Ich habe jetzt schon öfter gehört, man sollte in der ersten Zeit nach der Geburt keinen Stilltee trinken sondern Milchbildungstee.
Ist da was dran und gibt es da überhaupt einen Unterschied.
Auch über die Mengen wird man nicht so richtig informiert. Von "eine Kanne" und "reichlich" bis " nur 3 Tassen" über den Tag verteilt.
Wie mache ich es richtig. Die Meinungen variieren auch von Hebamme zu Hebamme.
Habt Ihr da Erfahrungen?
Danke!
Stilltee vs. Milchbildungstee
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- annikki
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Stilltee vs. Milchbildungstee
Liebe Grüße Anni
mit Sternentochter Lilly 10/05, mit Bärchen 04/07 und Fröschlein 03/11 und Knöpfchen 06/14
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jusl
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Re: Stilltee vs. Milchbildungstee
Hallo annikki,
die spärlichen bzw. gegensätzlichen Infos beruhen einfach auf der Tatsache, dass weder "Stilltee" noch "Milchbildungstee" irgendwie definierte oder gar geschützte Begriffe sind, und deren Anwendung und Wirkungsweise gar nicht vernünftig untersucht oder belegt ist. Die gängigen Empfehlungen beruhen nur auf traditionellen Überlieferungen. Daher auch "nur 2 Tassen am Tag" oder "mindestens 1 liter" - echte Belege gibt's dafür nicht.
Einzige Ausnahme: in manchen "Stilltees" sind Bockshornkleesamen enthalten, ein pflanzliches Medikament mit in der Tat pharmakologisch belegter milchsteigernder Wirkung. ABER: NICHT IN TEES - viel zu gering dosiert dort. Um da wirklich was zu erreichen, muss man's schon "richtig" in Tablettenform einnehmen.
Notwendig für eine ausreichende Milchbildung sind solche Tees auf keinen Fall. Auf der anderen Seite: sich gemütlich hinsetzen mit einer Tasse wohlschmeckendem Heißgetränk ist herrlich entspannend, wärmt schön durch und "fördert" allein schon auf diese Weise die Milchbildung
Ausführlich wird diese Frage auch hier diskutiert.
LG;
Julia
die spärlichen bzw. gegensätzlichen Infos beruhen einfach auf der Tatsache, dass weder "Stilltee" noch "Milchbildungstee" irgendwie definierte oder gar geschützte Begriffe sind, und deren Anwendung und Wirkungsweise gar nicht vernünftig untersucht oder belegt ist. Die gängigen Empfehlungen beruhen nur auf traditionellen Überlieferungen. Daher auch "nur 2 Tassen am Tag" oder "mindestens 1 liter" - echte Belege gibt's dafür nicht.
Einzige Ausnahme: in manchen "Stilltees" sind Bockshornkleesamen enthalten, ein pflanzliches Medikament mit in der Tat pharmakologisch belegter milchsteigernder Wirkung. ABER: NICHT IN TEES - viel zu gering dosiert dort. Um da wirklich was zu erreichen, muss man's schon "richtig" in Tablettenform einnehmen.
Notwendig für eine ausreichende Milchbildung sind solche Tees auf keinen Fall. Auf der anderen Seite: sich gemütlich hinsetzen mit einer Tasse wohlschmeckendem Heißgetränk ist herrlich entspannend, wärmt schön durch und "fördert" allein schon auf diese Weise die Milchbildung
Ausführlich wird diese Frage auch hier diskutiert.
LG;
Julia
- Latascha
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Re: Stilltee vs. Milchbildungstee
Mir schmeckt beides nicht mehr. Ich kann ihn nicht mehr sehen. Hier wird nur noch anderer Tee je nach Lust und Laune getrunken.
Jusl hat ja schon ausführlicher geantwortet
Jusl hat ja schon ausführlicher geantwortet
Liebe Grüße
Latascha
mit Munchkin (09/10) und Monkey (09/13)
ClauWi Trageberaterin
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- annikki
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Re: Stilltee vs. Milchbildungstee
Danke, jetzt sehe ich schon etwas klarer.
Liebe Grüße Anni
mit Sternentochter Lilly 10/05, mit Bärchen 04/07 und Fröschlein 03/11 und Knöpfchen 06/14
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