenn sie vom Großen wieder wachgehampelt wird, könntest du dann beide ein bisschen später ins Bett, damit er schneller einschläft?

Ich versuche das so immer... Die Einschlafzeiten der beiden irgendwie in Einklang bringen, dass es für beide passt. Aber mir ist klar, dass das nicht bei allen Kindern funktioniert. Wäre meine Große das zweite Kind, dann hätte ich niemals beide Kinder gleichzeitig schlafen legen können, sie war ein schwieriger Fall.
Und obwohl es bei uns eigentlich immer irgendwie klappt und auch meistens (einigermaßen) ohne Geschrei, finde ich es grundsätzlich überhaupt nicht einfach. Es ist echt stressig für mich, die Abende so zu planen, dass es klappt, irgendwo hakt es dann doch meistens. Bei uns muss es klappen, weil der Papa abends so gut wie nie da ist, aber ich empfinde es als puren Stress.

Naja, was ich noch sagen wollte: ich habe auch sehr oft ein schlechtes Gewissen meiner Großen gegenüber (oder beiden), aber dann denke ich mir auch: ich gebe mein bestes und tue was ich kann. Sie würde z.B. auch gerne stillend an mich gekuschelt einschlafen, aber das geht leider nicht mehr. Ich habe das Baby stillend im Arm und die Große neben mir im anderen Arm oder ich halte nur ihre Hand. Und das eigentlich Wichtige für sie ist doch: ich bin da! Sie muss nicht alleine einschlafen. Ich finde, dass das ok ist. Wann, in der Geschichte der Menschheit, war es normal, dass ein Erwachsener nur ein Kind zu versorgen hatte und deshalb zum Einschlafen komplett auf dessen Wünsche eingehen konnte? Wieviele Kinder schlafen alleine ein und auch im eigenen Bett? Meine Kinder wollen das nicht und müssen es auch nicht, aber ein paar kleine Abstriche müssen sie halt in Kauf nehmen und sie werden das verkraften.

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Re: Baby und Kleinkind ins Bett bringen..

Beitrag von Theolino » 12.10.2017, 13:28

Ja genau für die Kleine ist es noch lange keine Bettgehzeit. Sie schläft deshalb ueber den Abend verteilt immer mal wieder kurz, aber auch nicht zuverlässig.Mal schauen vielleicht kann ich sie heute ein bisschen hinhalten so dass sie zur Schlafenszeit des Grossen richtig muede ist.... Die letzte Nacht war so grottig, weil der Große mitten in der Nacht mindestens eine Stunde wach lag. Entsprechend fertig ist er heute. Jetzt gilt es das übermüdete Kleinkind den Tag wachzuhalten und das selbst zu überleben. Gähn .
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