zu wenig Milch, am verzweifeln

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koalina
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Re: zu wenig Milch, am verzweifeln

Beitrag von koalina » 02.01.2018, 15:21

Nur kurz zum Bes. Der dünne Schlauch ist nur für Mumi geeignet. Mit pre kann er verstopfen.
--.-'-;@

mit Krümel (1/15) und Krümelchen (4/17)

Unsere kleinen Wunder... kamen überraschend und haben unser Leben mehr bereichert als man es in Worte fassen kann.

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Re: zu wenig Milch, am verzweifeln

Beitrag von Stillfreudig » 02.01.2018, 19:51

Wir stillen heute ganz problemlos und entspannt.
Du wirst hier sehr sehr gut begleitet werden, ich drücke euch die Daumen!


Lieben Dank, hoffe auch, dass ich es vielleicht doch noch zum Vollstillen schaffe.

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Re: zu wenig Milch, am verzweifeln

Beitrag von Stillfreudig » 02.01.2018, 19:53

koalina hat geschrieben:
02.01.2018, 15:21
Nur kurz zum Bes. Der dünne Schlauch ist nur für Mumi geeignet. Mit pre kann er verstopfen.
Ach so, dass wusste ich nicht. Denke mir nur, dass der mittlere zu einfach ist...?!

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Re: zu wenig Milch, am verzweifeln

Beitrag von Stillfreudig » 02.01.2018, 19:55

ViolaBo hat geschrieben:
01.01.2018, 18:28
Wir stillen heute ganz problemlos und entspannt.
Du wirst hier sehr sehr gut begleitet werden, ich drücke euch die Daumen!

Lieben Dank, hoffe auch, dass ich es vielleicht doch noch zum Vollstillen schaffe

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Re: zu wenig Milch, am verzweifeln

Beitrag von Stillfreudig » 02.01.2018, 19:58

DolphinFFM hat geschrieben:
02.01.2018, 10:09
Ha, ich hab mich schon verrechnet. Du schriebst ja von 55g Zunahme an Tag 6 und nicht 155.
Also bitte nochmal kontrollieren! ;-)

5.12.17 3050g (KH, Geburt)
6.12.2017 2920g (KH)
7.12.2017 2890g (KH)
8.12.2017 2890g (KH)
9.12.2017 2890g (KH)
10.12.2017 2890g (Hebamme)
11.12.2017 2945g (Hebamme)
12.12.2017 2930g (Hebamme)

Danke, habe auch gemerkt, dass die Tage und Gewichte doch etwas anders waren als in meiner Erinnerung. Scheinbar gibt es wirklich die Stillvergesslichkeit 😅.

koalina
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Re: zu wenig Milch, am verzweifeln

Beitrag von koalina » 02.01.2018, 20:12

Stillfreudig hat geschrieben:
02.01.2018, 19:53
koalina hat geschrieben:
02.01.2018, 15:21
Nur kurz zum Bes. Der dünne Schlauch ist nur für Mumi geeignet. Mit pre kann er verstopfen.
Ach so, dass wusste ich nicht. Denke mir nur, dass der mittlere zu einfach ist...?!
Mache eine grossen Knoten in den Schlauch. Eine Art schlaufen. Je enger du zu ziehst je schwerer ist es. Der Durchmesser des kleinsten schlauches ist zu gering für pre. Oder du müsstest pre durch ein feines Sieb streichen. Kann auch funktionieren. Ist nur ein Hinweis den ich vom mitlesen weiss. Wir hatten hier kein Bes.
--.-'-;@

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Re: zu wenig Milch, am verzweifeln

Beitrag von Stillfreudig » 03.01.2018, 12:59

Mondenkind hat geschrieben:
02.01.2018, 10:07
Hallo und herzlich willkommen Stillfreudig.

Ich melde mich heute im Laufe des Tages.

In der Tat brauche ich diese Infos:
ViolaBo hat geschrieben:
01.01.2018, 16:12
Schau doch schon mal in diesen Thread viewtopic.php?f=2&t=125451 und beantworte noch die dort gestellten Fragen.
Bis dahin!
Hallo Mondenkind,

reichen dir die Angaben oder fehlt noch was?

VG

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Re: zu wenig Milch, am verzweifeln

Beitrag von Mondenkind » 03.01.2018, 13:45

Alles super, danke. Ich hab dich nicht vergessen, habe in den Schulferien nur so wenig Rechnerzeit. Am Handy sind lange Antworten schlecht zu schreiben. Ich melde mich noch heute, sobald in hier Land sehe!
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung

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Re: zu wenig Milch, am verzweifeln

Beitrag von Mondenkind » 03.01.2018, 23:41

So, jetzt schlafen alle. Ich hoffe, ich geh auf alles ein, falls was fehlt oder unklar bleibt, einfach nachfragen!
Meine Tochter wurde am 5.12. mit 3050g geboren.
Am ersten tag wog sie dann 2920, am 2.Tag 2890g und am 3. & 4. Tag auch 2890g. Am 5. Tag waren wir zu Hause und unsere Nachsorgehebamme (Vertretung von meiner eigentlichen) hat festgestellt, dass die Kleine immer noch 2890g wog.
Das ist erstmal eine normale Abnahme, aber eine langsame Zunahme.
Also versuchte ich sie nur noch anzulegen ohne Flasche, leider kam dann raus, dass sie 15g abgenommen hatte.
Das sind eher normale Schwankungen, das kann man so gar nicht sagen. Magen-, Darm- und Blasenfüllung spielen da mit rein etc.
Trinke Malzbier und Stilltee.
Das darfst du, wenn du es magst, an der Milchmenge ändert das nichts Wesentliches.
ch bin zurzeit ziemlich verzweifelt und traurig, weil ich eigentlich Hiffnung hatte, dass die Milch jetzt bald ausreichend kommt, hatte schon das Ziel gehabt voll zu stillen.
Das kann ich gut verstehen. Lass uns schauen, was wir verändern können, da können wir sicherlich noch was machen.
Hinzu kommt, dadurch das sie fast ständig an die Brust will, habe icb kaum Zeit für meinen älteren Sohn. Bisher ging es da mein Mann zu hause war, aber ab morgen muss er arbeiten, da weiß ich gar nicht wie ich es machen soll.
Das ist eine gruselige Situation, ich weiß. Aber es wird jeden Tag leichter, glaub mir. Hast du Freunde oder Familie, die dich zuhause ein wenig unterstützen können, v.a. dir den Großen abnehmen können?
Ich bin zurzeit zwiegespalten, ob ich abstillen soll, weil es mit dem Vollstillen scheinbar nicht klappt.
Teilstillen hat auch immensen Wert. Klar darfst du abstillen, wenn du das willst. Aber wir können sicherlich noch was verbessern an eurer Situation. Abstillen kann man ja immer noch später, wenn das dein Wunsch sein sollte.
Bei meinem älteren Sohn kamen viele Dinge wie zu spät bemerktes kurzes Zungenbändchen
Ist das bei deiner Tochter abgeklärt?

Die ZUnahme ist leicht unterdurchschnittlich. Ich würde vorschlagen, dass wir jetzt erstmal systematisch zufüttern, wiegen und ggf. reduzieren. Als Zufüttermenge schlage ich für den Anfang 150ml pro Tag vor, wichtig ist eine Stillhäufigkeit von 10x in 24 Stunden oder mehr. Kannst du dir eine Waage besorgen? Zum Wiegen steht alles hier:
GRUNDINFO Gedeihen, Gewichtskontrolle, korrektes Wiegen

Wenn sie sehr lange an der Brust ist, schläft sie dann oder trinkt sie länger effektiv?
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung

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Re: zu wenig Milch, am verzweifeln

Beitrag von Stillfreudig » 04.01.2018, 09:12

Mondenkind hat geschrieben:
03.01.2018, 23:41
So, jetzt schlafen alle. Ich hoffe, ich geh auf alles ein, falls was fehlt oder unklar bleibt, einfach nachfragen!
Meine Tochter wurde am 5.12. mit 3050g geboren.
Am ersten tag wog sie dann 2920, am 2.Tag 2890g und am 3. & 4. Tag auch 2890g. Am 5. Tag waren wir zu Hause und unsere Nachsorgehebamme (Vertretung von meiner eigentlichen) hat festgestellt, dass die Kleine immer noch 2890g wog.
Das ist erstmal eine normale Abnahme, aber eine langsame Zunahme.
Also versuchte ich sie nur noch anzulegen ohne Flasche, leider kam dann raus, dass sie 15g abgenommen hatte.
Das sind eher normale Schwankungen, das kann man so gar nicht sagen. Magen-, Darm- und Blasenfüllung spielen da mit rein etc.
Trinke Malzbier und Stilltee.
Das darfst du, wenn du es magst, an der Milchmenge ändert das nichts Wesentliches.
ch bin zurzeit ziemlich verzweifelt und traurig, weil ich eigentlich Hiffnung hatte, dass die Milch jetzt bald ausreichend kommt, hatte schon das Ziel gehabt voll zu stillen.
Das kann ich gut verstehen. Lass uns schauen, was wir verändern können, da können wir sicherlich noch was machen.
Hinzu kommt, dadurch das sie fast ständig an die Brust will, habe icb kaum Zeit für meinen älteren Sohn. Bisher ging es da mein Mann zu hause war, aber ab morgen muss er arbeiten, da weiß ich gar nicht wie ich es machen soll.
Das ist eine gruselige Situation, ich weiß. Aber es wird jeden Tag leichter, glaub mir. Hast du Freunde oder Familie, die dich zuhause ein wenig unterstützen können, v.a. dir den Großen abnehmen können?
Ich bin zurzeit zwiegespalten, ob ich abstillen soll, weil es mit dem Vollstillen scheinbar nicht klappt.
Teilstillen hat auch immensen Wert. Klar darfst du abstillen, wenn du das willst. Aber wir können sicherlich noch was verbessern an eurer Situation. Abstillen kann man ja immer noch später, wenn das dein Wunsch sein sollte.
Bei meinem älteren Sohn kamen viele Dinge wie zu spät bemerktes kurzes Zungenbändchen
Ist das bei deiner Tochter abgeklärt?

Die ZUnahme ist leicht unterdurchschnittlich. Ich würde vorschlagen, dass wir jetzt erstmal systematisch zufüttern, wiegen und ggf. reduzieren. Als Zufüttermenge schlage ich für den Anfang 150ml pro Tag vor, wichtig ist eine Stillhäufigkeit von 10x in 24 Stunden oder mehr. Kannst du dir eine Waage besorgen? Zum Wiegen steht alles hier:
GRUNDINFO Gedeihen, Gewichtskontrolle, korrektes Wiegen

Wenn sie sehr lange an der Brust ist, schläft sie dann oder trinkt sie länger effektiv?
Danke Mondenkind, dass du noch zur späten Stunde geantwortet hast.


Bzgl. des Gewichtsverlust von 15g, dass das nichts aussagt, ist schon mal interessant zu wissen.

Ich hoffe, dass wir an der Situation was verbessern können. Ich hatte an Abstillen gedacht, weil ich dachte, dass es mit der Flasche schneller geht und dann auch mehr Zeit für meinen Sohn habe und wenn es mit dem wenigen Drüsengewebe stimmen sollte, ich dann ja wahrscheinlich den zusätzlich Bedarf, die meine Tochter mit der Zeit hat, dann ja gar nicht decken kann?! Das hat mich sehr verunsichert.

Leider kann mir keiner meinen Sohn abnehmen, weil unsere Familien weiter weg wohnen und unsere Freunde arbeiten müssen oder gerade selber wieder Eltern geworden sind.
Ab nächhster Woche fängt der Kindergarten wieder an, dann habe ich für den Vormittag eine Betreuung für ihn.

Kennst du noch andere Präparate, die die Milch ankurbeln? Ichc mag Makzbier und Tee 😊, dass hilft mir auch genug zu trinken.

Wenn es nicht naders gehen sollte, dann würde ich auch Teilstillen wollen, nur wenn es nicht immer so lange dauern würde und ich auch wirklich in paar Monaten noch genug Milch produziere.
Schöner wäre es jedoch wenn es mit dem vollstillen klappen könnte.

Zu dem Gewicht habe ich auch schon gelesen, dass normal 170-230g/Woche wäre, dass ist das was mir Sorgen macht, dass sie trotz Zufütterns unterdurchschnittlich zunimmt.
Mein Sohn war trotz Flasche auch immer sehr leicht, lag immer bei der Perzentilkurve bei 3% oder drunter.

Wie sollte ich ihr am Besten die 150ml geben also in wie vielen Mahlzeiten? Zurzeit lasse ich sie erst an meiner Brust trinken und wenn ich merke bzw. sie sich beschwert, dann erst gebe ich ihr über das BES was dazu.
Das macht die Stillzeiten natürlich noch länger. Derzeit braucht sie für 30-40ml 1-2Std. weil sie zwischendurch einschläft oder nuckelt. Sie macht ein richtiges Menü dataus 😁😳. Werden die Mahlzeiten mit BES dann getrennt gezählt? Sollte ich statt des ganz dünnen Schlauches den mittleren nehmen, wie Koalina schreibt?

Wie kann man unterwegs mit dem BES zufüttern, kann mir es derzeit gar nicht virstellen, weil wir zu Hause schon öfters rumfummeln müssen bis der Schhlauch richtig im Mund sitzt.

Waage würde ich dann versuchen in der Apotheke auszuleihen, wie oft soll ich sie dann wiegen?

Ich hatte gleich zur Geburt gebeten, sich das Zungenbändchen anzuschauen und auch immer wieder im KH angesprochen. Bei der U2 im KH habe ich es dem Arzt gesagt, dass es ein bißchen zu kurz wirkt, da hatte er mir gesagt, dass ich erstmal schauen soll ob es beim Stillen Probleme macht.Er konnte das Zumgenbändchen nicht scheniden, weil er es nicht gelernt hat.
Meine Hebamme meinte, dass es geht und wenn ich sonst beim stillen nichts merke, dass es so passt.
Was mir auffällt ist, dass sie sehr viel Luft schluckt. Ich lege sie eigentluch richtig an, habe mehrmals von meiner Hebamme und einer Stillberaterin im KH drüber schauen lassen.
Wie kommt es das sie so viel Luft schluckt?

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