Frühe Beikosteinführung zur Allergieprävention??
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kiki18
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Frühe Beikosteinführung zur Allergieprävention??
Hallo zusammen,
Ich bin bisher immer davon ausgegangen - und man liest das ja vor allem hier im Forum auch so oft - , dass man zur Allergieprävention und natürlich auch, weils gesünder fürs Baby ist, 6 Monate voll stillen und erst dann mit Beikost anfangen soll.
Nun habe ich dreimal unabhängig voneinander gehört, dass das überholt sei und man heutzutage sogar dazu rät, früher, also ab dem 4. Monat, mit Beikost anzufangen. Die erste war ein MÄdel aus meiner Krabbelgruppe, die das von ihrer Kinderärztin wusste (auch mit dem Argument, dass mit 6 Monaten der Eisenspiegel so im Keller sei, dass dann Fleisch dringend notwendig sei). Damals hab ich das noch abgetan und mir keine weiteren Gedanken gemacht. Die zweite war selbst Ärztin und Spezialistin für Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Und heute waren wir wegen unserer Kleinen (Verdacht auf Kuhmilchunverträglichkeit) in der Kinderklinik und als ich dort meinte, dass ich gern 6 Monate voll stillen möchte, weil es in meiner Familie mehrere Allergien gäbe, winkte die Ärztin auch ab und meinte, gerade dann solle ich früher mit Beikost anfangen. Die Meinung mit den 6 Monaten sei inzwischen überholt.
Was stimmt denn nun? Ich bin mir ja sicher, dass die Stillexperten hier im Forum dazu raten, lange voll zu stillen. Ich möchte aber dennoch gern wissen, auf welche Studien und Erfahrungen sich diese neue Meinung der frühen Beikosteinführung gründet.
Weiß da jemand was?
Danke!
Ich bin bisher immer davon ausgegangen - und man liest das ja vor allem hier im Forum auch so oft - , dass man zur Allergieprävention und natürlich auch, weils gesünder fürs Baby ist, 6 Monate voll stillen und erst dann mit Beikost anfangen soll.
Nun habe ich dreimal unabhängig voneinander gehört, dass das überholt sei und man heutzutage sogar dazu rät, früher, also ab dem 4. Monat, mit Beikost anzufangen. Die erste war ein MÄdel aus meiner Krabbelgruppe, die das von ihrer Kinderärztin wusste (auch mit dem Argument, dass mit 6 Monaten der Eisenspiegel so im Keller sei, dass dann Fleisch dringend notwendig sei). Damals hab ich das noch abgetan und mir keine weiteren Gedanken gemacht. Die zweite war selbst Ärztin und Spezialistin für Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Und heute waren wir wegen unserer Kleinen (Verdacht auf Kuhmilchunverträglichkeit) in der Kinderklinik und als ich dort meinte, dass ich gern 6 Monate voll stillen möchte, weil es in meiner Familie mehrere Allergien gäbe, winkte die Ärztin auch ab und meinte, gerade dann solle ich früher mit Beikost anfangen. Die Meinung mit den 6 Monaten sei inzwischen überholt.
Was stimmt denn nun? Ich bin mir ja sicher, dass die Stillexperten hier im Forum dazu raten, lange voll zu stillen. Ich möchte aber dennoch gern wissen, auf welche Studien und Erfahrungen sich diese neue Meinung der frühen Beikosteinführung gründet.
Weiß da jemand was?
Danke!
Milchkaffee-Baby (10/15) und Cappuccino-Kind (11/2012) immer dabei und Sternchen (01/2012) fest im Herzen
- 4tiere
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Re: Frühe Beikosteinführung zur Allergieprävention??
Ich bin mal bequem und kopiere Jusls Aussagen:
Das war das, was ich auf die Schnelle durch die Boardsuche gefunden habe.
(Quelle: http://www.stillen-und-tragen.de/forum/ ... n#p2682869)jusl hat geschrieben:Hallo,
ja, die Allergiepräventionsempfehlungen haben sich in den letzten Jahren dahingehend geändert, dass langes Vermeiden offenbar nicht das Risiko für das Auftreten von Allergien später verringert (während der Vermeidungsphase logischerweise schon). Entsprechend gibt es keine Empfehlung mehr, bestimmte Lebensmittel (früher: Kuhmilch, Soja, Meeresfrüchte, Weizen, Gluten,...) möglichst lange vorzuenthalten.
(Laktose war nie Bestandteil dieser Empfehlungen. Muttermilch enthält ja auch Laktose - es spielte und spielt hinsichtlich Allergieprävention keine Rolle, ob ein Baby auch noch woanders her Laktose bekommt).
Die derzeitige Empfehlung, gerade allergene Lebensmittel möglichst FRÜH anzubieten, rührt allerdings NICHT daher, dass es toll ist, möglichst früh Allergene zu füttern, sondern daher, dass Mütter hierzulande sehr früh abstillen. Allergene Lebensmittel sollten möglichst noch während der Stillzeit eingeführt werden (da diese Maßnahme offenbar deren Verträglichkeit verbessert). Da hier die meisten Mütter schon nach wenigen Monaten komplett abgestillt haben, wurde daraus kurioserweise: "Möglichst früh Beikost!" (anstatt "Bitte länger stillen!", was viel nahliegender und gesundheitlich zweifellos sinnvoller wäre....).
Unterm Strich also: Ideal ist Stillen bis zur Beikostreife des Babys, und ab dann darf das Baby beinahe alles vom Familientisch probieren. Ausführliche Info zum aktuellen Stand der Beikosteinführung findest Du in unserer Grundinfo Beikosteinführung.
LG
Julia
(Quelle: http://www.stillen-und-tragen.de/forum/ ... n#p1347889)jusl hat geschrieben:Wär interessant, was die MODs dazu meinen...ich hoffe "die MODs" sind einverstanden, wenn ich mich dazu zu Wort melde:
Die Mods richten sich als ausgebildete AFS-Stillberaterinnen nach 2 Grundsätzen:
1. wissenschaftlich fundierte Informationen weiterzugeben, und
2. Eltern zu ermutigen, mit ihrem Kind IHREN individuell passenden Weg zu finden und und auch zu gehen.
Das Thema Allergieprävention ist seit Jahren Gegenstand der Forschung, dies ist bis heute so, und dieser Prozess ist ganz sicher auch noch keineswegs abgeschlossen. Seit kurzem setzt sich in Fachkreisen zunehmend die Erkenntnis durch, dass die v.a in den 90igern propagierte "strenge Vermeidungsstrategie", die bereits während der Schwangerschaft(!) ansetzte, auf lange Sicht für allergisch gefährdete Kinder kaum Vorteile bringt. (Wohlgemerkt: auf lange Sicht. Auf kurze Sicht bringt die Vermeidung von Allergenen SELBSTVERSTÄNDLICH erstmal Vorteile: so lange ich meinem Stillkind keine Kuhmilch gebe, kann es auch keine Allergie dagegen entwickeln, LOGO! Ob aber das Risiko für spätere Allergie dadurch gesenkt, gesteigert oder nicht beeinfluss wird, ist derzeit nicht 100%ig klar. Die bisherige Hoffnung war halt "gesenkt", aber dies scheint eben nach neueren Erkenntnissen nicht der Fall zu sein.)
Was aber bei der Frage "strikt nur 4 Monate vollstillen oder weiterhin strikt 6 Monate vollstillen" gerne außer Acht gelassen wird, ist, dass diese Frage KEINESWEGS nur das Allergierisiko behandelt! Und dies wird in den Medien leider oft unzureichend bzw. einseitig dargestellt. Die VOLL-Stilldauer betrifft ja nicht nur das Thema Allergien, sondern eine Vielzahl weiterer Gesundheitsfragen, etwa die der Nährstoffversorgung, Adipositas- und Diabetes-Neigung und zig Sachen mehr. Hierbei konnte keineswegs belegt werden, dass eine kürzere Vollstilldauer gesundheitliche Vorteile bringt. Es ist überhaupt nicht schlüssig, nur wegen EINES Aspekts (Allergien), die Empfehlung von 6 auf 4 Monate herunterzuschrauben, wo doch bei ANDEREN Aspekten gezeigt werden konnte, dass die WHO-Empfehlung "6M2J+" nachwievor vollkommen angemessen ist.
Siehe auch: Stellungnahme von AFS, LLLD, AGB, VELB, DHV und BHD
LG,
Julia
Das war das, was ich auf die Schnelle durch die Boardsuche gefunden habe.
-liche Grüße Natalie
mit drei wundervollen Kindern!
Den beiden Großen (19m und 21w Jahre) und die kleine Maus (01.10.2011), die ich immer noch total genieße!

Und das mit der Rechtschreibung lerne ich noch ...
(Manche andere Fähigkeiten erwerbe ich bestimmt auch noch, über Anregungen bin ich immer dankbar!)
- 4tiere
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Re: Frühe Beikosteinführung zur Allergieprävention??
Ach und Blueberry hat auch wasSchönes dazu geschrieben:
(Quelle: http://www.stillen-und-tragen.de/forum/ ... n#p2853660)blueberry hat geschrieben:Zum von Deiner Ernährungsberaterin "speziell für Euch" (soll heißen: allergiegefährdete Kinder) empfohlenen frühen Beikoststart wollte ich noch sagen: da geistert leider seit wenigen Jahren eine Falsch- bzw. Halb-Information durch die medizinische Fachwelt, die dann genau zu solch unseligen Empfehlungen führt wie bei Euch: einem sowieso schon darm-angegriffenen Kind unnötig früh Beikost zu geben![]()
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Was dahintersteckt: es gibt Metastudien zu Allergieprävention und Stillen, die belegen, dass es im Sinne der Allergieprävention am sinnvollsten ist, wenn die Beikosteinführung mit reichlichem Weiterstillen einhergeht: so "umspült von Muttermilch" kann der Darm eines Babys die bislang unbekannte Beikost am besten verwerten und es kommt wohl am seltensten zu Allergien. Soweit so gut.
Nun hat man sich aber die Statistiken zum Stillen in Deutschland angeschaut und festgestellt: die meisten Babys werden ja maximal bis zum Ende des 6. Monats gestillt! Was nun? Na, ganz einfach ein Versuch eines Kompromisses:
Vor dem Beginn des fünften Monats macht Beikost auch beim besten Willen mehr Schaden als Nutzen - danach: najaaaaaa günstig ist es mit fünf, sechs Monaten bei den meisten Babys immernoch nicht - aber ab dem Alter von 6 Monaten ist das "Beikost und Weiterstillen" ja bei den Müttern vorbei. Also ergibt sich als Kompromiss ein Zeitfenster von zwei Monaten, in dem man - vorausgesetzt die Mutter stillt danach schlagartig ab - so viele wie nur irgend möglich Lebensmittel eingeführt haben will, um sie "in der Stillzeit" eingeführt zu haben.
Diese Kunde hat sich dann in Windeseile in Kinderarztpraxen und unter Ernährungsberatern verbreitet - denn kaum erschienen die Studienergebnisse, stürzten sich die Babynahrungshersteller drauf und druckten fleißig Hochglanzprospekte, um die Mär vom möglichst frühen Beikoststart zur Allergieprävention zu verkünden. Warum? Na, kräftige Absatzsteigerung! Zwei ganze Monate früher, in denen BAbygläschen verkauft werden können! Und es wird ja auf lange Sicht "noch besser": ganz klar, die Katze beißt sich in den Schwanz: stillten Mütter mit der Empfehlung "mindestens 6 Monate voll stillen" (aus der ja gern mal das "voll" rausgelassen wird beim Abdrucken) ca. 6 Monate lang, ist zu erwarten, dass sie mit der Empfehlung: "nur noch 4 Monate ausschließlich stillen und dann zügig ein breites Sortiment von Beikost einführen, damit das Kind keine Allergien bekommt" noch früher abstillen als bisher![]()
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Fazit: An der Empfehlung "vielfältige Beikost einführen, während noch überwiegend gestillt wird, ist sinnvoll zur Allergieprävention" kann man getrost festhalten - sie hat die frühere Allergenmeidung im ersten Lebensjahr wohl klar abgelöst. Wenn man aber nicht vorhat, mit sechs Monaten das Baby schnell und gezielt zur Flasche mit PRE, Folgemilch und Co hin abzustillen, kann man den Teil des "mit vier Monaten beginnen" aber genauso getrost vergessen und auf die wirklichen Beikostreife-Zeichen des Kindes warten, die es eben nicht nach Kalender entwickelt, sondern nach körperlicher Reife. Du kannst sie hier nachlesen: Beikostreifezeichen und Empfehlungen zur Einführung von Beikost bei STillkindern. Auch bei der AFS gibt es dazu eine wunderbare Broschüre
-liche Grüße Natalie
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jusl
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Re: Frühe Beikosteinführung zur Allergieprävention??
Hab vielen Dank, 4tiere, schneller hätt ich die Texte auch nicht heraussuchen können. 
LG
Julia
LG
Julia
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Paniclady
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Re: Frühe Beikosteinführung zur Allergieprävention??
Vorsicht, unqualifizierter Kommentar:
Man, da könnte man glatt mal wieder im Kreis kotzen, wie sogar die sog. Fachwelt auf den nächsten Supercoup der Industrie hereinfällt... Und man selber ist die hinterwäldlerische Ökotussi, wenn man in der Krabbelgruppe die Aussagen der gesammelten Kinderspezialisten versucht, richtigzustellen *gnaaaaaaaaaaaaaaaaaaa*.
Man, da könnte man glatt mal wieder im Kreis kotzen, wie sogar die sog. Fachwelt auf den nächsten Supercoup der Industrie hereinfällt... Und man selber ist die hinterwäldlerische Ökotussi, wenn man in der Krabbelgruppe die Aussagen der gesammelten Kinderspezialisten versucht, richtigzustellen *gnaaaaaaaaaaaaaaaaaaa*.
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Kröte
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Re: Frühe Beikosteinführung zur Allergieprävention??
Was nutzen aktuelle Empfehlungen wenn das baby noch nicht beikostreif ist. Habe meiner mal mit 4,5 Monaten einen Löffel brei gegeben, wollte sie nicht, dann eben nicht. Sie kommt schon noch auf den trichter, ich kann ihr ja nix aufzwingen, nur weil es eine Studie gibt (bei der so weit ich weiß jemand von nestle im Vorstand saß...) die so was herausgefunden haben will.
Die babies die ich aus meinen Gruppen so kenne, fangen mit 5,5-6 Monaten langsam (!) an, mal n löffelchen oder n Stück banane zu nehmen.
Die babies die ich aus meinen Gruppen so kenne, fangen mit 5,5-6 Monaten langsam (!) an, mal n löffelchen oder n Stück banane zu nehmen.
- 4tiere
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Re: Frühe Beikosteinführung zur Allergieprävention??
Mich ärgert viel mehr, dass wenn ich berichte, dass die Empfehlungen ganz anders gemeint seien bzw. dass die Studien eben falsch wiedergegeben wurden bzw. falsch interpretiert wurden, dass mir keiner glaubt. So frei nach dem Motto, aber mein Kinderarzt, mein Frauenarzt, mein sonstiger Arzt, meine Hebamme oder noch schlimmer meine PeKiP-Beraterin hat aber gesagt ...
Wie lange wird es dauern bis auch diese "Autoritätspersonen" über fundiertes Wissen verfügen?!
Wie lange wird es dauern bis auch diese "Autoritätspersonen" über fundiertes Wissen verfügen?!
-liche Grüße Natalie
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kiki18
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Re: Frühe Beikosteinführung zur Allergieprävention??
Oh, danke fürs Raussuchen! Und sorry, dass ich da wohl eine olle, schon viel diskutierte Kamelle wieder rausgekramt habe. Ich hatte auch mal in der Suche "Allergieprävention" und "Allergie" eingegeben für die Betreffzeile, da kam aber nix was gepasst hätte.
Hmm, schon krass und traurig, wie da eine sinnvolle Regelung (Beikost einführen während man noch stillt) so verdreht wird! Das führt zum Beispiel dazu, dass zwei der Mädels in meiner Krabbelgruppe schon mit 3,5 Monaten mit Beikost angefangen haben. Ich kam mir schon ein bisschen egoistisch vor, als ich dann sagte, dass meine Kleine und ich ja so gern stillen, aber jetzt weiß ich ja, dass wir das genau richtig machen. Mir wärs schon echt komisch vorgekommen, meiner Kleinen, die ja eh so nen problematischen Darm hat, dann noch etwas vorzusetzen, was definitiv schwerer zu verwerten ist, als Muttermilch. Mag sein, dass der Stuhl dann nicht mehr so wässrig ist, wie jetzt, aber was nützt das, wenn sie dann vielleicht noch mehr Verdauungsbeschwerden hat.
Was vom Löffel würde sie vielleicht sogar nehmen, das kennt sie vom Vigantolöl und den Bigaya-Tropfen. Aber das allein macht ja die Beikostfreife auch nicht aus.
Ach, ich freu mich jetzt, dass wir guten Gewissens nach Herzenslust weiterstillen dürfen!
Hmm, schon krass und traurig, wie da eine sinnvolle Regelung (Beikost einführen während man noch stillt) so verdreht wird! Das führt zum Beispiel dazu, dass zwei der Mädels in meiner Krabbelgruppe schon mit 3,5 Monaten mit Beikost angefangen haben. Ich kam mir schon ein bisschen egoistisch vor, als ich dann sagte, dass meine Kleine und ich ja so gern stillen, aber jetzt weiß ich ja, dass wir das genau richtig machen. Mir wärs schon echt komisch vorgekommen, meiner Kleinen, die ja eh so nen problematischen Darm hat, dann noch etwas vorzusetzen, was definitiv schwerer zu verwerten ist, als Muttermilch. Mag sein, dass der Stuhl dann nicht mehr so wässrig ist, wie jetzt, aber was nützt das, wenn sie dann vielleicht noch mehr Verdauungsbeschwerden hat.
Was vom Löffel würde sie vielleicht sogar nehmen, das kennt sie vom Vigantolöl und den Bigaya-Tropfen. Aber das allein macht ja die Beikostfreife auch nicht aus.
Ach, ich freu mich jetzt, dass wir guten Gewissens nach Herzenslust weiterstillen dürfen!
Milchkaffee-Baby (10/15) und Cappuccino-Kind (11/2012) immer dabei und Sternchen (01/2012) fest im Herzen
- palme56
- alter SuT-Hase
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- Registriert: 29.07.2011, 11:58
Re: Frühe Beikosteinführung zur Allergieprävention??
Ach ja, diese leidige Diskussion über den Beikoststart. Ich habe dann immer auf die WHO verwiesen, die 6 Monate vollstillen empfiehlt und die das sicher besser wissen als PEKIP-Leiterin/ KiA/ Hebamme/ Cousine der Tante der Nachbarin oder wer auch immer. Und WHO ist dann tatsächlich oft eine übergeordnete Instituion, deren Meinung anerkannt wird.
Du machst das schon richtig. Hake in diesen Gesprächen mal nach, frage auf welche Studien und Untersuchungen sich diese "Fachleute" beziehen, fordere Quellen- Da scheitert es dann meistens schon
Du machst das schon richtig. Hake in diesen Gesprächen mal nach, frage auf welche Studien und Untersuchungen sich diese "Fachleute" beziehen, fordere Quellen- Da scheitert es dann meistens schon
Liebe Grüße von A. mit Sohn 6/12 und Sohn 3/15
- canine
- möchten wir nicht mehr missen
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- Registriert: 02.03.2013, 05:59
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Re: Frühe Beikosteinführung zur Allergieprävention??
Das Thema ist super interessant fuer mich. Ich selber habe diverse Allergien, als Nahrungsallergie sind alle Nussarten (und was man sonst noch so als 'Nuss' kennt, so wie Erdnuss) und Kernobst betroffen. Nuesse sind in unserem Haus also eigentlich nicht vorzufinden. Ich habe mir schon Gedanken gemacht, ob ich Klein-Canine nach dem 6. Monat auch Nuesse verfuettern soll oder eben nicht...
Klein-Canine (01/02/2013) ihr Zwillingsgeschwisterchen und das Februarsternchen in unseren Herzen
