ahh

entschuldigt, ich bin auf die falsche Taste gekommen

Kann sein, dass ich stückchenweise schreiben muss, da ich es zeitlich nicht hinbekomme. Ich hoffe das ist ok. Editieren geht ja nicht, sonst würde ich es im Eingangspost einfügen...
02.01. 4020g eigene Waage
04.01. 4020g eigene Waage
07.01. 4150g eigen Waage
Morgen kommt die Hebamme um zu wiegen
So, nachdem die Hebamme ihn am 29.12. nach 2wöchiger Pause gewogen hat und er bei ihr nur 50g innerhalb dieser Wochen zugenommen hatte, meinte sie ich müsse nun doch dringend zufüttern. Ich solle ihm abends ein komplettes Fläschchen geben, evt. auch noch Morgens.
*Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, bekommt es abgepumpte Milch oder auch mal ein Fläschchen, schreibt bitte die Mengen auf (wie oft wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Seit dem 29.12. hat ihm mein Mann daraufhin abends ein Fläschchen gegeben. Er hat zunächst etwa 120ml getrunken und danch ordentlich viel wieder ausgespuckt (was er sonst nie macht). In den folgenden Tagen schwankte die Menge zwischen 100ml oder auch 150ml, je nachdem, ob ich versucht habe davor noch zu stillen. Am 04.01. haben wir nach telefonischer Rücksprache begonnen auch Morgens ein Fläschchen zu geben.
Abgepumpt habe ich bisher nicht. Ich hatte keine Pumpe hier, habe mir aber eine gekauft, jedoch ist sie durch den Feiertag noch nicht bei mir per Post angekommen
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Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Bis dahin stillten wir etwa alle 2-3 Stunden, nachts schließ er auch mal 4-5 Stunden am Stück. Anfänglich stillte er in den ersten Wochen 30-45 Minuten, dies reduzierte sich dann irgendwann auf etwa 15-20 max. 30 Minuten. Die Stillfrequenz blieb gleich.
Momentan ist es so, dass er vermehrt an der Brust schreit, teilweise überhaupt nicht mehr angesaugt hat

Hinzukommt, dass wir alle gerade sehr erkältet und verschnupft sind, was ihm das Trinken natürlich erschwert. Auch ist es mittlerweile so, dass er dann schnell frustriert ist, wenn nicht sofort der Milchspendereflex ausgelöst wird, er saugt nur kurz an, lässt dann los, schreit usw. ich komme dadurch immer mehr unter Druck und Stress, was natürlich nicht dienlich ist.
Er zerrt teilweise an der Brust, wirft den Kopf nach hinten und krümmt sich. Oftmals muss er dann auch wirklich ordentlich pupsen (er hat starke Blähungen) und es geht besser, bis es wieder von vorne anfängt. Ich bin aber so verunsichert, dass ich jedes Weinen nur noch als Zeichen von Hunger deute.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig Stuhlgang?
Schon von Anfang an hatte er Probleme mit dem STuhlgang. Kindspech kam ordentlich heraus und dann war für etwa 8 Tage erst mal nichts. Der Arzt meinte es sei noch ok, aber die nächsten Tage sollte doch mal was kommen, was auch geschah. Dann kackte er fast täglich (etwa 2 Wochen lang), um dann wieder größere Abstände zu haben (4 Tage). Dann kackte er etwa 1x in der Woche richtig viel, manchmal 2x hintereinander. Zuletzt am Freitag nachts auf Samstag, dann aber 3x, bis jetzt wieder nichts...
Pipiwindeln sind es in 24 STunden sicherlich 5-6 Stück. Auch da verusche ich gerade mehr darauf zu achten und mache mich ganz verrückt
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Von Anfang an saugte der Kleine super gut. Er hatte ein großes Saugbedürfnis und saugte recht stark. So super wie er hat es noch keins meiner Kinder gemacht
Er war ein ausgeglichenes und ruhiges Kind. Er meldete sich wenn er Hunger hatte und ich versuchte ihn nach Bedarf zu stillen.
Also alles eigentlich beste Voraussetzungen!
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Ich hatte vor so gut wie möglich auf den Schnuller zu verzichten. Das Problem war, dass er ein stark ausgeprägtes Saugverhalten hatte und ich mit wunden Brustwarzen kämpfte. Aufgrund meiner Vorgeschichte (siehe unten) musste ich darauf achten ihn nicht zuviel nuckeln zu lassen, um nicht Gefahr zu laufen ganz auf das Stillen verzichten zu müssen. Er bekam zunächst meinen kleinen Finger, aber bald konnte ich das in dem Umfang nicht mehr leisten und wir haben ihm am 10. Tag einen Schnuller gegeben.
Leider ist es nun so, dass er, wenn ich versuche ihm ´vermehrt bei weinen die Brust anzubieten, diese nur kurz nimmt oder gleich von Beginn anschreit. Beispielsweise wenn er müde ist, dann schreit er nur die Brust an, auch der kleine Finger wird verweigert und erst wenn ich dann irgendwann völlig verzweifelt aufgebe und ihm doch den Schnuller gebe, dann ist er zufrieden und entspannt sich augenblicklich, um dann einzuschlafen.
Seit dem 29.12. bekommt er noch das Fläschchen. Und ich habe das Gefühl, es fällt ihm seitdem auch merklich schwerer an der Brust zu saugen, bzw. ist er schnell frustriert oder saugt nicht richtig (merke ich, wenn ich ihm den Finger gebe)
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Nach einer Stillberatung habe ich mich hier bereits umgesehen, aber in unserer Region gibt es leider überhaupt nichts
Unsere Hebamme ist eine tolle Hausgeburtshebamme, aber stilltechnisch nicht so gut beraten. Sie riet mir auch immer wieder ihm Fencheltee wegen der Blähungen zu geben.
Ansosnten waren wir bei U2 und U3 beim Kinderarzt.
Hebamme und Kinderarzt waren aufgrund der geringen Gewichtszunahme bisher recht entspannt. Der Kleine sieht gut aus, lacht, ist zufrieden usw. Der Arzt meinte bei der U3, solange er nicht abnehme sei es noch in Ordnung. Ich solle das mit der Hebamme besprechen (wegen Zufüttern) und wir sollten uns dann halt nach den Wiegedaten der Hebamme richten, da diese ihn bisher immer gewogen hat und die Daten so unterschiedlich waren.
Am 20. Januar habe ich einen Termin beim Osteopathen. Früher habe ich leider nichts bekommen.
Auffällig ist für mich, dass ich ihn seit längerer Zeit schon auf der rechten Seite nicht mehr richtig stillen kann. Er schreit da viel, saugt nicht mehr richtig an. In Wiegehaltung geht so gut wie gar nicht, da drückt er sich nur weg und schreit, wenn überhaupt nur noch, indem ich ihn seitlich neben mich lege.
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen können? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Der Kleine hat so gut getrunken, dass er kaum gelb war
Krankheiten gibt es bei uns beiden keine.
Allerdings hatte ich vor Jahren eine Brustoperation (Verkleinerung)! Meine große Tochter konnte ich nicht stillen, da ich dazu noch wahnsinnig empfindliche Brustwarzen habe. Diese waren so abgekaut, dass es einfach nciht mehr ging. Selbst die damalige Hebamme meinte sowas hätte sie noch nie erlebt. Aber das ist eine andere sehr lange Geschichte
Meine Mittlere habe ich dann etwas über 1 Jahr gestillt

irgendwann haben wir auch da 1 Fläschchen abends zugefüttert, da ich meinte es reiche ihr nicht mehr. ABER die gesamte Stillzeit über blieb es nur bei diesem einen Fläschchen, so dass ich heute denke, dass es möglicherweise hauptsächlich ein psychologische Problem war. Ansonsten klappte damals alles nach anfänglichen Saugschwierigkeiten bei ihr prima.
Von daher ging ich bisher davon aus, dass meine Milch ausreichen müsse!
Ich rechnete damit evt. 1 Flasche zusätzlich zu geben, und das wäre auch ok. für mich
aber nun wird es immer mehr und ich kann und will nicht akzeptieren, dass meine Milch nicht ausreichen soll und ich gerade kurz vor dem abstillen bin.
Wenn das Problem mit dem Gewicht nicht gewesen wäre, hätte ich mir überhaupt keine Sorgen gemacht. Auch der Arzt und die Hebamme sahen keine Bedenken.
Aber nun bin ich so verunsichert, dass ich nicht mehr weiter weiß was das Beste für mein Kind ist.
Und ich mekr seit dem Zufüttern wird die Stillsituation nicht besser.
Was soll ich nur machen? Ich fühle mich so hilflos und allein gelassen
Ich möchte mein Kind stillen!