Mein 1. Kind kam 2011 nach Einleitung per ungewollter Sectio in einer aus anderen Gründen emotional sehr belastenden Zeit zur Welt. Sowohl in der Klinik als auch von der Nachsorgehebamme wurde ich schlecht beraten, bekam direkt zu große Stillhütchen, weil er nicht gut an die Brust ging und als er am 7. Tag mehr als 10% abgenommen hatte, sollte ich per Flasche zufüttern, andere Optionen wurden leider nicht genannt. Auch zum Abpumpen zur Stimulation wurde mir erst viel später geraten. Ich habe dann irgendwann doch mit Pumpen angefangen, aber leider nur wenig rausbekommen und 10 Wochen lang mit anlegen, Pumpen und zufüttern noch versucht, etwas zu retten, aber am Ende war mein Sohn dann so saugverwirrt und mir wurde es zeitlich zuviel, sodass ich abgestillt habe.
Diesmal sollte alles besser laufen. Die Kleine kam spontan zur Welt, ich bekam unter/ nach der Geburt keine Medikamente. Wir hatten viel Zeit für das Bonding und sie ließ sich von Anfang an problemlos anlegen. Den milcheinschuss hatte ich etwas verspätet am 4./5. Tag, schon vorher hing sie quasi immer an der Brust und auch im Moment trinkt sie mindestens zehnmal täglich - ich finde es schwierig, die Mahlzeiten zu Zahlen, weil z.Zt. Zwei Clusterphasen (nachmittags und abends) dabei sind. Nachts schläft sie (leider) schon zweimal etwa vier Stunden am Stück. Stuhl und Urin hat sie reichlich, etwa vier Stuhl- und nochmal drei Urinwindeln täglich. Doch leider hat sie ihr Geburtsgewicht immer noch nicht wieder erreicht.
An mir selbst ist mir aufgefallen, dass die Brüste, obwohl wir häufig stillen, seit dem milcheinschuss schon wieder etwas kleiner und "schwabbeliger" geworden sind und sich zur Zeit nur morgens voll anfühlen.
Zu unserem momentanen (ändert sich bei Neugeborenen ja andauernd): nachts hat sie jetzt zwei Schlafphasen à vier Stunden gehabt, vormittags bis mittags trinkt sie alle zwei bis drei Stubden (da fühlen sich die Brüste vorher auch prall und nachher leerer an) und ab dem Nachmittag bis zum Abebd wird es dann häufiger, in den letzten zwei Tagen gabs nachmittags und abends je eine Länge Clusterphase mit Schlaf dazwischen.
Sollte sie wirklich nicht weiter zunehmen bzw. Abnehmen (meine Hebamme hofft noch, dass es morgen auf einmal viel mehr ist), wie würde man dann vorgehen? Sollte ich bei mr etwas untersuchen lassen? Könnte man eventuell medikamentös etwas machen? Wie sollte ich am Besten zufüttern, wenn nötig? Bes und softcup hätte ich da.wie finde ich denn im Ruhrgebiet jemanden, der sich mit dem Bes auskennt.
Ach so, eine Waage aus der Apotheke hat mein Mann vorhin besorgt.
Hier aber erstmal die bisherigen Gewichtsdaten:
09.04. 2800 g (Geburtsklinik)
13.04. 2575 g (ab hier Hebamme)
15.04. 2600 g
16.04. 2650 g
18.04. 2725 g
20.04. 2750 g
23.04. 2775 g
24.04. 2775 g (Hebamme)
24.04. 2740 - 2750 g (Apothekenwaage, springend)
Über eine Einschätzung und Tipps würde ich mich sehr freuen. Bin leider ziemlich fertig.

