Stillabstände
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kiki18
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Stillabstände
Hallo ihr,
ich stille meine Kleine (9 Wochen) nach Bedar, das bedeutet bei ihr am Tag so ca. alle 2 Stunden, nachts alle 1-4 Stunden und abends bei schlechter Stimmung auch schonmal Dauerstillen. Ich war in letzter Zeit viel hier im Forum unterwegs und hatte den Eindruck, dass dies relativ normal ist unter uns Still- und Tragemamas.
Neulich in der Rückbildung haben wir uns ein bisschen unterhalten und ich habe festgestellt, dass bei den meisten andern (keine typischen Still- und Tragemamas) die Stillabstände bei 4 Stunden liegen (und die Kleinen auch schon 6-7 Stunden durchschlafen, aber das ist ein anderes Thema, was ich vielleicht mal im Schlafforum posten werde). Und als heute die Gruppe bei uns war, die bei uns im Ort alle neuen Babies untersucht, war die Lady auch ganz entsetzt, als ich von den 2-Stunden-Abständen erzählt habe und meinte, ich solle doch ein bisschen besser auf mich achten.
Was ist denn nun richtig? Wie sind bei euch die Abstände?
Im Großen und Ganzen stört mich die häufige Stillerei ja nicht, im Gegenteil, ich genieße die innige Zweisamkeit. Aber manchmal (wenn z.B. die Kleine wieder während der Rückbildung brüllt, weil sie schon wieder an die Brust will oder wenn ich doch mal alleine wohin will/muss, und dann alles genau timen muss, damit der Papa zuhause keine Schreiattacken erlebt) wünsche ich mir schon etwas größere Abstände.
Wie kam es bei den andern wohl zu den großen Abständen - geht das nur durch Schreien lassen? Das will ich ja auf keinen Fall. Werden die Abstände mit der Zeit von selbst länger? Welche Argumente sprechen für das häufige Stillen?
Bitte denkt nicht, dass ich auf Biegen und Brechen mehr Zeit für mich will, aber ich bin einfach etwas irritiert und möchte wissen, ob der Weg, den ich mit der Kleinen gehe, der Richtige ist.
ich stille meine Kleine (9 Wochen) nach Bedar, das bedeutet bei ihr am Tag so ca. alle 2 Stunden, nachts alle 1-4 Stunden und abends bei schlechter Stimmung auch schonmal Dauerstillen. Ich war in letzter Zeit viel hier im Forum unterwegs und hatte den Eindruck, dass dies relativ normal ist unter uns Still- und Tragemamas.
Neulich in der Rückbildung haben wir uns ein bisschen unterhalten und ich habe festgestellt, dass bei den meisten andern (keine typischen Still- und Tragemamas) die Stillabstände bei 4 Stunden liegen (und die Kleinen auch schon 6-7 Stunden durchschlafen, aber das ist ein anderes Thema, was ich vielleicht mal im Schlafforum posten werde). Und als heute die Gruppe bei uns war, die bei uns im Ort alle neuen Babies untersucht, war die Lady auch ganz entsetzt, als ich von den 2-Stunden-Abständen erzählt habe und meinte, ich solle doch ein bisschen besser auf mich achten.
Was ist denn nun richtig? Wie sind bei euch die Abstände?
Im Großen und Ganzen stört mich die häufige Stillerei ja nicht, im Gegenteil, ich genieße die innige Zweisamkeit. Aber manchmal (wenn z.B. die Kleine wieder während der Rückbildung brüllt, weil sie schon wieder an die Brust will oder wenn ich doch mal alleine wohin will/muss, und dann alles genau timen muss, damit der Papa zuhause keine Schreiattacken erlebt) wünsche ich mir schon etwas größere Abstände.
Wie kam es bei den andern wohl zu den großen Abständen - geht das nur durch Schreien lassen? Das will ich ja auf keinen Fall. Werden die Abstände mit der Zeit von selbst länger? Welche Argumente sprechen für das häufige Stillen?
Bitte denkt nicht, dass ich auf Biegen und Brechen mehr Zeit für mich will, aber ich bin einfach etwas irritiert und möchte wissen, ob der Weg, den ich mit der Kleinen gehe, der Richtige ist.
Milchkaffee-Baby (10/15) und Cappuccino-Kind (11/2012) immer dabei und Sternchen (01/2012) fest im Herzen
- palme56
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Re: Stillabstände
Hallo Nadine,
ich finde Eure Stillabstände ganz normal, das war bei uns in dem Alter genauso und ist auch heute noch so. Ich habe auch meist in ganz genau vorher überlegten Zeitfenstern Dinge erledigt, wenn ich mal ohne Kind weg musste, meist habe ich den Muckel mitgenommen und dann z.B. im Auto gestillt. Und wenn mein Kind während eines Kurses Hunger hat, dann ist das halt so.
Inzwischen ist er etwas älter und stillt immer noch gerne häufig und mal zwischendurch einen kleine Happen, lässt sich aber vom Papa auch ganz gut ablenken mit Spielen wenn ich beim Sport bin, es ist nicht mehr so, dass er sofort schreit wenn er Hunger hat und ich nicht sofort da bin.
Warum die anderen Mütter/ Kinder weniger häufiger Stillen kann viele Gründe haben, ich kenne (ebenfalls im Vergleich aus der Rückbildungsgruppe):
- Verwendung eines Schnullers, Kind hat Hunger und wird damit "gezogen" (bewusst und unbewusst), damit es nicht so häufig stillt
- Zufüttern und/ oder Gabe von Tee/ Wasser (das haben die Müttern in der Gruppe gar nicht als Zufüttern gesehen)
- dieser 4 Stundenrhythmus ist noch in ganz vielen Köpfen drin und das Kind wird dann eben einfach nicht gestillt, sondern weinend rumgetragen oder gefahren
Mit häufigem, ich mag es eher bedarfsgerechtes Stillen nennen, gibst Du Deinem Baby auf jeden Fall die Nahrung und die Nähe die es braucht.
LG
ich finde Eure Stillabstände ganz normal, das war bei uns in dem Alter genauso und ist auch heute noch so. Ich habe auch meist in ganz genau vorher überlegten Zeitfenstern Dinge erledigt, wenn ich mal ohne Kind weg musste, meist habe ich den Muckel mitgenommen und dann z.B. im Auto gestillt. Und wenn mein Kind während eines Kurses Hunger hat, dann ist das halt so.
Inzwischen ist er etwas älter und stillt immer noch gerne häufig und mal zwischendurch einen kleine Happen, lässt sich aber vom Papa auch ganz gut ablenken mit Spielen wenn ich beim Sport bin, es ist nicht mehr so, dass er sofort schreit wenn er Hunger hat und ich nicht sofort da bin.
Warum die anderen Mütter/ Kinder weniger häufiger Stillen kann viele Gründe haben, ich kenne (ebenfalls im Vergleich aus der Rückbildungsgruppe):
- Verwendung eines Schnullers, Kind hat Hunger und wird damit "gezogen" (bewusst und unbewusst), damit es nicht so häufig stillt
- Zufüttern und/ oder Gabe von Tee/ Wasser (das haben die Müttern in der Gruppe gar nicht als Zufüttern gesehen)
- dieser 4 Stundenrhythmus ist noch in ganz vielen Köpfen drin und das Kind wird dann eben einfach nicht gestillt, sondern weinend rumgetragen oder gefahren
Mit häufigem, ich mag es eher bedarfsgerechtes Stillen nennen, gibst Du Deinem Baby auf jeden Fall die Nahrung und die Nähe die es braucht.
LG
Liebe Grüße von A. mit Sohn 6/12 und Sohn 3/15
- MarinaG
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Re: Stillabstände
Mein Sohn hatte in dem Alter Stillabstände zwischen 15 Minuten und 3 Stunden
Seltener als 10 Mal/24 Stunden stillte er im ersten Lebensjahr gar nicht.
Seltener als 10 Mal/24 Stunden stillte er im ersten Lebensjahr gar nicht.
Die besten Kinder überhaupt:
Alexander (April 2011), Katharina (Oktober 2013) und Julian (Februar 2016)
Alexander (April 2011), Katharina (Oktober 2013) und Julian (Februar 2016)
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Nalla
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Re: Stillabstände
Mein Sohn hat mit 8 Monaten teilweise auch noch deine beschriebenen Stillabstände- alles normal. Mach Dir keine Gedanken.
- Mohnblume
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Re: Stillabstände
Dein Baby ist doch erst 9 Wochen alt!
Keine Sorge, irgendwann werden die Abstände auf jeden Fall größer... aber so lange machst du alles richtig, wenn du wie bisher einfach nach Bedarf stillst.
Und versuche, nicht auf die anderen Mütter zu hören
handle nach deinem Gefühl, ihr macht das prima.
--------------------
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Keine Sorge, irgendwann werden die Abstände auf jeden Fall größer... aber so lange machst du alles richtig, wenn du wie bisher einfach nach Bedarf stillst.
Und versuche, nicht auf die anderen Mütter zu hören
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✿ mit dem Großen (01/10) und dem Kleinen (07/13)
ClauWi-Trageberaterin GK 03/11
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- 4tiere
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Re: Stillabstände
MuMi ist gut verdaulich (nach 60-90 Min. ist sie verdaut) und perfekt auf das Baby abgestimmt, zudem ist so ein Babymagen recht klein, daher ist es nur verständlich, dass die MuMi schnell aber auch gut verdaut wird (anders als bei Babynahrung). Wenn du dann noch berücksichtigst, dass frau im idealfall 10 bis 12 Mal am Tag stillen sollte (Quelle), dann kommt man auf eben Stillabstände von zwei bis zweieinhalb Stunden.
Dann schau mal die Frauen an, was sie sonst noch sagen ... vielleicht, dass sie eigentlich nicht mehr genug Milch haben, evtl. abends schon zufütternetc. Das wird nämlich dann oft verschwiegen.
Und in zwei drei Monaten guck mal, wer von denen noch stillt!
Letztendlich wird bei keinem Thema so sehr gelogen wie beim Schlafen.
Und oft bekommen die Mütter gar nicht mit, dass ihr Baby wach ist, wenn die Babys nicht im Familienbett schlafen. Sie wissen nichts über die Schlafphasen ihrer Kinder und wenn sie dann nicht weinen, wenn sie wach werden, denken sie, ihr Baby schliefe durch. (Gerade die Babys, die quasi von Anfang an die Erfahrung gemacht haben, dass ja niemand da ist, weinen dann auch nicht, wenn sie aufwachen.)
Alle schlafende Babys werden auf jeden Fall nachts wach, genauso wie alle anderen Menschen auch. Die Frage ist, was dann passiert ...
Dann gibt es noch die, die Ferbern.
Oder sie haben eine andere Definition vom Durchschlafen, so frei nach dem Motto, Schnuller reinstecken zählt nicht.
Na, die lehnt sich ja aus dem Fenster! Oder ist sie Stillberaterin? Bzw. hat sie die Zusatzqualifikation (ibcl) gemäss des Berufsverband Deutscher Laktationsberaterinnen IBCLC e. V.?
Das scheint nicht der Fall zu sein, wenn sie so was sagt.
heute mit 15 Monaten kann sie mit drei mal am Tag auskommen, aber manche Tage hängt sie wieder an mir, als ob sie Vollstillen wolle.
Das ist ein schwieriges Kapitel und genau wie beim Schlafen (ich gehe da später genauer ein) kann frau sich schnell selbst was vormachen uznd in echt sind es gar keine vier-Stunden-Abstände.kiki18 hat geschrieben: ... dass bei den meisten andern (keine typischen Still- und Tragemamas) die Stillabstände bei 4 Stunden liegen
Dann schau mal die Frauen an, was sie sonst noch sagen ... vielleicht, dass sie eigentlich nicht mehr genug Milch haben, evtl. abends schon zufütternetc. Das wird nämlich dann oft verschwiegen.
Und in zwei drei Monaten guck mal, wer von denen noch stillt!
Da habe ich gerade was in einem anderen Thread geschrieben.kiki18 hat geschrieben: (und die Kleinen auch schon 6-7 Stunden durchschlafen, aber das ist ein anderes Thema, was ich vielleicht mal im Schlafforum posten werde).
Letztendlich wird bei keinem Thema so sehr gelogen wie beim Schlafen.
Und oft bekommen die Mütter gar nicht mit, dass ihr Baby wach ist, wenn die Babys nicht im Familienbett schlafen. Sie wissen nichts über die Schlafphasen ihrer Kinder und wenn sie dann nicht weinen, wenn sie wach werden, denken sie, ihr Baby schliefe durch. (Gerade die Babys, die quasi von Anfang an die Erfahrung gemacht haben, dass ja niemand da ist, weinen dann auch nicht, wenn sie aufwachen.)
Alle schlafende Babys werden auf jeden Fall nachts wach, genauso wie alle anderen Menschen auch. Die Frage ist, was dann passiert ...
Dann gibt es noch die, die Ferbern.
Oder sie haben eine andere Definition vom Durchschlafen, so frei nach dem Motto, Schnuller reinstecken zählt nicht.
Was für eine Lady? Die Gruppenleiterin? Eine Ärztin?kiki18 hat geschrieben: Und als heute die Gruppe bei uns war, die bei uns im Ort alle neuen Babies untersucht, war die Lady auch ganz entsetzt, als ich von den 2-Stunden-Abständen erzählt habe und meinte, ich solle doch ein bisschen besser auf mich achten.
Na, die lehnt sich ja aus dem Fenster! Oder ist sie Stillberaterin? Bzw. hat sie die Zusatzqualifikation (ibcl) gemäss des Berufsverband Deutscher Laktationsberaterinnen IBCLC e. V.?
Das scheint nicht der Fall zu sein, wenn sie so was sagt.
Unsere Abstände! Oh ja, wir hatten alles (von 30 minuten bis vier Stunden). aber am liebsten kamen alle meine drei Kinder zweistündlich und das auch noch lange Zeit nach der Beikosteinführung.kiki18 hat geschrieben: Was ist denn nun richtig? Wie sind bei euch die Abstände?
heute mit 15 Monaten kann sie mit drei mal am Tag auskommen, aber manche Tage hängt sie wieder an mir, als ob sie Vollstillen wolle.
-liche Grüße Natalie
mit drei wundervollen Kindern!
Den beiden Großen (19m und 21w Jahre) und die kleine Maus (01.10.2011), die ich immer noch total genieße!

Und das mit der Rechtschreibung lerne ich noch ...
(Manche andere Fähigkeiten erwerbe ich bestimmt auch noch, über Anregungen bin ich immer dankbar!)
- Nautilus
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1021
- Registriert: 10.08.2012, 19:30
Re: Stillabstände
Ich habe hier ein sehr ausgeglichenes, von Anfang an problemlos stillendes und nachts quasi durchschlafendes Baby (damit meine ich, dass er ab ca. 22 Uhr zehn - zwölf Stunden am Stück schläft und nicht mal zum stillen wirklich wach wird - im Alter von 9 Wochen hatte er Tage, an denen er schon morgens Cluster-Feeding betrieben hat und dann hat er mal sechs Stunden nicht gestillt...damals stillte er nachts meistens max. 2 mal, heute, mit 6 Monaten sind es 5 x und öfter. Was ich getan habe, hatte auf all diese Dinge GAR KEINEN Einfluss. Damit will ich sagen: 1. können auch nach Bedarf gestillte Babies "durchschlafen" und große Abstände haben und 2. ändert sich das sicherlich bei JEDEM Baby immer mal wieder. Ich sehe den Sinn überhaupt nicht, einen Rhythmus einzuführen (und will auch lieber gar nicht wissen wie das gehen soll - ich trinke und esse ja schließlich auch nicht nach Zeitplan!), der mit dem nächsten Entwicklungsschritt wieder hops geht. Mittlerweile haben alle, die Stillabstände einhielten (durchaus beabsichtigt) abgestillt. (Und machen sich nun, wie ich heute beim Babyschwimmen wieder mal mitbekommen habe, jetzt einen Riiiiiesenstress mit der Beikost - welche Milch und überhaupt, welches Gemüse welche Woche blablabla) - so kann man sich das erste soooo schöne Babyjahr wirklich stressig gestalten, keine Frage!
Du machst alles goldrichtig und ich wünsche Dir VIEL SPASS beim puren Genießen Deines Babies und Eurer innigen Stillbeziehung, die nicht ewig dauern wird und an die Du dann sicher viele schöne ERinnerungen haben wirst!
Du machst alles goldrichtig und ich wünsche Dir VIEL SPASS beim puren Genießen Deines Babies und Eurer innigen Stillbeziehung, die nicht ewig dauern wird und an die Du dann sicher viele schöne ERinnerungen haben wirst!
Liebe Grüße, Nautilus mit Sommersohn (7/12) Frühlingstochter
(3/17) und den zwei Herbststernen (09/11+ 11/15)
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kiki18
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Re: Stillabstände
Das beruhigt mich (und das war es auch, was ich hören wollte
)
Ich bin auch mal gespannt, wie lang die andern Mädels stillen werden. Und es stimmt, einige (aber nicht alle) füttern jetzt schon zu. Der Satz "meine Kleine stillt alle drei Stunden und ich versuch schon ständig, sie auf 4 Stunden zu ziehen" fiel bei der Rückbildung auch, nach euren Posts weiß ich auch, was sie mit "ziehen" meint (Schnuller, Zufüttern, schreien lassen, etc.)
Die Frau, die das mit dem "besser auf mich achten" sagte, ist (natürlich) weder Ärztin, noch Stillberaterin, sondern sowas wie Sozialpädagogin nehm ich an, aber eben selber Mutti.
Es sind eben die Kommentare der andern Muttis, die mich oft nerven. Es wird als normal gesehen, wenn das Baby immer seltener stilt und nachts möglichst lange schläft; das ist ja auch ein Verhalten, was der Mama am wenigsten Arbeit macht. Wenn mein Baby anders ist, ernte ich mitleidige Blicke und ich spüre die unausgesprochene Frage im Raum "was macht die denn bitte falsch, die Arme?"
Man bräuchte einfach eine gute, freundliche, nicht bissige Entgegnung auf solche Fragen und Kommentare. Ich möchte die andern ja nicht belehren und als schlechte Mütter darstellen (denn das sind sie definitiv nicht, es geht eben jeder seinen Weg), genauso wenig möchte ich, dass der Eindruck entsteht, ich versuche auf Biegen und Brechen meine Situation als gut darzustellen, obwohl ich im Tiefsten Innern unzufrieden damit bin.
Oder flunkert ihr dann einfach auch, um eure Ruhe zu haben?
Ich bin auch mal gespannt, wie lang die andern Mädels stillen werden. Und es stimmt, einige (aber nicht alle) füttern jetzt schon zu. Der Satz "meine Kleine stillt alle drei Stunden und ich versuch schon ständig, sie auf 4 Stunden zu ziehen" fiel bei der Rückbildung auch, nach euren Posts weiß ich auch, was sie mit "ziehen" meint (Schnuller, Zufüttern, schreien lassen, etc.)
Die Frau, die das mit dem "besser auf mich achten" sagte, ist (natürlich) weder Ärztin, noch Stillberaterin, sondern sowas wie Sozialpädagogin nehm ich an, aber eben selber Mutti.
Es sind eben die Kommentare der andern Muttis, die mich oft nerven. Es wird als normal gesehen, wenn das Baby immer seltener stilt und nachts möglichst lange schläft; das ist ja auch ein Verhalten, was der Mama am wenigsten Arbeit macht. Wenn mein Baby anders ist, ernte ich mitleidige Blicke und ich spüre die unausgesprochene Frage im Raum "was macht die denn bitte falsch, die Arme?"
Man bräuchte einfach eine gute, freundliche, nicht bissige Entgegnung auf solche Fragen und Kommentare. Ich möchte die andern ja nicht belehren und als schlechte Mütter darstellen (denn das sind sie definitiv nicht, es geht eben jeder seinen Weg), genauso wenig möchte ich, dass der Eindruck entsteht, ich versuche auf Biegen und Brechen meine Situation als gut darzustellen, obwohl ich im Tiefsten Innern unzufrieden damit bin.
Oder flunkert ihr dann einfach auch, um eure Ruhe zu haben?
Milchkaffee-Baby (10/15) und Cappuccino-Kind (11/2012) immer dabei und Sternchen (01/2012) fest im Herzen
- palme56
- alter SuT-Hase
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- Registriert: 29.07.2011, 11:58
Re: Stillabstände
Nein, ich flunkere nicht, sondern sage es so wie es ist. In ganz sachlichem Ton. Und je nach dem mit wem ich mich unterhalte, lass ich das auch als Aussage stehen und werfe keine Gegenfrage hinterher, von selbst spreche ich das Thema nicht an.
Häufig kommt hier auch nicht die direkt Frage: "Wie oft wird Dein Kind wach?" sondern eher: "WIe sind denn Eure Nächte? Wie oft trinkt er denn?" Und darauf kann ich ja auch ehrlich antworten "Die Nächte sind in Ordnung, er trinkt im Moment x mal" Nach zwischendurch wachwerden war ja nicht gefragt
Da werde ich nur konkret wenn ich merke, dass eine Mutter in der Hinsicht auf meiner Wellenlänge ist.
Anfangs habe ich mich oft nicht getraut meinen Standpunkt zu vertreten, bin ausgewichen und habe versucht mich zu rechtfertigen. Jetzt mache ich das nicht mehr. Meins ist meins, wenn andere es anders machen ist das auch in Ordnung.
Häufig kommt hier auch nicht die direkt Frage: "Wie oft wird Dein Kind wach?" sondern eher: "WIe sind denn Eure Nächte? Wie oft trinkt er denn?" Und darauf kann ich ja auch ehrlich antworten "Die Nächte sind in Ordnung, er trinkt im Moment x mal" Nach zwischendurch wachwerden war ja nicht gefragt
Da werde ich nur konkret wenn ich merke, dass eine Mutter in der Hinsicht auf meiner Wellenlänge ist.
Anfangs habe ich mich oft nicht getraut meinen Standpunkt zu vertreten, bin ausgewichen und habe versucht mich zu rechtfertigen. Jetzt mache ich das nicht mehr. Meins ist meins, wenn andere es anders machen ist das auch in Ordnung.
Liebe Grüße von A. mit Sohn 6/12 und Sohn 3/15
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Schnuddelbuddel
- hat viel zu erzählen
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- Registriert: 24.07.2011, 17:00
Re: AW: Stillabstände
Hallo,
ich kann den anderen nur zustimmen. Nirgendwo wird soviel schön geredet wie beim Thema schlafen.
Mein Sohn ist 15 Monate alt und schläft nie durch. Er stillt nach wie vor nach Bedarf und wir hatten noch nie wirklich einen Rhythmus aber wozu auch.
Ich sage das auch so wenn mich jemand fragt aber wenn dann die mitleidigen Blicke kommen sage ich auch das es mich nicht stört weil er ja neben mir im bett liegt und ich quasi trotzdem durchschlafe. Wir noch nie richtigen Schlafmangel hatten seit der Kleine auf der Welt ist und er jeden Abend total freudig ins Bett geht und innerhalb von 10 Minuten entspannt einschläft.
Zudem genieße ich es sehr nachts nicht allein unter meiner kalten Decke zu liegen, sondern mich an mein warmes Baby zu kuscheln.
Da ist dann meist von Mitleid nicht mehr viel übrig. Aber ich erzähle auch nur wenn ich explizit gefragt werde. Normal sage ich sonst nur das unsere Nächte super sind und wir sehr gut schlafen.
Die Themen schlafen und stillen sind Dinge die ich mit anderen nicht diskutiere weil wir das so machen wie wir wollen und uns da ziemlich egal ist ob andere das gut finden oder nicht.
ich kann den anderen nur zustimmen. Nirgendwo wird soviel schön geredet wie beim Thema schlafen.
Mein Sohn ist 15 Monate alt und schläft nie durch. Er stillt nach wie vor nach Bedarf und wir hatten noch nie wirklich einen Rhythmus aber wozu auch.
Ich sage das auch so wenn mich jemand fragt aber wenn dann die mitleidigen Blicke kommen sage ich auch das es mich nicht stört weil er ja neben mir im bett liegt und ich quasi trotzdem durchschlafe. Wir noch nie richtigen Schlafmangel hatten seit der Kleine auf der Welt ist und er jeden Abend total freudig ins Bett geht und innerhalb von 10 Minuten entspannt einschläft.
Zudem genieße ich es sehr nachts nicht allein unter meiner kalten Decke zu liegen, sondern mich an mein warmes Baby zu kuscheln.
Da ist dann meist von Mitleid nicht mehr viel übrig. Aber ich erzähle auch nur wenn ich explizit gefragt werde. Normal sage ich sonst nur das unsere Nächte super sind und wir sehr gut schlafen.
Die Themen schlafen und stillen sind Dinge die ich mit anderen nicht diskutiere weil wir das so machen wie wir wollen und uns da ziemlich egal ist ob andere das gut finden oder nicht.