Stillen funktioniert nur Nachts: Vom Vollstillen über Abpumpen/Zufüttern mit Stillhütchen und der Kampf wieder zurück

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Glyzinie
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Re: Stillen funktioniert nur Nachts: Vom Vollstillen über Abpumpen/Zufüttern mit Stillhütchen und der Kampf wieder zurüc

Beitrag von Glyzinie » 01.01.2018, 20:04

Ich denke, man kann sie nicht zwingen. Dein Baby ist ja noch ganz jung und das erste, oder?
Es gibt innerhalb eines Stilllebens immer wieder Phasen, wo sie dazu neigen, sich an der Brust wild zu gebärden. Anfangs sind es oft Stuhl und Verdauung, die sie stören. Dann als älteres Baby gern Ablenkung wenn sie mehr mitbekommen. So ab Kleinkindalter wollen sie dann plötzlich irgendwann feste Nahrung statt Brust oder trinken davor nur kurz. Und die Stillmahlzeiten gehen ohne Zwang oder Ersetzen ganz natürlich zurück.
Es kann schwierig sein, das nicht als Ablehnung der Brust aufzufassen. Aber es muss auch nicht zwingend in deinem Fall nur Saugverwirrung sein. Vielleicht das Baby auch mal abhalten, Beinchen anziehen etc.

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Re: Stillen funktioniert nur Nachts: Vom Vollstillen über Abpumpen/Zufüttern mit Stillhütchen und der Kampf wieder zurüc

Beitrag von deidamaus » 03.01.2018, 22:57

Hallo Sommerherz,

ich melde mich morgen bei dir.

Es wäre toll, wenn du einen kleinen Zwischenbericht liefern könntest, was in den letzten Tagen passiert ist.

Liebe Grüße
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Re: Stillen funktioniert nur Nachts: Vom Vollstillen über Abpumpen/Zufüttern mit Stillhütchen und der Kampf wieder zurüc

Beitrag von deidamaus » 04.01.2018, 10:18

Sommerherz hat geschrieben:
30.12.2017, 19:50

Jetzt bin ich an den Punkt gekommen, an dem ich nicht mehr weiterkomme, vielleicht könnt ihr mir helfen?
Ich werde mein Bestes versuchen.
Mein Problem zusammengefasst: Meine Tochter ist 9 Wochen alt und akzeptiert die Brust nur im halbwachen Zustand, blöderweise nur mit Stillhüttchen. Tagsüber Pumpe ich ca. 350 - 450 ml ab und zusätzlich gibt es ca. 130-260 ml Pre . Gefüttert wird mit Flache, die gesamte Milchmenge schwangt am Tag zwischen 460 und 750 ml. Ganz selten bekomme ich sie tagsüber im halbwachen Zustand an die Brust, aber sie trinkt nur unter Brustkompression. Ich muss auch zugeben, dass ich auch ganz schön stark drücken muss, damit die kleine nicht losbrüllt. Der Milchspendereflex kommt immer recht spät, ich versuche mit mäßigen gelingen ihn selber auszulösen, die Kleine ist viel zu ungeduldig und brüllt los. Generell Brüllt sie die Brust im wachen Zustand ständig an, schon bereits wenn ich sie in die Wiegehaltnung bringe. Dank des Forums habe ich seit ein paar Tagen BES, aber das hat bisher gar nicht geklappt...
Das klingt nach Saugverwirrung und nach einer recht guten Milchbildung bei dir. Das BES ist beim Weg zum erfolgreichen Stillen zurück an die Brust ganz wichtig, es braucht nur noch ein paar Tricks, damit dein Baby die Brust besser nimmt.

Jetzt versuche ich die Informationen besser zu strukturieren:
- Baby wird mit Flasche zugefüttert. Gesamtmenge 450-750 ml am Tag, davon 350-450 ml abgepumpte Milch (ich pumpe 3-5 Mal am Tag, versuche min. auf 5 Mal zu kommen) und 130 -260 ml Pre.
- Unser Stillaltag: morgens versuche ich den schläfrigen Zustand der Kleinen auszunutzen und füttere mit der Brust so lange es geht. Ich bleibe dafür bis 9 Uhr im Bett mit ihr, das gelingt mir immer seltener. Nach dem Aufstehen gibt’s es die erste Flasche Pre, sie trinkt ca.60-90ml Milch. Tagsüber gibt es fast ausschließlich die Flasche Muttermilch oder Pre.
- Abends zum Einschlafen gibt es eine Flache Pre, sie trinkt ca. 30 ml, ganz selten, wenn sie ruhig genug bzw. müde ist, gebe ich die Brust.
- Nachts schläft sie 3-4 Stunden , dann gibt’s es Brust mit Stillhüttchen, dann schläft sie 2 Stunden, ich gebe die Brust und dann stündlich bis zum aufstehen.
Danke für die Infos. Damit ich dich hier gut beraten kann, brauche ich die Infos täglich, d.h. es wäre für mich wichtig, dass du täglich folgendes notierst:
Stillhäufigkeit, Zufüttermenge (Pre und Muttermilch), mit was (BES, Flasche) wie oft zugefüttert wurde, wie oft du gepumpt hast (und welche Menge), Stuhl- und Urinwindeln. Das würde dann z.B. so aussehen:
3 x Stillen, 2 x BES (70 ml Pre), 6 x Flasche (100 ml Pre, 300 ml Muttermilch), 4 x abgepumpt (300 ml Muttermilch), 2 x Stuhl, 4 x Urin

Für eine Beratung über Internet ist es wichtig, dass ich täglich einen Gewichtswert deines Babys bekomme. Diesen ermittelst du am Besten auf einer auf 5 g genauen digitalen Babywaage unter gleichen Bedingungen (wie das geht, steht hier: GRUNDINFO Gedeihen, Gewichtskontrolle, korrektes Wiegen
- Unser Stillstart: Den Milcheinschuss hatte ich am 4 Tag, vorher hat mir die Kleine fast die Brustwarzen abgekaut. Ich habe zwei Wochen Vollgestillt, anfangs noch ohne Stillhütchen. Stillen dauerte ewig, teilweise war sie 2-4 Stunden an der Brust, ist häufig an der Brust eingeschlafen. Die Tipps sie auszuziehen, damit sie wacher wird, haben das Gegenteil bewirkt, sie hat dann gar nichts getrunken und war unruhig. Da ich früher das Krankenhaus verlassen hatte, musste die U2 beim Kinderarzt durgeführt werden. Der Kinderärztin ist aufgefallen, dass die Kleine am 10 Tag nicht das Geburtsgewicht erreicht hatte und hat angefangen Streß zu machen.
Das ist schade. Je nach Geburtssituation (Infusionen unter der Geburt führen zu Wassereinlagerungen beim Baby und damit zu einem fälschlich hohen Geburtsgewicht) und Waagen, muss kein Baby nach 10 Tagen sein Geburtsgewicht erreicht haben. Es sollte nach Erreichen des niedrigsten Gewichts 170-330g die Woche im Durchschnitt in den ersten beiden Lebensmonaten zunehmen.

- Meine Kleine ist ein sehr unruhiges und ungeduldiges Baby sie hatte nach ca. 1,5 Wochen ständig Andock-Probleme, die Hebamme gab mir ein Stillhütchen und meinte man kann das Ding später noch loswerden, wichtig ist, dass die kleine schnell zunimmt. Und so habe ich gepumpt und gestillt. Anfangs konnte ich nur 200 ml abpumpen, als ich die Milchmenge verdoppeln konnte, hat die Kleine angefangen die Brust abzulehnen.
Das Brust ablehnen hatte sicherlich nichts mit der Mehrmenge beim Pumpen zu tun, sondern damit, dass dein Baby eine Saugverwirrung entwickelt hat.
Meine Hebamme meinte ich soll immer wieder versuchen die Kleine in Ruhe anzulegen und nicht aufgeben.
- Künstliche Sauger: Sie kennt alle Flasche, Hütchen und Schnuller. Leider auch Schnuller, sie brüllt manchmal so sehr und lässt sich durch nichts beruhigen, vor allem abends beim Einschlafen. Sie ist jedoch kein Schreibaby, vielleicht gebe ich zu schnell auf, vielleicht hatte ich immer zu viel Angst, dass sie hungert...
Damit du keine Angst vor Hunger hast, ist es wichtig, dass du häufiger mit einer guten Waage unter gleichen Bedingungen wiegst (siehe oben). Damit kann man ausschließen, dass dein Baby Hunger hat, was deinen Kopf schon mal beruhigt. Abendliches Weinen ist nicht ungewöhnlich. Hier hilft oft ein Spaziergang im Tuch/in einer Trage am Abend. Viele Babys schlafen da recht gut dabei ein.
- Medizinische Besonderheiten: keine Ahnung. Ich habe PCO (bin schlank) und Endometriose, spielt das eine Rolle? Meine erste Menstruation habe ich nach 4 Wochen bekommen. Meine Hebamme meinte es gibt da keinen Zusammenhang.
PCO kann in der Tat Auswirkungen auf die Milchbildung haben. Ob du genug Milch bilden kannst, werden wir sehen. Ausgeschlossen ist es nicht.
Gewicht:
23.10. 2925g Geburt KH
26.10. 2750g Entlassung KH
27.10. 2700g Hebamme
29.10 2800g Hebamme
30.10 2850g Hebamme
01.11 2788g Kinderärztin
02.11 2900g Hebamme
03.11 2818g Kinderärztin
04.11 2900g Hebamme
05.11 2930g Hebamme
06.11 2950g Hebamme
09.11. 3088g Kinderärztin
12.11. 3300g Kinderärztin
20.11. 3500g Hebamme
27.11. 3700g Hebamme
16.12. 3280g Kinderärztin

Die Waage der Kinderärztin hat immer etwas weniger angezeigt, als bei der Hebamme.
Danke für die Werte. Der letzte passt garnicht in die Liste, hast du da eventuell einen Tippfehler drinne (4280g statt 3280g?)?
Ich denke ich habe zu viel Zeit verschwendet um das Stillhütchen loszuwerden, bis ich gemerkt habe, das die Flasche das eigentliche Problem ist.

Ich habe vor drei Tagen BES probiert, die Kleine war recht ruhig. Ich hatte vorsichthalber das Stillhütchen mit Milch gefüllt. (Einmal hatte das ohne BES schon zum Erfolg geführt und sie hat getrunken, leider blieb es beim einem Mal). Ich konnte sie an die Brustwarze/Stillütchen führen, sie hat nicht geschrihen, aber sie hatte absolut keine Lust zu trinken, sie nahm es in den Mund, aber die Milch blieb im Stillhütchen. Also habe ich etwas in ihren Mund reinlaufen lassen, dann hat die k
Kleine gespuckt und war letztendlich genervt. Ein Paar Stunden später hatte ich den Versuch wiederholt mit dem selben Ergebnis.
Wichtig auf dem Weg zurück zum Stillen ist es, dass dein Baby mit Hütchen an der Brust (mit BES oder ohne) stillt. Der Weg dorthin funktioniert meist folgendermaßen:
- Füttern mit Flasche und mit verschiedenen Flaschensaugern (damit lernt dein Baby mit unterschiedlichen Mundgefühlen zurecht zu kommen)
- Füttern mit Flasche in Stillposition (idealerweise mit nackter Brust/Oberkörper), Kopf zur Brust gedreht (Flasche entweder unter der Achsel durchführen oder ganz dicht an der Brust halten). Dabei lernt dein Baby die Brust mit Milch zu verknüpfen
- Stillen mit BES und Flaschensauger (statt Stillhütchen). Also BES an der Brust befestigen, Flaschensauger anstatt eines Stillhütchens drüber stülpen (funktioniert nicht so super, es tropft oft), ber dein Baby merkt: Brust liefert Milch, ich werde satt. Dies macht man nur ein-, zweimal und dann geht man direkt über zum
- Stillen mit BES und Stillhütchen
- Abgewöhnen von BES und Hütchen

Parallel dazu ist es wichtig deine Milchbildung durch häufiges Abpumpen anzukurbeln. Hast du eine elektrische Milchpumpe mit Doppelpumpset?
Die Nacht darauf, verlief wie gewohnt, ich bin beim Stillem im liegen mit Hütchen kurz eingeschlafen, als ich aufgewacht bin war das Hütchen abgefallen und die Kleine hat von alleine angedockt. Wahnsinn. Ich habe mich so gefreut. Der gestrige Tag war sehr anstrengend, sie hat so viel geweint und war sehr unruhig, so dass ich mich nicht geraut habe mit BES anzukommen. In der Nacht wollte ich es ohne Stillhütchen probieren, war auch leider ohne Erfolg.
Was einmal geklappt hat, klappt auch nochmal. Konzentriere dich auf obige Liste. Wechsel tagsüber erstmal die Flaschensauger und gebe die Flasche in Stillposition und stille nachts (oder tagsüber im Halbschlaf) mit Hütchen. Und dann schreibe ich dir täglich und wir sehen, was als nächstes zu tun ist.
[@uote]
Heute Morgen, hatte ich es versucht sie an die Brust zu nehmen, ich hatte den Milchspendereflex ausgelöst, die Milch tropfte regelrecht, sowas hatte ich noch nie. Die Kleine war noch gar nicht unruhig und wollte die Brust mit und ohne Stillhütchen nicht. Überall im Gesicht hatte sie die Muttermilch, aber trinken ging nicht, sie wurde unruhig, schließlich gab ich auf und sie bekam die Flasche, die jedoch sofort angenommen wurde. An dieser Stelle habe ich mir die Frage gestellt, was hat es für einen Sinn BES zu verwenden, wenn es unter optimalen Bedienungen nicht klappt. Deswegen wende ich mich an euch. Was kann ich tun? Gibt es für uns einen Weg zurück zum Vollstillen mit der Brust?
[/quote]
Hier hilft obiger Plan. Dein Baby weiß einfach nicht mehr, wie das Stillen geht und muss langsam und schrittweise wieder zurückgeführt werden. Da es nachts noch gut mit Hütchen stillt und noch recht klein ist, sind die Chancen sehr gut.

Wie klingt das für dich? Nähere Infos und Tipps bekommst du dann portionsweise und angepasst an deine Situation.

Magst du es probieren?

Liebe Grüße
deidamaus
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Sommerherz
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Re: Stillen funktioniert nur Nachts: Vom Vollstillen über Abpumpen/Zufüttern mit Stillhütchen und der Kampf wieder zurüc

Beitrag von Sommerherz » 04.01.2018, 19:49

Hallo deidamaus,
Danke für deine ausführliche Antwort. Seit ein paar Tagen versuche ich konsequenter die Kleine an der nackten Brust zu füttern. An BES habe ich mich nicht noch mal getraut. Vor-vorgestern, also am 01.01. habe ich im Tuch, im schlafenden Zustand, ihr die Brust gegeben. Sie hat eher genuckelt als getrunken, aber ich konnte diesen Zustand auf eine Stunde ausweiten. Als sie wach wurde, wurde die Brust direkt angeheult. Tag darauf habe ich sie nicht an die Brust bekommen. Gestern Nachmittag habe ich sie in den Schlaf gewogen, als sie schlief, die Brust rausgepackt und sie hat getrunken, aber auch recht aktiv.
Heute hatte ich sie zwei mal an der Brust, ich habe nicht das Gefühl, dass sie etwas getrunken hat, aber immerhin. Ich habe genauso wie du es sagtest, deidamaus, die Flasche ganz nah an die Brust gehalten. Ich habe dabei mit der Brustwarze ihre Wange berührt. Sie hat ca. 30 ml getrunken und schaute mich zufrieden an. Ich stellte die Flasche weg und sie drehte sich zur Brust und schnappte sich die Brustwarze. Ich war überrascht und froh, aber leider konnte sie nichts mehr mit der Brustwarze anfangen. Sie hat sich weggestoßen wieder in den Mund genommen, hat versucht zu saugen und wieder weggestoßen. Das hat sie paar mal gemacht und wurde weinerlich. Ich habe schnell das Stillhütchen angezogen und sie hat ca. eine Minute gezogen und ist eingeschlafen. Ich habe sie noch ca. 20 Minuten durch Streicheln zum Nuckeln animieren können, aber dann schlief sie ganz fest ein. Das zweite Mal nahm sie die Brust, als sie aus dem Schlaf direkt geweint hat, ohne die Augen aufzumachen. Und ich hatte sie zwei Stunden an der Brust, die meiste Zeit hat sie geschlafen und ganz selten genuckelt. So ist es natürlich schwierig das Abpump-Management einzuhalten. Ich hoffe jedenfalls, an der Brust schlafen, hat einen positiven Effekt.

Das ist für mich ungewöhnlich viele Male hintereinander, dass sie die Brust mit Stillhütchen am Tag annimmt. Seit sie 6 Wochen ist, habe ich das maximal ein mal die Woche geschafft.

Zuhause habe ich eine elektrische Pumpe mit Doppeltpumpset. Morgens Pumpe ich zwischen 120 und 200 ml und dann immer 60-70 ml.
Babywaage hat mir mein Mann aus der Apotheke ausgeliehen, die muss er mir noch auspacken und hinstellen. Dazu kam ich heute nicht mehr. Aber wir waren heute beim Arzt und dort wurde gewogen.

Nun mein Protokoll der letzten Tage:
01.01.18 4x Stillen (Nacht) 1x (Tag) 8 Flaschen (300ml Pre 355ml Muttermilch) 4x abgepumpt (365ml) 1x Stuhl, 4 x Urin
02.01.18 4x Stillen (Nacht) 7 Flaschen (190ml Pre 465 Muttermilch) 5x abgepumpt (420ml) 1xStuhl, 3x Urin
03.01.18 4x Stillen (Nacht) 1 Stillen (Tag) 7 Flaschen (100ml Pre, 365 ml Muttermilch), 5x abgepumpt (385ml), 1x Stuhl, 4x Urin)

Nachts ist es eher schwierig zu sagen wie oft ich stille, weil das eher so ein Dauerstillen ist. Vor allem ab 4 Uhr. Dann ist sie bis ca. 8 fast durchgängig an der Brust. Ich schlafe da auch nicht mehr. Es ist jedenfalls ok für mich, ich lese dann…

In der Gewichtsübersicht hatte ich gleich zwei Fehler. Die letzte Messung war nicht von Dezember, sondern vom November und einmal hatte ich eine Messung der Hebamme zu der Kinderärztin zugeschrieben. Jetzt müsste das stimmen.

23.10. 2925g Geburt KH
26.10. 2750g Entlassung KH
27.10. 2700g Hebamme
29.10 2800g Hebamme
30.10 2850g Hebamme
01.11 2788g Kinderärztin U2
02.11 2900g Hebamme
03.11 2818g Kinderärztin
04.11 2900g Hebamme
05.11 2930g Hebamme
06.11 2950g Hebamme
09.11. 3088g Kinderärztin
12.11. 3300g Hebamme
16.11. 3280g Kinderärztin U3
20.11. 3500g Hebamme
27.11. 3700g Hebamme
04.01. 4585g neuer Kinderarzt (wir sind weiter weg umgezogen)


Fläschchen variieren wir. Calma lehnt sie grundsätzlich ab. Avant wurde zwischenzeitlich auch abgelegt, meistens klappt es. Ich hole mir noch einen zusätzlichen Sauger, damit sie mehr zur Auswahl hat.

Auf den Schnuller zu verzichten fällt dem Papa schwer. Aber er geht ab Montag wieder arbeiten, da erhoffe ich mir Besserung.
Sorry wenn ich etwas unverständlich schreibe, ich schreibe vom Handy. An einen PC schaffe ich es nicht zu kommen. :oops:

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Re: Stillen funktioniert nur Nachts: Vom Vollstillen über Abpumpen/Zufüttern mit Stillhütchen und der Kampf wieder zurüc

Beitrag von deidamaus » 04.01.2018, 20:37

Hallo Sommerherz,
Sommerherz hat geschrieben:
04.01.2018, 19:49
Danke für deine ausführliche Antwort. Seit ein paar Tagen versuche ich konsequenter die Kleine an der nackten Brust zu füttern. An BES habe ich mich nicht noch mal getraut. Vor-vorgestern, also am 01.01. habe ich im Tuch, im schlafenden Zustand, ihr die Brust gegeben. Sie hat eher genuckelt als getrunken, aber ich konnte diesen Zustand auf eine Stunde ausweiten. Als sie wach wurde, wurde die Brust direkt angeheult. Tag darauf habe ich sie nicht an die Brust bekommen. Gestern Nachmittag habe ich sie in den Schlaf gewogen, als sie schlief, die Brust rausgepackt und sie hat getrunken, aber auch recht aktiv.
Heute hatte ich sie zwei mal an der Brust, ich habe nicht das Gefühl, dass sie etwas getrunken hat, aber immerhin. Ich habe genauso wie du es sagtest, deidamaus, die Flasche ganz nah an die Brust gehalten. Ich habe dabei mit der Brustwarze ihre Wange berührt. Sie hat ca. 30 ml getrunken und schaute mich zufrieden an. Ich stellte die Flasche weg und sie drehte sich zur Brust und schnappte sich die Brustwarze. Ich war überrascht und froh, aber leider konnte sie nichts mehr mit der Brustwarze anfangen. Sie hat sich weggestoßen wieder in den Mund genommen, hat versucht zu saugen und wieder weggestoßen. Das hat sie paar mal gemacht und wurde weinerlich. Ich habe schnell das Stillhütchen angezogen und sie hat ca. eine Minute gezogen und ist eingeschlafen. Ich habe sie noch ca. 20 Minuten durch Streicheln zum Nuckeln animieren können, aber dann schlief sie ganz fest ein. Das zweite Mal nahm sie die Brust, als sie aus dem Schlaf direkt geweint hat, ohne die Augen aufzumachen. Und ich hatte sie zwei Stunden an der Brust, die meiste Zeit hat sie geschlafen und ganz selten genuckelt. So ist es natürlich schwierig das Abpump-Management einzuhalten. Ich hoffe jedenfalls, an der Brust schlafen, hat einen positiven Effekt.
das klingt für mich doch alles sehr positiv. Ihr seid auf jeden Fall auf dem richtigen Weg. Super gut. Wenn dein Baby die Brust ohne Stillhütchen ablehnt, aber mit annimmt, dann biete ihr diese auf jeden Fall mit Hütchen an. Besser mit Hütchen stillen, als ohne. Zeit an der Brust verbringen ist immer gut. Für dein Wohlbefinden, für das Wohlbefinden deines Babys und für deine Milchbildung.
Das ist für mich ungewöhnlich viele Male hintereinander, dass sie die Brust mit Stillhütchen am Tag annimmt. Seit sie 6 Wochen ist, habe ich das maximal ein mal die Woche geschafft.
Das klingt wirklich schon recht häufig. Super. Versuche deinem Baby so oft es geht die Brust anzubieten. Wenn sie diese nicht annimmt, dann greife ruhig auf die Flasche zurück, bevor sie sich aufregt. Manchmal klappt es auch gut, wenn das Baby erst etwas aus der Flasche trinkt und dann auf die Brust gewechselt wird.

Fläschchen variieren wir. Calma lehnt sie grundsätzlich ab. Avant wurde zwischenzeitlich auch abgelegt, meistens klappt es. Ich hole mir noch einen zusätzlichen Sauger, damit sie mehr zur Auswahl hat.
Ja, mache das. Gut wäre es, wenn sie zwei, drei verschiedene Sauger problemlos akzeptiert, dann sollte der Wechsel zum Stillhütchen auch im wachen Zustand recht schnell klappen.
Zuhause habe ich eine elektrische Pumpe mit Doppeltpumpset. Morgens Pumpe ich zwischen 120 und 200 ml und dann immer 60-70 ml.
Die Abpumpmengen sind super gut. Vielleicht kannst du die Häufigkeit auf sechs Mal steigern. Das wäre super. Ich zitiere zum optimalen Pumpmanagment Mondenkind:
Ich empfehle dann Folgendes (man kann aber auch nur Teile davon nutzen):
1. Wärme und Brustmassage vor dem Pumpen

Intervallpumpen:
5 Minuten Pumpen, kurze Pause (aufstehen, Brustmassage, etwas Trinken…) wieder 5 Minuten Pumpen, kurze Pause, nochmals 5 Minuten Pumpen.

Powerpumping:
Innerhalb ca. 1 Stunde 10-15 Minuten Pumpen, 5-10 Minuten Pause (siehe oben) wieder Pumpen.

Diese beiden Variationen in Kombination: 5-6 mal Intervallpumpen, 1-2 mal Powerpumping

Laut neuesten Untersuchungen wird so die Hormonausschüttung am besten unterstützt.Wir nutzen das auch bei induzierten Laktationen, als bei Frauen, die stillen wollen ohne ein Baby geboren zu haben.
Damit kannst du deine Menge an Muttermilch sicherlich noch deutlich steigern und deinem Baby noch mehr Muttermilch zukommen lassen. Der Vorteil ist dann auch, dass die Milch leichter fließt und du weniger zufüttern musst, weil dein Baby direkt aus der Brust mehr Milch trinken kann.
Babywaage hat mir mein Mann aus der Apotheke ausgeliehen, die muss er mir noch auspacken und hinstellen. Dazu kam ich heute nicht mehr. Aber wir waren heute beim Arzt und dort wurde gewogen.
Mach das ruhig morgen in Ruhe. Die meisten Frauen kommen damit gut klar, wenn sie morgens nach dem Aufwachstillen/-füttern und nach dem Windelwechseln mit frischer Windeln und sonst nackig wiegen.

Nachts ist es eher schwierig zu sagen wie oft ich stille, weil das eher so ein Dauerstillen ist. Vor allem ab 4 Uhr. Dann ist sie bis ca. 8 fast durchgängig an der Brust. Ich schlafe da auch nicht mehr. Es ist jedenfalls ok für mich, ich lese dann…
Wenn dein Baby zu der Zeit lange an der Brust liegt, wende dabei mal die Brustkompression an. Das ist extrem effektiv, deine Milchbildung wird erhöht und dein Baby bekommt beim Stillen mehr Milch.

Füge doch bitte immer alle neue Daten an die Liste (ich habe ein paar Werte rausgenommen) an:

23.10. 2925g Geburt KH
26.10. 2750g Entlassung KH
27.10. 2700g Hebamme
05.11 2930g Hebamme
12.11. 3300g Hebamme
16.11. 3280g Kinderärztin U3
20.11. 3500g Hebamme
27.11. 3700g Hebamme
01.01.18 4x Stillen (Nacht) 1x (Tag) 8 Flaschen (300ml Pre 355ml Muttermilch) 4x abgepumpt (365ml) 1x Stuhl, 4 x Urin
02.01.18 4x Stillen (Nacht) 7 Flaschen (190ml Pre 465 Muttermilch) 5x abgepumpt (420ml) 1xStuhl, 3x Urin
03.01.18 4x Stillen (Nacht) 1 Stillen (Tag) 7 Flaschen (100ml Pre, 365 ml Muttermilch), 5x abgepumpt (385ml), 1x Stuhl, 4x Urin)
04.01. 4585g neuer Kinderarzt (wir sind weiter weg umgezogen)

Auf den Schnuller zu verzichten fällt dem Papa schwer. Aber er geht ab Montag wieder arbeiten, da erhoffe ich mir Besserung.
Lass das deinen Mann nicht lesen...
Reduziere den Schnuller auf das Nötigste und biete statt dessen viel Hautkontakt, kuscheln, tragen und auch die Brust an (die hat dein Mann natürlich nicht zur Verfügung). Alternativ könnt ihr auch den kleinen Finger (mit der Fingerkuppe zum Gaumen hin) an).
Sorry wenn ich etwas unverständlich schreibe, ich schreibe vom Handy. An einen PC schaffe ich es nicht zu kommen. :oops:
Kein Problem. War doch alles gut vormuliert. Ich habe mir extra den PC geholt, da bin ich schneller.

Plan für morgen:
Waage in Betrieb nehmen und einmal wiegen; Verschiedene Sauger probieren; direkt an der nackten Brust in Stillposition mit Flasche füttern; möglichst häufig (im Halbschlaf z.B.) die Brust anbieten, dafür ruhig das Hütchen verwenden, wenn die Brust nicht akzeptiert wird. Wenn möglich mindestens fünf Mal nach obigem Schema abpumpen (deine Abpumpmengen sind wirklich super für die Häufigkeit des Pumpens).

Ich bin sehr zuversichtlich, dass ihr das Stillen wieder hinbekommt. Es liest sich wirklich schon viel besser.

Liebe Grüße
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Re: Stillen funktioniert nur Nachts: Vom Vollstillen über Abpumpen/Zufüttern mit Stillhütchen und der Kampf wieder zurüc

Beitrag von Sommerherz » 05.01.2018, 14:44

Gestern habe ich leider nur 4 mal abgepumpt. Gestern Abend bin ich nicht dazugekommen, weil ich früher mit ihr ins Bett gegangen bin, sie war total müde, weinte und kam nicht und den Schlaf. Dafür wurde sie nicht mit dem Schnuller getröstet und ist an der Brust eingeschlafen. Das war das dritte mal. Was mich irritiert hat, war dass die Windel nicht so schwer war wie gewohnt nach einer Nacht. Es gab am Abend davor kein Fläschchen, sondern nur die Brust.

Heute habe ich gleich das Intervall Pumpen ausprobiert und direkt deutlich mehr abgepumpt als sonst.

Bisher gab es zwei verschieden Sauger, gleich kommt ein weiterer dazu.

Protokoll:

23.10. 2925g Geburt KH
26.10. 2750g Entlassung KH
27.10. 2700g Hebamme
05.11 2930g Hebamme
12.11. 3300g Hebamme
16.11. 3280g Kinderärztin U3
20.11. 3500g Hebamme
27.11. 3700g Hebamme
01.01.18 4x Stillen (Nacht) 1x (Tag) 8 Flaschen (300ml Pre 355ml Muttermilch) 4x abgepumpt (365ml) 1x Stuhl, 4 x Urin
02.01.18 4x Stillen (Nacht) 7 Flaschen (190ml Pre 465 Muttermilch) 5x abgepumpt (420ml) 1xStuhl, 3x Urin
03.01.18 4x Stillen (Nacht) 1 Stillen (Tag) 7 Flaschen (100ml Pre, 365 ml Muttermilch), 5x abgepumpt (385ml), 1x Stuhl, 4x Urin)
04.01. 4585g neuer Kinderarzt (wir sind weiter weg umgezogen) 4x Stillen (Nacht) 3x (Tag) 6 Flaschen (130ml Pre, 430ml Muttermilch) 4x abgepumpt (440ml) 0xStuhl, 5x Urin
05.01. 4580g …

Ich habe noch eine Frage zu den Anzahl der Flaschen. Ich mache eine Flasche, aber sie wird nicht immer direkt leergetrunken, es dauert 20-30 Minuten und dann will sie weiter trinken. Ist mit den Flaschen die Anzahl der Mahlzeiten gemeint? Sie trinkt manchmal nur 30ml am Stück.

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Re: Stillen funktioniert nur Nachts: Vom Vollstillen über Abpumpen/Zufüttern mit Stillhütchen und der Kampf wieder zurüc

Beitrag von deidamaus » 05.01.2018, 21:32

Sommerherz hat geschrieben:
05.01.2018, 14:44
Gestern habe ich leider nur 4 mal abgepumpt. Gestern Abend bin ich nicht dazugekommen, weil ich früher mit ihr ins Bett gegangen bin, sie war total müde, weinte und kam nicht und den Schlaf. Dafür wurde sie nicht mit dem Schnuller getröstet und ist an der Brust eingeschlafen.
Das wiegt das einmal weniger Abpumpen auf.
Das war das dritte mal. Was mich irritiert hat, war dass die Windel nicht so schwer war wie gewohnt nach einer Nacht. Es gab am Abend davor kein Fläschchen, sondern nur die Brust.
Zufall. Achte nicht auf das Gewicht der Windeln, sondern einfach nur darauf, ob sie merklich gefüllt sind. Menschen verlieren auch Feuchtigkeit über die Haut und die Atmung.
Heute habe ich gleich das Intervall Pumpen ausprobiert und direkt deutlich mehr abgepumpt als sonst.
Super. Und man kann sogar noch dazwischen aufs Klo gehen und sich einen Tee/Kaffee kochen :wink:
Bisher gab es zwei verschieden Sauger, gleich kommt ein weiterer dazu.
Das geht ja hier in riesen Schritten voran. So gefällt mor das.
04.01. 4585g neuer Kinderarzt (wir sind weiter weg umgezogen) 4x Stillen (Nacht) 3x (Tag) 6 Flaschen (130ml Pre, 430ml Muttermilch) 4x abgepumpt (440ml) 0xStuhl, 5x Urin
05.01. 4580g …
Du brauchst nicht aufschreiben, wann du genau gestillt hast, die insgesamte Anzahl reicht. Und sieben Mal ist spitze
Ich habe noch eine Frage zu den Anzahl der Flaschen. Ich mache eine Flasche, aber sie wird nicht immer direkt leergetrunken, es dauert 20-30 Minuten und dann will sie weiter trinken. Ist mit den Flaschen die Anzahl der Mahlzeiten gemeint? Sie trinkt manchmal nur 30ml am Stück.
Das ist ziemlich egal. Einige dich einfach auf ein Muster. Am einfachsten ist es wahrscheinlich die Anzahl der gemachten Flaschen zu zählen.

Liebe Grüße
deidamaus
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Sommerherz
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Re: Stillen funktioniert nur Nachts: Vom Vollstillen über Abpumpen/Zufüttern mit Stillhütchen und der Kampf wieder zurüc

Beitrag von Sommerherz » 06.01.2018, 16:55

Gestern habe ich es geschafft 6x abzupumpen, darunter ein mal Powerpumping. Das war nicht einfach, habe schon Angst wie ich das nächste Woche packen soll, dann bin ich tagsüber alleine. Aber ich habe auch viel abgepumpt 535ml, so viel hatte ich noch nie.

Die verschiedenen Sauger zu variieren klappt nur wenn die Kleine gut drauf ist. Heute hat sie ca. 15 ml aus Calma getrunken, dann wurde sie ungeduldig. Ähnlich war es heute an der Brust mit Brustkompression, nach einer Minute war sie ungeduldig und hellwach.

3.10. 2925g Geburt KH
26.10. 2750g Entlassung KH
27.10. 2700g Hebamme
05.11 2930g Hebamme
12.11. 3300g Hebamme
16.11. 3280g Kinderärztin U3
20.11. 3500g Hebamme
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01.01.18 4x Stillen (Nacht) 1x (Tag) 8 Flaschen (300ml Pre 355ml Muttermilch) 4x abgepumpt (365ml) 1x Stuhl, 4 x Urin
02.01.18 4x Stillen (Nacht) 7 Flaschen (190ml Pre 465 Muttermilch) 5x abgepumpt (420ml) 1xStuhl, 3x Urin
03.01.18 4x Stillen (Nacht) 1 Stillen (Tag) 7 Flaschen (100ml Pre, 365 ml Muttermilch), 5x abgepumpt (385ml), 1x Stuhl, 4x Urin)
04.01. 4585g neuer Kinderarzt (wir sind weiter weg umgezogen) 4x Stillen (Nacht) 3x (Tag) 6 Flaschen (130ml Pre, 430ml Muttermilch) 4x abgepumpt (440ml) 0xStuhl, 5x Urin
05.01. 4580g 6 Stillen 7 Flaschen (60ml Pre, 475ml Muttermilch) 6x abgepumpt (535ml) 2x Stuhl, 3x Urin
06.01. 4570g …

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Re: Stillen funktioniert nur Nachts: Vom Vollstillen über Abpumpen/Zufüttern mit Stillhütchen und der Kampf wieder zurüc

Beitrag von deidamaus » 07.01.2018, 18:27

Sommerherz hat geschrieben:
06.01.2018, 16:55
Gestern habe ich es geschafft 6x abzupumpen, darunter ein mal Powerpumping. Das war nicht einfach, habe schon Angst wie ich das nächste Woche packen soll, dann bin ich tagsüber alleine. Aber ich habe auch viel abgepumpt 535ml, so viel hatte ich noch nie.
Wow, das ist super viel. Wahnsinn. Also deine Milchbildung bekommen wir bestimmt auf Vollstillniveau angekurbelt :D
Die verschiedenen Sauger zu variieren klappt nur wenn die Kleine gut drauf ist. Heute hat sie ca. 15 ml aus Calma getrunken, dann wurde sie ungeduldig. Ähnlich war es heute an der Brust mit Brustkompression, nach einer Minute war sie ungeduldig und hellwach.
Probiere es immer wieder mal, irgendwann wir sie es auch akzeptieren, wenn sie nicht so gut gelaunt ist.
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06.01. 4570g …
Danke. Jetzt haben wir auch einen guten Startwert fürs Wiegen, sehr schön. Wie klappt es mit dem Stillen?

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Re: Stillen funktioniert nur Nachts: Vom Vollstillen über Abpumpen/Zufüttern mit Stillhütchen und der Kampf wieder zurüc

Beitrag von Sommerherz » 08.01.2018, 12:42

Die letzten beiden Tage habe ich unwesentlich mehr abgepumpt. Und heute Nacht bekam ich Schmerzen und harte Stellen in einer Brust. Erst dachte ich die Milchbildung wurde angeregt. Aber letztendlich habe ich heute zwei mal abgepumpt und die schmerzende Brust gab nur jeweils 30ml Mich, während die andere 110ml und dann 40ml. Die eine Brust bereitet häufiger Probleme, das passiert mir immer wieder, weniger Milch Schmerzen. Wie viel Milch müsste ich eigentlich erreichen?

Verschiedene Sauger klappt immer noch, wenn sie gut drauf ist, ansonsten nur Ihr Lieblingssauger.

An der nackten Brust füttern klappt meistens, manchmal weint sie wenn sie die nackte Brust sieht bevor sie die Flasche im Mund hat.
Wenn sie an der nackten Brust trinkt, dann biete ich ihr die Brust an. Und wenn sie annimmt habe ich das Gefühl, dass die Brust leer ist, so dass die Brustkompression ohne Erfolgt bleibt.

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27.11. 3700g Hebamme
01.01.18 4x Stillen (Nacht) 1x (Tag) 8 Flaschen (300ml Pre 355ml Muttermilch) 4x abgepumpt (365ml) 1x Stuhl, 4 x Urin
02.01.18 4x Stillen (Nacht) 7 Flaschen (190ml Pre 465 Muttermilch) 5x abgepumpt (420ml) 1xStuhl, 3x Urin
03.01.18 4x Stillen (Nacht) 1 Stillen (Tag) 7 Flaschen (100ml Pre, 365 ml Muttermilch), 5x abgepumpt (385ml), 1x Stuhl, 4x Urin)
04.01. 4585g neuer Kinderarzt (wir sind weiter weg umgezogen) 4x Stillen (Nacht) 3x (Tag) 6 Flaschen (130ml Pre, 430ml Muttermilch) 4x abgepumpt (440ml) 0xStuhl, 5x Urin
05.01. 4580g 6 Stillen 7 Flaschen (60ml Pre, 475ml Muttermilch) 6x abgepumpt (535ml) 2x Stuhl, 3x Urin
06.01. 4570g 5xStillen 9 Flaschen (170ml Pre, 410ml Muttermilch) 5x abgepumpt (445ml), 2x Suhl, 3x Urin
07.01. 4610g 5x Stillen, 7 Flaschen (90ml Pre, 460ml Mutermilch), 6x abgepumpt (475ml), 0xSuhl, 5xUrin
08.01. 4640g …

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